Polizei

18-Jährige stirbt bei Unglücksfall in Biberach.

Montag, 08. März 2010 von Heinz Weiss

BIBERACH –

Im Bereich des Biberacher Güterbahnhofs ist es von Freitag
auf Samstag zu einem tragischen Todesfall gekommen. Gegen Mitternacht
erfasste ein Regionalexpress eine auf den Schienen liegende 18-Jährige. Die
in einer Kreisgemeinde wohnhafte junge Frau erlitt tödliche Verletzungen.
Den Ermittlungen der Biberacher Kriminalpolizei zufolge hielt sich die
Getötete am Unglücksabend bei einer Geburtstagsfeier in Biberach auf und
konsumierte dort vermutlich auch Alkohol. Vermutet wird, dass die junge
Frau beim Frischluftschnappen die Orientierung verloren hat und dann auf
den Bahngleisen eingeschlafen ist. Anhaltspunkte auf ein Fremdverschulden
oder eine Selbsttötung hat die Polizei nicht.

NORMA-Markt, Raubüberfall- Kassiererin mit einem Messer bedroht.

Montag, 08. März 2010 von Heinz Weiss

Zu einem Raubüberfall in der Industriestraße in
Mittelbiberach wurde die Polizei am Samstagabend gerufen. Eine schwarz
bekleidete Person maskiert mit einer Art Sturmhaube hatte gegen 19.50 Uhr
den Norma-Markt betreten und eine Kassiererin mit einem Messer bedroht.
Der Täter zwang sie zum Öffnen der Ladenkasse, aus welcher er daraufhin
sämtliches Papiergeld entnahm. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß in
Richtung Industriegebiet Mittelbiberach und von dort querfeldein in Richtung
Wohngebiet „Fünf Linden“ in Biberach. Vermutlich stieg er hier im Ziegelweg
in ein Fahrzeug ein und setzte damit seine Flucht fort.
Die Kriminalpolizei Biberach hat unmittelbar nach der Tat die Ermittlungen
aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Möglicherweise hat jemand den Täter vor der Tat in der Nähe des Geschäftes
beobachtet. Vielleicht ist die Person auch jemand auf der Flucht aufgefallen.
Auch Hinweise zu dem vermutlichen Fluchtfahrzeug im Ziegelweg wären von
Bedeutung. Die Polizei ist unter der Telefonnummer 07351/4470 zu erreichen.

Witterungsbedingte Unfälle
LANDKREIS BIBERACH – Durch starke Schneefälle kam es auch im Landkreis
Biberach am Wochenende zu vielen witterungsbedingten Verkehrsunfällen.
Hauptunfallursache war nicht angepasste Geschwindigkeit bei eis- oder
schneeglatter Fahrbahn. Es kam zu einigen Auffahrunfällen, mehrmals
kamen Fahrzeuge alleinbeteiligt von der Straße ab oder gerieten auf der
Straße ins Schleudern und kollidierten dadurch mit anderen Verkehrsteilnehmern.
Betroffen waren Autofahrer im ganzen Landkreis.
Von Samstagmorgen nach dem heftigen Einsetzen des Schneefalls bis
Sonntagmorgen wurden der Polizei kreisweit mehr als 20 Verkehrsunfälle
gemeldet. Aufgrund der Vielzahl der Unfälle und anderer Vorkommnisse
mussten Unfallbeteiligte zum Teil länger auf die Polizei warten. In einigen
Fällen konnten sich die Beteiligten nach telefonischer Beratung durch die
Polizei auch selbst vor Ort einigen. Bei den meisten Unfällen blieb es bei
Blechschäden in einer Gesamthöhe von rund 80000 Euro. Bei drei Unfällen
waren neun meist leicht verletzte Personen zu beklagen.

