Bürgermeisterwahl 2010 in Bad Buchau am 7.November

Bad Buchau sucht, braucht und wählt einen neuen Bürgermeister(in)

Die Amtszeit von Bürgermeister Diesch endet zum 31. Januar 2011 – die Stelle ist also zum 1. Februar 2011 neu zu besetzen.

Nach §47 Abs. 1 der Gemeindeordnung ist die Wahl wegen Ablaufs der Amtszeit des Bürgermeisters frühestens 3 Monate, spätestens jedoch 1 Monat vor dem Freiwerden der Stelle durchzuführen.

Die Bürgermeisterwahl wird am 7. November 2010 durchgeführt.  Ein eventueller 2.Wahlgang findet ggf.3 Wochen später, also am 28.November 2010 statt.

Nachdem Bürgermeister Diesch in einer vorherigen persönlichen Erklärung seine Kandidatur bekannt gab, unter dem Motto: mich gilt es erst einmal zu schlagen??? – wurde außerdem beschlossen –  bei Gegenstimme von SR. Weiss- in der Stellenausschreibung den Zusatz ’der bisherige Stelleninhaber bewirbt sich wieder’ zu vermerken.

Richtig, ich beantragte über den Text in der Stellenausschreibung zur neuen Bürgermeisterwahl  den Zusatz der bisherige Stelleninhaber bewirbt sich wieder – gesondert abzustimmen, was erfahrungsgemäß sofort einstimmig abgelehnt wurde.

Meine Beweggründe dazu sind und waren:

dieser Textzusatz ist kein gesetzliches Erfordernis bei der Stellenausschreibung und kann daher ohne weiteres auch weggelassen werden. Der Zusatztext beinhaltet einen Vertrauensvorschuss für den jetzigen Amtsinhaber durch den Gemeinderat ohne die Meinung der Bevölkerung zu berücksichtigen.  Dies ist in Interessentenkreisen für diesen Posten ein beachtetes Bewertungsmerkmal.  Ich erwarte zu dem noch wichtige Gesichtspunkte für meine diesbezügliche Entscheidung. Deshalb kann ich im gegenwärtigen Zeitpunkt diesem Zusatz  nicht zustimmen. Ich jedenfalls könnte  mir einen  soliden , gut ausgebildeten, erfahrenen Verwaltungsfachmann (frau) vorstellen der mit der Gemeindeordnung /Gesetz nicht auf Kriegsfuß steht  und die Geschicke der Stadt Bad Buchau zukunftsorientiert gestaltet.

30 Responses to Bürgermeisterwahl 2010 in Bad Buchau am 7.November

  1. objektiv sagt:

    Ich würde den Zusatz auch weglassen. Die Ausschreibung erfolgt wesentlich früher als der Abgabetermin der Bewerbung. Bekanntlich tritt nur zur Wahl an, wer seine Bewerbung im Briefkasten eingeworfen hat. Was wäre nun, wenn zwischen der Ausschreibung und des Abgabetermins – aus welchen Gründen auch immer- gar keine Bewerbung des P.D. vorliegt?
    Natürlich kann P.D von seiner Bewerbung sprechen, er kann sich aber nicht früher bewerben!. Mir ist bisher nicht bekannt, dass dieser Zusatz bei BM-Wahlen in der Ausschreibung steht. Nur bei der Stellenbesetzung innerhalb der Verwaltung ist sie üblich.
    Liebe Gemeinderäte, bleibt doch endlich mal offen und frei und objektiv. Hier wählt das Volk!

    • Frei und offen und objektiv?? sagt:

      Ich hab mir mal die Mühe gemacht und im Staatsanzeiger alle momentan offenen Stellenanzeigen für Bürgermeister/innen in Baden-Württemberg durchgeschaut. Und siehe da: von 34 Stellenausschreibungen enthielten 31 diesen oder einen ähnlichen Zusatz, dass sich der Stelleninhaber wieder bewirbt, bzw. dass er sich nicht mehr bewirbt. Lediglich 3 Gemeinden haben sich entschlossen diesen Zusatz wegzulassen. Demnach muss es im Großteil der Gemeinden in BW ja fürchterlich geheim und nicht sehr objektiv zugehen.
      Es könnte natürlich auch sein, dass dieser Zusatz ganz einfach üblich ist und sich der Gemeinderat deshalb zu dieser Formulierung entschlossen hat.

