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Bad Buchau am Federsee

Wer wagt Kritik?

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Gemeindepolitik: Lob & Dank im Überfluss – und wer wagt Kritik?

43 Antworten auf „Wer wagt Kritik?“

Sehr geehrter Herr Weiss, ich vermisse “am federsee.de” eine allgemeine, gemeindepolitische Spalte. Darunter würde nachfolgender Beitrag gehören:
” Der Weihnachtsgruß bzw. Jahresrückblick 2006 unseres Bürgermeisters in “Kur Aktuell” ist doch mit Verlaub gesagt mehr als ergänzungsbedürftig.Neben dem Wetter und der Fußballweltmeisterschaft, der Ausbau der Wuhrstrasse und der Erneuerung der GHWRS wären weitere gemeindepolitisch interessante Themen ansprechwürdig gewesen. Z.B. Wo stehen die Bemühungen der Stadt Bad Buchau beim Progymnasium zur Vollanstalt? Welche Entwicklung hat Industrie,Handwerk, Gewerbe und Handel 2006 genommen. Die Fa. Kessler hat wesentlich erweitert. Wie sieht der Dornröschenschlaf um das Götzburgareal aus? Welche Anstrengungen sind hier seitens der Stadt mit den Möglichkeiten der Stadtsanierung unternommen worden? Welche Impulse hat das Denkmodell mit seinen Arbeitskreisen ausgelöst? Die erheblichen Anstrengungen beim Betrieb des Federseemuseums auch mit Unterstützung des Leader Programms wären ebenfalls einer Erwähnung wert gewesen. Die Veröffentlichungen in führenden Tageszeitungen und die verschiedenen Filmaufnahmen im Fernsehen mit erheblicher Aussenwirkung für das Image von Bad Buchau verdienten einer Erwähnung beim Jahresrückblick. Oder: Warum erhielt die Flurbereinigung Bad Buchau in Anwesenheit des Ministers eine besondere Auszeichnung des Landes Baden Württemberg? Beim Gemeindeverwaltungsverband wäre die umfangreiche und äusserst komplizierte Sanierung der Kläranlage in Bad Buchau, die von der Öffentlichkeit, mangels Kenntnis, völlig ignoriert wird,einmal anzusprechen gewesen. Man könnte fortfahren. Aber vielleicht ist das vom Gemeinderat beschlosse Amtsblatt künftig schon während des Jahres eine bessere Informationsquelle für den Bürger.

wenn sie das so sagen ist mir das nicht fremd, im rathaus würde man es am liebsten sehen wenn die seiten hier nicht mehr erscheinen..die sehen in dieser plattform nur schlechtes und können sich auch nicht vorstellen wie mann sich sowas ausdenkt, wo doch wir im rathaus das heft für ein schönes, liebliches bad buchau in der hand haben und überhaupt wie kann sich jemand (ich) das erlauben…und und.und…da haben manche es noch nicht geschnallt dass dies hier auch ein imagevorteil sein könnte, wenn man nur will.
der druck im rathaus von oben herab geht bis zum letzten fahrradsattel der auf gemeindekosten bewegt wird..lach..aber ich höre ja was sich da tut. geschäftsleute die nichtmal den aufkleber vom -amfedersee.de- an ihr schaufenster kleben können weil ein rathausdiener sich sonst brüskiert fühlt..lach.. leider wissen die jungs nicht was ich mir für ein schönes, konkurenzstarkes bad buchau alles vorstellen kann….aber nicht im kremium von statischen mitgliedern sondern im freigeistigen raum, der eben für manche nur zum verweilen geöffnet ist.
im moment ist es eben so und bevor ein bürgermeister hier was sagt,(wenn er darf…hm) da schreibt vorher der landrat ein nettes wort. ich kann mich aber auch täuschen…anderseits muß ich unabhängig bleiben….wir werden ja sehen.

Vorweg einen Gruß an Herrn Müller, dessen Eintrag ich als den besten Beitrag bislang finde in diesem Themenbereich. Dazu kommt, daß er mit Bad Buchau verbunden ist, wie nicht allzuviele, die hier an “der Front” waren.
Dieses Problem, was aus der Antwort von Heinz Weiß zu ersehen ist, gibt es fast in jeder Stadt. Viele Verwaltungen wollen einfach noch nicht verstehen, daß die Zukunft Internet mit all ihren Seiten ein immer wichtiger werdender Faktor für die Bürger ist und wird.
Aber es gibt auch ein anderes Beispiel – Biberradio wird von der Stadtverwaltung unterstützt, wo es nur geht. Voll integriert in jeder Hinsicht. Dies motiviert natürlich.
Aber auch “AmFedersee” wird bei Durchstehvermögen, was ich erwarte und vermute, einen nicht mehr wegzudenkenden Platz einnehmen und reifen zu einem Medium, bei dem sich das Rathaus nicht mehr einfach vorbeigehen kann. Die Zeit arbeitet für solche Medien mehr als man glaubt.
Also weiter so!!!!!!

