Elektroautos – ein teurer Flop

Elektroautos sind teuer. Das gilt für den Kauf und für den Betrieb. Durch hohe Subventionen werden die tatsächlichen Kosten verschleiert. Ungeklärt ist die Stromversorgung für eine wachsende Zahl von Elektroautos.

Mit der Zunahme von Elektroautos wird die Bereitstellung der Ladeleistung immer mehr zu einem Problem. Es müssen nicht nur die Verteilernetze zu den Ladesteckdosen verstärkt werden.

Es wird auch mehr Ladestrom gebraucht. Werden alle 45 Millionen PKWs in Deutschland elektrisch betrieben, brauchen wir 20 neue Großkraftwerke mit einer Leistung von je 1.000 MW.

Es ist eine Utopie zu glauben, man könne mit dem vom Wetter gesteuerten Strom aus Wind und Sonne die Elektroautos jederzeit aufladen. Man brauche dazu nur ausreichend Ladestationen zu bauen. Sie nutzen nichts, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint.

Das Auto braucht eine Ladesteckdose am Haus mit einer Leistung von 11 kW. Damit erreicht man eine Ladezeit von 7 Stunden. Eine Steckdose mit einer 16 Ampere Sicherung hat nur eine Leistung von 3,5 kW. Das ergibt eine Ladezeit von unzumutbaren 22 Stunden.

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