  2. nachgefragt sagt:

    Stimmt. Ich habe mich kundig gemacht. O.a. Zusatz ist nicht zwingend erforderlich.
    Im Staatsanzeiger liest man diese Ausschreibungen mit und ohne Zusatzvermerk (Stelleninhaber bewirbt sich erneut). Doch für Insider ist es leicht erkennbar : mit diesem Zusatz werden eventuelle Mitbewerber von Anfang bereits vorgewarnt. ( heisst auf gut deutsch : dies ist mein Revier……

    Im Endeffekt ist dieser Zusatz nicht verboten, man kann ihn dazu schreiben oder weglassen.
    Ich meine, ein (guter !?) Amtsinhaber der sich wieder bewerben möchte hat diesen Zusatz der Einschüchterung einfach nicht nötig.

  3. Aufgepasst sagt:

    Letzten Samstag war die Ausschreibung der Bürgermeisterwahl für die Gemeinde Warthausen in der SZ veröffentlicht. Ohne den Zusatz der Wiederbewerbung des Amtsinhabers. Der Gemeinderat Bad Buchau lehnte aber auch eine weitere Ausschreibung in der SZ ab. Also zusammen gefasst kann man das so deuten: der Buchauer Gemeinderat unterstützt die Wiederwahl von BM Diesch und macht nur die gesetzlich vorgeschriebene Mindestausschreibung im Staatsanzeiger. Wäre das nicht vorgeschrieben, würde wahrscheinlich gar nicht ausgeschrieben. Also die Linie der Mehrheit des Gemeinderats ist klar und deutlich: volle Zufriedenheit mit dem Amtsinhaber! Jetzt kommt es darauf an, ob die Buchauer Wähler genau so denken, wie seine Vertreter im Gemeinderat. Wenn, ja wenn, die Möglichkeit einer Alternative überhaupt noch geboten wird. Besonders demokratisch aufgeschlossen und großzügig, hat sich der Gemeinderat damit nicht gezeigt. Aber, solches Verhalten kennen wir aus der Vergangenheit zur Genüge. Rein rechtlich kann man dieses Mal keine Vorwürfe machen. Und doch bleibt ein bitterer Geschmack bei diesem „Buchauer Weg“ auf der Zunge zurück. Da hat auch die Klausur nichts gebracht.

    • zeitungsleser sagt:

      Die Entscheidung, keine Ausschreibung in der SZ zu machen ist ein Fehlschuss.
      Viele, sehr viele Buchauer sind aufgeklärt und durchschauen den Weg der Räte.
      Es ist erneut ein Armutszeugnis des gewählten Gremiums uns Wählern die Richtung vorschreiben zu wollen.
      Es wird bestimmt ein aufregender Wahlkampf, der ja erst beginnen darf, wenn die Bewerbungsunterlagen vorliegen.

  4. Schlossherr sagt:

    Eine Frage: Wird in Bad Buchau die Stelle des Bürgermeisters nicht in der SZ ausgeschrieben? Echt nicht? Kann man denn als Bürger irgendetwas tun, dass sich eventuell irgend jemand noch bewirbt um in Buchau Bürgermeister zu werden? Schnell her mit den Tipps, ich mach so ziemlich alles!

  5. Sven Börner sagt:

    Dann lassen sie,Herr Weiß, sich doch aufstellen. mal schauen wie blöd der Gemeinderat schaut. Ich denke das sie schon eine Chance haben könnten und dann in Buchau mal richtig was bewegen könnten ohne immer gleich kritisiert zu werden.

