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Kabel Deutschland will gegen ARD und ZDF vor Gericht ziehen

„Wir sind davon überzeugt, die richtigen Argumente auf unserer Seite zu haben und sind entschlossen, unsere Position, auch im Interesse unserer Kunden, vor Gericht durchzusetzen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Adrian von Hammerstein der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag).

Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, würde der mit fast neun Millionen angeschlossenen Haushalten größte deutsche Kabelnetzbetreiber sogar auf die Einspeisung wichtiger Programme von ARD und ZDF verzichten, fügte von Hammerstein hinzu.

ARD und ZDF hatten kurz vor dem Ende des ersten Halbjahres die Verträge mit den größten deutschen Kabelnetzbetreibern gekündigt. Die Programmanbieter verwiesen darauf, dass es nicht mehr zu rechtfertigen sei, Gebühren an Unternehmen zu zahlen, die mit der Vermarktung der öffentlich-rechtlichen Programme Geld verdienten. Die Übertragungskosten öffentlich-rechtlicher Programme in deutschen Kabelnetzen werden auf rund 60 Millionen Euro pro Jahr geschätzt.

ARD und ZDF gehen davon aus, dass sie auch weiterhin im Kabel vertreten sind, weil der Gesetzgeber im Rundfunkstaatsvertrag eine „must carry“-Regelung vorsieht. Ende 2011 gab es in Deutschland rund 17,3 Millionen Haushalte, die ihre TV-Programme über Kabel empfingen und dafür Gebühren bezahlten – einzeln oder über die Miete umgelegt. 17,5 Millionen sahen Satellitenfernsehen, etwa 1,8 Millionen erhalten ihr digitales Signal über DVB-T-Antenne. IPTV, Fernsehen im Internet, können 1,3 Millionen Haushalte sehen.

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2 Antworten auf „Kabel Deutschland will gegen ARD und ZDF vor Gericht ziehen“

Braucht Kabel eigentlich das Erste und Zweite Programm?
Ich persönlich finde nein. Ist bei mir nicht mal einprogrammiert.
Dann fällt auch hoffentlich die Gebühr weg. Private finanzieren sich auch selbst. Den ARD und ZDF -Schrott braucht fast keiner wirklich – danke . Die ewigen Talk- Shows mit allen möglichen Kasperle fallen einem auf die Nerven und zwingen doch nur zum zappen. Freie Sicht den Bürgen, sehen und hören was Spaß macht .

Wer sich gerne den lieben langen Tag mit mehr Werbung als Programm zusülzen lassen möchte, braucht natürlich das Erste und Zweite Programm nicht. Die Medien-Analysen sagt immer noch eindeutig, dass eine Mehrheit die öffentlichen Programme den Privaten vorzieht. Denn Kultur und Niveau ist eben doch noch in Deutschen Haushalten vorhanden. Übrigens wird die GEZ ohnehin im nächsten Jahr für alle Haushalte umgestellt. Das heißt unabhängig vom Besitz eines Fernsehgerätes im Rahmen des Gebührenstaatsvertrages, wird dann die sogenannte Haushaltsgebühr eingeführt.

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