Duisburg-Marxloh ist unser Stadtteil. (…) Wir verbieten allen Ungläubigen, unseren Stadtteil zu betreten.

m Duisburger Multikulti-Brennpunkt Marxloh liefern sich arabischstämmige Zuwanderer und deutsche Behörden inzwischen einen anhaltenden Machtkampf. Nachdem die Polizei in jüngster Zeit verstärkt gegen ausufernde Clan-Kriminalität vorgegangen ist, nehmen unmißverständliche Droh-Mails gegen die Polizei zu.

Kampf um Marxloh: „Wir verbieten allen Ungläubigen, unseren Stadtteil zu betreten“

So wird die Polizei in der E-Mail eines unbekannten Absenders vom 22. Mai aufgefordert, sich aus dem Stadtteil Marxloh zurückzuziehen. Gleichzeitig wird mit einem Anschlag gedroht.

Wörtlich heißt es: „Betreff Allahu Akbar, Duisburg-Marxloh ist unser Stadtteil. (…) Wir verbieten allen Ungläubigen, unseren Stadtteil zu betreten. Alle Polizisten, Journalisten und auch andere Ungläubige werden wir mit Waffengewalt vertreiben oder töten. Bei uns gilt nur die radikale Scharia.“ Und weiter: „Wir haben uns 2000 Stück AK-47 Sturmgewehre mit genügend Munition aus der Türkei und Rußland beschafft. Allahu Akbar, tötet alle Ungläubigen.“

Polizeirecherchen erbrachten keine Erkenntnisse über den Absender der Mail, die von einer Plattform aus verschickt wurde, die Mail-Adressen und Identitäten verschleiert.

Laut Polizeibericht haben sich mittlerweile rund 2700 Angehörige arabischstämmiger Großfamilien in Duisburg angesiedelt. Rund 600 der Clan-Mitglieder unter ihnen haben in den vergangenen Jahren mehrmals Straftaten begangen. Die meisten von ihnen leben im Stadtteil Marxloh. Dort bewohnen sie teilweise ganze Häuserblöcke.

Die Polizei scheut sich, in die Häuser zu gehen, da es dort in den letzten Jahren immer wieder zu Tumulten kam. Ein großes System von frei zugänglichen Kellerräumen und Hinterhöfen dient den Clan-Angehörigen als Zufluchtsort. (rk)

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