  6. Ex-Bewohner sagt:

    Also ich muss schon schmunzeln, wenn ich das so lese.

    Hier wird so getan, als ob der Job des Bürgermeisters so ein dermaßen Zuckerschlecken wäre. Dabei ist der Stuhl des Bürgermeisters ein sehr heißer und der Job alles andere als einfach. Man soll weiterentwickeln, Visionen haben und umsetzen und überall fehlt das Geld!

    Weiterhin nehmen potentielle Kandidaten auf eine Ausschreibung hin oftmals mit Vertretern des Gemeinderats Kontakt auf und erkundigen sich nach der Situation mit dem jetzigen Amtsinhaber (ob mit oder ohne Zusatz in der Ausschreibung). Und Herr Weiss kann sich in der oberschwäbischen Bürgermeisterlandschaft ja umsehen, ob nicht ein Bürgermeister einer kleineren Gemeinde Interesse hätte, sich zu bewerben. Das steht ihm absolut frei.

    Und es wundert mich auch, dass in dieser Plattform immer auf den Gemeinderat eingedroschen wird. Das Gremium, jeder einzelne wird doch von den Bürgern selbst gewählt, sofern diese Meckerer überhaupt von ihrem demokratischen Recht Gebrauch gemacht haben! Aber davon gehe ich aus – denn nicht wählen und meckern – das wäre schon sehr denkwürdig!

    Und schließlich steht es auch dem Gemeinderat zu, sich bei der Neuwahl hinter den amtierenden Bürgermeister zu stellen und ihn zu unterstützen – denn wie schon erwähnt: Ein angenehmer Sitzplatz ist der Stuhl des Bürgermeisters beilleibe oftmals nicht.

    Aber letztlich entscheidet selbstverständlich des Volkes Stimme, wer auf diesem Platz nehmen darf. muss, soll.

    Und tja, Herr Weiß, auch Ihnen bleibt es unbenommen, sich um den Chefposten im Bad Buchauer Rathaus zu bewerben. Dann könnten Sie beweisen, ob Sie wrklich etwas für Bad Buchau bewegen können oder ob Sie wirklich nur ein Revoluzzer sind, wie Sie sich selbst schon mal bezeichnet haben.

    Ich hoffe jedenfalls, dass Bad Buchau sich in den kommenden Jahren positv weiterentwickeln wird und dort wieder eine konstruktive Gremienarbeit stattfinden kann und die Verhältnisse, wie sie in Riedlingen lange vorgeherrscht haben, endlich mal beendet werden, nicht wahr Herr Widmann, äh…Entschuldigung… Herr Weiss!

    • Heinz Weiss sagt:

      das hoffe ich auch. bin aber trotzdem lieber der jäger als der gejagte. bm werden mit dem gemeinderat wäre doch etwas vermessen. nein nein, gute vor allen dingen ehrliche fraktionen und ebenso eine wache opposition ist gefragt, mehr nicht. erkundigen sie sich mal ernsthaft bei ihrem gemeinderat was der ursprung des dramas am 17.11.2009 war – bestimmt nicht SR. weiss, und warum man den sr. weiss jetzt mundtod machen will. wetten sie erfahren nur die halbe wahrheit. keine sorge, bis ende september ist die freigabe zur veröffentlichung der ganzen wahrheit da. solange müssen sie wohl oder übel denen glauben schenken die immer noch erhobenen hauptes am vertuschen sind mit der dümmlichen aussage „mir hend alles richtig gmacht“! dr weiss isch der böse… einfach nur peinlich.

