Frankfurter Allgemeine und SZ : Der parallele Niedergang der Leitmedien

Die zwei führenden Intelligenzblätter des Landes taumeln in die Krise: FAZ und SZ. Bei beiden sind dauerhafte journalistische Fehlleistungen die Ursache, die Leser zum Protest treiben.

Sein Befund: Weder werden die versprochenen „gründlich recherchierte(n) Fakten“ zuverlässig geliefert noch die „Klug geschriebene(n) Kommentare“; von „präziser Analyse“ könne ebenso wenig die Rede sein wie von einer Ansammlung „erstklassiger Journalisten“. Die SZ wird in Zukunft keinerlei kritische Berichterstattung mehr pflegen, das ist die implizite Botschaft.

Bleibt die Frage: Wer braucht so eine Zeitung? Ist es wirklich der richtige Weg zukünftig nur noch auf Subventionierung aus Steuermitteln zu hoffen? Eine Art Print-GZ, nur um nie mehr kritisch und gegen Widerstand schreiben zu müssen? Und plötzlich sind sich die Erzkonkurrenten unter den Leitmedien, die SZ aus München und die FAZ aus Frankfurt, doch sehr ähnlich. „Haltung“ ersetzt kritischen Journalismus; Fakten sind biegsam und Regierungsnähe Blattlinie.

Nur die Leser, die nehmen das nicht mehr unwidersprochen hin.

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. do guck na: man sagt auch Lügenpresse dazu an Stelle von Fehlleistungen..geht allen gleich … abwarten…. hier weiterlesen…

https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/frankfurter-allgemeine-und-sueddeutsche-der-parallele-niedergang-der-leitmedien/