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Bad Buchau am Federsee:
Neues aus Bad Buchau am Federsee und der Umgebung.
Oberschwäbischen Motor- Veteranenfreunde eine Rundfahrt auf dem “Federsee- Ring”.
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Sonntag, den 24. Juni 2012, veranstalten die Oberschwäbischen Motor- Veteranenfreunde eine Rundfahrt auf dem “Federsee- Ring”.
Der “Federsee- Ring” ist eine Rundfahrt für Automobile, Motorräder und Schlepper bis Baujahr 1982 und ein absolutes Highlight für alle Oldtimerfreunde.
Auf dem Marktplatz in Bad Buchau wird die Rundfahrt gestartet und führt die Teilnehmer über Reichenbach – Allmannsweiler – Dürnau – Kanzach – Moosburg – Betzenweiler – Alleshausen – Seekirch – Tiefenbach – Oggelshausen – zurück nach Bad Buchau.
Die Fahrtstrecke beträgt 40 km und ist je nach Alter des Fahrzeuges 1-2 mal zu fahren.
Um den Teilnehmern eine gerechte Punktewertung zu ermöglichen, haben diese Sonderaufgaben zu bewältigen. Die Ziellinie befindet sich auf dem OMV- Gelände. Neben einem großen Teilemarkt, werden hier auch Speisen und Getränke angeboten.
Bitte unterstützen Sie den Verein mit einer kleinen Geldspende für die Durchführung der Veranstaltung. Gerne bringen wir Ihren Werbebanner etc. an unserer Veranstaltung an.
Unsere Bankverbindung:
OMV Bad Buchau e.V. Konto: 781 855 BLZ: 654 500 70 Kreditinstitut: Kreissparkasse Biberach Verwendungszweck: Spende Federsee- Ring
Baustellenfahrzeug kollidiert mit Ampel
Einbruch in Zweifamilienhaus in Riedlingen – Bewohner fasst Täter
RIEDLINGEN – Täter überwältigt und auf frischer Tat festgenommen
Nach einem Einbruchsdiebstahl in ein Zweifamilienhaus im Färberweg in Riedlingen am Freitagabend gegen 22.30 Uhr konnten beide Täter noch im Wohnhaus auf frischer Tat von Privatpersonen überwältigt und anschließend von der Polizei festgenommen werden. Umfangreiches Diebesgut wurde sichergestellt.
Die beiden 40 und 29 Jahre alten Täter albanischer Herkunft mit Wohnsitz im Kreis Reutlingen gelangten durch Aufhebeln einer Terrassentüre in die Wohnung, in der die Bewohner zur Tatzeit nicht zu Hause waren. Als die Wohnungsinhaberin kurz darauf nach Hause kam, bemerkte sie Licht im Haus und stellte gleichzeitig die verschlossene Haustüre fest, was ihr verdächtig vorkam. Kurze Zeit später sah sie von außen die beiden Einbrecher im Hausinneren. Sie verständigte ihren Ehemann, der sofort mit mehreren Kameraden von einer Veranstaltung nach Hause fuhr. Gemeinsam konnten die Männer die beiden Einbrecher nach kurzer Gegenwehr noch im Haus überwältigen. Die Täter wurden von den Männern bis zum Eintreffen der Polizei, die vom Ehemann bereits von unterwegs verständigt wurde, auf dem Boden festgehalten. Bei den Tätern konnte Aufbruchswerkzeug und bereits aus dem Haus entwendeter Schmuck sichergestellt werden. In einem von den Tätern mitgeführten Fahrzeug konnte weiterhin umfangreiches Diebesgut, insbesondere auch Schmuck, sichergestellt werden. Dieses konnte zum Teil einem weiteren Einbruch am selben Tag im Kreis Reutlingen zugeordnet werden. Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsstaatsanwalt ordnete dieser sowohl die Festnahme zur Haftprüfung als auch die Beschlagnahme des Täterfahrzeugs samt Diebesgut an. Beide Täter wurden noch am Samstag einem Richter beim Landgericht Ravensburg vorgeführt, welcher Haftbefehl gegen beide erließ. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen, wurde vom Ermittlungsdienst des Polizeireviers Riedlingen aufgenommen und dauern an.