    • einmal angesprochen sagt:

      Zwei Seiten einer Medaille Diesch-Weiss/Gemeinderat-Weiss
      Gedanken sind frei – auch bei der Bürgermeisterwahl.
      Was Ihre allgemeine Einschätzung des Bürgermeisterpostens anbetrifft, kann ich Ihre Beurteilung nur unterstreichen. Man braucht hier eine Persönlichkeit, die in vielerlei Hinsicht integer und ausgewogen ist. Solche Menschen mit entsprechendem Charaktereigenschaften und der erforderlichen Qualifikation sind nicht an jeder Straßenecke zu finden. Deshalb darf man sich glücklich schätzen, wenn man den richtigen Mann/Frau für diesen Führungsposten gefunden hat. Ganz vollkommen wird wohl keiner sein und Fehler sind verzeihbar, wenn man einsichtig ist, richtiges Verhalten zeigt und aufeinander zugehen will. Und genau, da sind wir an einem Punkt, der mindestens mir und wohl auch einigen anderen Buchauer Bürgern Kummer bereitet.
      Offenheit, Aufrichtigkeit und Kritikverständnis des Bürgermeisters im Amt haben vielfach gefehlt. Da hätte manches besser laufen können. Hier ist unnötig Vertrauen aufs Spiel gesetzt worden, sogar verloren gegangen. Mit fadenscheinigen allgemeinen Beschwörungen (selbst an Weihnachten) und verbogenen Rechtfertigungsbotschaften in der Zeitung ist es eben nicht getan. Ein bedauerndes Eingestehen von Fehlgriffen würde da Wunder bewirken. Natürlich müsste das mit einer Änderung des Stils einhergehen. Vertrauen ist im Leben immer eine sichere Grundlage, für einen Bürgermeister aber das Kriterium überhaupt. Das ist meine Einschätzung.
      Wer Stadtrat Weiss billigerweise Mängel zuschiebt oder Ihn sogar als Verursacher brandmarkt, verkennt das Problem als solches völlig. Er zeigt nur mit dem Finger darauf. Das ist unbequem aber legitim, ja seine Aufgabe. Schade, dass nur er es immer sein muss, der dies tut und andere sich nur in Lobgesängen oder Kopfnicken üben, ob angebracht oder nicht. Sein „wehrhaftes“ Vorgehen, wird ihm oft aufgezwungen, um sich Gehör zu verschaffen und ernst genommen zu werden. Als unbequemes „schwarzes Schaf“ im Gemeinderat hat er keinen leichten Standpunkt. Das muss einmal klar benannt werden.
      Eine wirklich sachlich-kritische Abwägung der Sachprobleme und das Ringen um die beste Lösung im Gemeiderat kommen zumindest kaum an die Öffentlichkeit. Lieber wird nichtöffentlich und in Klausur gemunkelt. Also der Gemeinderat verschließt sich der Beurteilung seiner Arbeit durch die Öffentlichkeit. Warum? Liegt es nur am Selbstvertrauen? Fühlt man sich nur in der Anonymität wohl? Ist es Bequemlichkeit?
      In Bad Buchau herrscht eben nicht nur Eintracht und Eierkuchen. Zumindest so lange nicht, bis die Fehler, die gemacht wurden, nicht sauber aufgearbeitet sind.

      • objektiv gesehen sagt:

        Sie sprechen mir aus der Seele. Für mich ist Heinz Weiss kein schwarzes Schaf, sondern der einzigste, der eine weiße Weste hat.
        Das haben viele nicht begriffen, die ihn bekämpfen und schlecht reden.
        Sie sind die schwarzen Schafe, die sich rein waschen sollten. Die Wähler haben sie gewählt, weil sie dachten, ihr akademischer Hintergrund würde eine saubere Gemeindearbeit erbringen. Jetzt haben wir die Enttäuschung pur.

  7. Helmut Kohler sagt:

    Ehrlich, ich freue mich auf 07.11.2010. Als Aussenstehender , ich darf ja nicht wählen in Bad Buchau, glaube ich doch, und ich hoffe, daß BM Diesch sein Mandat behält.

    • anniele1 sagt:

      Als Nichtbuchauer dürfen und können Sie ja gerne hoffen, leider nicht auf meine Stimme. Da ist zu viel vorgefallen und ich möchte nicht, dass noch mehr Gesetzesunregelmäßigkeiten in Zukunft vorkommen.