Zum anonymen Bericht 9.12. um 18.38 Uhr
Zunächst muss ich sagen, wenn man hier so viel brisanten Text hereinsetzt, ist es schlichtweg dumm oder ängstlich, dies anonym zu tun!! Bei so einem Beitrag setzt amn seinen vollen Namen rein, oder man lässt es einfach!
Im Übrigen gab es zu Zeiten des Harald Müllers noch so gut wie kein verbreitetes Internet im Vergleich zu heute.
Somit betrachte ich diesen Beitrag als wertlos und nicht lesenswert!
Nächstesmal bitte den Namen angeben, damit man sich überhaupt auseinandersetzen kann!
PS: Ein typisches Beispiel von Leuten, die mitreden wollen, aber sich verstecken – sehr einfältig!

Antwort auf Anonymus vom o9.12.06um 18,38 Uhr.
Ich bedanke mich für Ihre Zeilen, die leider anonym dafür aber ehrlich gemeint sind. Diese offenen Aussagen habe ich -gerade auch im Amt – immer wieder vermisst. Haben Sie denn meine Ergänzungen des Jahresberichts, die -wie ich doch hoffe- sachlich verfasst sind, denn so tief bewegt bzw. getroffen? Damit bin ich zufrieden gestellt.
Gott sei Dank hat jeder seinen Stil und auch sein charakteristisches Erscheinungsbild (Profil). Über das Niveau darf man sich sogar Gedanken machen. Ich freue mich, dass Sie bezüglich meiner Person dies jetzt so gründlich nachholen.

Man braucht keine Witzeseite oder Stammtischseite, jede Rubrik hat ihre ernst zu nehmende Kommentare, witzige oder leider auch sehr unqualifizierte Kommentare. Die Beurteilung sollte man den Leser überlassen.
Auf jeden Fall ist die von Heinz Weiß in das Leben gerufene Dialogmöglichkeit über Internet eine tolle Sache. Eigentlich braucht man keine Schwäbische Zeitung mehr. Von Buchau kommt sowieso nichts. Die überregionale Dinge kommen abends in der Abendschau. Also ist in der SZ nur noch interessant zu erfahren , wer verstorben ist.Und diese Nachtrichtmöglichkeit könnte man ja hier noch ausbauen!

Hallo Heinz,
wir sind gewiss nicht die allerbesten Freunde. Du weißt selbst warum…
Aber eines muß ich Dir bescheinigen: Du hast ein Diskussionsforum erstellt, welches mich ab und zu zu Kommentaren reizt.
Lustig finde ich, daß ein „Anonymous“ (10.12.2006; 14:28 Uhr)einfordert, man solle seinen Namen nennen. Das ist der absolute Knaller…
Diese Person hat wohl weder „Mut noch Wissen und schläft wahrscheinlich auf der verdeckt ins Haus geschafften Bildzeitung“.
Alleine für diesen Genuß bin ich Dir sehr dankbar. Sowas gibt es nicht oft.
Im übrigen: macht weiter so…

