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Bad Buchau am Federsee

Funkenverbrennung in Bad Buchau

Funkenfeuer eine alte Tradition die immer wieder für spannende Stunden sorgt.

Am Samstag vor dem Funkensonntag wird mit dem Aufbau des Funkens begonnen. In Vorarlberg und im Allgäu besteht dieser meist aus einem kunstvoll aufgeschichteten Holzturm, im westlichen Oberschwaben eher aus einem großen Strohhaufen, und im Rheintal wird v.a. Schnittholz (Astwerk) verwendet. Im Inneren wird das weitere gesammelte Brennmaterial untergebracht. Den Kern der Konstruktion bildet die Funkentanne, ein bis auf den Wipfel entasteter Baumstamm, auf dessen Spitze eine Hexenpuppe (Funkenhexe) hängt. Mancherorts, vor allem im Allgäu und in Vorarlberg, ist die Funkenhexe mit Schießpulver gefüllt.

Der Ursprung dieses Brauches ist, obwohl er außergewöhnlich früh schon belegt ist, unklar. Frühe Überlegungen dazu gingen meist davon aus, dass es sich um Überreste eines heidnisch-germanischen Brauchtums zur Vertreibung des Winters sei. Diese Deutung ist etwa bei dem Landeshistoriker und Priester Josef Thaler zu finden, der in einem Gedicht mit dem Titel „Lertha“ aus dem Jahre 1798 die Funkenfeuer im christlichen Sinne interpretierte. Er sah den Brauch als Rest aus dem Heidentum, der von den gegenwärtigen „Enkeln“ jedoch zum Lob Gottes und zu sittlicher Hebung durchgeführt wird.

Eine Antwort auf „Funkenverbrennung in Bad Buchau“

das Funkenfeuer (dr Funka) oberhalb der Kiesgrube in Kappel wurde erstmals wieder 1963 aufgebaut. Auch damals wurde der Funken von Kappelern bewacht die sich am Lagerfeuer und mit dem nötigen Ottbier wach hielten. Einmal jedoch viel der Strom im oberen Teil von Kappel aus, Grund, die Stromleitung führte direkt über das Funkenfeuer und bei der enormen Hitze schmolz die Leitung wie Wachs. Durch die sehr gute Verbindung zur damaligen EVS der Vötschen-Buben Zäh uns Joos wurde der Schaden bei der Rese im Grünen-Baum in Kappel mit Essen und Trinken abgegolten.
Ja das waren noch Zeiten

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