Bad Buchau am Federsee:

Neues aus Bad Buchau am Federsee und der Umgebung.

Öchsle-Museumsbahn dampft wieder – Saisonstart mit Dampf am 1. Mai

Die oberschwäbische Öchsle-Museumsbahn startet am ersten Mai mit regelmäßigen Dampfzugfahrten zwischen Warthausen und Ochsenhausen in die Saison 2017. Die Schmalspurbahn rollt auf einem Teil der Strecke über nagelneue Gleise.

Nun gehört die Strecke, die seit Jahresbeginn von Baumaschinen bestimmt war, wieder den Dampflokomotiven. Auf neun Kilometern der insgesamt 19 Kilometer langen Strecke wurden die Gleise saniert und teilweise komplett erneuert. An den Kosten von insgesamt 1,3 Millionen Euro beteiligte sich das Land Baden-Württemberg mit einem Zuschuss von 390.000 Euro aus Mitteln der Tourismusförderung.
Das Schmuckstück der Museumsbahn ist die Ur-Öchsle-Lok 99 633, die einzige betriebsfähige Schmalspurlok der ehemaligen Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen. 1899 wurde die Lok von der Maschinenfabrik Esslingen für das Öchsle gefertigt. „Die Besucher können also ein echtes Original erleben“, sagt Benny Bechter vom Öchsle-Schmalspurbahnverein. Die Zugmaschine, die Eisenbahnfreunden auch als „Württembergische Mallet Tssd“ vertraut ist, war erst 2015 nach langjähriger Restaurierung wieder in Betrieb genommen worden. Sie steht regelmäßig an jedem zweiten Sonntag im Monat unter Dampf.

 

 

Neben der Ur-Öchsle-Lok 99 633 kommt 99 788 „Berta“ zum Einsatz. Sie wurde 1956 beim VEB Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg gebaut und ging 1957 in Sachsen in Betrieb. Alle Öchsle Dampfloks werden mit originaler Kohlebefeuerung betrieben.
Damit können die Fahrgäste in eine andere Zeit eintauchen und gemächlich wie vor 100 Jahren durch Oberschwaben reisen. „Auch unser offener Sommerwagen ist in dieser Saison wieder dabei“, kündigt Öchsle-Geschäftsführer Andreas Albinger an. Die Dampfzugfahrten mit Cabrio-Gefühl sind bei den Fahrgästen besonders beliebt. Ebenfalls ein originales eisenbahnhistorisches Kleinod ist der älteste erhaltene württembergische Schmalspurwagen „KBi 21 Stg“ von 1891.

Die Öchsle-Schmalspurbahn steht mitsamt ihrer original erhaltenen Bahnhöfe unter Denkmalschutz. Die originalgetreue Wiederherstellung und Pflege der Bahn wird mit großem ehrenamtlichen Aufwand vom Öchsle Schmalspurbahnverein geleistet.
Neben dem fahrplanmäßigen Betrieb bietet die Museumsbahn diverse Sonderfahrten, etwa eine „Bacchusfahrt“ mit unterhaltsamer Weinprobe am 15. Juli. Die Öchsle-Genießertour am 10. Juni verknüpft eine Fahrt mit der Museumsbahn, ein Orgelkonzert in der Ochsenhauser Klosterkirche und ein Drei-Gänge Menü im Gasthaus Adler in Ochsenhausen. Hinter die Kulissen der Museumsbahn kann man am 15. Juli bei einer Erlebnisführung schauen. Für die Sonderfahrten ist eine Anmeldung erforderlich.

INFO: Das Öchsle fährt ab 1. Mai bis Mitte Oktober an jedem Sonntag sowie 1. und 3. Samstag im Monat ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Von Juli bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Reservierungen unter Telefon 07352/922026. Informationen gibt es auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.

 

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Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ravensburg und des Polizeipräsidiums Konstanz vom 20.04.2017 – Nach Freiheitsberaubung Mann in Gewahrsam genommen

Baienfurt (ots) – Der Polizei wurde am Mittwochabend, gegen 19.45 Uhr, in der Baindter Straße in einer Asylbewerberunterkunft ein randalierender Mann mitgeteilt, in dessen Zimmer ein Mädchen um Hilfe rufe. Vor Ort stellten die Polizisten den entsprechenden Sachverhalt fest, worauf sie, nachdem der Mann die Tür nicht freiwillig aufmachte, die Zimmertür gewaltsam öffneten und den erheblich alkoholisierten 33-jährigen syrischen Staatsangehörigen umgehend in Gewahrsam nahmen. Neben dem Tatverdächtigen stießen die Polizeibeamten in dem Zimmer auf eine aufgelöste und leicht verletzte 17-jährige Jugendliche sowie eine demolierte Zimmereinrichtung. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten beide Personen, die sich kennen, nach einem gemeinsamen Mittagessen das Zimmer des 33-Jährigen aufgesucht. Als die 17-Jährige am Nachmittag dieses verlassen wollte, hatte sie der aggressive Mann jedoch nicht gehen lassen, an den Haaren gezogen und gewürgt. Ein 66-jähriger Hausbetreuer war am Abend schließlich auf die Schreie aufmerksam geworden und hatte daraufhin den Notruf gewählt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Freiheitsberaubung, Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgenommen.