Überfall ALDI-Markt Riedlingen

Samstag, 06. März 2010 von Heinz Weiss

Vom 06.03.2010

RIEDLINGEN – Mit einem bewaffneten Raubüberfall auf die Riedlinger ALDIFiliale
müssen sich derzeit Beamte der Schutz- und Kriminalpolizei der
Polizeidirektion Biberach befassen. Am Samstag gegen 6.15 Uhr lauerten
zwei maskierte und mit Pistole und Schlagstock bewaffnete Männer zunächst
einem Anlieferer auf und schlugen diesen nieder. Im weiteren Verlauf bedrohten
die Täter später hinzukommende Angestellte der Filiale und erzwangen
die Öffnung des Tresors. Aus dem Tresor entwendeten die Täter Bargeld und
flüchteten im weiteren Verlauf mit einem Pkw. Der Anlieferer wurde durch das
rücksichtslose Vorgehen der Täter leicht verletzt und musste ambulant
behandelt werden.
Die Täter werden als 30- bis 50-jährige Männer, 170 – 180 cm groß und mit
kräftiger Statur beschrieben. Einer der Täter hatte Arbeitskleidung an.
Die polizeilichen Ermittlungen dauern noch an. Zeugen, welchen zwischen
6.00 Uhr und 7.30 Uhr im Umfeld des Aldi-Bereichs etwas Verdächtiges
auffiel, werden gebeten sich mit der Polizei Biberach (07351/447-0) oder dem
Polizeirevier Riedlingen (07371/9380) in Verbindung zu setzen.

Leitpfosten und Stationierungszeichen mutwillig zerstört.

Freitag, 05. März 2010 von Heinz Weiss

Unbekannte reißen Leitpfosten und Stationierungszeichen heraus
ERTINGEN – Die Straßenmeisterei Riedlingen hat bei der Polizei nachträglich
Anzeige gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung und Diebstahl
erstattet. In der Nacht von Freitag auf Samstag vergangener Woche wurden
entlang der L 278 zwischen Ertingen und Binzwangen insgesamt 40 Leitpfosten
und 10 Stationierungszeichen aus ihrer Verankerung gerissen. Bis auf
acht Leitpfosten und vier Stationierungszeichen, welche nicht mehr aufgefunden
werden konnten, hat die Straßenmeisterei die übrigen inzwischen wieder
angebracht. Der Ersatz der gestohlenen Verkehrseinrichtungen kostet
mehrere hundert Euro. Sollte jemand den Vorfall in der Nacht beobachtet
haben oder sonst Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der fehlenden
Teile geben können, wird um Mitteilung an das Polizeirevier Riedlingen unter
der Telefonnummer 07371/9380 gebeten.

Viehunterstand in Brand geraten
UTTENWEILER
– Spielende Kinder haben am Donnerstag gegen 16 Uhr ein
Feuer in einem alten Rinderunterstand in Uttenweiler gemacht. Dabei
gerieten dort gelagerte Reifen eines ehemaligen landwirtschaftlichen Arbeitsgerätes
in Brand. Das Feuer breitete sich in der Folge auf den Unterstand
aus, welcher vollständig abbrannte. Die FFW Uttenweiler war zur Brandbekämpfung
im Einsatz. Neben der Polizei war auch Bürgermeister Wolfgang
Dahler am Brandort. Verletzt wurde niemand.
Rollerfahrer missachtet Anhaltezeichen der Polizei


UTTENWEILER – Ein 69-jähriger Rollerfahrer sollte am Donnerstag kurz vor
18 Uhr bei einer stationären Verkehrskontrolle der Polizei auf der B 312
zwischen Biberach und Uttenweiler angehalten und kontrolliert werden. Die
Anhaltezeichen eines Polizeibeamten ignorierte der Mann jedoch und fuhr
unvermindert weiter. Dabei winkte er dem Beamten noch freundlich zu. Erst
in Ahlen gelang es schließlich einer Polizeistreife den Mann zum Anhalten zu
bringen. Bei der Personenkontrolle stellte sich heraus, dass der Zweiradfahrer
unter Alkoholeinfluss stand. Die Beamten konnten bei ihm deutlichen
Alkoholgeruch und eine verwaschene Aussprache feststellen. Einen Alkoholtest
verweigerte er daraufhin, weshalb er schließlich auf richterliche Anordnung
eine Blutprobe abgeben musste. Bei der weiteren Überprüfung stellte
sich zudem heraus, dass der Roller nicht versichert war und dass der Mann
keine Fahrerlaubnis dafür hatte. Die Polizei hat eine Strafanzeige gegen ihn
erstattet.