Der neue Statdstreicher, Kolumne 73, ist soeben erschienen
Lesen unter der Rubrik “Der Stadtstreicher”
RIEDLINGEN – Polizei fahndet nach Verdächtigem- siehe Phantombild
Ein Tierquäler hat dieser Tage in einem Stall in Riedlingen einem Pferd Verletzungen zugeführt. Die Polizei hat ein Phantombild des Unbekannten erstellt, dass jetzt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft veröffentlicht wird. Den Zeugenbeschreibungen nach ergibt sich vom Verdächtigen das folgende Bild:
Die Straftat wurde am Dienstag vor einer Woche (24.04.2012) in einem Pferdestall in der Unterriedsraße 43 verübt. Zwei Pferdebesitzer kamen gegen 10.30 Uhr zum üblicherweise verschlossenen Stall. Bei ihrem Eintreffen verließ ein ihnen nicht bekannter Mann grüßend den Stall. Die Pferdehalter gingen zunächst von einem berechtigten Aufenthalt aus.
Im Stall stellten sie fest, dass die Pferde auffällig unruhig waren. Wenig später bemerkten sie, dass mit einem der eingestellten Tiere etwas nicht stimmte. Ein Tierarzt wurde verständigt. Wie sich später herausstellte, war der Stute eine 10 cm lange blutende Verletzung im Genitalbereich zugeführt worden.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen richtet sich der dringende Tatverdacht, diese Tierquälerei begangen zu haben, gegen die im Stall angetroffene Person. Bei den Verantwortlichen des Reitstalls ist diese nicht bekannt, wie der Mann sich Zutritt zu dem Stall verschaffte ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Der Mann wird als ca. 50 bis 60 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß, schlank und grauhaarig beschrieben. Er trug eine schwarze Jacke, die Farbspritzer von Malerarbeiten aufwies, eine Jogginghose und eine Baseballmütze.
Den Zeugenbeschreibungen nach ergibt sich vom Verdächtigen das folgende Bild:
Hinweise bitte an die Hundeführer der Polizeidirektion Biberach (Tel.: 07351/447-0) oder das Polizeirevier Riedlingen (Tel.: 07371/938-0).
Die Waldseer Innenstadt schwächelt
Leerstände beeinflussen das Stadtbild – Weitere Geschäftsaufgaben in der Wurzacher Straße. Die Waldseer Innenstadt schwächelt
(Foto: Christina Schaffelke)
Von Christina Schaffelke
Bad Waldsee Im „Küchenfundus“: Räumungsverkauf. Der ehemalige „T-Partner“ in der Wurzacher Straße: dichtgemacht. Das Warenangebot in Bad Waldsee bröckelt. Längst sind es nicht mehr allein die Randbezirke, die sich durch leerstehende Geschäfte auszeichnen.
Die Frage aber: Sind diese Geschäfte nur vorübergehend verwaist oder sind leerstehende Ladenlokale prägend? Auf Spurensuche: Das Wurzacher Tor passiert, begegnet dem Stadtbummler gleich auf der linken Seite der Wurzacher Straße zwischen „Elektro Merk“ und „Foto Göckel“ die erste blanke Schaufensterfront: Ein Segelschiffmodell als einzige Dekoration vermag den Blick auf die sich dahinter stapelnden Umzugskisten und den Kruscht nicht abzulenken. Kurz danach hängt im Schaufenster eines leer stehenden Geschäfts ein „Zu-Vermieten“-Schild. Sperrmüll oder Antiquitätensammlung?