Nachdem die – häufig leider anonymen – Kommentare auf dieser Homepage den Schluß zulassen, daß mir einserseits indirekt vorgeworfen wird, mich nicht zu äußern und andererseits zwischen den Zeilen mehrfach der Verdacht angedeutet wird, ich könnte mich möglicherweise selbst hinter einem der vielen ‚Anonymous‘ verbergen, sehe ich mich nun doch gezwungen, hier mal einiges klarzustellen:
1. Prinzipiell habe ich gegen diese Homepage nichts einzuwenden – im Gegenteil: auch ich finde die grundsätzliche Idee gut. Dies habe ich auch gegenüber Heinz Weiss mehrfach so geäußert.
2. Was ich aber überhaupt nicht gut finde, ist die Möglichkeit, sich hier anonym zu äußern. Ich halte das sogar für ausgesprochen gefährlich, weil dadurch falsche Verdächtigungen entstehen und echte Konflikte ausgelöst werden können. Wer mich kennt, der weiß dass ich mit Kritik (im positiven und im negativen Sinne) ganz gut umgehen kann – und daß ich für jeden stets ein offenes Ohr habe. Aber bitte mit offenem Visier: anonyme Äußerungen sind es in einer Demokratie nicht wert, beachtet zu werden.
3. Ich betone ausdrücklich: ich habe mich bisher nicht als ‚Anonymous‘ in diesem Forum beteiligt, noch habe ich vor, dies künftig zu tun. Wenn ich etwas zu sagen habe, dann offen – und am liebsten nicht übers Internet, sondern von Angesicht zu Angesicht. Ich schaue den Menschen gerne in die Augen, wenn ich mit ihnen rede.
4. Ein Forum ‚Gemeindepolitik‘ halte ich in dieser Homepage für absolut fehl am Platze. Wir leben in einer repräsentativen Demokratie; die Bürger wählen die Kandidaten ihres Vertrauens als ihre ganz persönlichen Interessensvertreter in den Gemeinderat. Und nur dort wird ‚Gemeindepolitik‘ gemacht und nicht in einem Internet-Forum; erst recht nicht von anonymen Stammtisch-Proleten. Daß zu den stets öffentlichen Sitzungen zu meinem Bedauern selten und wenig interessierte Bürger kommen, kann man ja wohl weder dem Gemeinderat, noch dem Bürgermeister vorwerfen.
5. Wenn jemand ein Problem hat, dem stehe ich persönlich und auch meine Mitarbeiter jederzeit und gerne mit Rat & Tat zur Verfügung. Im Rahmen des uns zur Verfügung stehenden Instrumentariums tun wir alles, um unseren Bürgern zu helfen. Dafür verbürge ich mich persönlich. Wer sich nicht direkt an die Verwaltung wenden will oder kann, für den sind auch alle Gemeinderäte ansprechbar, die gemäß gesetzlichem Auftrag die Interessen der Bürgerschaft als oberstes Gremium der kommunalen Selbstverwaltung vertreten – und bei uns in Bad Buchau ihre Aufgabe auch sehr ernst nehmen.
6. Daß die Kommunikationsströme aus dem Rathaus heraus noch optimierungsbedürftig waren und sind, ist bekannt und wird unsererseits auch nicht geleugnet. Nach meinem Verständnis ist Bürgerinformation eine unserer nobelsten Pflichten – und nicht ausschließlich eine Holschuld für Bürger, sondern vor allem eben eine Bringschuld unsererseits. Deshalb habe ich mich seit ich im Amt bin auch intensiv darum bemüht, diesbezüglich Verbesserungen umzusetzen. Die Berichterstattung in der Schwäbischen Zeitung wurde intensiviert, ein weiterer Schritt war die Neugestaltung der Homepage, deren Informationsgehalt tagesaktuell angepasst wird (z.B. mit aktuellen Kurzberichten aus dem Gemeinderat). Ein weiterer wichtiger Schritt war nun das heute erstmals erschienene Amtliche Mitteilungsblatt (‚Federseejournal‘), das gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden ab 2007 alle 14 Tage erscheinen wird.

Also: es tut sich was bei uns – wir sind auf einem guten Weg, aber natürlich noch nicht am Ziel. Aber wir arbeiten daran – und würden uns freuen, wenn wir dafür auch einmal gelobt werden würden.
Im Übrigen möchte ich betonen, dass sich die Kommunalpolitik in Bad Buchau immer durch Sachlichkeit, Objektivität, Offenheit und Harmonie ausgezeichnet hat. Und dies lasse ich mir durch ein anonymes Forum nicht zerstören – wir haben in den Nachbarstädten genug Negativbeispiele.
Ich bitte daher hier und heute um Verständnis dafür, daß ich mich in diesem Medium heute zum ersten und gleichzeitig auch zu letzten Mal zu Wort gemeldet habe – vor allem solange anonyme Beiträge möglich sind.
Verbunden mit den besten Wünschen für die bevorstehenden Feiertage und für ein gutes, gesundes Neues Jahr verbleibe ich
Ihr Peter Diesch, Bürgermeister

das ist eine nette klare aussage von unserem herrn bürgermeister peter diesch. immerhin stehen die rathaustüren jedem weit offen. also nützen und reinschauen wenns erforderlich sein sollte, nur keine schwellenangst. hab ich auch nicht. jedenfalls war seine mitteilung hier doch recht inhaltsreich und informativ für alle bürger.

…dankeschön.

Ich verstehe garnicht, wo in der Diskussion um anonyme Beiträge ein Problem sein soll. Entweder habe ich was zu bemängeln/zu loben oder nicht. Das kann man doch auch unter Nennung seines Namens tun.
Wenn man dazu zu ängstlich ist hält man halt sein M… Aber „Anonymous“? Das ist für mich schlechter Stil. Etwas Zivilcourage sollte schon sein.
Da wirft man zum Beispiel jemandem ein schlechtes Deutsch vor und hat vermutlich seinen eigenen anonymen und sehr geschliffen wirkenden Beitrag unter Zuhilfenahme eines Rechtschreibprogramms erstellt.
Falls ich mich hier überhaupt noch einmal äußere, werde ich dies (wie immer) mit offenem Visier tun.