Sechs Haftbefehle und Drogensicherstellungen

Montag, 01. März 2010 von Heinz Weiss

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Grafik1

PRESSEMITTEILUNG II Vom 01.03.2010
Sechs Haftbefehle und Drogensicherstellungen im Wert von mehreren
Die Biberacher Kriminalpolizei hat in den letzten Tagen einen
der erfolgreichsten Drogeneinsätze der letzten Jahre geführt. Nach umfangreichen
Ermittlungen und in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft
Ravensburg konnten sechs Rauschgifthändler festgenommen werden. Bei
der Aktion beschlagnahmte die Polizei rund 1,65 kg Heroin und kiloweise
andere Drogen wie Amphetamin und Marihuana.
Kiloweise Drogen im Wert von mehreren 100.000 Euro stellte die Biberacher
Kriminalpolizei bei einem Einsatz vergangene Woche sicher.
- 2 -
Der Polizeiaktion waren umfangreiche Ermittlungen in der Biberacher sowie
der überörtlichen Drogenszene vorausgegangen. Schon seit November
vergangenen Jahres bestand der dringende Verdacht, dass sich in Biberach
eine stark abgeschottete Tätergruppe mit dem Drogenhandel beschäftigte.
Durch umfangreiche Ermittlungen verdichteten sich die Anzeichen, dass eine
etwa 15-köpfige Gruppe um einen 20-jJährigen Biberacher hinter den
Straftaten steckte. Auffallend dabei war unter anderem, dass hochwertiges
Heroin und Kokain in die Drogenszene gelangte. Vergangene Woche griff
die Polizei dann auf einem Parkplatz am südlichen Stadtrand von Biberach
zu. Vier junge Männer wurden bei der Übergabe von rund 1,5 kg Heroin,
welches zu einem Preis von 52.000 Euro den Besitzer wechseln sollte,
überrascht und widerstandslos festgenommen. Unter den ergriffenen Tätern
befand sich der aus Biberach stammende Kopf der Drogenbande, ein 25-
Jähriger aus dem Raum Rastatt, dessen Fahrer sowie ein weiterer 20-
Jähriger aus Biberach.
Wie die Biberacher Kripo bei Ermittlungen herausgefunden hat, wurde das
Rauschgift unter der Regie der festgenommenen Biberacher sowie mithilfe
von deren Gefolgsleuten regelmäßig an örtliche Abnehmer verteilt. Aber auch
Zwischenhändler aus der gesamten Region wurden bedient. Die jetzt
aufgeflogene Bande umfasst neben den Mittätern aus dem Raum Rastatt
auch Händler und Lieferanten aus dem Raum Gießen (Hessen). Bezogen
wurde das Rauschgift aus den Niederlanden.
Nach der Festnahme in Biberach startete die Polizei eine umfangreiche
Aktion gegen mögliche Hintermänner und Großlieferanten. Sowohl in Biberach
als auch in Rastatt und in Gießen wurden zahlreiche Wohnungen
durchsucht. Auch Fahrzeuge und sonstige mögliche Drogenverstecke
nahmen die Fahnder ins Visier. Alles in allem stellten die Ermittler mehr als
drei Kilogramm Amphetamin, 2900 Ecstasy-Pillen, 140 Gramm Kokain sowie
6,5 kg Marihuana sicher. Im Straßenverkauf haben diese Drogen einen
Schätzwert von mehreren 100.000 Euro. Neben dem Rauschgift beschlagnahmte
die Polizei rund 30.000 Euro potentielles Drogengeld sowie insgesamt
vier Fahrzeuge. Deren Wert beläuft sich auf 150.000 Euro. Unter den
konfiszierten Fahrzeugen befand sich ein Luxusauto, welches in einer
Tiefgarage in Rastatt stand und als Drogendepot diente. Zur Zeit des
polizeilichen Zugriffs war der Wagen mit mehreren 100 Gramm Kokain und
Amphetamin sowie dutzenden Stangen geschmuggelter Zigaretten bestückt.
Bestand Kundennachfrage, wurde diese aus dem Fahrzeug heraus gedeckt.
Neben den vier in Biberach festgenommenen Personen zog die Polizei bei
der Anschlussaktion fünf Männer und eine Frau aus dem Verkehr. Vier
kamen nach den ersten Ermittlungen vorläufig auf freien Fuß. Gegen die
restlichen sechs beantragte die Staatsanwaltschaft Ravensburg Haftbefehle,
die vom Amtsgericht Biberach vergangenen Freitag erlassen worden sind.
Unter den sechs Inhaftierten befinden sich zwei Männer aus dem Raum
Biberach sowie vier Männer aus Gießen und Rastatt. Sie sind zwischen 20
und 27 Jahre alt und haben überwiegend einen Migrationshintergrund.
Den Beschuldigten werden illegale Einfuhr und Handel mit Betäubungsmitteln,
Geldwäsche und Bandenhehlerei vorgeworfen. So sollen von den Tätern
neben den Drogengeschäften auch gestohlener Schmuck sowie Uhren
weiterveräußert worden sein. Gegen die Drogenlieferanten in den Niederlanden
sind internationale Ermittlungen im Gange.


