Federsee, mit sanfter Welle in die Natur.

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Bad Buchau ist mehr und kann mehr!  Ideen sind gefragt, Stadtrat Weiss schlägt vor:

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Die Ruderboote am Federsee sind seit Jahren verwaist, kein Personal, keine Zeit, so heißt es auf Nachfrage.  Eine Sünde, das so zu vernachlässigen in den letzten Jahren. Kein Chance mit einem Boot aufs Wasser zu kommen.

Warum nicht ein großes Ruderboot, und genaue Terminplanung auf Bestellung?  Habe meine Idee gleich mal umgesetzt zu einer ordentlichen Diskussionsgrundlage in Form eines Flyers wie oben abgebildet.

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Mit sanfter Welle in die Natur! Sie haben richtig gelesen: Ruderbootfahrten auf dem Federsee.

Warum nicht ein Ruderboot , in dem unsere Gäste von Buchau nach Tiefenbach rudern, dort angekommen voller Eindrücke aus Natur und Kultur am Federsee werden sie  mit dem Planenwagen nach Buchau zurück gefahren, unterwegs noch ein schwäbisches Vesper zu genießen.
Die zweite Gruppe, welche im Planenwagen mit nach Tiefenbach fuhr, rudert das Boot zurück nach Buchau. (Bei schlechtem Wetter kann man ja den Elektromotor dazu schalten, so wie dies die Nabu-Mitarbeiter auch handhaben).

Dabei ist ein zünftiges Vesper mit schwäbischen Spezialitäten durchaus angebracht und sollte in ständig wechselnden Gasthäusern vorbereitet werden.
Das wäre doch eine tolle Idee für die Kurstadt Bad Buchau – unsere Kurgäste hätten ein richtiges Naturerlebnis der Besonderen Art und alles für einen kleinen Kostenbeitrag.
Willkommen bei Natur und Kultur,  nicht nur in den Moorwiesen umher laufen. Aktionen sind gefragt. Wo sonst wenn nicht am Federsee? Andere Städte wissen es scheinbar besser, wie sie ihre Gewässer auch im (Naturschutzgebiet) nutzen. Warum wir nicht in Buchau? Sagen sie uns ihre Meinung. Wir wollen doch zu anderen Kurstädten konkurieren, oder?

Lassen Sie uns einen Tag mit Ihnen zusammenstellen, den Sie so schnell nicht wieder vergessen werden. Bei einer Kahnfahrt, unter sachkundiger Führung die Seele baumeln lassen mit Planwagenfahrt nach der Bootsfahrt zurück zum Ausgangspunkt Eine Fahrradtour vor oder nach der Bootsfahrt mit einem erfahrenen Führer der ersten Stunde durchs Federsee Ried mit anschließendem Fischessen frisch gebacken mit  in der Federseestube..?

Und?…  überzeugt von dieser Idee, die ich bereits im Jahre 2007 dem Rathaus vorgestellt habe, leider noch ohne Reaktion.

11 Responses to Federsee, mit sanfter Welle in die Natur.

  1. Bootlesfahrer sagt:

    Mir würde das gefallen und vielen Besuchern am Federsee bestimmt auch. Bootfahren war immer eine nette Jugenderinnerung am Federsee zu meiner Zeit. Warum nicht heute wieder. Dran bleiben an solchen Einfällen die ja nicht neu sind aber eben eingeschlafen was nicht gerade von Touristischem Engagement spricht für euch.

  2. erik sagt:

    kann man die „ordentliche Diskussionsgrundlage „auch sehen??

    wie sieht die Kalkulation aus? wann rechnet es sich? was kostet so ein Schiff? wie gross ist es? wo liegt es im Winter? Wer fährt das Ding – Kapitänspatent/Personenschifffahrt? Wieviel Personal braucht man? Wer genehmigt eine Anlagestelle in Tiefenbach oder am Steg? Wie ist die Rechtslage im Naturschutzgebiet (und da kann die Stadt und der Nabu nichts dafür) ? Was ist mit den Brutvögeln – gibt es eine Schonzeit, in der man Abstand halten muss?
    Bitte genauer spezifizieren….

    Grundsätzlich ist es sicher eine gute Idee, denn so erfährt der See mehr touristische Nutzung – ABER diese ist wohl nicht ganz mit dem Naturschutzrecht vereinbar, oder?

    • Heinz Weiss sagt:

      Rechnen tut sich das genau so wie die Wohnmobilstellplätze, Museum, Minigolf und Kinderspielplätze, zum Wohle aller.
      Natürlich ist das mit dem Naturschutz vereinbar. Im Norden Deutschland fahren Ruderkähne mit 20 Personen nur im Naturschutzgebiet umher. Es heißt ja in sanfter Welle- und nicht mit Discomusik und einigen Kästen Bier.
      Hier geht es um Bad Buchau und seine Anstrengungen im Tourismus, die noch etwas Ideen brauchen. Rückläufige Besucherzahlen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sondern sollten den Willen für Umsetzung in Gang setzen.
      Wie heißt das neu gefundene Schlagwort welches extra entworfen wurde für das Stadtmarketing von Bad Buchau: „Gemeinsam mehr erreichen“
      ist natürlich leichter geschrieben als getan. Packen wir es an und ermöglichen wir es unseren Gästen, bevor es andere in der Region tun.