    • buchauer: sagt:

      Hallo Helmut, leider kann ich mich gar nicht auf die nächste Wahl freuen. Ich denke, dass es leider wieder unser Peter Diesch wird, warum auch immer. Ich weiß nicht, ob du die Sache Diesch-Diesch mitbekommen hast. Wäre es meine Tochter gewesen, die mißbraucht wurde, ich glaube dann hätte ich mich vergessen ich hätte alle ………. (ich möchts lieber nicht aussprechen!!). Jetzt haben wir in Buchau schon wieder ein junges Mädchen, das von ihrem eigenen Vater mißbraucht wurde. Pfui Teufel vor diesen Menschen, und auch vor denjenigen, die den M.-Dieschfall so einfach vertuschen und unter den Teppich kehren wollten! Kann man so einen Bürgermeister wirklich wieder wählen?? Ich finde, er würde sehr gut zu unseren verlogenen Politiker passen!

      • nachgefragt sagt:

        den beitrag bzw. die aussage von helmut kohler kann ich weder nachvollziehen noch für gut heissen. Sollte ihm als „ehemaliger buchauer“ – auch wenn er nicht mehr hier ansässig ist aber dennoch hier sicherlich seine kontakte hat- total entgangen sein was hier passiert ist? warum sich so viele stimmen gegen den bm erheben, denkt da keiner darüber nach?

        ich sehe dass viele – ohne nachzudenken- den tenor des gemeinderates übernehmen und sr weiss einfach als den „bösen buben, den revoluzzer“ sehen und sehen wollen.

        Dass stadtrat weiss diese „geheimgehaltenen“ Dinge anspricht,
        Mißstände versucht aufzudecken, darüber sollten wir alle dankbar sein.

        es fragt sich niemand ( oder einfach viel zu wenige) :
        wie kann das sein dass kindesmissbrauch verharmlost wurde – egal ob verwandtschaftsverhältnisse oder nicht-,

        wie kann es gehen dass im gemeinderat (ausser zwei personen) keiner im fall m. diesch nachgehakt hat – trotz kenntnis der sachlage

        wie kann es sein, dass ein gemeinderatsmitglied der dazu noch pädagoge ist ebenfalls versucht hat diesen missbrauch zu verharmlosen und versucht hat dies mit dem bürgermeister zusammen vor den bürgern geheimzuhalten und zu verbergen ???

        Ich glaube nicht dass helmut kohler dieses verhalten gutheissen kann, er sollte sich ein bild und auch gedanken machen ehe er bm diesch
        zur freudigen wiederwahl vorschlägt.

        ich stimme den kommentaren von „buchauer“ und „einmal
        angesprochen“ voll und ganz zu.

        kenntnis der sachlage.

  8. nicht mit mir sagt:

    Es geht doch. So allmählich wird die Berichterstattung im Amtsblatt „Federseejournal“ besser. Vor allem in der Ausgabe am 4. August 2010 gibt man sich vom Rathaus aus erstmals wirklich Mühe, einen Sitzungsbericht zu verfassen, der diesem Namen halbwegs gerecht wird. Damit kann der Bürger sich über den Sachverhalt eine Meinung bilden. Ob er der gleichen Ansicht ist, wie das Gremium, ist ein anderer Punkt. Aber er erahnt die Gedanken zur Entscheidung; er bekommt nicht nur knapp das Ergebnis an den Kopf geknallt. Damit kann man etwas anfangen. Hoffentlich bleibt es so, lange genug mussten wir darauf warten.
    Köstlich aber auch nachdenklich finde ich die Feststellung im Dickdruck des letzten Absatzes: „Damit bewies der Gemeinderat Bad Buchau erneut seine Handlungs- und Entschlussfähigkeit – ganz im Sinne einer bürger- und sachorientierten Kommunalpolitik.“ Darf das von den Bürgern nicht als selbstverständlich erwartet werden? War es nicht immer so? Sind das neue Erkenntnisse aus den unendlichen Diskussionen in „amfedersee.de“? Oder ist es die anstehende Bürgermeisterwahl? Sollte diese Feststellung jedoch ein verspätetes Eingeständnis der bisherigen Fehler sein, dann wären diese Worte mehr als angebracht, für mich aber als Entschuldigung unzureichend.