DÜRMENTINGEN/DAUGENDORF – Die Riedlinger Polizei hat im Laufe des
Sonntags bei routinemäßigen Kontrollen zwei Verkehrsverstöße aufgedeckt.
Nachts gegen 1 Uhr musste in Dürmentingen ein 51-jähriger Autolenker
Farbe bekennen. Der Mann war mit 0,6 Promille unterwegs und sieht einem
Fahrverbot, vier Punkten und einer Geldbuße von 500 Euro entgegen. Mit
zitternden Händen, bleicher Hautfarbe und geröteten Bindehäuten machte
sich kurz vor 17 Uhr ein Autofahrer in Daugendorf verdächtig. Laut einem
Urintest stand der 23-Jährige unter der Einwirkung von Haschisch und
Amphetaminen. Endgültige Klarheit wird eine Blutuntersuchung bringen. Auch
er sieht Führerschein- und sonstigen Konsequenzen entgegen.

Haustür- und Trickdiebe womöglich unterwegs.

Donnerstag, 25. Februar 2010 von Heinz Weiss

Lederjackenverkäufer nimmt Reißaus
EBERHARDZELL – Zur rechten am rechten Fleck war am Dienstag eine 53-
jährige Frau in Eberhardzell. Als diese kurz vor 12 Uhr bei ihrem Vater
vorbeischaute, hatte dieser gerade Besuch von einem italienischen Lederjackenverkäufer.
Dieser führte dem 85-Jährigen gekonnt und wortreich etliche
Kleidungsstücke vor. Aus dem schnellen Geld an der Haustüre wurde jedoch
nichts. Als die hinzugekommene 53-Jährige nämlich nach dem Ausweis des
Besuchers fragte, packte dieser seine „sieben Sachen“ schleunigst zusammen
und verschwand unerkannt. Die Polizei weiß bislang nur, dass der Mann
mit einem silbernen Kleinwagen mit italienischem Kennzeichen unterwegs
war. Der Verkäufer selbst wird als 40 bis 50 Jahre alt, braunhaarig und
attraktiv beschrieben. Sollten weitere Bürger angesprochen worden sein oder
sich nach einem Jackenkauf betrogen fühlen, wird um Mitteilung an das
Polizeirevier Biberach, Telefon 07351/447-0, gebeten.

