Asyl & Hilfe – die Bewerberinfo am Federsee:

Hier können sie ihre Meinung, Rat und Tat , also ihre Hilfe und ihren Einsatz für Asylsuchende und Flüchtlinge schreiben. Wir informieren was so alles in der BRD läuft damit Asylsuchende und Flüchtlinge sich hier wohl gesund und zufrieden aufhalten können. Ich denke es ist an der Zeit auf zu zeigen was alles dafür getan wird. Ist doch auch mal interessant das ganz genau zu wissen.

Jahresbilanz im Regierungsbezirk Stuttgart zur Flüchtlingssituation 2016 ​Flüchtlingsaufnahme – eine große Aufgabe, die es auch im vergangenen Jahr zu bewältigen galt.

Logo des Regierungspraesidium Tuebingen

 

Der große Zuwachs an Flüchtlingen, der im Herbst 2015 seinen Höhepunkt erreicht hatte, begann ab Januar 2016 langsam abzunehmen.

Im Jahr 2016 haben in Baden-Württemberg insgesamt rund 32.900 Flüchtlinge um Asyl nachgesucht (Erstantragsteller), 2015 waren es noch rund 98.000.„Wir haben diese Aufgabe gemeinsam sehr gut bewältigt. Durch die lösungsorientierte und flexible Zusammenarbeit mit allen unseren Partnern und vor allem auch durch den außerordentlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer konnte die Flüchtlingsarbeit in diesem Jahr reibungslos bewältigt werden“, sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Insgesamt haben im Jahr 2016 rund 11.100 Menschen die Erstaufnahmeeinrichtungen des Regierungsbezirkes Stuttgart durchlaufen (inklusive Bewohnerbestand zum 01.01.2016). „Der Aufbau und teilweise bereits der Abbau der unterschiedlichen Unterkünfte war eine große organisatorische Herausforderung für das gesamte Regierungspräsidium, die wir mit viel Engagement gemeistert haben“, bilanzierte Reimer.

Im abgelaufenen Jahr konnten alle Rückstände aus dem Jahr 2015 abgearbeitet und damit eine vollständige Registrierung und Asylantragstellung aller Flüchtlinge erreicht werden. „Inzwischen sind die Verfahren und die Zusammenarbeit zwischen den Behörden deutlich verbessert. Damit können wir auch in Zukunft geordnete und effiziente Asylverfahren gewährleisten“, ergänzte Reimer. Zentrales Ziel für die Zukunft sei, auch im Interesse der Bevölkerung und der Asylsuchenden, eine weitere Beschleunigung der Verfahren.
Die Standortkonzeption des Landes Baden-Württemberg sieht in der Gesamtbetrach-tung der Flüchtlingsunterbringung für jeden Regierungsbezirk künftig grundsätzlich nur noch eine Erstaufnahmeeinrichtung vor. In der Frage des Standorts dieser Lan-deserstaufnahmeeinrichtung (LEA) im Bezirk Stuttgart führt das Innenministerium unter Beteiligung mit dem Regierungspräsidium aktuell Gespräche mit der Stadt Ellwangen und dem Ostalbkreis. Die Einrichtung in Wertheim wird im Laufe des Jahres 2017 geschlossen werden. „In Wertheim wurde und wird sehr gute Arbeit geleistet. Wir werden die Umsetzung mit allen Partnern begleiten und einvernehmliche Lösungen finden“, betonte Regierungspräsident Reimer.

