Ein Herr Hitler wäre stolz auf sein Politnachfolger…

Boris Reitschuster soll aus Bundespresse­konferenz entfernt werden

Die Süddeutsche Zeitung hat unter der Überschrift „Bundespressekonferenz: Störsender“ einen Artikel veröffentlicht, indem dem insbesondere dem Journalisten Boris Reitschuster vorgeworfen wird, er würde mit seiner Befragung der Bundesregierung die Bundespressekonferenz für „Propaganda und Verschwörungsmythen“ missbrauchen. Mehrere Sprecher der Bundesregierung haben sich beschwert, dass die Bundespressekonferenz „gekapert“ worden sei. 

„Die Süddeutsche Zeitung ist in einen Skandal verwickelt, der nüchtern betrachtet den des Spiegels mit seinem Fälscher-Autoren Relotius noch übersteigt. Denn dabei geht es um einen Angriff auf die Pressefreiheit gegen einen Kollegen, mutmaßlich, um sich der Bundesregierung anzudienen“, stellt der Autor Alexander Wallasch in seinem Artikel fest.

Unter der Überschrift „Bundespressekonferenz: Störsender“ hatte die Autoren Markus Balser, Daniel Brössler und Boris Herrmann einen Artikel hinter der Bezahlschranke in der  „Alpen-Prawda“ veröffentlicht, und darin Journalisten – insbesondere Boris Reitschuster – vorgeworfen, sie würden mit ihrer Befragung der Bundesregierung die Bundespressekonferenz für „Propaganda und Verschwörungsmythen“ missbrauchen. Das sei so infam, dass man seinen Worten gar nicht genug Druck verleihen könne, diese journalistische Ekelattacke als das zu beschreiben, was sie ist, so Wallasch.

Wallasch weist eingangs darauf hin, dass vielen Deutschen war gar nicht mehr bekannt sei, dass die Bundespressekonferenz kein Organ des Staates, sondern eine urdemokratische Einrichtung ist, die aus der Tradition der Weimarer Republik geschaffen wurde, als eingetragener Verein organisiert ist und sich aus Mitgliedsbeiträgen finanziert.  Heute sei es eine Veranstaltung, wo kritische Nachfragen in den Hintergrund gerückt seien und der gewöhnliche Journalist der Altmedien bereit ist, sich mit seiner bloßen Anwesenheit bei diesen teilweise zu Audienzen der Bundesregierung gekippten Veranstaltungen zufrieden zu geben.