Auch ich bin der Meinung,
dass es nicht möglich ist immer mit seinem Namen in dieser Seite zu erscheinen.
Die anonymen Kommentare sollten halt sachlich bleiben und niemanden verletzen.
Dies sollte auch Herr Gaukel akzeptieren und nicht beleidigend werden. Zitat: Wer …. sollte lieber sein M…. halten.
Toll für Herr Gaukel, wenn er sich nicht verstecken muß.
Eigentlich schade, dass Sie sich nun nicht mehr beteiligen wollen.
Bin mir aber sicher, wir werden weitere Kommentare von ihnen lesen.
oder?

Es ist schon seltsam, wenn einige nicht mit ihrem Namen dazu stehen, was für eine Meinung sie haben.
Jeder Arbeitgeber, auch bei Ämtern, achtet dies mehr, als heimliches mitreden. Klar, es sollte halt immer sachlich sein, wie im normalen Leben auch!
Schönen 3. Advent!

Jason Fürst
Was mir schon zu denken gibt,ist der anonyme Beitrag unseres „Gehaltempfängers“der Stadt Bad Buchau vom 15.Dez.06.
Ich könnte mir vorstellen,daß,auch wie in seinem Beitrag erwähnt,unser Bürgermeister absolut nichts gegen konstruktive Verbesserungs-oder Änderungsvorschläge hat..
Müssen wir uns wundern, wenn bei uns im Staat so einiges daneben läuft ??? Wenn die für uns tätigen Beamten ,nur Ihre Ihnen zugeteilte Arbeit tun und um ja keine Sanktionen erleiden zu müssen zu folgsamen Statisten werden.
Da drängt sich bei mir die Ansicht auf, ganz unten in den Gemeinden fängt es an und ganz oben … na ja..
Nehmen Sie die Worte des Bürgermeisters ernst,sagen Sie was Sie zu sagen haben,Offenheit kann nur dann schaden, wenn der Gegenüber die Wahrheit nicht verträgt, und so schätze ich mal den BM nicht ein.
Sicherlich sind Sie ein arbeitssamer Beamter in unserer Stadt und sollten schon deßwegen ein Recht dazu haben Ihre Ansichten und Meinungen zu vertreten.
Ihrem Bericht zu Folge nehme ich an daß Sie nicht ganz zufrieden sind. Stellen Sie sich vor, wir haben noch einige Beamte in der Stadtveraltung die ähnlich denken…..!!
Dann würde mir unser Bürgermeister ernsthaft leid tun.
Also nichts für Ungut, wünsche schöne Feiertage
Jason Fürst

Ich glaub meine drei „Vorschreiber“
(Hans Gaukel/Markus Iwersen/Jason Fürst) leiden wie unsere Politiker an Realitätsverlust oder können sich
nicht in einen mormalen „Kleinbürger“ hinein versetzen. Rentner oder Selbständige
brauchen halt keinen Chef fürchten. Sie kennen wohl den Grundsatz nicht – §1 der Chef hat immer Recht – §2 ist das nicht der Fall, tritt §1 in Kraft – sei es Chef oder andere Vorgesetzte, es menschelt auch da und wer hört schon gern die Wahrheit oder unangenehmes – Kritik ist eine feine Sache, leicht auszuteilen, aber wer nimmt sie gerne an, selbst wenn sie sachlich ist? Wer da glaubt,da wird dann nicht nachgetreten oder gegängelt ist ein Träumer. Ich glaube nicht das alle
„Anonymus“ (sind hier doch auch in der Überzahl)hier Angsthasen sind – wer keine Hose anhat, kann keine verlieren- und dem einen macht das nichts aus dem anderen schon – das ist Realität

Ich lade den anonymen „Gehaltsempfänger der Stadt Bad Buchau“ und die nachfolgenden kritischen Anonymi sehr herzlich ein, mir ihre E-Mailadresse mitzuteilen. Ich werde ihnen gerne Scanns von meinen Artikeln und Leserbriefen aus den 80ern übermitteln. Damals war die noch in weiter Ferne liegende Umgehungsstraße von Bad Buchau Thema Nummer eins. Als ich mich 1989 in einer sehr stark besuchten Informationsveranstaltung im „Bürgerstüble“ gegen das Regierungspräsidium Tübingen (Planer und Zahlemann der ursprünglich durch Kappel vorgesehenen Straße) wandte habe ich sehr wohl einige Schwierigkeiten bekommen. Schließlich war und ist das Regierungspräsidium die vorgesetzte Dienststelle der Polizei im gesamten Regierungsbezirk. Mag alles alter Käse sein. Wäre aber anonym nicht gelaufen.
Hier nun meine Adresse:
hans.gaukel@freenet.de

