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Bad Buchau am Federsee

Halloween bei amfedersee.de

Nette Überraschung am Abend, die ersten Halloween- Fans besuchen amfedersee.de.

Ein Brauch der sich auch bei uns einbürgert und lustig ist, wenn’s auch grußelig sein soll. Freuen tut‘ s die jungen Darsteller bestimmt, denn mit geschenkter Schokolade lässt es sich leicht lustig sein.

Halloween wurde ursprünglich nur in katholisch gebliebenen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, vor allem in Irland, während die anglikanische Kirche am Tag vor Allerheiligen die Reformation feierte. Von dort kam es mit den zahlreichen irischen Auswanderern im 19. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten und gehörte zum Brauchtum dieser Volksgruppe. Aufgrund seiner Attraktivität wurde es bald von den anderen übernommen und entwickelte sich zu einem wichtigen Volksfest in den Vereinigten Staaten und Kanada.

Zurechtgeschnitzte Rübe zu Halloween

Der Brauch, Kürbisse zum Halloweenfest aufzustellen, stammt aus Irland. Dort lebte einer Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack O fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack natürlich nicht, da er ja den Teufel betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack durch das Dunkel wandern könne. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eigentlich eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O’Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten.

Ein Tag danach: SZ BC-Leutk.

Eierwürfe, Ruhestörungen und Körperverletzungen waren häufigste Gründe für Einsätze

Nicht überall wurde an Halloween friedlich gefeiert.

Leutkirch / dapd/lby Derbe Späße zu Halloween haben die Polizei im Süden am Mittwochabend auf Trab gehalten.

Wie die baden-württembergische Polizei am Donnerstag mitteilte, rückten Beamte mehr als hundert Mal wegen Eier werfende Jugendlicher aus. Allein im Revierbereich Mannheim wurde die Polizei zu 50 Einsätzen im Zusammenhang mit Halloween gerufen. 20 Mal mussten die Beamten wegen Eier werfender Jugendlicher einschreiten. Zudem wurde die Polizei zu neun Körperverletzungen und 27 Ruhestörungen gerufen.

Die Polizeireviere in Mannheim-Sandhofen und Ladenburg hatten am Mittwoch intensive Sonderkontrollen durchgeführt. Nach Polizeiangaben zeigten die Maßnahmen Wirkung, sodass es in diesem Jahr zu weit weniger Vorfällen als noch im Jahr 2011 kam.

Auch in Pforzheim hatte die Polizei zusätzliche Streifen eingesetzt, um Störungen und Straftaten zu verhindern. Dennoch wurden 44 Zwischenfälle registriert, die die Polizei im Zusammenhang mit Halloween sieht. Angezeigt wurden unter anderem vier gefährliche Körperverletzungen, zehn Ruhestörungen und zehn Mal grober Unfug wie Eierwürfe und das Zünden von Feuerwerkskörpern.

Im Landkreis Esslingen beschlagnahmte die Polizei bei Kindern und Jugendlichen mehrere 100 Eier, 200 Böller, Leuchtraketen und selbst gebastelte Rauchbomben. Allein bei einer Kontrolle von sechs Kindern im Alter von 12 bis 14 Jahren im Maillepark in Esslingen wurden 200 Eier sichergestellt. In Deizisau erwischten Anwohner zwei Jungen im Alter von 9 und 14 Jahren, wie sie ein Werbeschild mit schwarzer Farbe besprühten. Mit einem Eimer Wasser und einem Putzlappen mussten die Kinder das Werbeschild reinigen.

Auch in Bayern wurden die Einsatzkräfte zu zahlreichen Partys und Schlägereien gerufen. Die Beamten hatten es mit Sachbeschädigungen durch Eierwürfe, Ketchupgespritze sowie Graffiti-Sprühereien zu tun. Insgesamt bewertete die Polizei die diesjährige Halloween-Nacht aber als nicht besonders auffällig. „Es ist nichts aus dem Ruder gelaufen“, sagte ein Polizeisprecher aus Oberfranken am Donnerstag. „Gravierende Einsätze blieben aus.“