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Bad Buchau am Federsee

Buchauer Feuerwehrleiter wird zum Play-mobil Spielzeug

Anmerkung der Redaktion:

Feuerwehr kämpft mit Kanonen gegen Spatzen.

Das Bild des Feuerwehreinsatzes am Kinderspielplatz vermittelt zumindest bei den unbefangenen Betrachtern diesen Eindruck. Gerne rückt die Feuerwehr zur Demonstration Ihrer Schlagkraft mit allen Geräten aus. Schließlich ist sie bestens ausgerüstet und das muss auch demonstriert werden. Das ist hinreichend bekannt. Die Spitze des Eisberges war allerdings der Einsatz am Kinderspielplatz Bittelwiesen. Einen etwa 4 bis 5 Meter hohen , völlig alleinstehenden Holzturm mit der großen Feuerwehrleiter mit 20 Metern Ausladung zu löschen grenzt dann aber doch an Grenzen jeglichen Verständnisses bei der Bevölkerung und an die Zweckmäßigkeit eines solch teuren Gerätes. Hier scheint das hoch technische Zeitalter der Feuerwehr doch dann zum Spielzeug zu werden. Oder sollte hier ein Faschingsscherz demonstriert werden? Natürlich werden diese Zeilen eine riesen Debatte auslösen. Braucht es aber nicht. Was unnötig ist bleibt unnötig. Und diese Demonstration war wirklich unnötig und zudem noch lächerlich.

24 Antworten auf „Buchauer Feuerwehrleiter wird zum Play-mobil Spielzeug“

Ich spendiere der feuerwehr eine bockleiter !!!
( ich weiß schon, warum sie die lange leiter nahmen: die männer hätten bestimmt schimpfe bekommen, weil sie den rasen betreten hätten. Ist doch bei dem wetter verboten. Nicht gewußt? )

ich lach mich schlapp..hahaha… 8 Mann!
Ich war mal Pfadfinder und den Brand hätten die Wölflinge mit links gelöscht.
Das Foto ist schon reichlich peinlich.

Zunächst musste ich lachen, dann aber dachte ich, lieber stecken wir unser Steuergeld in eine Feuerwehrleiter zur Rettung einer Kinderrutsche als in Drohnen der Bundeswehr, die zwar entwickelt werden, aber nicht fliegen dürfen.

Irrtum, denn dann wäre der Leiterkorb mit einer automatischen Spritze ausgestattet gewesen, sonst taugt die ganze Technik nichts!

Für diesen Löscheinsatz 10 freiwillige Einsatzkräfte aus der Wirtschaft abzuziehen ist Steuergeldvernichtung hoch zehn.
Jeder Arbeiter wird am Arbeitsplatz gebraucht, dennoch verlassen qualifizierte Fachkräfte ihren Arbeitsplatz weil sie zum Löscheinsatz gerufen werden. Das ist soweit alles noch o.k. nur hier – fällt ihnen dazu noch was ein – mir nimmer.

Höchste Zeit darüber nach zu denken wie hier Steuergelder „Hirnlos“ vergeudet und sogleich geduldet wird. Glücklicher Weise wurde für das nahe gelegene Pflegeheim keine Evakuierung befohlen. Steuerhinterziehung ist gleich zu setzen mit Steuerverschwendung. Nur das eine ist finanzieller Selbsterhalt, das andere Steuergeldvernichtung mit dem amtlichen Segen derer die Steuergelder einziehen und verwalten.

Natürlich wird kein Arbeitgeber bei solch überzogenen Einsätzen erfreut sein, wenn der Feuerwehrmann wieder einmal fluchtartig seinen Arbeitsplatz verlässt. Im öffentlichen Dienst macht man sich darüber wohl weniger Sorgen, da läuft die Sache noch etwas entspannter ohne Konkurrenzkampf. Wenn der Sachbearbeiter im Rathaus nicht anwesend ist, muss der Bürger halt nochmal kommen. In der Industrie hat man einen Kunden verloren. Das ist der Unterschied, gibt aber schon Anlass zum Nachdenken.

Da bleibt mir nur zu sagen, gebt DEM Verantwortlichen sein Spielzeug ob es Sinn macht oder nicht und über die eigentlich wichtige Einrichtung Feuerwehr lacht die ganze Stadt.

Armes Bad Buchau!!!!

Ich verfolge diese Seite jetzt schon eine ganze Weile und bin jedesmal neu schockiert wie hier bei jeder Gelegenheit auf die Feuerwehr eingeprügelt wird….

Und das von Leuten die:

Keine Ahnung von Einsatztaktik, Organisation der FFW in den Gemeinden und des Landkreis, Finanzierung der FFW und den vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr haben!

Diese Frauen und Männer verdienen höchsten Respekt!