Nun über die Berechtigung oder Nichtberechtigung von Anonymus ist – schon seit Erscheinen dieser Internetseiten- doch langsam wirklich erschöpfend diskutiert worden. Selbst wenn wir ein ganzes Jahr weitermachen,werden immer noch konträre Meinungen vorhanden sein.
Vielleicht könnten wir uns den einleitenden Sachthemen wieder etwas annehmen. Oder sind den Buchauern diese nicht mehr wichtig genug?
Progymnasium, Götzburgareal, Stadtsanierung, Altersheim, Kläranlagensanierung?
In den letzten Tagen ist die Klärgebühr ab 2007 um 26 % !!! von 1,15 auf 1,45 Euro erhöht worden. Haben Sie schon einmal bemerkt, welche technischen Aufwertungen an der Kläranlage 2006 gelaufen sind? Für den Bürger wären bei eingehender und rechtzeitiger Unterrichtung solche Beschlüsse dann nicht mehr ganz so überraschend. Oder haben sie damit gerechnet?

Richtig, das ist hier die Gemeindepolitische Seite, da sollten sich auch alle etwas daran halten. Unter Bad Buchau kann gemischt geschrieben und neue Themen eröffnet
werden. So wie das die Redaktion auch tut. Im übrigen sind die Seiten im Archiv aktuell und können bearbeitet werden. Gibt immer neue Leser welche alles verschlingen was es zu berichten gab.

Herr Müller,
können sie hier mit ihrem Fachwissen nicht weiterhelfen und entsprechende Vorschläge unterbreiten?

Weiterhelfen kann ich Ihnen auch nicht. Es geht nur darum, der Bevölkerung aufzuzeigen, warum die Gebühren so krass nach oben schnellen und damit etwas mehr Verständnis für eine solche Belastung zu wecken. Ich gehe davon aus, dass die Gebührenkalkulation sehr gewissenhaft gemacht wurde. In Anbetracht der schon seit vielen Jahren gleichen Klärgebühr von 1,15 Euro war schon allein durch laufend ansteigende Betriebskosten eine Anhebung „in der Luft“. Verstärkt wurde diese Auswirkung durch die in 2006 erfolgten Investitionen, soweit ich weiß in Millionenhöhe. So steigt die Verzinsung und Abschreibung der Kläranlage natürlich erheblich. Zahlen tut niemand gerne, aber wenn man die Zusammenhänge erkennt und weiß warum, ist das Verständnis doch höher.

Ein Hoch auf Frau Sandmaier. Sie ist von der Lokalreporterin zur Klatschreporterin aufgestiegen.Bravo, durch so einen Kommentar sät man Unfrieden statt
Weihnachtsfrieden. Vielleicht kritisiert Herr Müller mal auch die Berichterstattung in der schwäbischen Zeitung oder Heinz Weiss regt Dikussion über Brichterstattung SZ Bad Bchau an (z.b. falsche Namen, Rechtschreibfehler, falsche Daten, verdrehte Berichte usw.)Ich denke da gibt es viele Kommentare.

Frohe Weihnachten an Herrn Weiss. Vielen Dank auch für die nette Unterhaltung. Weiter so und dran bleiben.

Als ehem. Buchauer beobachte ich seit einiger Zeit diese www (wahn-witzige website). Aber ich habe mich heute dazu entschlossen, dies künftig nicht mehr zu tun – die Entwicklung geht für meinen Geschmack in eine völlig falsche Richtung.
Wohl der Stadt, die sonst keine Probleme hat! Da echauffiert sich der Altbürgermeister und kritisiert Dinge, die er teilweise selbst zu verantworten hat; auf der anderen Seite hält sich der Neue (so neu ist der doch gar nicht?) verdächtig zurück. Einerseits schade, andererseits vielleicht auch besser so: sich auf Diskussionen und Internet-Gefechte mit jedemandem einlassen, der weder den Mut hat sich zu outen, noch konkretisierte Vorwürfe äußert, ist wie Don Quixotes Kampf gegen Windmühlen – bei einer solchen Auseinandersetzung kann man nur verlieren.
Der weihnachtliche ‚Anonymous‘ (Frohes Fest!) äußert sich reichlich nebulös, bringt nur dubiose Angriffe, völlig undifferenziert, nennt weder Ross noch Reiter und versteckt sich selbst unter dem Synonym ‚ES‘ – wohl eine falsche Fährte, wie man annehmen muss.
In diesem Falle hielte ich es für besser, sich eben nicht anonym zu Wort zu melden.
An einer anderen Stelle wird übrigens den Stadtoberen vorgeworfen, nicht selbst so ein Forum eingerichtet zu haben. Liebe Buchauer, habt Ihr eigentlich schon einmal Eure eigene Homepage gecheckt? Nicht nur das ‚Gästebuch‘ bietet solche Möglichkeiten (übrigens auch anonym…), sondern auch andere Funktionen.
Ich kann also nur raten, wieder auf den Pfad der Sachlichkeit und Vernunft zurückzukehren, und konstruktiv Kritik zu üben. Konstruktiv heisst konkret, sachlich, detailliert und ohne persönliche Angriffe. Und Kritik kann und darf auch mal positiv sein.
Oder verführt die Anonymität nur dazu, alles schlecht zu machen? Wer nur motzt, schadet dieser ‚www‘!