Oberstaatsanwalt Karl-Josef Diehl, Tel. 0751 806 – 1301

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Biberach – Falscher Polizist taucht auf / Richtig gehandelt haben vier Biberacher am Donnerstag.

Ulm (ots) – In den Abendstunden klingelte bei den Bewohnern das Telefon. Gemeldet hat sich ein vermeintlicher Polizist. Der erklärte den Senioren, er hätte Einbrecher festgenommen und die Telefonnummer der Angerufenen gefunden. Nun wollte er Einzelheiten über die familiären Verhältnisse. Die Angerufenen wurden misstrauisch, legten auf und riefen bei der richtigen Polizei an. Die hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen.

So gehen die Betrüger vor: Die Trickbetrüger rufen Sie an und geben sich als Polizeibeamte aus. Sie erzählen Ihnen, dass es vermehrt Einbrüche in Ihrer Umgebung gebe und fragen Sie nach Schmuck und Bargeld, welches Sie Zuhause verwahren. Der falsche Polizist bietet Ihnen an, die Wertgegenstände sicher bei der Polizei zu verwahren. Dafür würde er einen Kollegen schicken. Ein falscher Polizist nimmt dann die Wertgegenstände an der Haustür entgegen.

So schützen Sie sich vor falschen Polizeibeamten

Lassen Sie sich von angeblichen Polizisten immer den Namen und das Polizeirevier nennen. Bieten Sie dem Polizisten an, ihn zurückzurufen. Rufen Sie anschließend die 110 an und lassen Sie sich zu dem Beamten verbinden. Die echte Polizei würde niemals Schmuck oder Bargeld an sich nehmen!

do guck na:

sie könnten wenn gerade einige Verwandte im Hause sind den falschen Polizist einladen , mit ihm im Keller die Wertsachen suchen und neben bei den Typ dort gleich einsperren und dann die richtige Polizei rufen. Von Vorteil wäre wenn noch ein bissiger Schäferhund im Hause ist, den kann ja auch mal irren und tierisch zubeisen…lach.

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Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ravensburg und des Polizeipräsidiums Konstanz vom 20.04.3017 – Einbrecherbande ermittelt

Ravensburg (ots) – Ein erneuter Schlag gegen Einbrecher ist der Staatsanwaltschaft Ravensburg und der Ermittlungsgruppe Einbruchsdiebstahl der Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen gelungen.

Nach zunächst zwei Wohnungseinbrüchen im Oktober und November 2016 sowie einem dritten Einbruch im Dezember in Wolpertswende, hatte sich ein aufmerksamer Zeuge nach einem Presseaufruf der Polizei gemeldet und die Beamten über seine Beobachtungen eines verdächtigen Fahrzeugs in Tatortnähe informiert. Dieser Hinweis führte zu umfangreichen operativen Maßnahmen und Ermittlungen, die letztendlich die Polizisten auf die Spur einer mehrköpfigen Tätergruppe um einen 34-jährigen Kroaten aus Ehingen / Alb-Donau-Kreis und zwei serbischen Staatsangehörigen im Alter von 33 und 37 Jahren brachte, die sich überwiegend in Pfronstetten im Landkreis Reutlingen aufhielten.

Den mutmaßlichen Tätern werden zwischenzeitlich weitere Einbrüche in den Landkreisen Ravensburg, Biberach und im Bodenseekreis zur Last gelegt, bei denen sie Beute im Wert von mehreren zehntausend Euro machten. Bei Durchsuchungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Polizeipräsidien in Ulm und Reutlingen konnten die Ermittler weitere Beweismittel und weiteres Diebesgut auffinden und sicherstellen.

Der 33-jährige Serbe und der 34-jährige Kroate wurden Mitte März vorläufig festgenommen, als die Polizei auf richterliche Anordnung die Wohnungen der beiden Männer in Pfronstetten und Ehingen durchsuchte. Während der 34-Jährige nach umfangreichen Vernehmungen wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, ordnete der Haftrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den 33-Jährigen die Untersuchungshaft an.

Der 37-jährige Tatverdächtige, der als Kopf der Bande gilt, hat sich nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden vermutlich nach Serbien abgesetzt.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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Einbrecher festgenommen

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Volldepp unterwegs, Mittelbiberach – Gullideckel landet im Auto / Sachschaden richtete ein Unbekannter Sonntagnacht in Mittelbiberach an.

Sonntagnacht war der Täter in der Biberacher Straße unterwegs. Am Straßenrand entfernte er einen Gullideckel. Damit lief er zu einem Auto. Das war ebenfalls in der Biberacher Straße geparkt. Der Unbekannte warf den schweren Gegenstand durch die Heckscheibe des Audi. Anschließend flüchtete er. Zurückgelassen hat er nicht nur einen Sachschaden in Höhe von fast 1.000 Euro. Auch seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Die geben den Ermittlern vom Polizeirevier Biberach (07351/4470) wichtige Hinweise auf den Täter.

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Oggelshauser sehen Umweg positiv und nicht so eng.

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