Sie opfern ihre FREIZEIT um anderen zu helfen! Oft auch unter Einsatz ihres eigenen Lebens!

Wie würden Sie sich fühlen wenn sie bei jeder Gelegenheit die sich bietet durch den Schmutz gezogen werden!

Woher soll den der Nachwuchs für die Feuerwehr kommen wenn man sich für jeden Einsatz rechtfertigen muss und es ja in Bad Buchau schon eine Schande zu sein scheint nur bei der Feuerwehr Mitglied zu sein.

Ich wünsche niemand etwas böses, aber was wäre wenn die Feuerwehr mal nicht mehr kommt?

Die gleichen Leute die jetzt über die Feuerwehr herziehen würden in genau das gleiche Geschrei verfallen….

Und übrigens: Jeder kann Mitglied in der Feuerwehr werden! Sollen doch mal die großen Kritiker die hier massenhaft auftreten ehrenamtliches Engagemant zeigen! Dann könnten sie alles besser machen….

Aber ist bestimmt einfacher sich auf dem Sofa vor dem Laptop eine Meinung zu bilden!!!

Armes Bad Buchau

Und nein: Ich wohne weder in Bad Buchau noch bin ich Mitglied in einer Feuerwehr….

Die Feuerwehr ist zu Recht eine der wichtigsten gemeinnützigen Rettungseinrichtungen in Bad Buchau wie in allen anderen Gemeinden. Den Angehörigen gilt größter Respekt und Anerkennung für ihren selbstlosen Einsatz. Aber die Feuerwehr ist deswegen nicht die „heilige Kuh“, die außerhalb sämtlicher Kritik steht. Auch hinter diesem „Heiligenschein“ gibt es Schattenseiten, über die man sprechen darf oder zumindest nachdenken sollte. Damit verdammt man lange noch nicht eine solche Einrichtung, aber man vergibt eben auch keinen Freibrief für Unsinniges oder Unnötiges. Es sollte zur Selbstkontrolle anregen und nicht nur zur Selbstverteidigung.

Man kann wirklich nur noch den Kopf schütteln da haben Sie recht!
Immer zu die gleichen Ausreden von Ehrenamt, Sozialem und Unverzeichtbarem für die Bürger dieser Welt.

„Die öffentliche Verschwendung“ vom Bund der Steuerzahler

Bund der Steuerzahler mit einer Beispielsammlung aus unterschiedlichen Bereichen, in denen die öffentliche Hand einen sparsamen und wirtschaftlichen Umgang mit Steuergeld vermissen ließ. Wir dokumentieren zahlreiche Beispiele aus Bund, Ländern und Kommunen, in denen wir die Verschwendung von Steuergeld in den unterschiedlichsten Formen und mit den unterschiedlichsten Summen entdeckten. Da geht es u.a. um Fehlplanungen, Kostenexplosionen, Mängel im Beschaffungswesen und teuren Annehmlichkeiten, aber auch um Gedankenlosigkeit beim Umgang mit dem sauer verdienten Geld der Bürger.

@ Man kann nur noch den Kopf schütteln!!!! Wie recht du hast! Hinter dem Laptop kann ich die KLAPPE groß aufreißen!!! Aber ist es mal soweit werden die Damen und Herren hier im Forum dann ganz leise sein!!!!

Armes Buchau solche Leute sind auch noch im Gemeinderat vertreten!!!

Geht es auch noch einfältiger .
Jeder Gemeinderat ist verpflichtet sich um Steuergeldverschwendung zu kümmern, wenn sie das auch nicht verstehen können oder wollen. Mit dem Gemeinderat haben sie es besonders gestörtes Verhältnis, woher kommt das.
Sind sie womöglich gerade ehrenamtlich unterwegs, opfern Ihre heilige Freizeit um anderer Leute Geld zu verbrauchen, das wäre höchst unfein.
Wie kommt es nur dass Sie diese Art Verschwendung von Steuergeldern massiv unterstützen, mach mir da schon so meine Gedanken was Sie für einer sind. Wenn Sie sich mal überlegen woher die hohen Steuern für jeden einzelnen Bürger herkommen, dann fassen Sie sich an ihrer Nase. Leute wie sie unterstützen durch ihre Verhaltensweise die regelmäßig wiederkehrenden Steuererhöhungen.
Wäre zu erklären wenn Sie einen persönlichen Nutzen daraus ziehen, Opportunisten sind auch Menschen.

„ein Opportunist im allgemeinen Sprachgebrauch ist eine Person, die zweckmäßig handelt, um sich der jeweiligen Lage anzupassen und einen Vorteil daraus zu ziehen. Opportunismus wird häufig mit politischem und sozialem Bezug als grundsatz- oder charakterloses Verhalten beschrieben.“

Könnte das womöglich der Fall seien, Ihren Leserbriefen nach zu urteilen in dem Forum hier sieht jedenfalls danach aus.

also hier zeigt sich mal wieder, das die einschätzung eines dachbrandes auf dem spielplatz genauso gehandhabt wird wie ein hochhausbrand. Es geht um vorzeitige beurteilung !!, die diesen einsatz hier lächerlich macht. Wer spielen will, soll dies zu hause tun, und nicht unnötigerweise menschen vom arbeitsplatz weg holen.

