Erneut Kreisvorsitz von Josef Rief angepeilt. Kreisvorsitzender Josef Rief MdB zu Stuttgart 21

Rief kandidiert erneut für Kreisvorsitz

Rief kandidiert erneut für Kreisvorsitz

Biberach / ck Josef Rief kandidiert erneut für den Kreisvorsitz der Christlich Demokratischen Union (CDU) Biberach. Das hat er bei der 65-Jahr-Feier des Biberacher Stadtverbands der CDU in Mettenberg verkündet. Rief hatte diese Frage lange offengelassen.Ursprünglich wollte das Mitglied des Deutschen Bundestages sich bereits bei einem Kreisparteitag im Frühjahr zur Wahl stellen. Die Mitglieder stimmten aber damals mit knapper Mehrheit dem Antrag zu, erst das Ergebnis der Landtagswahl zu diskutieren und die Vorstandswahlen zu verschieben.Seit der Landtagswahl Ende März stellt die CDU erstmals seit 1953 nicht den Ministerpräsidenten des Landes. Bei der Feier in Mettenberg am 6. Oktober 2011 nun hatte ein Mitglied sich bei einer Fragerunde erkundigt, ob Rief wieder kandidieren würde – „darüber wäre ich sehr froh“, sagte das Mitglied.

Gute 20 Minuten später verkündete Rief die erneute Kandidatur. Er ist seit 1999 Kreisvorsitzender der Partei und seit 2009 Mitglied des Bundestags. (SZ-BC)

Kreisvorsitzender Josef Rief MdB: „Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nach Ulm müssen weitergebaut werden – Zugang zum Schnellbahnnetz ist unverzichtbar für die Wirtschaft der Region Oberschwaben. „

Biberach. Die neue Regierung lässt am 27. November 2011 eine Volkabstimmung zum Ausstieg aus dem Projekt Stuttgart 21 durchführen, dem so genannten S 21 –Kündigungsgesetz. Nach Überzeugung der Kreis-CDU ist der Weiterbau ohne Alternative, wenn die Zukunftsfähigkeit der ganzen Region Oberschwaben nicht gefährdet werden soll.

Wir rufen parteiübergreifend dazu auf, dem „Aktionsbündnis Biberach für Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen-Ulm“, abgekürzt „Aktionsbündnis BC für S 21“ beizutreten und dafür zu kämpfen, dass am 27. November eine Mehrheit der Wahlberechtigten dieses S21-Kündigungsgesetz ablehnt“, lädt der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Josef Rief zusammen mit den Landtagsabgeordneten Peter Schneider und Paul Locherer zu einem breiten Konsens in der Bevölkerung ein.

Es sei eminent wichtig, allen Stimmberechtigten klar zu machen, dass die Neinstimme bei der Volksabstimmung ein „Ja“ zu Stuttgart 21 bedeute.Zu einer ersten Zusammenkunft am 16. Oktober um 19.30 Uhr in der TG-Vereinsgaststätte in Biberach, Adenauer Allee 11, heißen wir deshalb alle engagierten Bürger herzlich willkommen.“

Uns ist bewusst, dass die Qualität der Infrastruktur einer Region ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit einer Region und eines Landes ist. Nur mit einer hoch leistungsfähigen Verkehrs-Infrastruktur kann unsere oberschwäbische Wirtschaft auf hohem internationalen Niveau, können die dazugehörigen Arbeitsplätze dauerhaft gesichert und ausgebaut werden“, spricht sich Rief weiter für einen Schulterschluss über Partei- und Verbandsgrenzen hinweg aus.

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