  9. Exbuchauer-2-kepiz sagt:

    ja hallo liebe Buchauer- leider war ich in Urlaub und hatte einfach mal das Internet abgestellt- ja es es ist schön zu lesen als Exbuchauer-dass nun endlich gewählt wird- also der liebe Georg Kohler-gibt seiner Wahl das ok dem BM Diesch. Also man denke zurück an den Artikel in SZ-der jeden Bürger Buchaus erschrecken lassen müsste. Es ist evtl. fürs Städtle besser,wenn ein „Nichtbuchauer“ mal gewählt würde,abera uch nicht aus dem engen Landkreis,der evtl. auch v.Landrat protegiert wird.Man muss nicht studierter Verwaltungsbeamter sein. oder einen Doktorand um Bürgermeister zu werden.
    Wie gesagt ich war ein enger Freund aller Onkels von BM P.Diesch u. ging jahrelang dort ein und aus, aber ich denke Hr. SR Weiss hätte das richtige Zepter um zu die Stadt zu ordnen, da würde ich aber empfehlen gleich 2 Herren zu entlassen.
    Ich weiß ja nicht warum man immer nur im Städtle Buchau einen Kronprinzen sucht? Warum soll es ein CDU oder FDP Mann sein?-Oder ist der Hr.Landrat der Sponsor?
    Was tut sich denn so im Städtle?ausser Kirmes und bissle Randale von Jugendlichen,wenn es so die Alten sehen?ja und bissle Fussball Feuerwehrfescht, und Fasnet it vergesse! Na das reicht ja auch.
    Wie hoch ist die Zuwanderung und wie hoch der Wegzug? Also von mir aus, sollte Hr.SR Weiss sich aufstellen lassen, trotz vieler Kritiken, auch hier immer zu lesen,aber er zeigte Mut mit seiner Dienstaufsichtsbeschwerde, auch wenn Sie abgeschmettert wurde vom Landrat, das hatte ich auch vorhergesagt.
    Ich bin als Exbuchauer Jahrgang 43- gespannt wie es mal wieder ausgeht-wählt doch mal eine Frau, die zwar evtl. zu viel Sport im Kopf hat, aber auch Bürger nah ist, auch wenn Sie tägl. das Bier ausschenkt-
    aber auch an die Jugend denkt u.Leut und Land kennt.
    In diesem Sinne alles Gute und gut Bleistift für die Wahl- Georg Kohler mir bleibe´t dahoim bei d´r Wahl und luagat zua- ond drinket wia früher a Bier bei Blanks

    • objektiv sagt:

      lieber kepitz,
      sie schreiben, dass die dienstaufsichtsbescherde abgeschmettert wurde. Das stimmt nicht. Der GM MUSS im september endgültig entscheiden! es ist meiner meinung nach eine Unverfrorenheit, wenn der BM im federseeblätt behauptet, dieser vorgang bezüglich der ausschüsse sei genehmigt, erlaubt geduldet gewesen. Also, wo kein kläger kein richter? Es ist das schlimmste, wenn eine verwaltung, ein gremium nach diesem motto handelt. Wir wähler erwarten eine solide, dem grundgesetz und der gemeindeordnung angepassste Regierung einer stadt. Deshalb wäre es gut, wenn endlich ein verwaltungkenner oben sitzen würde. Ein bwl touristik studium reicht manchmal aus, aber hier hat sich gezeigt, dass der BM diesch große mängel als führungsperson hat. Er war diesbezüglich kein vorbild und lupenrein. Auch im missbrauchsfall versagte er elendlich als ertser mann der stadt. Ich hoffe, dass jemand besseres für buchau zur wahl stehen wird, der die perspektiven und das image wieder herstellt. So blamabel darf’s einfach nicht weitergehen.

