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Bad Buchau am Federsee

Jedes Jahr der gleiche Mist!

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Unser Landwirt hat gestern nicht nur den Buckel, sondern auch gleich den Weg darunter reichlich mit dem Miststreuer heimgesucht. Er dachte sich wohl, dies kurz vor Weihnachten und dem vielleicht zu erwartenden Schnee tun zu müssen.
Somit ist für die Skifans am Ochsenbuckel Bad Buchau/Kappel der Mist bereits wieder vor dem Schnee da. Wie letztes Jahr auch. Muss dieser Scheiß..hm..- sich immer vor den Weihnachtsferien wiederholen, damit unsere Kinder beim Schlittenfahren in der Schei… herum tollen können. Hier sollte doch eine Einigung zu Stande kommen in diesem speziellen scheißlichen Fall im Wintersportgebiet Ochsenbuckel.

Was sagen die Eltern eigentlich dazu?

9 Antworten auf „Jedes Jahr der gleiche Mist!“

Ich hätte gerne an Weihnachten Schnee,aber unter diesen Umständen kann man nur hoffen dass es keinen gibt, damit die Kinder nicht zu entäuscht sind wenn sie Ihre Schlitten nicht gebrauchen können. Sollte hinter dieser Aktion von Seiten des Landwirts Absicht stehen, ist er keinen Gruß mehr wert. Dieses Verhalten , dass ja schon im letzten Jahr zum Aufruhr führte ist schlichtweg eine Sauerei.

Richtig m.h. deiner Meinung bin ich auch! Der Landwirt ist eine Schande für unseren Ort! Das ist ja schon eine Art Kinderfeindlich!

Ich weiß nicht, wer der Besitzer ist,
aber er wird schon seine Gründe haben.
Gründe die außenstehende vielleicht so nicht verstehen.

Trotzdem wäre es gut wenn er sie „outet“ und auch mal
seinen Kommentar dazu abgibt.

Für die Kinder und die Eltern ist ein solches Verhalten
natürlich nicht akzeptabel, da der Ochsenbuckel, schon
seit ich mich erinnern kann, schon immer im Winter
zum Schlittenfahren genutzt wurde.

Ich beobachte den Ochsenbuckel im Winter schon viele Jahre. Mir fiel in den letzten Jahren auf, dass an und nach Tagen mit viel „Wintersport“ eben sehr viel Abfall (Silberpapier von Schokoriegeln, sogar Plastikbecher von „Fruchtzwergen“, Papiertaschentücher sowieso und anderes) auf der Wiese verstreut waren. Das muss der Landwirt ganz sicher selbst beseitigen. Ob man deswegen Mist ausbreiten muss ist Ansichtssache. Da die meisten Kinder am Ochsenbuckel in Begleitung ihrer Verwandten sind, sogar mit dem Auto nach dort gebracht werden, wäre es nicht mehr als recht und billig, wenn die Erwachsenen sich um die Beseitigung des Mülls kümmern würden. Am besten schon gleich darum, dass solcher garnicht erst entsteht. Den Kindern kann man da ja kaum einen Vorwurf machen. Sie kennen das wohl nicht anders…
Auch ich war in meiner Jugend begeisterter Schlittenfahrer. Allerdings gab es damals noch keine Marschverpflegung und schon garnicht etwas, was Abfall verursachen konnte. Also einfach den Kindern mehr Umweltbewusstsein beibringen.

Dem Hansi muß ich beipflichten. Wer seinen Restmüll liegen lässt,
zieht den Ärger den anderen auf sich. Insbesondere den des Besitzers.
Dem können die Eltern vorbeugen, indem sie den Kindern nichts mitgeben.
Ich denke die 2 Stunden Schlittenfahren und dann nach Hause gehen,
hält jedes Kind und jeder Erwachsene ohne Vesper aus.

Daß bei einer verschnupften Nase ein Tempo gebraucht wird, ist
halt heute so, aber man muß eben dann die Handschuhe zum schneuzen
ausziehen, und das Taschentuch wieder gut in der Tasche verstauen, dann
fällts auch nicht raus.

Für mich als Berufskollege ist es erschreckend zu lesen was andere meinen, was für Rechte sie auf einem fremden Grundstück haben. Ich kann ihn gut Verstehen, da ich auch seine Nachteile kenne:
1) Er kann nicht so düngen wie es für das Grünland am besten wäre.
2) Er hat den ganzen Müll auf seinem Grundstück
3) In manchen Jahren wird solang gefahren, bis sogar die Grasnahrbe beschädigt wird
4) Wenn er es uns erlaubt und man es ganz genau nimmt, kann er auf dieser Fläche keine EU- Gelder beantragen, da nur eine landwirtschaftliche Nutzung erlaubt ist (Beispiel: Landwirte in Neuhausen, die ihre Flächen als Parkplatz für das Southside zur Verfügung gestellt haben).
5) Bei einem Unfall haftet er mit.

Die Frage ist was hat er für einen Vorteil, dass er uns sein Grundstück zur Verfügung stellt??
Bei einem Gespräch mit einem Beamten des RP wurde mir gesagt:“das es einfach dumm ist, wenn man der Öffentlichkeit ein Grundstück zur Verfügung stellt, ohne einen angemmessenen Ausgleich.“
Es wäre sicherlich angebrachter, wenn wir, die Bürger der Stad Bad Buchau/Kappel, die unentgeldlichen Leistungen Einzelner für unsere Stadt honorieren und nicht als selbstverständlich hinnehmen.
Deshalb denke ich, wenn wir ihm einen Vorteil aufzeigen/anbieten wird er sicher auch weiterhin bereit sein einige Nachteile für die Allgemeinheit zu tragen.

Wir sind selbst Landwirte, wenn auch nicht aus der Gegend. Ich muss schon auch mal sagen, scheinbar halten unsere Mitbürger unsere Flächen für öffentliches Eigentum. Es obliegt doch immer noch dem Besitzer, wie und wann(solange er die Fristen einhält) sein Feld düngt, er treibt diese Flächen ja schliesslich um, um Futtermittel zu erzeugen, und da gehört das rechtzeitige Düngen nun mal eben dazu.
Auch wir haben eine solche Hangfläche die seit Jahren von Kindern(auch unseren 3 eigenen) zum Schlittenfahren genutzt wird.Damit haben wir als kinderfreundliche Menschen auch kein Problem. Da diese Wiesen aber während des Jahres als Viehweiden genutz werden sind sie durch einen Stacheldraht eingezäunt. Nun kommt es im Winter des öfteren vor, dass diese Zäune durchtrennt werden,-also nicht fachmännisch geöffnet, sondern einfach durchschnitten-was ja eigentlich Sachbeschädigung ist.
Auch die Beschädigung des Grasnarbe sind manchmal erheblich,-mit Müll haben wir weniger Probleme.
Würden denn all die Herrschaften die sich hier so negativ über uns Landwirte äussern, selbiges in ihrem Garten (also ihrem Grundstück) dulden? Oder hätten sie es gerne dass ihr Garten durch Hunde „zugeschissen“ wird, wenn sie das Futter hinterher ihren lieben Haustieren verfüttern müssen?….und für uns ist die Tierhaltung eben kein Hobby,-wir müssen davon leben.

Also beim nächstenmal- bitte zuerst nachdenken!

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