      • erik sagt:

        Das ist jetzt Äpfel mit Mullbinden verglichen – aber dennoch würde ich Ihre Kalkulation/Überlegungen gerne sehen….Fakten bitte!!!

        Museum ist ein Leuchtturmprodukt für einzigartige Funde, Wohnmobile bringen Miete und viel Kaufkraft, Spielplätze sind völlig deplaziert hier. Das einzige, was ich gelten lasse, ist der Minigolfplatz, der wohl mehr kostet, als er bringt.

        Auch das Argument in sanfter Welle ist so nicht korrekt – ein Kahn mit 20 Personen ist schon groß und díe sind sicherlich nicht sehr leise. Sie vergleichen dies bestimmt mit dem Spreewald, was aber so einfach nicht verglichen werden kann.

        • Bootfan sagt:

          Wer nicht vergleichen und diskutieren will darf jederzeit strikt dagegen sein, so wie ERIK das hier praktiziert. Lösungsvorschläge sind fremd für Ihn, schade hatte mehr erwartet. Das Thema behandelt eine touristische Attraktion die es zu überdenken gilt. Wer soviel ( weit über 600.000,-€ ) für einen Ballrasen ausgeben kann wird wohl für seine „Lebensader Federsee“ was übrig haben, vom Ballspielen wird Buchau keinen Cent bzw. Besucher mehr bekommen.

  3. Fischle sagt:

    Hallo, ich finde die Idee gut. Muss aber feststellen dass dies schon vor Jahren von Tiefenbacher seite aus ein Wunsch war, der aber von den Buchauern sofort ignoriert wurde. Warum ? Weiss Doch jeder. Es sind rein wirtschaftliche aspekte von Buchau. Es wäre toll wenn diese alte Tiefenbacher Idee in die Tat umgesetzt werden könnte.

  4. Heinz Weiss sagt:

    Diskutiere ganz gerne wenn es der Sache dient die ich vorschlage,
    es bleiben zu lassen bedarf bestimmt keiner Diskussion – wenn es auch einige noch so gerne hätten, warum Fortschritt von manchen hier schon im Vorfeld verhindert werden soll kann ich nicht verstehen.

  5. Buchauer sagt:

    Erik schreibt am 8. April 14.42
    Auch das Argument in sanfter Welle ist so nicht korrekt – ein Kahn mit 20 Personen ist schon groß und díe sind sicherlich nicht sehr leise. Sie vergleichen dies bestimmt mit dem Spreewald, was aber so einfach nicht verglichen werden kann.

    Buchauer meint,
    jetzt verwechselst du ein Holzruder mit einem Aussenborder-Yahamamotor der Luxusjachtklasse so 220 PS, nur peinlich,lieber Erik.
    Meinst du in Tiefenbach sind Wellenbrecher wie an der Nordsee nötig, vergiss mal besser deinen dummen Kommentar.

  6. buchauerin sagt:

    ich kann mich nur den ausführungen von „bootlesfahrer“ anschliessen. auch ich finde die idee von heinz weiss das „ruderbooten“ auf dem see genial und warum soll was früher so einen spass gemacht hat heute nicht mehr gelten?

    eine gute werbung und eine attraktion wäre das allemal. und ich denke dass viele familien mit kindern dann den federsee noch um einiges attraktiver als ausflugsziel nutzen würden.
    warum nicht einfach ausprobieren? anstatt gleich von anfang an dagegen zu sein,…..?

  7. Freizeitler sagt:

    Überall tut sich was, so z.B. an den Donauauen:

    Das Regierungspräsidium Tübingen beabsichtigt, aus den Verordnungen über die Naturschutzgebiete „Flusslandschaft Donauwiesen“ und „Flusslandschaft Donauwiesen zwischen Riedlingen und Munderkingen“ die Regelungen über das Bootfahren auf der Donau zu streichen. Hierfür ist eine Änderung dieser Verordnungen notwendig. Damit soll den Landratsämtern Biberach und Alb-Donau-Kreis die Möglichkeit eröffnet werden, eigene, kreisübergreifend abgestimmte Regelungen über das Bootfahren auf der Donau zu treffen.

  8. ruderer sagt:

    ach so ne ruderbootsfahrt wäre doch schön. Müssen ja nicht 20 personen drin sitzen, sondern vielleicht nur sechs…
    An anderen orten rentiert sich angeblich auch so ein bootsverleih, warum nicht hier an sonntagen und in den sommermonaten?