Kein Fasnetscherz von der höheren Naturschutzbehörde

SZ- Biberach-Ried.

2011 Bootsverleih am Federsee

1955 Bootsverleih am Federsee

.. glaubt wirklich einer der Buchauer daran den Bootsverleih am Federsee einzustellen.  Jahr aus Jahr ein ist das Bestreben den Tourismus in Bad Buchau zu fördern, ohne den Bad Buchau absolut Pleite wäre. Jetzt macht doch  die höhere Naturschutzbehörde unter anderem den Vorschlag den Bootsverleih am Federsee direkt einzustellen, im Gegenzug darf die Stadt eine saure Massurenwiese hinter dem Museum erwerben und auch noch dafür bezahlen. Dafür dass die lieben Vögelein und Insekten dadurch einen enormen Umweltverlust erleiden muss auch ein Tauschhandel stattfinden. Saure Wiese gegen Bootsverleih und/oder weg mit der Straßenbeleuchtung am Fußweg vom Federseeparkplatz zum Kanal. Im bürgerlichen Gesetzbuch könnte man das meiner Einschätzung nach unter Erpressung abhandeln, wir sind ja nicht unter den Mafiosos hier.  Nein dies ist auch keine Büttenrede  zur beginnenden Fasnet von Bad Buchau, dies ist ein teures Gutachten das versucht Unsinniges hoffähig zu machen. Verstehen kann das keiner, dagegen ist auch keiner: verstehe es wer will, mir ist das zu blöde und bestätigt meine Einstellung der höheren Naturschutzbehörde gegenüber. Was für die Besucher gut ist spielt keine Rolle, den Insekten soll die Umgebung gefallen damit sie weiterhin hier bleiben.  Denke nur an den früheren Segelflugplatz vor Bad Buchau. Auch hier hat der NABU und Leader alles platt gewalzt um den Bodenbrütern einen angenehmen Waldaufenthalt zu sichern. Zeitgleich mussten alle alten Holzbeigen aus dem Wald entfernt werden. Wo doch gerade im alten Holz viele Insekten ihr Zuhause einrichten wie man weis. Trotzdem hier spielten die Insekten wiederum keine Rolle, das Amt entscheidet und der Streuerjokel bezahlt…lach… wie immer.

Wie sollen sich nur Autofahrer verhalten bei Nacht, gibt es hierfür bereits Insektenfreundliche Lichterlein. Schwacher Schein und die Geschwindigkeit dem Insektenflug angepasst. Das würde dann heißen Schrittgeschwindigkeit in der Nähe von ausgewiesenen Naturschutzgebieten und angrenzenden Straßen. UV-Licht welches  in  Süßwarenabteilungen und Bäckereien gegen die Wespenplage eingeschaltet ist muss natürlich sofort verboten werden. Die paar Naschkatzen die an Wespenstich sterben können noch geduldet werden. Als Ausgleich für einzelne getötete Insekten und den Einbau Insektenorientierten Beleuchtung wird dafür das KFZ in Zahlung genommen von der höheren Naturschutzbehörde. Alles klar, Honarro- Honarro.

6 Responses to Kein Fasnetscherz von der höheren Naturschutzbehörde

  1. Insider sagt:

    Wie viele Seen gibt es doch in unserer Gegend, wo sich Tourismus, Baden und Bootsfahren trotz Naturschutz vertragen? Es ist doch schon längst kein Geheimnis mehr, dass ein Buchauer Stadtrat , EINen STEIN im Brett bei den Naturschutzbehörden hätte, wenn der Bootsverleih am Federsee weg wäre. Irgendwann kommt dann der nächste Schritt: Sperrung des Steges während der Brutzeit, und das Schlittschuhlaufen könnte die Fische im „Winterschlaf“ stören.

  2. leuchte sagt:

    Anstelle der Insektenbeleuchtung kümmert euch lieber um die „Staatliche Leuchte“, bevor ein Lichtbogen daraus wird
    der alle Insekten töten würde.

  3. Roland sagt:

    Eins ist doch klar, man muss sich doch nicht alles gefallen lassen. Sollen die Jungs doch ein Gesetz erlassen, das Bootsverleih auf dem Federsee nicht mehr gestattet. Warum soll man sich daran halten??? Irgendwann ist doch auch mal Schluss, lasst doch nicht mit Euch machen, was da ein dahergelaufener Furz im Stuttgarter Umweltministerium entscheidet. Ich bin der Erste, der sich in ein Boot setzt, sollte es tatsaechlich verboten werden. Bin mal gespannt, wie die Pfeifen mich erwischen wollen…

    • Buchauer sagt:

      Ganz genau, die Stuttgarter Sesselfurzer vom Umweltministerium sollen sich lieber um ihren eigenen Dreck kümmern. Ich sage nur S 21 !

  4. Beobachter sagt:

    Ganz so neu, den Bootsverleih zu unterbinden, ist die Idee nun auch wieder nicht. Diesbezügliche Vorstöße sind in den vergangenen Jahrzehnten schon öfters versucht worden. Anscheinend ist das Bootfahren den Naturschützern schon ein Dorn im Auge. Aber es ist auch noch das einzige bescheidene menschliche Vergnügen auf dem See, das noch zugelassen ist. Natürlich sollten die Abgrenzungen während der Brutzeit peinlich eingehalten werden. Aber die Stadt sollte hier keinesfalls nachgeben. So eine kleine Ruderrunde gehört einfach dazu, um den See noch tiefer zu verinnerlichen. Das sollte auch der Naturschutz einfach einmal respektieren.

  5. Entmündigter sagt:

    Und noch mehr. Mappus Pleite in Millionenhöhe, Korruption, Bestechung und Veterlesgeschiebe runden vermutlich ungeahnte Vorgänge ab. Weg damit und endlich den kriminellen Wulff mit dazu.