Die Corona-App: Wieder so ein Schwachsinn für die Mülltonne

15. November 2020Berlin – Fast alles, was diese Bundesregierung angefasst, geplant und entschieden hat, war reif für den Schrott, bevor es auf den Markt geworfen werden konnte: Das wird auch bei der Corona-App der Fall sein.

In der Woche vom 2. bis 8. November gaben täglich durchschnittlich nur 2.200 Menschen in der App an, infiziert zu sein. Die Behörden registrierte im gleichen Zeitraum jedoch im Schnitt 18.000 neue Erkrankungen. Insgesamt 40 Prozent der App-Nutzer teilten bisher trotz Infektion ihr Testergebnis nicht mit.

Dabei hat die Regierung das Werbebudget für das von der Telekom-Tochter T-Systems und dem Softwarekonzern SAP entwickelte Programm erhöht. War zunächst von Ausgaben in Höhe von 3,5 Millionen Euro die Rede, belaufen sich diese nun auf fast 13 Millionen Euro, wie eine Anfrage von Joana Cotar, Mitglied der AfD-Bundestagsfraktion, an die Bundesregierung ergeben hat, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet.

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15.11.20

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