Innenminister Reinhold Gall informiert sich über Schulbuskontrollen

Schulbuskontrollen am ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) in Ochsenhausen standen am Mittwochmorgen auf dem Plan der Verkehrspolizei Biberach. Solche Überprüfungen finden derzeit landesweit  im Rahmen der Aktion „Sicherer Schulweg statt“.  Der zurzeit im Raum Biberach auf Klausurtagung befindliche baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall nutzte die Kontrolle zu einem Vororttermin.

Überfüllte Schulbusse, technische Mängel an Fahrzeugen oder unzureichende Sicherheitsausrüstungen und auch die Fahrer nimmt die Polizei dabei stets unter die Lupe. Trotz der Kontrollen wird darauf geachtet, dass die Schüler pünktlich zum Unterricht kommen und dass die Linienfahrpläne von den Busfahrern möglichst eingehalten werden können. Am ZOB in Ochsenhausen verkehren in Spitzenzeiten über 1000 Schüler.

Das Ergebnis der Kontrollen fiel positiv aus. Zwischen 7.15 Uhr und 8 Uhr wurden sieben ankommende Busse kontrolliert. Es gab Insgesamt nur fünf Beanstandungen wegen geringer technischer Mängel oder fehlender Kennzeichnungen.  Ein Busfahrer fiel auf, weil sein Führerschein abgelaufen war und er die Verlängerung noch nicht beantragt hatte. Dies hat eine Anzeige zur Folge.

Innenminister Reinhold Gall schaute den eingesetzten Polizeibeamten bei der Kontrolle nicht nur über die Schulter, sondern interessierte sich auch für Details. In Gesprächen über die gemeinsame Verkehrssicherheitsarbeit mit den bei der Kontrolle anwesenden Schulleitern Elke Ray und Karl Geßler in Begleitung des Aufsichtslehrers und zweier Schulsozialarbeiterinnen sowie dem Ochsenhauser Bürgermeister Andreas Denzel  betonte er  die Notwendigkeit der polizeilichen Kontrollen. Gleichzeitig  appellierte er aber auch an die Verantwortung aller Beteiligten für einen sicheren Schulweg.

2 Responses to Innenminister Reinhold Gall informiert sich über Schulbuskontrollen

  1. eltern sagt:

    Klar, jedes Kind hat einen Sitzplatz im Schulbus. Diejenigen die die ganze Fahrt von und zur Schule im Bus stehen sind nur zu faul sich hinzu setzen. Schöne Grüße an Herr Gall, Busfahren ist anderst.

  2. schüler sagt:

    man höre…!!!
    Beamte der Biberacher Verkehrspolizei haben am Donnerstagmorgen bei einer Schulbuskontrolle einen groben Verkehrsverstoß festgestellt. Als sie kurz nach 7 Uhr auf der Strecke von Göffingen nach Riedlingen einen Schulbus stoppten, entdeckten sie darin stehende Schüler. In solch einem Fall beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 60 Kilometer pro Stunde. Laut digitalem Kontrollgerät war der 25-Jährige aber mit mehr als 90 „Sachen“ unterwegs gewesen. Dem Fahrer brachte dieser Verstoß eine Geldbuße von 320 Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot ein.