.. gescheiterte Energiepolitik – ein verpfuschtes Gesamtkunstwerk der drei größten Parteien.

Der Kommentator rechnet schonungslos ab, und zwar mit allen Parteien, besonders aber mit der SPD.

“Alle anderen Optionen – Flüssiggas aus aller Welt, deutsche LNG-Terminals, Erdgas per Pipeline vom Kaspischen Meer oder per Schiff aus Nahost und den USA – wurden von der Gasallianz aus Konzernen und SPD systematisch verhindert. Wer kritisch nach mehr Diversifizierung fragte, bekam die Antwort: Russland sei ja seit den Siebzigerjahren ein „verlässlicher“ Lieferant. Und: „Die Amis fracken, wie schrecklich!“”

Etwas verklausuliert liebäugelt Thumann offenbar auch mit der Kernenergie.

“Drei Dinge sind von den anderen zu lernen. Erstens: Nicht Russland schönreden, sondern andere Quellen suchen. Zweitens: In der Energiekrise keine Form der Energieerzeugung kategorisch oder ideologisch ausschließen. Drittens: Den zügigen Weg in die Klimaneutralität nicht aus den Augen verlieren. Deshalb ist neben Öl und Kohle auch das fossile Gas mittelfristig ein Auslaufmodell.”