Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Konstanz Über ein Kilogramm Marihuana flog aus einem Fenster der Unterkunft für Flüchtlinge in der Kasernenstraße

POL-KN: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Konstanz und des Polizeipräsidiums Konstanz vom 14.03.2018

Konstanz (ots) – Radolfzell

Rauschgift aus dem Fenster geworfen

Über ein Kilogramm Marihuana wurde am Dienstagabend, gegen 23.00 Uhr, aus einem Fenster der Unterkunft für Flüchtlinge in der Kasernenstraße nahezu vor die Füße einer hinter dem Gebäude wartenden Polizeistreife geworfen. Die Bewohner des Zimmers dürften zuvor mitbekommen haben, dass sich Polizeibeamte im Gebäude aufhielten und nach einer Person suchten, weshalb sie sich panikartig der Drogen entledigten. Im betreffenden Zimmer konnten durch die Einsatzkräfte anschließend drei Männer im Alter von 32, 24 und 18 Jahren angetroffen werden, die den Besitz der aufgefunden Drogen jeweils in Abrede stellten. Neben einer Kleinmenge von Marihuana fanden die Beamten bei der Durchsuchung des Zimmers noch originalverpackte Handwerksgeräte, deren Herkunft nicht belegt werden konnten und ein als gestohlen gemeldete Fahrrad.

Die Staatsanwaltschaft Konstanz und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen aufgenommen. Sie blieben wegen fehlender Haftgründe auf freien Fuß.

Erster Staatsanwalt Andreas Mathy, Tel. 07531/280-2063

Erster Kriminalhauptkommissar Bernd Schmidt, Tel. 07531/995-1012

Beim Versuch einer Abschiebung ist die Polizei in Donauwörth nach eigener Darstellung auf heftigen Widerstand gestoßen.

Die Polizei sei bis zum Mittwochabend in der Aufnahmeeinrichtung in der Sternschanzenstraße im Einsatz gewesen, teilte das Polizeipräsidium Schwaben Nord mit. Man habe etwa 30 Menschen wegen Landfriedensbruchs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung festgenommen.

Bereits gegen 3.30 Uhr am Mittwochmorgen sollte demnach ein gambischer Staatsangehöriger abgeschoben werden. Der Versuch habe jedoch zunächst abgebrochen werden müssen, nachdem sich etwa 50 Bewohner aggressiv gegenüber den Einsatzkräften gezeigt hätten, teilte die Polizei mit.

Am Nachmittag sei die Polizei erneut angerückt – und wieder auf Widerstand gestoßen. Zudem hätten Bewohner Einrichtungsgegenstände und Fenster beschädigt. Dennoch habe man mehrere Haftbefehle vollziehen können, es sei zu weiteren Festnahmen gekommen.

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