Hintergrundinformationen

Einrichtungen im Regierungsbezirk Stuttgart
Die beiden großen Erstaufnahmeeinrichtungen des Regierungsbezirks Stuttgart, Ellwangen und Wertheim, konnten nach der starken Überbelegung im Jahr 2015 langsam in den Regelbetrieb zurückkehren. Die eingerichteten Notunterkünfte im Regierungsbezirk wurden nicht mehr benötigt und konnten im Laufe des Jahres Zug um Zug geschlossen werden. Die Turnhallen der Universität Stuttgart-Vaihingen mit einem Höchststand von rund 150 Flüchtlingen und der Hochschule Esslingen mit einem Höchststand von rund 200 Flüchtlingen wurden wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung übergeben. Die Auflösung der Notunterkunft in einem eigens installierten Zeltlager im Reitstadion in Bad Cannstatt erfolgte zum Juni, dort waren zu Hochzeiten rund 630 Flüchtlinge untergebracht. Die Notunterkunft Neuenstadt konnte Ende Juni geschlossen werden, hier waren zu Hochzeiten rund 180 Flüchtlinge untergebracht. Die Notunterkunft im Areal der Post in der Ehmannstraße in Stuttgart musste aufgrund der zurückgehenden Flüchtlingszahlen nicht belegt werden. Die Standortkonzeption sieht für 2017 die Aufgabe der Einrichtung vor.

Weitere Aufgaben
Mit der Flüchtlingsunterbringung sind vielfältige begleitende Aufgaben verbunden. Diese werden in den Erstaufnahmeeinrichtungen beispielsweise von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der unabhängigen Sozial- und Verfahrensberatung wahrgenommen. Die Aufgaben der Sozial- und Verfahrensberatung umfassen u. a. die Sozialberatung und -betreuung, Streetwork sowie die Ehrenamtskoordination und haben somit einen besonderen Einfluss auf den Alltag in den Erstaufnahmeeinrichtungen und das Zusammenleben im Umfeld der Einrichtung. Die Sozial- und Verfahrensberatung unterstützt die Asylsuchenden im Rahmen der Verfahrensberatung auch in Fragen zum Asylverfahren, um einen ordnungsgemäßen Ablauf sicherzustellen.

Die Kinderbetreuung in Ellwangen wird durch die Caritas abgedeckt. Hier sind neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz, davon sechs Erzieher/-innen. In Wert-heim erfolgt diese durch eine Kooperation von Diakonie und Caritas mit sechs Mitar-beiterinnen und Mitarbeitern, davon vier Erzieher/-innen.

Weitere Unterstützung erfolgt durch die Betreiber der Einrichtungen, die durch private Dienstleister sichergestellt wird. Aber auch die vielen ehrenamtlichen Helfer sind aus der Flüchtlingsarbeit nicht wegzudenken. Die große Herausforderung der Flüchtlingsunterbringung konnte nur durch den außerordentlichen Einsatz und das Engagement der ehrenamtlichen Helfer von Einzelpersonen und Hilfsorganisationen, wie THW, Freiwillige Feuerwehr, Bundeswehr, Rotes Kreuz, Vereinen und Flüchtlingsinitiativen gestemmt werden. Die geleisteten Stunden im Ehrenamt sind nicht zu zählen.

Das Rückkehrmanagement nimmt mittlerweile einen großen Stellenwert in der Flüchtlingsarbeit ein. Menschen, die nicht in Deutschland bleiben dürfen, wird so eine sichere Heimreise gewährleistet. Eine intensive Beratung erfolgt bereits direkt nach der Einreise für all diejenigen, die eine geringe Bleibeperspektive haben, wie z.B. aus den Maghreb- oder Balkanstaaten. Im Jahr 2016 wurden rund 150 Beratungen direkt in den Erstaufnahmeeinrichtungen durchgeführt. Rund 22 Prozent der Flüchtlinge sind daraufhin freiwillig ausgereist.“.

Daten der Flüchtlingsunterbringung
Von Januar bis Dezember 2016 waren rund 8.260 Menschen in der Einrichtung in Ellwangen untergebracht, aktuell befinden sich dort 727 Flüchtlinge. In Wertheim waren es rund 2.600 Menschen, aktuell sind hier 300 Personen untergebracht.

Mit insgesamt neun Geburten und drei Sterbefällen in 2016 vor Ort zeichnete sich auch in den Erstaufnahmeeinrichtungen das Alltagsleben ab.

Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern haben die Einrichtungen im Regierungsbezirk durchlaufen. Im Dezember setzten sich die Herkunftsländer folgendermaßen zusammen (mit prozentualem Anteil): Albanien 0,57 %, Algerien 16,55 %, Bosnien-H. 0,23 %, China 3,63 %, Eritrea 8,96 %, Gambia 12,13 %, Georgien 4,54 %, Indien 6,58 %, Irak 0,45 %, Iran 1,59 %, Kamerun 5,78 %, Kosovo 0,34 %, Libyen 0,11 %, Mazedonien 0,11 %, Nigeria 12,36 %, Palästina 0,23 %, Pakistan 8,62 %, Russland 0,45 %, Serbien 0,91 %, Somalia 0,45 %, Sri Lanka 0,23 %, Syrien 7,71 %, Togo 0,23 %, Türkei 6,69 %, Tunesien 0,34 %, Westsahara 0,11 %.

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Alkoholverbot für Asylanten wäre dringend ratsam, bei Kinder und Jugendlichen klappt es ja auch.

. . .  jeden Tag Besoffene, Land auf Land ab.   Streitigkeit und Sachbeschädigung in einer Gemeinschaftsunterkunft – besoffener Asylant  wird in Gewahrsam genommen

[Landkreis Lörrach]   Rheinfelden, Karsau

Am Samstag, 14.01.2017, um 07.08 Uhr wurde ein alkoholisierter Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in der Schildgasse in Gewahrsam genommen, nachdem er randaliert hat. Um 06.05 Uhr wurde der Polizei über Notruf gemeldet, dass in der Unterkunft mehrere Personen aufeinander losgehen würden. Vor Ort wurde ermittelt, dass ein Bewohner die Türe eines anderen Zimmers mutwillig eingetreten hatte und mit diesen Bewohnern einen heftigen Streit anfing. Der 31 jährige männliche Tatverdächtige konnte ermittelt werden. Er war alkoholisiert. Die Beamten belehrten ihn und erteilten einen Platzverweis, dem er zunächst nachkam. Ca. eine Stunde später mussten die Beamten erneut ausrücken. Der zuvor belehrte Tatverdächtige kehrte an den Tatort zurück, fing erneut einen heftigen Streit mit anderen Bewohnern an und warf einen Stein in eine Scheibe. Da er sich nicht mehr beruhigen ließ, wurde er in Gewahrsam genommen. Eine Alkoholüberprüfung ergab einen Wert von über 1,4 Promille. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren u.a. wegen Sachbeschädigung eingeleitet, ferner muss er die Kosten für die Gewahrsamnahme übernehmen.

do guck na:

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=betrunkene+asylanten&start=10

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Kreis-Jusos fragen: Fremdenfeindlichkeit im Landkreis?

Am Samstag, 14. Januar, um 12.15 Uhr gehen die Biberacher Kreis-Jusos der Frage nach: „Fremdenfeindlichkeit im Kreis Biberach?“. Die Juso-Kreismitgliederversammlung findet im Biberacher SPD-Regionalzentrum statt (Poststraße 7, 88400 Biberach). Die Ergebnisse der Sitzung sollen in einer Resolution der Kreis-Jusos münden. Methodisch soll die Auseinandersetzung anhand eines World-Cafés mit verschiedenen Referenten stattfinden. Dazu der Juso-Kreisvorsitzende Stefan Gretzinger: „Wir wollen diese Frage komplett ergebnisoffen behandeln. Deshalb haben wir zum Beispiel auch den Biberacher ‘Aufpassern’ angeboten, mit von der Partie zu sein.“ Am späten Dienstagabend stand noch nicht fest, ob das Administratoren-Team der Facebook-Gruppe „Biberach passt auf“ die Einladung annimmt.

Bereits um 11 Uhr treffen sich die Kreis-Jusos, um unter anderem ihr Arbeitsprogramm zu beraten und zu beschließen. Um 12.15 Uhr wird dann das World-Café „Fremdenfeindlichkeit im Kreis Biberach?“ stattfinden. Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

 

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Bildungsangebot Integrations- und Sprachkurse DAA – Bildung schafft Zukunft

DAA – Bildung schafft Zukunft Häufige Fragen

 

Ein Überblick

Im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge führt die DAA seit vielen Jahren Integrations- und Sprachkurse durch. Zudem gibt es eine Vielzahl von interkulturellen Projekten, die Menschen mit Migrationshintergrund unterschiedlichste Wege in eine erfolgreiche Integration aufzeigen und sie dabei aktiv unterstützen.