    • Kohler, Helmut sagt:

      ist zwar 2012, aber Georg heisse ich immer noch nicht. Ein Federseebote nach altem Stil und mancher Runde, Ihr seid noch nicht weiter als beim Nachfolger Müller, kommentiere ich nicht. Einen Punkt habe Sie nicht erfasst, wir haben in den 90ern eine SPD-Liste ins Rennen geschickt mit vier Kandidaten, die haben für den Fall eines CDU- Mitbewerbers gesorgt. Was will mir das sagen, Kritik ja, einerseits wenn nicht konform, nein. Icvh stehe zu BM Diesch, er hat Fehler, klar, wenn ich kein Verwaltungsmensch wäre. Was das dann?

  10. Exbuchauer-2-kepiz sagt:

    guten Tag Buchau. ja nun hatte ich mich etwas informiert über die Einwohnerzahl, auf der Internetseite Bad Buchau und vorallem was mich interessierte, wie hoch ist der Wegzug und Zuzug von Bewohner des Städtle- aber es ist so wie ich mir das dachte! Die Internetseite sieht nach mehr Schein als sein aus, sie sieht nach viel aus und nach viel drin.Woran mag es liegen? Es ist durchaus gut wenn es in Buchau medizinisch hoch her geht mit REHA-Centren und Kuren und Massagen,es fragt sich nur ob die Herren Stadträte auch andere Massagen vertragen würden. Ich staune dass es einige Akademiker gibt, aber ich finde keine Handwerksleut mehr. Oder besteht dort oben im Rathaus alles nur noch aus Kuratorien?Ich lese hier von Kuratorium Marienheim, meine Gegenfrage: gibt es auch dort ein Heimbeirat? Gibt es eine örtliche Seniorenvertretung?oder ein Heimfürsprecher, nicht vom Landratsamt gestellte Personen.
    Jede Oberschwäbische Badestadt,sei es Bad Waldsee, sei es Bad Saulgau, sei es Bad Wurzach, sei es Bad Schussenried- alles waren einst kleine Kuhbläcken und heute?, es ist dort mehr Aufschwung und es findet auch Zuzug von neuen Bürgern statt! Also macht die/der Stadtoberste-sprich BM-für das Städtle nichts was Ausbauend und Aufbauend wäre-ausser dort a Pöstle und da Pöstle-blos nix den Fremden überlassen-alles selbst kontrollieren und dabei den Fortschritt und Aufschwung für die Gemeinde seit Herrn Knittels Zeiten, versäumen. Hauptsache die Stadt kann mit studierten Stadträte aufwarten.
    Es ist ja gut dass ja auch junge Stadträte dabei sind und eine jüngere Frau, die ich sehr gut kenne, als Sie noch klein war. Es entzieht sich meiner Kenntnis ob Sie heute auch noch so sportlich agiert u. evtl regiert?, wie beim Marathon. sie hätte ja Ausdauer und Power, das braucht Buchau,raus aus der Geltungssucht, ein Kurschlaf zu halten-oder Dornröschenschlaf.
    Es lässt sich gut kompensieren Industrie und Kurviertel oder REHA-das zieht auch Arbeitskräfte an und somit neue Bewohner und Kinderzuwachs.
    Bad Buchau liegt am Nabel des Drehkreuzes Stuttgart-Riedlingen -Oberschwaben-Ravensburg und Bregenz- aber nun leitete man den Durchgangsverkehr etwas zu weit weg vom Städtle, so dass die Touristen, eher weiter fahren, als Halt machen, ausser die Vogelkundler und Heimatkundler-die gerne am Geld sparen.
    Das Drehkreuz hat schon der Hr. Knittel verpasst und der Nachfolger, hat die Stadt noch mehr isoliert, man hätte von den Bittelwiesen her-Richtung Wuhrkapelle eine Zufahrt eröffnen können zur Stadtmitte, die natürlich auch mehr Hinweisschilder hätte haben müsste.
    Buchau könnte auch Logistikzentren vertragen-und mehr Arbeitsplätze und Zuzug von neuem Blut.
    Ich halte meine Augen auf was nun aus dem ehemaligen Götzburg Terrain werden soll? Ein zweites Marienheim? oder Seniorenzentrum für wohlhabende Schwaben mit einem Fitnesscenter und großem Pool?
    Wie ich lese gibt es ja nun genug Feste und wieder Feste zum feiern, aber kann Buchau auch einmal feiern wenn es endlich den /die 5.000te Bewohnerin oder Bewohner begrüßen kann?
    Nicht nur die Wirtschaften=Gaststätten sollen immer boomen Abends(ab 12e ischt eh nix mehr los,auser dr Fasnet) die Stadt muss mehr Leben bekommen und das geht nur mit einem toleranten und offenen BM-für die Stadt und nicht hungrige Stadträte, die der Meinung sind, dass wenn sie alle in einem Kuratorium sitzen, ein Außenstehender,keinen Einblick mehr hat-oder Ausblick in der Sache?
    Zumindest kenne ich die Väter&Mütter der jetzigen Stadträte.
    Ja liebe Buchauer ich denke es stehen heiße Vorwahltage an,aber bitte fairplay für die Demokratie-
    Euer Altbuchauer Kepiz