Brandalarm in der Stadtbücherei/ Polizei fasst 285 Gurtmuffel

Mittwoch, 24. Februar 2010 von Heinz Weiss

BIBERACH – Ein Brandalarm wurde am Dienstag gegen 11.45 Uhr in der
Stadtbücherei in Biberach gemeldet. Bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst
wurde ein Großeinsatz ausgelöst.
Ein Kunde hatte Rauchgeruch im ersten Obergeschoss des Gebäudes
wahrgenommen und daraufhin sofort das Personal an der Rezeption verständigt.
Dieses sorgte sofort für die Evakuierung des Gebäudes, in welchem sich
zu dieser Zeit etwa 50 Personen befanden und verständigte auch die Feuerwehr.
Als Ursache für den Brandgeruch wurde ein Halogenscheinwerfer
zwischen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss ausgemacht. Ein elektronisches
Vorschaltgerät des Beleuchtungskörpers hatte sich nach bisherigen
Feststellungen aufgrund eines technischen Defekts überhitzt. Dadurch war es
zu einem Kabelbrand im Deckenbereich gekommen. Dieser konnte von der
Feuerwehr Biberach zum Glück schnell gelöscht werden. Der am Gebäude
entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen dennoch auf
rund 30000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr Biberach war mit
zwei Löschzügen ausgerückt. Kreisbrandmeister Reitter leitete den Feuerwehreinsatz
vor Ort.

Polizei beanstandet 285 Gurtmuffel
LANDKREIS BIBERACH – Alle Vorschriften, Erfahrungen und der gesunde
Menschenverstand sprechen für ihn und dennoch findet er im Verkehrsalltag
nicht die notwendige Akzeptanz. Die Rede ist vom Sicherheitsgurt.
Experten zufolge hat er es längst zum „Lebensretter Nummer 1 „ gebracht.
Dennoch wird er von jedem fünften Fahrzeuginsassen ignoriert. Dies stellte
die Polizeidirektion Biberach vergangene Woche wieder einmal fest. Bei 18
Kontrollen beanstandete sie quer durch den Landkreis 285 Fahrzeuginsassen
wegen des nicht angelegten Sicherheitsgurtes.
Dass es einen direkten Zusammenhang zwischen den Unfallfolgen und dem
nicht angelegten Sicherheitsgurt gibt, ist längst erwiesen. Und das nicht nur
im Landkreis Biberach, sondern überregional, ja Europa weit. Eine Auswertung
der Europäischen Union zeigt, dass das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes
die zweithäufigste Ursache für den tödlichen Ausgang von Verkehrsunfällen
ist. Auf Platz 1 der Ursachen liegt überhöhte Geschwindigkeit. Die
Unfallstatistik für den Landkreis Biberach zeigt Ähnliches: In den vergangenen

Jahren hatten zwischen 15 und 40 Prozent der Getöteten sowie rund 20

Prozent der Schwerverletzten den Sicherheitsgurt nicht angelegt.

Aus diesen Gründen spielt das Thema Sicherheitsgurt seit Jahren in der

gesamten Europäischen Union eine wichtige Rolle. Durch vermehrte Information
sowie Kontrollen soll ein verstärktes Sicherheitsbewusstsein geschaffen
werden. Die jüngste derartige Gemeinschaftsaktion fand vergangene
Woche statt. Im Landkreis Biberach beteiligten sich daran alle Reviere und
Posten sowie die Verkehrs- und teilweise auch die Bereitschaftspolizei. An
18 verschiedenen Kontrollstellen quer durch den Landkreis wurden Stichproben
gemacht. 278 Erwachsene waren nicht angeschnallt. Mahnende Worte
und jeweils 30 Euro Verwarnungsgeld waren die Folgen. Auch bei sieben
mitfahrenden Kindern haperte es mit der Sicherung und für die verantwortlichen
Fahrzeuglenker waren ebenfalls Geldbußen fällig. Am meisten
Verstöße hat es mit 148 im Raum Laupheim gegeben, im Raum Biberach
waren es 72 und in Riedlingen und Umgebung wurden 65 Gurtmuffel
angetroffen.
Neben den Gurtverstößen ahndete die Polizei auch 20 Fälle unerlaubter
Handybenutzung sowie 39 technische Mängel an Fahrzeugen beziehungsweise
das Nichtmitführen von Führerscheinen und Fahrzeugpapieren.