Also bitte, wie muß sich einer vorstellen dass er Ernst genommen wird mit seinen Belangen.
Harald Müller wird doch reichen als Grundlage zur Diskussion. Ich höre immmer anonym. Wer ist hier anonym? Doch eher die Gegenseite, lasse mich aber auch gerne von Gegenteil überzeugen.

Stellen sie sich vor am schwarzen brett in der kirche klebt ein zettel mit folgendem text:
unser oberlehrer hat ein verhältniss mit einer krankenschwester im dorf.
Alle die es noch nicht wussten sind empört.

Würden sie jetzt nicht mehr in die kirche gehen weil der herr pfarr ein schwarzes brett für alle aufgehängt hat?

Gingen sie mit dem zwischenzeitlich bekannt gewordenen zettelaufhänger in die kneipe, obwohl sie wüssten dass ihr sohn von der benotung dieses lehrers in den nächsten 4 wochen abhängig ist, oder würden sie überall rumerzählen mit dem zettelaufhänger kannst du dich nichtmehr sehen lassen.
denken sie mal in ruhe darüber nach.
die zeit zur weihnachtlichen besinnung kommt da gerade recht dazu.
heinz weiss, amfedersee.de

Wann hört diese ewige Kritik an Anonymous endlich auf. Kommen sich die Kritiker nicht lächerlich vor, selbst anonym, andere wegen ihrer Anonymität zu verurteilen??

Die Webseite der Stadt Bad Buchau bietet ein Gästebuch. Ein Gästebuch ist für Gäste und dient nicht der demokratischen Meinungsbildung, insbesondere da das Gästebuch vorab zensiert wird. Die Mängelmeldung, eine weitere Möglichkeit der Webseite, ist schön aber keine Diskussionsplattform.

Der „neue“ Bürgermeister hält sich nicht nur in Sachen neue Medien sehr zurück. Die Buchauer Bürger sind eben von ihrem alten Bürgermeister Müller gewohnt, dass man als Bürgermeister präsent ist und sich engagiert. Der neue Bürgermeister verwaltet nur sein Amt. Bei zufälligen Begegnungen in der Stadt, verhält er sich als würde er blos nicht erkannt oder gar angesprochen wollen werden, ganz zu schweigen von eigener Kontaktaufnahme mit dem Bürger. Ein Beispiel wie mans richtig macht ist der Riedlinger Bürgermeister.

Mal eine ganz bescheidene Frage: ist dieses Forum eigentlich ausschließlich dazu da, um gegen den Bürgermeister herzuziehen? Oder darf man auch sachliche & objektive Kommentare bringen?
So langsam hege ich den Verdacht, dass hier jemand den Deckmantel der Anonymität dazu nutzt, um seinen ganz privaten Rachefeldzug auszufechten!
Also ich habe den Eindruck, dass der BM seinen Job bisher ganz ordentlich macht.

Dies hier ist die gemeindepolitische Seite in der gemeindepolitisches diskutiert wird. Was ja nicht unanständig ist-oder.
Was regen sie sich auf, die Seiten nimmt doch eh keiner für ernst, der BM schon gar nicht wie er in der SZ geschrieben hat.
Dann mal schnell ihren neuen Bericht, vielleicht ändert sich ja das Thema gleich zum Besseren.

Endlich stirbt die Familie „Anonymous“. Wurde aber auch allerhöchste Zeit.
Bitte noch die letzten anonymen und unsachlichen Kommentare löschen.

richtig, in der gemeindepolitik muß jeder offen sein und eine idee, ein vorschlag oder eine andere meinung braucht sich nicht zu verstecken.
auch bin ich gerne bereit über e-mail
an mich, ein thema aufzubauen wenn es der sache dient und sinn macht.

