Bad Buchau am Federsee:

Neues aus Bad Buchau am Federsee und der Umgebung.

Buchauer Rat sieht in neuer Schulart einzige Alternative die Federseeschule zu erhalten.

Zur Mittagszeit machen sich die Federseeschüler auf den Heimweg. Sollte die Schule nach Wunsch der Buchauer Räte zur Gemeinschaftsschule umgewandelt werden, wird sie sich auf einen Ganztagesbetrieb umstellen müssen.

Zur Mittagszeit machen sich die Federseeschüler auf den Heimweg. Sollte die Schule nach Wunsch der Buchauer Räte zur Gemeinschaftsschule umgewandelt werden, wird sie sich auf einen Ganztagesbetrieb umstellen müssen. (Foto: Klaus Weiss)

Von Annette Grüninger

Bad Buchau Die Vorbehalte gegenüber dem Modell Gemeinschaftsschule sind groß im Bad Buchauer Gemeinderat. Und dennoch hat sich das Gremium am Dienstagabend dazu entschlossen, diesen Weg zu gehen. Die Federseeschule soll Gemeinschaftsschule werden – um den Schulstandort Bad Buchau zu sichern.

Eigentlich steht die Federseeschule ausgezeichnet da. In den vergangenen Jahren hat der Gemeinderat kräftig in die Schule investiert und auch für ihre inhaltliche Arbeit ist die Federseeschule mehrfach, etwa mit dem Berufswahlsiegel „Boris“, ausgezeichnet worden.

Doch die Zukunftsaussichten sind düster, blickte Schulleiter Siegfried Blatter in der jüngsten Gemeinderatssitzung voraus. Zwar besuchen derzeit insgesamt 40 Schüler die beiden neunten Klassen, die Klassenstufe fünf dagegen kommt lediglich auf 23 Schüler. Tendenz sinkend – denn neben den ohnehin rückläufigen Kinderzahlen fällt nun auch noch die verbindliche Grundschulempfehlung weg. „Und die Eltern werden die Hauptschule meiden, das ist keine beliebte Schulart“, ist sich Blatter bewusst. Vieles deute auf einen Schülerrückgang von bis zu 20 Prozent hin. Künftig, befürchtet der Rektor, werden wohl weniger als zehn Grundschüler auf die Federseeschule wechseln: „Der Einbruch wird kommen, das ist Fakt.“

Beim Kampf um den Erhalt des Schulstandorts sehen Schulleitung und Verwaltung nur einen Weg: die Umwandlung der Federseeschule zur Gemeinschaftsschule. „Wenn wir nichts tun, sind wir weg“, betont Blatter den Ernst der Lage: „Wirmüssen etwas tun und im Moment bleibt uns nichts anderes übrig, als auf den Zug Gemeinschaftsschule zu springen.“

Die ersten, tastenden Schritte in diese Richtung hat die Stadtverwaltung bereits unternommen. Nach Absprache mit Schule und Gemeinderat habe man bereits mit Kultusministerium und Staatlichem Schulamt Biberach erste Gespräche geführt, berichtete Bürgermeister Peter Diesch. Das Ergebnis: Grundsätzlich würde sich Bad Buchau als Standort einer Gemeinschaftsschule anbieten, die frühestens zum Schuljahr 2013/2014 ihren Betrieb aufnehmen könnte. Voraussetzung für einen Antrag beim Ministerium sei aber ein pädagogisches Konzept, bevor notwendige bauliche Schritte folgten: Denn die Gemeinschaftsschule sei zwingend als Ganztagesbetrieb mit Schulmensa und entsprechender räumlicher Ausstattung zu führen.

