Islamisierung: Kieler Grüne verbieten Burka-Verbot

2. Februar 2020

Seit einem Jahr schwelt der Konflikt um ein Vollverschleierungsverbot an Hochschulen in Schleswig-Holstein. Und was lange währt, wird gut. Wenn schon nicht für jene Muslima, die in islamischen Ländern bei ihrem Kampf gegen diese entwürdigende, frauenverachtende Kleidervorschrift Peitschenhiebe wenn nicht gar die Todesstrafe riskieren, so doch für die Grünen. Die setzten sich jetzt im Kieler Landtag durch und verboten das Verbot.

Im Namen der „Religionsfreiheit“ muss nun auch die Kieler Christian-Albrechts-Universität (CAU) Niqab und Burka in der Vorlesung zulassen. Weil ein Verbot der Vollverschleierung gegen das Grundgesetz verstoße, lautet die Begründung. Eine weltoffene und rechtsstaatliche Gesellschaft zeichne aus, dass religiöse Symbole getragen oder auf sie verzichtet werden könne, so Ann-Kathrin Tranziska, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein, laut Deutschlandfunk. Die Debatte über Vollverschleierungen werde „oftmals durch Unwahrheiten verzerrt“. Ihre Partei lehne ein Verbot der Vollverschleierung weiter ab und werde „in der Koalition keinem derartigen Vorhaben zustimmen“. Der Streit über das Thema dürfte damit in der Jamaika-Koalition kaum beigelegt sein, denn die Koalitionspartner CDU und FDP beharren auf ihrer Forderung nach der Verankerung eines Vollverschleierungsverbots im Hochschulgesetz.

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