Hier lesen. . .was Merkelfinanzierte Vertuscher nicht schreiben dürfen…

Wenn dem so ist, dann hat die lokale Tageszeitung versagt, sie ist ihrer Wächterfunktion nicht gerecht geworden.

Sie ist nicht in der Pflicht, jedes Ereignis, das ein Bürger oder eine bestimmte Gruppe als Skandal empfindet, auch gleich als Skandal zu brandmarken. . . . . Aber sie muss der Sache nachgehen. Und wenn etwas dran ist, muss sie mit Öffentlichkeit dienen.

Nachrichten trotz Nachbarschaft
Dieses Gebot gilt nicht nur für Skandale. Die Zeitung darf sich nicht einbinden lassen in politische Geschäfte durch Vertraulichkeit. Die politisch Handelnden verfolgen andere Interessen, sie wollen Entscheidungen durchsetzen, sie sind daran interessiert, nur Tatsachen ans Licht der Öffentlichkeit gelangen zu lassen, die für ihr Vorhaben sprechen. Es kommt nicht von ungefähr, dass sie die lokalen Medien in diesem Sinne instrumentalisieren wollen. Für Mächtige ist es mitunter lästig, wenn die Presse ihnen auf die Finger schaut, und Fehler kenntlich macht. In den Gemeinden begegnen sich Redakteure und Politiker manchmal täglich. Nachrichten trotz Nachbarschaft zu liefern, ist das schwere Brot für Lokaljournalisten. Es erfordert Mut, Missstände und Versäumnisse öffentlich zu machen, es erfordert Mut und Augenmaß, das Wächteramt auszufüllen. Die lokale Tageszeitung ist der Chefanwalt für Öffentlichkeit vor Ort.

(Auszug eines Artikels von Dieter Golombek, Bundeszentrale für politische Bildung)

Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter.

Das sagte Alexander Solschenizyn (1918-2008)