ach Gott, medien-im-freien-Fall Journalistische Standards in Deutschland 2020.

  • Es ist eine kleine Geschichte und dennoch zeigt sie, was geschieht, wenn Medien die Berichterstattung höheren Zwecken oder politischen Überzeugungen unterordnen. Letztlich wird dadurch auch das journalistische Handwerk zerstört.

Es ist eine kleine Geschichte und dennoch zeigt sie, was geschieht, wenn Medien die Berichterstattung höheren Zwecken oder politischen Überzeugungen unterordnen.

Letztlich wird dadurch auch das journalistische Handwerk zerstört. Neu ist das leider nicht mehr und täglich drängen sich weitere Beispiele dafür auf. Verblüffend ist nur die Geschwindigkeit des Qualitätsverlustes.

Während der 1. Mai Demonstration wurde ein Kamerateam des ZDF brutal mit Totschlägern angegriffen. Normalerweise berichten die Medien sofort und sehr prominent über einen Angriff auf Medienvertreter, der als Angriff auf die Pressefreiheit gewertet wird. Doch in diesem Fall erstaunte, dass man die Berichte über diesen Vorfall eher suchen musste. Oder, was viel schlimmer ist, es erstaunt nicht mehr, wenn man auf Ort und Datum des Überfalls schaut: Berlin, 1. Mai.

do guck na:

Medien im freien Fall

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Ach ja!
Das zivilgesellschaftliche Engagement dieser jungen Leute kann man doch nicht verurteilen, geschweige denn bestrafen.
Und vielleicht ist unter den Schlägerinnen und Schlägern der neue Außenminister*In von morgen oder übermorgen.

Diese, in den letzten Jahren, sehr häufige und zunehmende „Regime“-Berichterstattung müsste doch eigentlich jedem anständigen Journalisten, der einen Funken Selbstachtung noch hat, die Zornesröte in sein Kopf steigen lassen. Aber scheinbar sind diese Herren bereits so abhängig von ihren „Führern“ dass jeder von ihnen der erste sein möchte der ihn „grüßt“.

Danisch äußert unter dem 4.5. den Verdacht, dass die Angreifer eventuell brisante Filmaufnahmen von dem ZDF-Trupp der „show“ zurückholen wollten und stellt weitere Fragen…

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