Einbrecher nutzt Dunkelheit
UNLINGEN – Ein Wohnungseinbruch in Unlingen hatte im doppelten Sinne
mit Dunkelheit zu tun. Ein noch Unbekannter suchte sich am frühen Dienstagabend
ein Wohnhaus mit offenen Rollläden und unbeleuchteten Erdgeschoßfenstern
für seinen Coup aus. Daraus schloss er, dass gerade niemand
zuhause ist. Wohl um sicherzugehen, läutete er an dem Gebäude Sturm und
als es zunächst ruhig blieb beziehungsweise nicht geöffnet wurde, schlug er
ein Schlafzimmerfenster ein. In kürzester Zeit entdeckte er einige 100 Euro
Bargeld. Eine Hausbewohnerin, die sich zur Einbruchszeit im Keller aufgehalten
hatte, ging aufgrund des Lärms nach oben und verscheuchte dadurch den
Täter, ohne diesen zu Gesicht zu bekommen. Passiert ist das Ganze kurz vor
19 Uhr in der Professor-Rieber-Straße. Sollten dort oder in der Umgebung
verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen worden sein, wird um
Mitteilung an das Polizeirevier Riedlingen, Telefon 07371/9380, gebeten. Die
Polizei hatte sofort nach Bekanntwerden des Einbruchs mit mehreren Streifen
nach dem Täter gefahndet. Verdächtige Personen wurden nicht entdeckt.
Gleichzeitig übernahmen Spezialisten die Spurensicherung am Tatort sowie
die Befragungen der geschädigten Hausbewohnerin sowie möglicher Zeugen.

Detektive entlarven drei Ladendiebe
BIBERACH – Ein diebisches Duo sowie ein fleißiger Einzeltäter sind am
Mittwoch in Biberach von Detektiven beim Klauen ertappt worden. Gegen 11
Uhr fiel ein 69-Jähriger auf dem Marktplatz auf. Der Reihe nach bediente er
sich an vier im Freien aufgestellten Verkaufsständern und heimste Waren im
Wert von rund 40 Euro ein. Geschädigte sind mehrere Drogeriemärkte sowie
ein Reformhaus. Obwohl es an den einzelnen Taten wenig zu rütteln gibt,
zeigte sich der Mann nur teilweise geständig. Er sieht einer mehrfachen
Strafanzeige entgegen. Die zweite Tat geschah am Nachmittag in einem
Supermarkt im Bereich Obere Stegwiesen. Dort beobachtete eine geschulte
Mitarbeiterin zwei Männer bei einer offensichtlich durchdachten Diebestour.
Die Täter im Alter von 34 und 51 Jahren ließen Bekleidungsstücke, Nassrasierer
sowie mehrere Flaschen Cognac in einer Umhängetasche verschwinden.
Als sie den fälligen Betrag von rund 70 Euro an der Kasse nicht bezahlten,
flogen sie auf und mussten etliche polizeiliche Maßnahmen über sich
ergehen lassen. Dazu zählten unter anderem eine Durchsuchung ihrer
gemeinsamen Wohnung sowie eine Strafanzeige.
Autofahrerin steht unter Promilleeinwirkung

Eine mobile Alkoholkontrolle

hat einer Autofahrerin eine längere
Fahrpause eingebracht. Die 27-Jährige wurde am Mittwoch kurz vor 3 in der
Gaisentalstraße in Biberach von Streifenbeamten angehalten. Bei einem
Alkoholtest kam ein Wert von mehr als 0,5 Promille heraus, was der Frau ein
Bußgeldverfahren einbrachte. Auf sie kommen ein Fahrverbot von mindestens
einem Monat Dauer, vier Punkte sowie ein „Knöllchen“ in Höhe von 500
Euro zu.