Mit dieser Erfahrung bieten wir auch den Flüchtlingen, die zurzeit in Deutschland nach einer neuen Perspektive suchen, vielfältige Chancen.

Geflüchtete Menschen benötigen besondere Unterstützung, damit Qualifikationen erhalten und ausgebaut werden können und dadurch ein Zugang zum Arbeitsmarkt möglich wird.

So unterschiedlich die einzelnen Biografien auch sind – die DAA bietet mit ihren Angeboten über den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein Flüchtlingen und Organisationen individuelle Möglichkeiten.

Die Angebote der DAA reichen von Profiling über Perspektiventwicklung bis hin zur Stabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen – und das kombiniert mit Kursen zur Förderung der deutschen Sprache.

Ob Gruppenangebot oder Einzelcoaching:
Es steht eine Vielzahl innovativer Kurse mit zertifizierten Inhalten zur Auswahl, die eine maßgeschneiderte und wirkungsvolle Aktivierungsstrategie bieten.

Rufen Sie uns an oder kommen Sie vorbei – wir beraten Sie gern.

 

 

https://www.daa-hannover.de/angebote-fuer-fluechtlinge/ein-ueberblick.html

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„Mit den Flüchtlingen kamen auch Menschen ohne friedliche Absichten“

 

Bayerns Innenminister erwartet, dass der Kampf gegen islamistischen Terror noch lange dauert. Mit der CDU sehe er in dieser Frage aber keine Probleme, sagte er der ZEIT.

Joachim Herrmann:

„Probleme haben wir nicht mit der CDU, sondern mit der SPD“, sagt der CSU-Politiker und bayerische Innenminister Joachim Herrmann. 

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann geht von einem langen Kampf gegen islamistische Terroristen aus. Der CSU-Politiker sagte der ZEIT, „bei der RAF in den siebziger Jahren ging es nur um ein paar Dutzend Gefährder. Und Sie werden sich daran erinnern, wie viele Jahre es gedauert hat, bis die Bundesrepublik Deutschland mit ihnen fertig geworden ist.“ Auch wenn man den IS nicht mit der RAF vergleichen könne, „auf eine lange Auseinandersetzung müssen wir uns auch heute einstellen“.

Deutschland sei unsicherer geworden, so der CSU-Minister. Europa sei mit einem Frontalangriff des islamistischen Terrorismus konfrontiert, der mit den Anschlägen 2016 auch in Deutschland angekommen sei. „Dass mit den vielen Flüchtlingen auch Leute gekommen sind, die keine friedlichen Absichten verfolgen, ist ein unstreitiger Fakt.“

„Wieso sollten Flüchtlinge von Kontrollen ausgenommen sein?“

Auch auf das gespannte Verhältnis zur Schwesterpartei CDU ging Herrmann ein. Hintergrund ist der Richtungsstreit zwischen dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Horst Seehofer sowie der Kanzlerin und CDU-Vorsitzenden Angela Merkel um die Flüchtlingspolitik. Umstritten ist insbesondere die CSU-Forderung nach einer Obergrenze für den Zuzug von Flüchtlingen, was die CDU ablehnt. Herrmann sagte, das für Anfang Februar geplante Versöhnungstreffen zwischen CDU und CSU sei nicht endgültig abgesagt. „Ich gehe davon aus, dass unsere gemeinsame Tagung stattfindet. Probleme haben wir nicht mit der CDU, sondern mit der SPD, die sich etwa gegen eine Ausweitung der Videoüberwachung sperrt. Und mit den Grünen, die etwa die Maghreb-Staaten Tunesien, Marokko und Algerien nicht als sichere Herkunftsstaaten betrachten wollen.“

Der Status als sichere Herkunftsländer würde beschleunigte Asylverfahren für Bürger aus den drei nordafrikanischen Staaten ermöglichen. Menschen aus einem sogenannten sicheren Herkunftsstaat haben in Deutschland normalerweise kein Recht auf Asyl.