Vorzeitige Beurteilung ?
Es ist ja auch die Frage was genau der Leitstelle in Biberach mitgeteilt wir,diese alarmiert dann die Feuerwehr nach Alarmstichwort.
Bei einem Brandalarm gehört auch die Drehleiter dazu,dies wird nicht erst vorort entschieden.Dies nennt sich Ausrückeordnung und die ist festgeschrieben.
Soll in Zukunft zuerst nur ein Mann zur erkundung hinfahren,und danach alarmiert er 5 oder 15 Mann ?
Dann ist die Feuerwehr eben erst nach 20- 30 Minuten da, statt in 7-10, und bei einer anderen Lage entscheiden möglicherweise Sekunden.
Die Feuerwehr ist immer um E.ffizienz bemüht,und wenn sie zur Verbesserung beitragen wollen und können sind sie sicher auch als Mitglied wilkommen.

Außerdem fällt mir bei den Diskussionen auf:

Man regt sich übers löschen auf,aber nicht über die Brandstiftung !

Nicht gleich das Kind mit dem Bad ausschütten. Betrachten wir das ganze einfach als Alarmübung zur weiteren Schulung für den Einsatz der Feuerwehrleiter. Wenn die Feuerwehrmänner hier ein halbes Jahr nicht üben können, bekommen die nie Erfahrung in die technischen Raffinessen des Gerätes. Wenn man so etwas hat, muss man es auch so oft wie möglich in Gebrauch nehmen. Das tut auch dem Gerät gut, sonst setzt es Rost an und Herr Weiss kann keine Luftaufnahmen mehr machen. Wie konnte die Feuerwehr auch ohne eigene Leiter in 150 Jahren ihrer Existenz auskommen? Aber die Welt bleibt eben nicht stehen. Auch Feuerwehren müssen mit der Zeit und dem Fortschritt gehen.

die liebsten Personen sind die, die über Steuegeldverschwendeung reden, aber dann selber von Herrn Hartz leben.

Wer denn Hrn Hartz lobt, begeht Selbstbetrug und ist damit sowieso eine armer lebensunfähiger ALG-2-Bezieher…

Alle reden von Steuergeldverschwendung. Wie wäre es, wenn man diesen „Einsatz“ einfach als Übung einstufen würde ???
Dann würde diese Angelegenheit schon etwas anders aussehen. Bitte mehr Achtung und Verständnis für unsere Feuerwehr und nicht immer nur auf sie einprügeln.
Der nächste Brand könnte auch bei den Einprüglern sein, und dann möchte ich die sehen, wenn die Feuerwehr mit Kinderleiter und Kübelspritze anrückt.
Bitte mal nachdenken !!!

Später ankommen heißt für die Versicherung kein Restwert begutachten müssen und kein Streit vor Gericht. Einmal mit der Straßenkehrmaschine drüber und fertig ist der neue Bauplatz. Auch nicht schlecht wenn man das z.T. so betrachtet.

Ich würde vorschlagen, dass wir Uli von den Bayern fragen, ob er von seinem „Spielzeuggeld“ der Feuerwehr eine noch längere und größere Drehleiter spendiert?! Wenn er dann noch etwas übrig hat, kann er ja gleich noch die Straße von Oggelshausen nach Buchau sanieren lassen. Vielen Dank an Uli!

Neben ein paar wenigen Fehlkommentaren ist die Diskussion um Noteinsätze doch recht aufklärend und von verschiedenen Seiten her beleuchtet worden. All die gemachten Betrachtungen erscheinen doch wichtig. Vom Alarm bis zum Einsatz. Die Frage ist aber schon erlaubt, ob bei einem Alarm nicht nachgefragt wird, ob es sich um eine Kinderrutsche in freier Landschaft oder um einen Hausbrand handelt.
Niemand will die Feuerwehr in Frage stellen oder gar abschaffen. Das Engagement dieser ehrenamtlichen Bürger bei Tag und Nacht, das ganze Jahr hindurch, bei jeder Witterung, unter Stress und vielerlei persönlichen Verzichten, wird hoch geschätzt und gewürdigt. Völlig zu Recht hat die Feuerwehr einen besonders guten Rückhalt landauf landab bei der Bevölkerung. Sie sind als Helfer in größter Bedrängnis unverzichtbar und oft als Unterstützer in auswegloser Lage dringend angefragt. Das verschafft Respekt. Diesen sollte man erhalten.

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