Federseemuseum Bad Buchau

Vom Korn der frühen Jahre … Sieben Jahrtausende Ackerbau und Viehzucht

Sonderausstellung 1. August bis 1.November 2010

Nahezu unendliche Wälder prägten vor 7000 Jahren die Landschaft Südwestdeutschlands. Nur an wenigen Stellen war diese unwegsame Wildnis von kleinen „kultivierten“ Inseln durchbrochen – die ersten Eingriffe des Menschen in eine bis dahin ursprüngliche Naturlandschaft. Doch nach und nach wurde diese, den menschlichen Bedürfnissen entsprechend, durchgreifend und unumkehrbar neu gestaltet. Rodungen und Viehtrieb veränderten das Waldbild, Bodenerosionen führten daraufhin zur Auffüllung von Tälern und auf den freien Flächen breiteten sich lichtliebende Pflanzen aus.

Auf den jungsteinzeitlichen Feldern gediehen Emmer und Einkorn; daneben sicherten Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen sowie Öl- und Faserpflanzen eine weitgehend ausgewogene Ernährung. Zunehmend wurde der Mensch zum „Selbstversorger“ – die Produktion der Lebensmittel lag von nun an in eigenen Händen, behaftet mit allen Vorteilen und Risiken.

Kommentare sind geschlossen.