Franz Hirschle (Freie Wähler) betrachtete es denn auch als „Ironie des Schicksals“ gerade zu dem Zeitpunkt mit einer Neuausrichtung der Schule konfrontiert zu werden, an dem der letzte Bauabschnitt vor dem Abschluss stehe. Eine Alternative sah aber auch der Stadtrat nicht: „Wir müssen nochmal Geld in die Hand nehmen, nochmal investieren.“

Sandmaier: „Ein Verbrechen“

Dr. Karl Sandmaier betrachtet die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems schlichtweg als „ein Verbrechen“. Überhaupt sei die ganze Diskussion „völlig ideologiebefrachtet“, wetterte der CDU-Stadtrat: „Jetzt sind wir gezwungen, etwas zu tun, was wir nicht wollen.“ Mehr Pragmatismus mahnte dagegen Stefan Konrad an: „Wir werden die Regierung nicht ändern – für uns in Buchau ist es wichtig, dass es weiter geht.“ Ähnlich sahen das auch Markus Fechter (CDU) und Jost Einstein (FWV), die sich dafür aussprachen, bei den Überlegungen das Progymnasium mit einzubeziehen, das von der Schulreform nicht unmittelbar betroffen sei. Für Rolf Preißing (FWV) ist die „Abwahl einer Schulart“, der Hauptschule, längst Realität. Die neue Schulart diene vor allem der Standortsicherung: „Die Gemeinschaftsschule wird auch nicht übergestülpt, sondern nachwachsen.“

Mit der Enthaltung Sandmaiers erteilte der Rat der Schule den Auftrag, ein pädagogisches Konzept für die Gemeinschaftsschule zu entwickeln. SZ BC

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Hier die Antwort aus dem Kultusministerium an die Stadtverwaltung von Bad Buchau. Hoffen ist angesagt, mehr Antwort gibt es zur Zeit leider nicht. Üben wir uns also in Geduld.

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Bad Waldsee Autoknacker brechen auf Parkplätzen vier Fahrzeuge auf

BAD WALDSEE (jb)

Vier auf dem Bleicheparkplatz, in der Hauptstraße, im Entenmoos sowie in der Wettgasse abgestellte Fahrzeuge waren in der Nacht zum Montag das Ziel unbekannter Autoknacker. In allen Fahrzeugen wurden Handtaschen mit Ausweispapieren und Bargeld, sowie Haus- und Fahrzeugschlüssel gestohlen.

In der Zeit von 19.45 bis 22.30 Uhr machte sich der unbekannte Autoknacker an einem roten VW Caddy  zu schaffen, der auf dem Bleicheparkplatz abgestellt war. Nachdem er die Seitenscheibe zerstört hatte, stahl er eine auf der Rückbank liegende rote Frauenhandtasche, die mit bordeauxfarbenen Flechten verziert war.

An einem Hyundai Coupé, das vor der Gaststätte „Csardas“ geparkt war,  schlug der Täter erneut eine Seitenscheibe ein. Aus dem Fahrzeug „klaute“ er eine Handtasche mit Bargeld und zudem ein Autoradio der Marke „Clarion“ im Wert von rund 600 Euro.

An einem im Entenmoos zum Parken abgestellten Audi A3 ließ der unbekannte „Automarder“ die Seitenscheibe platzen und entwendete aus dem Innenraum ein Navigationsgerät sowie eine Handtasche mit Geldbeutel. Das Diebesgut beträgt in diesem Fall rund 500 Euro.

Einen vierten Fall hat der Polizeiposten Bad Waldsee in der Wettgasse zu bearbeiten. Dort beschädigte der Autoknacker einen Opel Corsa, indem er abermals die rechte Seitenscheibe einschlug und eine im Fußraum der Beifahrerseite abgelegte Handtasche mit Ausweisen und geringer Menge Bargeld erbeutete.

Einbrecher dringen in zwei Gebäude ein – Polizei sucht Zeugen

BAD WALDSEE (jb)

Zwei Wohngebäude am Frauenberg waren die Ziele von Einbrechern, die am vergangenen Wochenende ihr Unwesen getrieben haben.

In der Nacht zum Sonntag machten sich die Täter zunächst an einem Doppelhaus in der Johann-Sebastian-Bach-Straße zu schaffen. Morgens gegen 9.45 Uhr wurde festgestellt, dass die Einbrecher auf der Gebäuderückseite im Erdgeschoss ein Fenster aufgehebelt hatten und sich so Zugang zum Haus verschafften. Allerdings zogen die Täter unverrichteter Dinge wieder ab, denn diese Doppelhaushälfte war aufgrund eines Besitzerwechsels bereits leer geräumt.

