Die Ortsumfahrung Bad Schussenried-Kleinwinnaden im Zuge der L 284 wird endlich gebaut

Das Land hat die Ortsumfahrung Kleinwinnaden in sein Bauprogramm
für die Jahre 2015-16 aufgenommen. „Der 1,2 Kilometer
lange Neubau zu Gesamtkosten von 2,8 Millionen Euro entlastet
Mensch und Umwelt im Raum Bad Schussenried von Lärm und
Stau. Die Lebensqualität im Teilort Kleinwinnaden wird sich deutlich
erhöhen und die Wirtschaft profitiert von einem besseren Verkehrsnetz.
Mit dem Landesstraßenbauprogramm setzen wir ein klares
Zeichen für den Erhalt und den Ausbau unserer Infrastruktur“,
erklären die SPD-Abgeordneten Martin Gerster MdB und Martin Rivoir
MdL. Die Ortsumfahrung wird zudem um einen Rad- und Wirtschaftsweg
erweitert, so dass auch Radfahrer in Zukunft komfortabler
und sicherer unterwegs sein und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge
dem Verkehr leichter ausweichen können. „Grün-Rot baut das
Landesstraßennetz nach nachvollziehbaren und transparenten Kriterien
aus. Mit der Praxis Spatenstiche nach willkürlichen parteipolitischen
Überlegungen zu setzen haben wir aufgeräumt. Wir stellen sicher,
dass dort gebaut wird, wo die Maßnahmen am dringendsten
benötigt werden. Damit war klar, dass das Land den hochbelasteten
Anwohnern der L 284 in Kleinwinnaden schnell hilft“, so Gerster
und Rivoir. Das Land priorisiert seine Baumaßnahmen danach, wie
hoch die Verkehrsbelastung auf einer Strecke ist, ob die Verkehrssicherheit
durch einen Ausbau erhöht wird, wie viele Menschen potentiell
von Lärm und Stau entlastet werden und berücksichtigt auch
Belange der Wirtschaft sowie ökologische Folgen. Gerster und Rivoir
zeigen sich optimistisch, dass Oberschwaben auch in den folgenden
Jahren von Geld aus dem Landestraßenbauprogramm profitieren
kann. „Derzeit sind die Mittel knapper als sie sein müssten,
weil die CDU-Regierung ihre Sonderprogramme seit 2009 auf Pump
finanziert und die Rückzahlung in die jetzt aktuellen Haushalte verschoben
hat. Diese Taschenspielertricks laufen jetzt aber nach und
nach aus, so dass bei gleichem Haushaltsansatz künftig real mehr
Geld für neue Projekte zur Verfügung stehen wird“, so Gerster und
Rivoir.
Das Landesstraßenbauprogramm 2015-2016 beinhaltet 14 Projekte
mit einem Kostenvolumen von circa 54 Millionen Euro, bis 2019
sind es weitere 25 Projekte für rund 73 Millionen Euro.

 

 

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