Fahranfänger bangt um Führerschein
KIRCHDORF – Der Verdacht einer Drogenfahrt lastet seit Dienstagabend auf
einem 18-jährigen Autolenker. Der junge Mann machte bei einer Verkehrskontrolle
einen verdächtigen Eindruck. Ein Drogentest deutete auf einen
Haschischkonsum hin. Endgültige Klarheit wird eine Blutuntersuchung
bringen. Bestätigt sich der Verdacht, muss der junge Mann der Führerscheinstelle
seine Fahrtauglichkeit nachweisen. Außerdem kommen eine
Geldbuße, Punkte und eine zeitlich begrenzte Autopause auf ihn zu.

Autofahrer alkoholisiert in Bad Buchau gestoppt

Dienstag, 23. Februar 2010 von Heinz Weiss

BAD BUCHAU – Ein 31-jähriger Opelfahrer wurde am Montag gegen 23.40
Uhr in der Weiherstraße in Bad Buchau mit Alkohol am Steuer angetroffen.
Bei der Überprüfung durch die Polizei hatte der Mann mehr als 0,5 Promille
Alkohol in sich. Er durfte nicht mehr weiterfahren und wurde angezeigt. Ihn
erwarten nun ein Bußgeld, ein Fahrverbot von mindestens einem Monat
sowie vier Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg.

VW Touran gestohlen, schwarz, Kennzeichen PA-CS 193.

Freitag, 05. Februar 2010 von Heinz Weiss

Fahrzeugdieb flüchtet vor Polizeikontrolle
LAUPHEIM/BIBERACH – Im Raum Laupheim und Biberach hat die Polizei
am Freitag eine größere Fahndungsaktion gestartet. Kurz vor 11 Uhr wollte
eine Streifenbesatzung im Laupheimer Stadtgebiet ein verdächtiges Fahrzeug
anhalten. Der männliche Fahrer flüchtete und konnte trotz einer eineinhalbstündigen
Großfahndung entkommen. Bei Ermittlungen stellte sich
heraus, dass das verdächtige Fahrzeug als gestohlen gemeldet ist. Es
handelt sich um einen schwarzen VW Touran mit dem Kennzeichen PA-CS
193. Der vermutliche Fahrer könnte sich möglicherweise noch im Landkreis
Biberach aufhalten. Hinweise auf das Fahrzeug nehmen das Polizeirevier
Biberach sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Zwergpudel nach Biss von Bulldogge tot.

Mittwoch, 03. Februar 2010 von Heinz Weiss

Bulldogge beißt Zwergpudel tot
In der Fußgängerzone in Riedlingen ist es am Dienstagmorgen
gegen 10.45 Uhr zu einem Zwischenfall mit zwei Hunden gekommen.
Eine 25-jährige Frau konnte ihre Bulldogge trotz Leine nicht zurückhalten,
als ein Mann mit einem Zwergpudel entgegenkam. Auch dieses Tier war
angeleint. Noch ehe die beiden Personen reagieren konnten, stürzte sich der
große Hund auf den Zwergpudel. Er verbiss sich in ihm und wollte selbst
dann nicht von ihm ablassen, als ihn der 44-jährige Besitzer schützend auf
den Arm nahm. Erst der hinzukommende Besitzer der Bulldogge konnte
diese unter Kontrolle bringen. Für den Zwergpudel kam jede Hilfe zu spät.
Der 44-jährige Besitzer wurde zum Glück nicht verletzt. Die Polizei hat die
Stadtverwaltung über den Zwischenfall informiert und diese wird weitere
Maßnahmen prüfen. Eine Straftat liegt nicht vor.