Handyverbot am Steuer gilt nicht immer! Verrückte Gesetzgebung

festhandy

Das ist verrückt! Ein Bonner Autofahrer war rund drei Kilometer von seinem Haus entfernt davon überrascht worden, dass in seiner Tasche das Mobilteil seines Festnetz-Telefons piepte und hatte das Gespräch angenommen. Für diesen Verstoß gegen das Handyverbot sollte er nach Auffassung des Bonner Amtsgerichts ein Bußgeld von 40 Euro zahlen. Doch das Oberlandesgericht Köln entschied folgendes: Das Verbot der Handy-Nutzung im Auto gilt nicht für das Mobilteil eines Festnetz-Telefons. Auch das Oberlandesgericht Celle beurteilte einen Fall ähnlich: In der Straßenverkehrsordnung sei nicht von Funkfernsprechgeräten die Rede. Deshalb dürfe damit unbestraft während einer Autofahrt gesprochen werden – egal ob dadurch die Verkehrssicherheit gefährdet wird.

5 Responses to Handyverbot am Steuer gilt nicht immer! Verrückte Gesetzgebung

  1. insider sagt:

    Am Federsee. de ? was hat eigentlich das mit BB zu tun.
    Ich finde es gäbe genug Themen die BB betreffen und
    wichtiger wären als die Wewltpolitik oder Handyvorschriften.

    • georg sagt:

      Jeder Beitrag ist eine Information. Natürlich gibt es in Bad Buchau auch
      Wichtigeres, aber eben nicht nur. Nenne doch mal einige Themen, die hier drin noch nicht waren, wäre gut zu wissen für Alle.

  2. Biberradio sagt:

    Das ist ja wieder typisch im Schildbürger-Staat Deutschland.
    Ich habe vor ein paar Monaten ein Handygespräch angenommen, und nur kurz „Moment“ gesagt, das Handy weggelegt und den Wagen angehalten, um das Gespräch zu führen. Doch hinter mir fuhr eine Zivilstreife. Ich hatte keine Chance, bekam einen Punkt in Flensburg und musste mit Zusatzgebühren über 50 Euro berappen.
    Der Vorgang war jedoch eher weniger gefährlich, als wenn jemand längere Zeit mit dem Festnetz im Auto telefoniert.
    Das sind unsere Gesetze!

  3. a.w. sagt:

    Man könnte meinen, die deutsche Gesetzgebung ist ein Beitrag zu einer Faschingsveranstaltung. Den Leuten,die so einen Schwachsinn ausknoblen, müsste man ein Schild auf die Beratungstische stellen, mit der Aufschrift: „Vor Inbetriebnahme des Mundwerkes, Gehirn einschalten“ !!!

    An unsere Justiz: Pst, bitte nicht stören, weiterschlafen lassen !!!

    So leistet Deutschland wenigsten einen globalen Beitrag zur Volksbelustigung.

  4. AnMo sagt:

    Ok wenn das so ist, dann telefonier ich in Zukunft immer mit dem Handy in meiner Umgebung, da ich ja Homezone hab :-)))).

    grüße aus Buchau an Buchau