Herr, erlöse uns von dieser Frau…

Wie lange darf Merkel Deutschland noch melken?

Die CDU pfeift dank Merkel aus dem letzten Loch, stürzt laut Umfrage-Auguren ins Bodenlose.

Von PETER BARTELS | Jan Fleischhauer („Focus“) schaltet den Fernseher ab, wenn SIE kommt … Julian Reichelt („BILD“) fordert sie zum Rücktritt auf … Dirk Kurbjuweit („Spiegel“) will sogar zwei Rücktritte: Merkel u n d  Jens Spahn sollen endlich gehen!

Sonntag sind Landtagswahlen im grünen Baden-Württemberg, im roten Rheinland-Pfalz, Kommunalwahlen im schwarzen Hessen, im Herbst Bundestagswahlen in ganz Deutschland. Und die CDU pfeift dank Merkel und ihrer Corona-Paladine aus dem letzten Loch, stürzt laut Umfrage-Auguren ins Bodenlose. Weil sie nur noch Lockdowns herbeizaubert… Ihre gelernte Bankkauffrau und Hobby-Maklerin, Frau Jens Spahn, offenbar lieber protzige Villen und Wohnungen – sogar für FDP-Locke Christian Lindner – vermakelt, statt sich um ausreichend Corona-Impfstoff für Deutschland zu kümmern – wie Brexit-England und Trump-Amerika.  Immerhin haben ein paar Cleverle von CDU und CSU unter der Hand zu Höchstpreisen wenigstens ein paar Millionen Corona-Masken verhökert, die nix taugen…

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Und „Mutti“ Merkel, die nie Mutter war, sich auch nie so verhielt/verhält, will erstens sich trotzdem nicht (auch nicht von einer SPD-Ministerin) „anhängen lassen, dass sie Kinder quäle“. Nie nich, sie lässt Kinder ja nur nicht miteinander spielen, Geburtstag feiern oder in die Schule. Zweitens hört sich „Mutti“ doch immerhin die Sorgen der Corona-Seelsorger an, ohne gleich einzuschlafen oder einen ihrer gefürchteten Zitter-Anfälle zu bekommen; ein Gläschen Weißwein am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen…

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„Jeder Tag mit Merkel ist ein verlorener Tag“

do guck na:

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Jan Fleischhauer, der einst viele Jahre dem SPIEGEL zu Diensten war, mit dem vielleicht besten Satz in seiner FOCUS-Kolumne:

Was den Blick auf sich selbst angeht, hat sie (Merkel) die gleiche Rührung erfasst, die Kohl heimsuchte. Man muss nur eines der Interviews lesen, die sie in den letzten Wochen gegeben hat, um eine Ahnung zu bekommen, wie dankbar sie sich ist“…

Nichts geht voran, alles misslingt. Aber irgendwie ist das auch egal. Gerade wurde die Ausgabe von Selbsttests ein weiteres Mal verschoben. Jens Spahn hatte den Start für den 1. März verkündet. Endlich mal ein Erfolg, dachte er. Dann pfiff ihn die Kanzlerin zurück. Jetzt soll es nächste Woche losgehen. Oder Ende März. Das dafür aber ganz sicher. Also vielleicht“ …

Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass es besser wäre, die Bundeskanzlerin würde möglichst bald ihren … Ruhestand antreten. Jeder Tag mit ihr an der Spitze ist für das Land ein verlorener Tag … Ich schalte den Fernseher aus, wenn Angela Merkel auftaucht. Ich ertrage es einfach nicht mehr: die tantenhafte Selbstzufriedenheit, mit der jede Nachfrage weggebügelt wird, die Nachlässigkeit in der Wortwahl, die ein fundamentales Desinteresse an den Folgen der eigenen Politik verrät“ …