Wie überraschend zu sehen ist hat die Stadt in den letzten Tagen reagiert und ihre Internetseite/Gästebuch überarbeitet. Das Gästebuch ist gelöscht seit 22.Dezember und daraus wurde ein vernünftiges Bürgerforum gemacht. Sind die Kommentare in
amfedersee.de doch konstruktiv..ja.
Herzlichen Glückwunsch.

Für alle die keine SZ haben hier der Artikel.
Schwäbische Zeitung Riedlingen/ 30.12.2006

Stadt stemmt drei Großprojekte
„Buchau ist das Sparen gewöhnt“, sagt Bürgermeister Peter Diesch über den Haushaltsplan für 2007. Obwohl sich der Haushalt nicht so eng präsentiert wie befürchtet, bleibt wenig Spielraum für Investitionen. Der Haushaltsplan wurde in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres einstimmig verabschiedet.

Der Haushalt habe eine „deutliche Entlastung“ erfahren, sagt Bürgermeister Peter Diesch. Dank verbesserter Steuereinnahmen sei im vergangenen Jahr erstmals wieder eine leichte Erholung der angespannten Haushaltslage erkennbar gewesen, heißt es auch im Vorbericht. Die Gewerbesteuer wird „optimistisch“ auf 700F000 Euro veranschlagt (2006: eine Million Euro). Der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer steigt voraussichtlich um 86F000 Euro auf 1F018F000 Euro. Vom Land werden 648F500 Euro an Schlüsselzuweisungen erwartet, das sind 28F500 Euro mehr als in 2006.

Doch Grund zum Jubeln bestehe nicht, schränken Diesch und Stadtkämmerer Franz Xaver Menz ein. So beträgt die Zuführung zum Vermögenshaushalt lediglich 259F200 Euro (2006: 403F700 Euro). Bei einer geplanten Nettoinvestitionsrate von 248F600 Euro sei praktisch kaum Raum für zusätzliche Ausgaben vorhanden, warnt der Haushaltsbericht. Aus den Rücklagen müssen 276F600 Euro entnommen werden, ihr Stand sinkt damit auf 606F131 Euro. Weitere Entnahmen seien kaum möglich, ohne die Kassenliquidität zu gefährden.Die Bedarfsliste für das kommende Jahr ist lang. Wichtigste Projekte sind dabei die Sanierung der Grund- und Hauptschule, der Moosburger Straße sowie des „Marienheims“ – letztere wird nicht im städtischen Haushalt, sondern innerhalb des Eigenbetriebs abgerechnet.

Für den dritten Bauabschnitt an der Grund- und Hauptschule –Sanierung von Fenstern, Außenfassade und Dach- sind 800F000 Euro eingestellt. „Die Maßnahme ist nur mit kräftiger Unterstützung des Ausgleichsstocks finanzierbar“, heißt es im Vorbericht. Beantragt sind 500F000 Euro. Diesch hofft, dass durch die Sanierung der Energieverbrauch zurückgeht. Sorgen bereiten zudem die Schülerzahlen: Die Zahl der Grund- und Hauptschüler ist seit dem Jahr 2000 um 50 auf derzeit 387 zurückgegangen. Der gleiche Trend ist im Kindergarten zu beobachten, hier sank die Kinderzahl im gleichen Zeitraum von 123 auf 88.

Für die Sanierung der Moosburger Straße sind 643F000 Euro eingestellt. Das Land schießt rund 394F000 Euro für den Kreuzungsbereich, die Fahrbahn und Gehwege zu. Baubeginn soll im Frühjahr sein.

Für die Sanierung des „Marienheim“ – hier soll die Zahl der Einzelzimmer erhöht werden – sind für die kommenden beiden Jahre 2,1 Millionen Euro vorgesehen. Diesch geht davon aus, dass die Arbeiten im April beginnen. Vor dem Hintergrund der Sanierung relativiert sich der geplante Jahresüberschuss von 5400 Euro. „Das fließt im Prinzip wieder in die Sanierung“, sagt Diesch. „Aber wenn nur eine Person für zwei Monate ausfällt, dann ist der Überschuss weg.“
Insgesamt will die Stadt im kommenden Jahr rund 1,9 Millionen Euro investieren. Darin sind auch 25F000 Euro für das Feuerwehrgerätehaus oder 55F000 Euro für den Parkplatz Gemeindebeunden enthalten.

Auf die Bürger kommen im neuen Jahr zwei Gebührenerhöhungen zu. So steigen die Friedhofsgebühren ab 1. Januar im Schnitt um zehn Prozent. Der Wasserzins erhöht sich ebenfalls ab 1. Januar von derzeit 88 Cent pro Kubikmeter auf 94 Cent.

