Federseejournal – das Bad Buchauer Amtsblatt

Ein erboster Bürger der etwas los werden wollte,  kann ich verstehen.

Hallo Heinz,

heute habe ich mal wieder das Federseejournal angeschaut und dann war mir klar, warum ich es immer ungesehen beiseite lege.

Es ist absolut langweilig.

Es hat sehr viel Text und ist darin unübersichtlich.

Es ist nicht Hirngerecht aufgebaut.

Man braucht Übersicht, weniger Text, mehr Bilder.

Wenn man schon viel Text hat, dann braucht man bei neuen Gedanken/Ideen einen neuen Abschnitt.Auch Bulletpoints sind nicht schlecht. Außerdem kann man Text hirngerechter darstellen, wenn man die Keywords (Schlüsselwörter) fett macht.

Auch vermisse ich eine kurze Einleitung, in der knapp geschildert wird, was man im Text liest (siehe Artikel in der Schwäbischen Zeitung).

Das Federseejournal ist völlig unübersichtlich. Aus Sparsamkeitsgründen hat man auch auf Farbe verzichtet, so dass alles so grau und altbacken wirkt.

Teilweise sind Hintergründe noch eingegraut, was auch nicht unbedingt interessant ist.

Titel wirken langweilig und bieder.

In der Arbeitsgruppe des Stadtrates sind Leute drin, die m. E. keinerlei Ahnung vom Schreiben, Texten, Gestaltung etc. haben.

So ist es halt Pfusch und wird nixxxxxxxxxxxxxxxxxx.

Wenn schon alle 2 Wochen so ein Blatt kommt, erwarte ich auch Inhalte, die mich ansprechen, eine Übersicht über die wichtigsten Termine und Veranstaltungen.

Auch Tipps können gerne vorkommen. Infos über Buchauer Firmen könnten vorkommen und auch das Moorbad könnte sich hier engagieren.

Wir brauchen keine Lobhudelei auf Kurgäste, die schon zum x-ten Mal da sind.

Warum nützt dann das Moorbad dieses Blatt nicht für ihre Werbung.

Warum gibt es keine Tipps über Ausflugziele.

Und dann immer wieder: Bilder, Bilder, Bilder, Geschichten und nicht immer nur langweilige Inhalte.

So müssen wir noch immer die Schwäbische Zeitung kaufen und könnten doch in einem guten Federseejournal unsere eigene Ortszeitung bekommen.

Viele Grüße

5 Responses to Federseejournal – das Bad Buchauer Amtsblatt

  1. Heinz Weiss sagt:

    Geht mir ähnlich wenn nicht noch schlimmer.
    Hoffe doch sehr dass es nach all den Jahren besser wird, ein Dorfblättchen mit Anfänger Attributen wird es vermutlich noch lange bleiben.

    • Wichtigeres sagt:

      Dann wäre es ja gut, wenn sich Stadtrat Weiss auch einmal kreativ und engagiert einbringen würde, anstatt immer alles schlecht zu machen – und bitte kein Gejammer, dass man ihn ausgrenzt, diese Opferrolle ist Sebstgewählt.

      • Heinz Weiss sagt:

        Was heißt hier schlecht machen. Das ist vielleicht Ihre ihnen auferlegte Meinung nach dem Motto: mir saget nix.
        Mit mir geht das natürlich gar nicht. Mein Motto ist das Gegenteil jeder soll mitreden aber bitte mit Hirn und Sachverstand.

  2. Antwort sagt:

    Zu Wichtigeres
    Natürlich gibt es Wichtigeres sogar Notwendigeres ja und nicht zu vergessen sogar Dringlicheres in Bad Buchau zu erledigen. Darin sind wir einig. Das Amtsblatt braucht man nicht schlecht machen, denn das ist es schon. Das wissen auch die Gemeinderäte, die schon öfters darüber diskutiert und Mängel gerügt haben. Aber wie so oft, bleibt es bei uns bei solchen Feststellungen ohne Abhilfe. Gesagt und Vergessen gehen Hand in Hand. So ein Amtsblatt ist auch ein Spiegelbild des Rathauses, das alle 14 Tage an ca. 3000 Haushaltungen im Federseegebiet bis nach Dürmentingen geht. Insofern könnte man natürlich sagen, wie das Rathaus, so das Amtsblatt, ein ziemliches Durcheinander und von der Aufmachung her nichtssagend.
    Zur Opferrolle wird man in Bad Buchau sehr schnell, einmal das Maul aufgemacht, reicht völlig aus.

  3. meinung sagt:

    Was für ein unangemessener Leserbrief!

    1.) Gastfreundschift sollte ganz allgemein von allen gelebt und praktiziert werden auf der Welt. Und das gilt somit auch hier bezüglich der Kurgäste im Allgemeinen.

    2.) Und im ganz Konkreten! Erstens lebt Buchau nunmal von seinen Kurgästen und es ist das Mindeste, dass man diesen dann auch Anerkennung/Dank ausspricht, wenn Sie öfters nach Buchau kommen. Denn ohne unsere Kurgäste würden (vielleicht kann sich hier mal der BM dazu äußern) sicherlich 100-200 Jobs wegfallen, damit wäre Buchau ein ziemlich trostloses und nicht existenzfähiges Kaff, wenn unsere (Kur)gäste nicht nach Buchau kämen!

    Und ich würde hier mal anregen, diesen Kurgästen, die ausgezeichnet werden, eben nicht nur in einem langweiligen Bild ab zulichten. Sondern das sind ja oft auch Rentner, die sicherlich viel erlebt haben in Ihrem Leben. Also sollte man diesen ein Sprachrohr bieten und was über deren Leben schreiben bzw. erzählen lassen. Da sind bestimmt interssante Geschichten dabei, wahrcheinlich wesentlich spannender als die Vita der Person, die diesen Leserbrief verfasst hat und hier gegen Gastfreundschaft opportuniert. So könnte man den Blickwinkel/Inhalte etwas über die Grenzen von Buchau zu erweitern und diese Geschichten wären bestimmt mit eine echte Bereicherung und würden mit am meisten gelesen werden.