Vielleicht gibt es eine Altersgrenze, die man als Regierungschef nicht überschreiten sollte … Mittlerweile nimmt die Untätigkeit groteske Züge an. Seit Wochen heißt es, der Inzidenzwert müsse stabil bei 35 liegen, weil alles an der Funktionstüchtigkeit der Gesundheitsämter hänge. Aber wenn es darum geht, die Gesundheitsämter in die Lage zu versetzen, ihrer Arbeit nachzugehen, fühlt sich niemand in der Regierung zuständig“ …

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Dann berichtet er von der „Welt am Sonntag“, die bei den Ämtern nachgefragt hatte, wie viele die neue Software benutzen, damit es endlich bei der Kontaktverfolgung vorangeht. Antwort: 84 der insgesamt 375 Gesundheitsämter in Deutschland haben das Programm in Betrieb. Ein Drittel hat noch nicht einmal die notwendigen Verträge unterzeichnet“ …

Friseure oder Fußpfleger?

Und so verzweifelt der ehemalige Merkel-Fan Fleischhauer weiter: „Es gibt keine Idee, keinen Plan, wie es weitergehen soll. Um Fragen zu entgehen, schottet man sich ab. Mitte Februar waren die Vertreter von 40 Wirtschaftsverbänden in Berlin. Gerne hätten die Unternehmer ihre Kanzlerin gesprochen, um ihr zur schildern, wie die Welt außerhalb des Kanzleramts aussieht. Merkel fand leider keine Zeit für ein Treffen“ …

Und resigniert nur noch gallig lachend: „Die Kanzlerin (sitzt lieber) in kleiner Runde und diskutiert statt Impfstrategien lieber hingebungsvoll Lockdown-Szenarien. Soll man den Bürgern den Zugang zu Klobrillen und Kabelschneidern ermöglichen oder auch zu Büchern? Und was ist wichtiger für die Volkshygiene: Friseure oder Fußpfleger? Wenn es nicht so schrecklich wäre, man fände aus dem Lachen kaum heraus“ …

Geh mit oder ohne Gott, aber geh

Nach dieser Litanei des Leidens bleibt unsereinem nur ein sarkastisches Achselzucken … Was haben die Neunmalklugen und Eilfertigen von BILD bis Spiegel uuund Focus denn erwartet? Dass Merkel nach Kohl (dem sie alles verdankt) auch Trump schlachtet? Gar das Rad der Schöpfung endlich auf Gender dreht? Haben denn alle vergessen, wie verklemmt und hilfesuchend Honeckers Propaganda-Plumpe in die TV-Runde glotzte, als der hauchdünn geschlagene SPD-Kanzler Gerhard Schröder sie in der „Elefanten-Runde“ höhnisch abservierte: “Sieee?… Nieee!“ Haben sie vergessen, wie Merkel das Deutschland-Fähnchen entsorgte, das ihr ein serviler CDU-Schranze nach der letzten Glücks-Wahl in die Patsche mit den abgekauten Fingernägeln drückte?

Nichts, rein gar nichts hat diese von eben jenen Qualitätsmedien zur mächtigsten Frau der Welt hoch gejazzte Tussi in ihren 15 Jahren als Kanzlerin Deutschland gegeben. Nur genommen: Milliarden über Milliarden für ewige Pleitiers wie Griechenland, Italien, Spanien und Frankreich … Die umweltfreundliche Kernenergie … Den Diesel … Die Freiheit zu sagen, was man denkt, zu gehen, wohin man will.

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Halt: Zwei Dinge hat sie uns allen doch beschert: Sie hat Millionen arabische und afrikanische Kostgänger ins deutsche Haus geholt, die sich jetzt bei unseren Geldautomaten, Wohlfahrtsämtern und Frauen kostenlos bedienen. Und sie hat unendlich viele ihrer Paladine mit Corona bereichert. Sogar die AfD hat sie uns beschert, was sie jetzt wieder rückgängig machen will, weil sie ihr über den Kopf zu wachsen droht. Trotzdem, lieber Gott, mach ein Ende mit unser aller Leid…

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