Beim zweiten Tatobjekt, einem Einfamilienhaus in der Franz-Schubert-Straße, fiel den Einbrechern neben mehreren hundert Euro Bargeld auch ein Werkzeugkasten in die Hände. Erneut hatten die Täter von der Gebäuderückseite aus den Einbruch verübt, indem sie dort eine Terrassentür des Erdgeschosses aufbrachen und so ins Gebäude eindringen konnten.

Hinweise zu den Taten oder den Einbrechern erbittet der Polizeiposten Bad Waldsee, Tel. 07524/40430.

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BAD WALDSEE (ko)

Vermutlich in der Nacht von Freitag auf Samstag wurde in Bad Waldsee in ein Vereinsheim eingebrochen.

Das Vereinsheim auf dem Frauenberg wurde durchsucht. Zum Diebesgut konnten die Verantwortlichen des Vereins bislang noch keine Angaben machen. Der Polizeiposten Bad Waldsee hat die Ermittlungen aufgenommen.

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BAD BUCHAU – Fahrer hat Alkohol intus

Bei der Überprüfung eines Fahrzeuglenkers am Mittwochabend in der Schussenrieder Straße in Bad Buchau stellten die kontrollierenden Polizeibeamten beim Fahrer Alkoholeinfluss fest. Der Betroffene war mit einem Kleinlastwagen unterwegs. Beim Atemalkoholtest ergab sich ein Wert von mehr als 1,1 Promille. Sollte sich der Wert bei der Untersuchung der entnommenen Blutprobe entsprechend bestätigen, hat sich der Mann wegen Trunkenheit im Verkehr strafbar gemacht hat.

Ab 1,1 Promille geht man von einem zehnfachen Unfallrisiko aus. Mit dem Entzug der Fahrerlaubnis, sieben Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und einer Geldstrafe müssen Betroffene deshalb hier rechnen.

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Urlaub mit Altgold bezahlen.

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Hallenfußballturnier der Polizeidirektion Biberach.

Behörden und Betriebe kicken um Wanderpokal

Gespielt wird am kommenden Samstag (4. Februar) in der Paul-Heckmann-Sporthalle beim Berufsschulzentrum. Der Turnieranpfiff ist um 9.30 Uhr, das Endspiel ist auf kurz nach 16 Uhr angesetzt.

Mit von der Partie sind Mannschaften der Polizeidirektionen Ulm und Biberach, sowie der Biberacher Bereitschaftspolizeidirektion. Messen werden sich die Polizisten mit Fußballern der Firmen Weishaupt aus Schwendi,  Diehl Aircabin aus Laupheim, Liebherr, Handtmann und Boehringer Ingelheim  aus Biberach. Mit am Start sind auch wieder die Bundeswehr aus Laupheim, das Landratsamt und das DRK aus Biberach. Als Vorjahressieger wird es die Bundeswehr mit der Titelverteidigung nicht leicht haben,  denn von den teilnehmenden Mannschaften haben in den Vorjahren nicht wenige den  Pokal schon mehrfach mit nach Hause nehmen können.

Die Veranstaltung ist bewirtschaftet und der Erlös kommt dem Förderverein der Polizeidirektion Biberach zugute. Der Eintritt ist für jedermann offen und selbstverständlich frei.

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Vier „Schwarze“ aus dem Oberland

