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Bad Buchau am Federsee

Fischsterben im Mühlbach bei Bad Buchau

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Auch hier im Mühlbach sind verendete Fische gefunden worden. Was ist jetzt wohl wieder los mit der Natur? Oder waren es giftige Abfälle. Im Moment werden in Aulendorf wie gehabt Untersuchungen zur Wasserqualität durchgeführt.

Übrigens: ich habe keinen einzigen Fisch (tot oder lebendig) auf der gesamten Strecke des Mühlbaches im Wasser gesehen. Immerhin war die gesamte Strecke von der  Kapelle Wuhrstrasse bis weit in den schönen Berg hinein mindestens 2-3 km.

10 Antworten auf „Fischsterben im Mühlbach bei Bad Buchau“

sicher will man mir jetzt auch wieder erklären, dass da der hagel dran schuld ist 🙂

ich weiß jetzt nicht in wieweit der mühlbach und der federsee in zusammenhang stehen, könnten die toten fische im mühlbach aus dem federsee stammen und quasi dort angeschwemmt worden sein?

ne carmen diesmal liegt es wahrscheinlich daran dass zuwenig sauerstoff im bach enthalten ist

sei doch froh das du keinen toten Fisch sehen musstest. ist doch ein schönes Zeichen.
das Allerdings auch keine lebigen zu sehn sind ist etwas beuhnruigend wie dicht ist der fischbestand normalerweise in dem bach 1 Fisch pro laufendem Meter oder 5 oder 10?

also langsam ist es nicht mehr aushaltbar….erst im federsee , jetzt im mühlbach. die armen tiere

Hallo zusammen,
der Mühlbach ist zur Zeit immer noch biologisch tot, wegen eines Unfalles an der Biogasanlage (es liefen damals tausende Liter Gülle in den Mühlbach) vor ca. 2 Jahren.
Ich habe noch am Mittwochmorgen keine toten Fische im Mühlbach gesehen, es gibt dort auch keine Fische seit dem Biogasunfall.

Peter Gollwitzer
Jugendwart
FV Federsee Bad Buchau

Sehr bedenklich stimmt mich, dass die Untersuchungsergebnisse – soweit man von solchen überhaupt sprechen kann – an den Fischen im Mühlbach und anderen Zuläufen mit denen im Federsee übereinstimmen. Also der Schlamm im Federsee allein kann es wohl nicht sein. Vielleicht schon eher eine ansteckende Krankheit durch was auch immer hervorgerufen. Bei der Vogelgrippe hat man ja auch lange geforscht, bis man den Virus wirklich entdeckt hatte. Dies nur als Beispiel.
Ende der 70 ger Jahre war der Federsee total verschmutzt und mit einer mehreren Zentimeter dicken Algenbrühe, die zum Himmel stank, überzogen. Nützliche Wasserpflanzen gab es überhaupt keine mehr. Die heutige Wasserqualität ist auf Grund der verlegten Ringleitung und Bau der Kläranlage mit jenen Zuständen überhaupt nicht mehr vergleichbar. Damals war kein Massensterben zu beobachten. Das stimmt doch nachdenklich. Oder ???

Es gibt kaum ein Gewässer, das intensiver durchforscht wäre, wie der Federsee. Das gilt für Flora und Fauna gleichermassen. Gerade auch der Fischbestand wurde in den letzten 20 Jahren durch verschiedene Institute bis ins Kleinste beobachtet und überwacht. Die Fischer erhielten viele Auflagen wegen des Besatzes und es wurden auch Netzabfischungen unter Aufsicht von Fachleuten vorgenommen. Dass gerade unter solch wissenschaftlicher Fachaufsicht so ein Massensterben entstehen konnte, ist für mich um so rätselhafter. Von diesen Stellen habe ich in letzter Zeit allerdings kaum etwas gelesen.

Mit dem Massenfischsterben ist der Federsee wieder einmal negativ in den Schlagzeilen vertreten. Das macht uns zwar wieder einmal weithin bekannt, fördert aber unser Fremdenverkehrkonzept nicht gerade, in dem wir auf die einmalig intakte Natur verweisen. Es muss vom Rathaus, von den Naturschutzverbänden und auch vom Paten des Naturschutzgebiets, dem Landkreis Biberach, mit allem Nachdruck darauf gedrängt werden, dass ein greifbares Ergebnis herauskommt. Die Verunsicherung wächst, wenn man nur auf Vermutungen und Spekulationen angewiesen ist. Ein Schweigen ist ebensowenig angebracht. Wie groß das Interesse auch in der Bevölkerung ist, zeigt diese Internetdiskussion.

Ich habe gestern Höhe Parkplatz Teuchelweg eine quicklebendige Forelle im Mühlbach gesehen !

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