„Ficki-Ficki“ oder Wohnungseinbruch dank Handynummer: Schluss mit der Datenhinterlegung in der Gastronomie!

21. Mai 2020 10

Entspannte Treffen in der Lieblingskneipe können für Frauen zur Gefahr werden (Symbolbild:Imago)

Sexuelle Belästigung, Wohnungseinbrüche, Phishing durch Datenkraken: Durch die Pflicht zur Angabe persönlicher Daten bei jedem einzelnen Gaststättenbesuch werden die Deutschen offiziell gezwungen, privateste Informationen bekanntzugeben. Für unseriöse oder kriminelle Zeitgenossen unter den Gastronomen und ihren Mitarbeitern ist es ein Leichtes, diese abzugreifen – mit verheerenden Folgen, wie sich zeigt. Was die Politik im Zuge der Corona-Auflagen ihren Bürgern zumutet, ist mittlerweile nur noch aberwitzig.

In Essen wurde – wie „Der Westen“ berichtet – eine Frau kurz nach ihrem Restaurantbesuch von einem Kellner angeschrieben, der mit anzüglichen Sprüchen versuchte, sie anzumachen.

Faktische Amtshilfe für Kriminelle

Denn die eingesammelten Gästedaten, die eigentlich nur im Ernstfall den Gesundheitsämtern überlassen werden dürfen, können natürlich auch von Unbefugten ausgelesen und für deren Zwecke verwendet werden – und die sind nicht immer lauter.

Überall in Deutschland mehren sich Fälle von eklatantem Missbrauch von persönlichen Daten – und oftmals muss der Gastronom selbst hiervon gar nichts wissen.

Männliches Personal kommt dank der Vorschriften (sogar die Tischnummer angegeben, somit jede Verwechslungsgefahr ausgeschlossen)  bequem an die Personalien und Nummern attraktiver weiblicher Gäste – mit potentiell gefährlichen Folgen: In Essen wurde – wie „Der Westen“ berichtet – eine Frau kurz nach ihrem Restaurantbesuch von einem Kellner angeschrieben, der mit anzüglichen Sprüchen versuchte, sie anzumachen.

„Ficki-Ficki“ oder Wohnungseinbruch dank Handynummer: Schluss mit der Datenhinterlegung in der Gastronomie!

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