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Luschtig isch dia Fasnetszeit. Die Narren haben den Mittelpunkt der fünften Jahreszeit fast erreicht. Überall im Ländle goht’s dagega. Lachende Gesichter und verschmitztes Schmunzeln sind angesagt. Aber was ist denn mit unseren politischen Vertretern los? Am Altennachmittag der Moorochsen war kein örtlicher Volkvertreter anwesend, um beim Prominentenspiel „as Kesperle“ zu machen. In der SZ am Montag, den 23.01.12 haben wir unter der Rubrik Wir im Süden: „Wer ist eigentlich in der Verantwortung“ vier Landtagsabgeordnete abgebildet gesehen, die ihren Lätsch bis auf da Boda na g’hengt hont. Dene isch Fasnet gründlich verdorba. Dia moinat se seiet scho Berufskesparla, weil se unter dene Greane nimme handla kennat, wia se g’rad wellet. Aber da hört die Fasnet auf. Da wird es ernster als es in der Fasnet erlaubt istVier gestandene CDU-Landtagsabgeordnete aus dem tiefschwarzen Erdteil Oberland hadern mit den politischen Verhältnissen in Stuttgart und fühlen sich nach Verlust ihrer Machtstellung ohnmächtig, so das Fazit des Artikels. Haben wir das als Bürger richtig verstanden? Da fallen Sätze wie:“ Ich bin nicht mehr bereit Verantwortung zu tragen. Ich sitze in der Opposition.“ Ungeheuerlich!!! Die Herren sind also nur bereit demokratische Verantwortung zu übernehmen, wenn Sie regieren dürfen? Schöne Vorbilder, wohl etwas arg verhätschelt? Ein „Gewohnheitsrecht“ hat sein (vorläufiges) Ende gefunden. Jetzt sitzt man mit Tränensäcken unter den Augen da. Man könnte auch argumentieren, in der Demokratie haben also nur die Regierenden einen tragenden Stellenwert. In der Opposition zählt man nicht mehr, ist ohne Gestaltungsmöglichkeit nutzlos verloren. Überaus bedenklich. Insofern ist es an der Zeit, sich an die Oppositionsbänke zu gewöhnen, um das demokratische ABC einmal von der anderen Seite zu praktizieren. Dabei ist die Opposition überaus wichtig, damit eben die Regierung nicht immer das tun kann, was sie allein für richtig hält. Da sagt man immer, die Demokratie sei deswegen eine überlegene Staatsform, weil hier die besseren Argumente zum Durchbruch kommen. Also verstärkte Auseinandersetzungs- und Überzeugungsarbeit ist jetzt gefordert. Sicher ist es in der Opposition unbequemer und härter sich Gehör zu verschaffen, als unter der Seilschaft von Parteifreunden. Trotzdem, wenn sie glauben, die besseren Argumente zu haben, dann kämpfen sie. Es ist nicht mit anzusehen, was die aus der Bahn geworfenen Macher für ein zerknittertes Selbstbildnis abliefern! Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn kein Aufschrei durch die Landschaft geht. Anhaltende Trauer um Verlorenes ist nicht das richtige Rezept. Oder war man gar in der Vergangenheit doch nicht so verwöhnt mit den segensreichen politischen Errungenschaften, die diese für das Oberland erreicht haben?

Scheinbar hat die CDU auch Schwierigkeiten mit der Presse. Sie vermissen schmerzlich die bevorzugte Aufmerksamkeit, die sie als Regierungspartei hatten. So ist das halt. Auch das einmal durchzustehen ist gewöhnungsbedürftig.

Vier gestandene CDU-Landtagsabgeordnete aus dem tiefschwarzen Erdteil Oberland hadern mit den politischen Verhältnissen in Stuttgart und fühlen sich nach Verlust ihrer Machtstellung ohnmächtig, so das Fazit des Artikels.

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Orden für Jux und Tollerei.

Faschingsorden für Jux und Tollerei. Am Bande , der hier leider nur an der Schnur, was jedoch keine Abwertung bedeutet sondern nach wie vor eine Auszeichnung für gehobenen Anlass im Sinne von Unsinniges und Juxiges zu haben ist… lach. Jetzt in der Fasnetszeit ein gern verteiltes Anhängerle mit viel Glanz und Gloria behaftet. Er schmückt jeden, egal ob lustig, witzig, böse, traurig oder einfach nur Unsinn im Sinn. So Orden und Ehrenzeichen macht schon was her, wenn er z.B. am Sonntag auf dem Gewand getragen wird. Anmut, Ehrfurcht  und aufrechter Gang sind zwingend. Meiner ist für jeden Tag, aber nur eine Woche im Jahr, das ist dann auch genügend Lob und Ehre. Andere tragen ihre Orden das ganzen Jahr am Bande , mein Orden hängt das restliche Jahr am Rasierspiegel im Bad. Manchmal entlockt er mir ein “haarig -haarig”  das war der Bad Buchauer  Fasnetsruf vor Jahrzehnten, heute eher nicht mehr glaube ich zu wissen. Jedenfalls erinnert mich das regelmäßig ans rasieren. Wofür doch so ein Orden alles gut ist.

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