Diese Frage ist auch beim Blick in ein leeren Laden in der Ravensburger Straße, Ecke Hasengasse berechtigt. Hier lehnen Skier neben unzähligen weiteren Habseligkeiten an der Wand. HGV bleibt gelassen Grund nervös zu werden, ist das für Josef Traub, Marketingkoordinator des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Bad Waldsee, allerdings noch nicht. Aus seiner Sicht sei die Situation „nicht beunruhigend“, vor allem, weil es sich um Ladenlokale handle, die einfach nicht mehr vermietet werden. „Entweder steht ein Eigentümerwechsel an oder die Eigentümer wollen aus persönlichen Gründen nicht wieder vermieten. Was in einzelnen Häusern jedoch explizit Sache ist, entzieht sich meiner Kenntnis“, sagt Traub. Wichtig sei vor allem die Definition von Leerstand. „Nur wenn aktiv nach Mietern gesucht wird, die die Ladenfläche belegen wollen, ist von Leerstand zu sprechen“, verdeutlicht er. Im Umkehrschluss heißt das: Steht eine ehemalige Geschäftsfläche zwar leer, aber der Hinweis auf die geplante Neuvermietung fehlt, fällt diese nicht unter die Rubrik Leerstand. Weder der HGV noch die Stadt fühlen sich dann in der Bringschuld. Auch die Stadt weist gegenüber der SZ „keine nennenswerten Leerstände von Geschäftsräumen in Bad Waldsee“ aus. Sie verweist auf früheren Handlungsbedarf: Leerständen wurde damals mit einem Arbeitskreis aus Vertretern des HGV und der Stadtverwaltung entgegengewirkt. Inzwischen sei dieser jedoch aufgelöst. Zudem sieht sich die Stadt gut aufgestellt, wenn es darum geht, dafür zu sorgen, dass leerstehende Geschäfte nicht lange leer bleiben. Mit dem Flächenmanagement und der Wirtschaftsförderin der Stadt, Regine Rist, stünden Ansprechpartner für Gewerbetreibende bereit.
Die Internetseite des Flächenmanagements offenbart aber vor allem eins: Knapp die Hälfte der ausgewiesenen neun Objekte sind sofort zu beziehen und stehen bereits seit Monaten leer. Die Stimmungslage weiter eintrüben dürften die jüngsten Geschäftsschließungen: Kai Bebendorf hat seinen zweiten Elektronikladen „T-Partner“ geschlossen. In unmittelbarer Nachbarschaft wird sich Ende dieser Woche auch Monika Arzenbacher mit ihrem „Küchenfundus“ nach acht Jahren endgültig aus dem Geschäftsleben zurückziehen. „Die Kundenfrequenz war im letzten Geschäftsjahr zu gering. Die Einnahmen haben einfach nicht mehr meine Kosten gedeckt“, sagt die Inhaberin. Gründe hierfür sieht sie vor allem in der Lage ihres Ladens: „Die Kaufphilosophie der Waldseer lautet eben: Ich gehe nicht bis ans Ende der Stadt, um einen Artikel zu bekommen.“ Die verwinkelte Straßenführung tue dann ihr Übriges. Auch der tagelange Ausverkauf habe den Umsatz kaum ankurbeln können. In die „einsame Gasse“ verirrten sich dennoch nur Stammkunden. Nachmieter für die Ladenfläche? Bislang Fehlanzeige. Mit wenig Laufkundschaft haben auch die Geschäfte im Wohngebiet Eschle zu kämpfen.
Allein in den vergangenen 14 Jahren haben dort drei Lebensmittelgeschäfte, ein Friseur, eine Pilsbar, ein Schreibwarengeschäft, ein Fitnessstudio, zwei Secondhand-Läden, ein Computerfachgeschäft, eine Metzgerei, ein Sportgeschäft und zuletzt die Drogeriemarktkette Schlecker ihre Pforten geschlossen. Dazu passt, dass gleich neben dem Straßenschild der Hinweis „Gewerbeflächen zu vermieten“ prangt. In die 2010 geschlossene Schlecker-Filiale ist vor einem Monat der benachbarte Vial-Markt mit vorwiegend russischen Lebensmitteln eingezogen. Dafür beginnt dort die Suche von Neuem. Inhaber Heinrich Wehrmein kennt die Gründe: „Geschäfte zieht es einfach nicht ins Wohngebiet, dafür liegt das Eschle zu weit weg von der Innenstadt.“ An zu hohen Mieten liege es in keinem Fall, eher am Warenangebot: „Mit meinen russischen Lebensmitteln kann ich die Bedürfnisse der Anwohner decken, das schaffen andere nicht.“ Wenn Wehrmein die Klebefolie an den Schaufenstern seiner alten Verkaufsfläche abgekratzt hat, reiht auch diese sich ein in die Reihe der verwaisten Läden im Eschle.