Kretschmann zu Ausweitung der sicheren Herkunftsstaaten bereit  Der Bundestag hatte die Regelung bereits im Mai vergangenen Jahres beschlossen.

Im Bundesrat war sie aber am Widerstand der Grünen gescheitert. Doch inzwischen signalisieren sie in dieser Frage Einlenken. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte der Rheinischen Post, sein Land werde der Ausweitung der sicheren Herkunftsländer um die Maghreb-Staaten zustimmen, wenn die Bundesregierung das Ansinnen in den Bundesrat einbringe.“Die kriminelle Energie, die von Gruppierungen junger Männer aus diesen Staaten ausgeht, ist bedenklich und muss mit aller Konsequenz bekämpft werden“, ergänzte Kretschmann. Er hatte zuvor lange bei der Einstufung der drei Länder als sichere Herkunftsländer gezögert – unter anderem wollte er erst in Erfahrung bringen, inwieweit Homosexuelle dort verfolgt werden. Schon im vergangenen Juni hatte er dann aber Zustimmung signalisiert.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/joachim-herrmann-csu-terror-is-kampf-dauer

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Weihnachtsfeier in der Erstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen

 Krippenspiel bei der Weihnachtsfeier in der Erstaufnahmestelle in Sigmaringen; Foto: Regierungspräsidium Tübingen

Am Mittwoch, 21. Dezember 2016, fand für die Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen in der Kantine eine kleine Weihnachtsfeier statt. Hauptinitiatoren waren Seelsorger beider Kirchen, Pfarrer Markus Gneiting von der evangelischen und Diakon Werner Knubben von der katholischen Kirche. Beide waren auch schon mitverantwortlich für die Realisierung des Gebetsraumes „Raum der Stille“.

Ganz still wurde es auch gleich zu Beginn der Feier als Pfarrer Markus Gneiting die Bewohner willkommen hieß und darum bat, sich für einen Moment zu erheben und den Opfern des Anschlags in Berlin zu gedenken. Trotz vieler kleiner Kinder kehrte daraufhin für einen Augenblick absolute Stille ein.

Rund 120 Bewohner hatten die Einladung zur Weihnachtsfeier angenommen und saßen an den mit Mandarinen und Lebkuchen geschmückten Tischen. Gebannt verfolgten sie das von Konfirmanden und Jugendlichen aus Sigmaringen aufgeführte Krippenspiel. Mithilfe von Übersetzern konnten die Bewohner der christlichen Weihnachtsgeschichte folgen. Einige waren sichtlich berührt von der Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten.

Für stimmungsvolle Musik sorgten der evangelische Posaunenchor und der durch  die internationalen Gottesdienste in Gorheim bekannte „Flüchtlingschor“. Das zum Schluss von allen gemeinsam gesungene Lied „We wish you a Merry Christmas“ bewegte alle Anwesenden.  Egal ob aus Syrien, Irak, Afghanistan, Eritrea oder aus Deutschland – sie alle wünschten sich frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr und friedlichere Zeiten.
Um den Kindern in der Einrichtung eine besondere Freude zu machen, werden an Weihnachten aus Spenden der Sigmaringer Bevölkerung zusätzlich noch kleine Geschenke verteilt          Krippenspiel bei der Weihnachtsfeier; Foto: Regierungspräsidium Tübingen

 

3 Kommentare

Nur zur Info, die Gedanken dazu kommen alleine von Ihnen.

26. Dezember 2016

Asyldeppistan. Schaut euch mal diesen unrealistischen und vollidiotischen Asylschmalz unserer Politdeppen von 2014 an und vergleicht es mit dem, was seither dann tatsächlich passiert ist. Gegen die absolute Verblödung von Merkel und Konsorten kann jeder Komiker nur verlieren. . .

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