Bad Buchau muß sparen, und stemmt mal eben drei Großprojekte…
ist doch erfreulich, der Geldsegen rollt. Für Vereine ist das aber nicht so rosig, ausser es ist die Feuerwehr. Da wird schon mal für 25.ooo.-€ eine vorhandene Damentoilette erweitert und umgebaut. Kann das sein,ist das notwendig ? Immerhin hat das wenig mit Löscheinsatz und Einsatzbereitschaft zu tun. Wieviel
Unterstützung in Geldform bekommen eigentlich die restlichen Vereine, wenn überhaupt, die bestimmt auch mal einen warmen Zuschuss gebrauchen könnten. Wird hier etwas einseitig unser Geld verteilt?
F.E.

Das Geld im Staate wird verteilt wie es die Vetterleswirtschaft zulässt. Das war beim alten Fritz nicht anderst. Wer sollte das ändern. Bei Anderleuts Geldverteilen ist es doch keine moralische Verwerflichkeit. Kommt ja immer neues in Form von Steuern und Abgaben nach.

Man muss Prioritäten setzen. Wenn mein Haus brennt nützt mir der Gesangsverein leider auch nichts mehr.

Deutschland wird an seinem hohen Standart mit Verschwendungssucht noch schwer zu verdauen haben. Soll das immer so weiter gehen? Wer soll das alles noch bezahlen, wenn schon das notwendigste die ersten Probleme macht. T.M.

Manche haben ein ganz schön bescheuertes Gefühl, wenn sie einen kommentar lesen ,nicht wissend von wem, um den Inhalt dann auf sich zu beziehen.
Will sagen, einer schreibt „ganz schön gelaufen,bloss blöd das alle merkten“.
Da ich mich angesprochen fühle,finde ich noch blöder, das ich niemand an den pranger stellen kann , als „anonymus“
Meinungen und Ansichten müssen nicht wahr sein, aber wenn sie jemandem nicht passen, könnten sie weh tun.
Nun denn ,
wünsche allen eine schöne Zeit und viel Spass auf einer Interresanten
Seite wie dieser,ein Lob an die macher und verantwortlichen von amfedersee-de Grüsse „Carbon“

Meinungen, auch kritische sind nunmal zum diskutieren da . Meinungen bewegen auch etwas, manchmal positiv, aber auch negativ. Sieht man hier im Forum deutlich, wenn Druck ausgeübt wird auf Forumsanhänger/Teilnehmer.Nach weiterer Recherche und zur gegebener Zeit erscheint ein spannender, nicht für möglichgehaltener Bericht über druckausübende Gehaltsempfänger in vermeindlich höheren Positionen.
Soviel vorab mal kurz zur Meinungsfreiheit und die Tatsache was abhängigen Lesern geschieht bei Teilnahme an diesem Forum hier.

Nachdem der Jahresrückblick 2006 der Stadt Bad Buchau von Bürgermeister Peter Diesch im neuen Amtsblatt veröffentlicht wurde, nehme ich gerne meine kritischen Anmerkungen vom 05.12.2006 14,07 Uhr zurück. Man sieht, dass in unserer Stadt doch wesentlich mehr gelaufen ist als zunächst in Kur aktuell angesprochen wurde. Auch möchte ich der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat für gelaufene Bemühungen die Anerkennung nicht vorenthalten. Für die nicht wenigen – teilweise sehr wichtigen – Zukunftsaufgaben darf man als Bürger allen politisch Verantwortlichen ein gutes Gelingen in einem aufgeschlossenen Umfeld wünschen. Einfallsreichtum, Überzeugungskraft aber auch Einigungswille wird hier gefordert sein.

Kommentar zu 25.000 Euro für Feuerwehr. Zunächst möchte ich festhalten, dass die Feuerwehr kein Verein ist. Es handelt sich um eine Pflichtaufgabe der Gemeinden diese öffentliche Einrichtung zu schaffen und zu unterhalten. Daher ist ein Vergleich mit Vereinen grundsätzlich falsch.

Nach meiner Kenntnis dienen die 25.000 Euro auch nicht der Renovierung einer Toilette, sondern der Umgestaltung der gesamten Sanitäranlagen einschließlich Stiefelwäsche und Duschen im Gerätehaus, das nunmehr auch schon über 25 Jahre in Betrieb ist. Sanitärräume sind nun mal nicht billig, das weiß jeder Hausbesitzer. Nachdem in der Jugendfeuerwehr schon 2 Mädchen sind und die Wehr in der Zukunft keine Männerdomäne mehr bleiben wird, sind solche Anlagen gesetzlich getrennt auszuweisen. Es handelt sich also um ein etwas grösseres Vorhaben, das sicher ohne erhebliche Eigenleistungen der Feuerwehr noch wesentlich teurer würde. Also Neid scheint mir hier nicht angebracht zu sein._

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