    • Aktueller Buchauer sagt:

      Sind Sie jetzt Altbuchauer oder Ex-Buchauer? Dass sie mit 67 Jahren im Internet tätig sind, Respekt. Aber dass sie aus der Ferne solche Statements abliefern, zeigt, dass sie wahrscheinlich in den 70er Jahren zum letzten Mal in Buchau waren. Zu behaupten, in Buchau sei nichts los und gegenüber Schussenried seien wir unterlegen ist purer Nonsens. Haben sie nicht mitbekommen, dass Schussenried keine Klinik mehr hat und total verschuldet ist? Ich hoffe, die ganzen unzufriedenene Bürger folgen Ihnen in’s Exil, wo immer das auch ist. Außerdem hoffe ich, dass Sie ihr persönliches Trauma Buchau irgendwann überwinden und ihren inneren Frieden mit dem wunderschönen Städtle finden!

      • Exbuchauer-2-kepiz sagt:

        an aktueller Buchauer sei folgendes gesagt, ich lebe sicherlich nicht mit einem Trauma: Bad Buchau- und ich habe nicht behauptet dass es kein schönes Städtchen sei- ich war auch nicht 1970 zuletzt da, sondern auch nach dem Jahr 2000- sicherlich lese ich alles- ich weiß auch, dass es die Klinik in Bad Schussenried schon länger nicht mehr gibt, auch gut so, was da so passierte.Ich bin Altbuchauer,EXBuchauer weil ich abgemeldet bin, geliebt von vielen und sicherlich von wenigen auch gehasst, das letztere ist mir lieber. Die unzufriedene Bürger Buchaus sollen ruhig im Städtle bleiben, es schadet nicht einige Revolutzerer da zu lassen,und bitte nicht das Maul verbieten lassen- sonst geht es so wie früher bei einem alten Dorfbüttel-(BM), dass alle um einen Tisch sitzen und der Dorfbüttel sagt: seid Ihr alle einverstanden mit meiner Arbeit? worauf keiner antwortet-nur einer wollte wohl etwas aufmucken, denn just in diesem Moment zog der Dorfbüttel an einem Strick an den die Köpfe gebunden waren und alle riefen: JA!
        Möchten Sie es auch so gerne haben? Es ist doch egal ob Schussenried Schulden hat, es gibt doch genug Geld vom Land oder Bund oder sogar von Brüssel, blos läuft viel Geld in die falschen Kanäle, oder einige Städte verschlafen den Abruf des Geldes,man erlebt es tagtäglich.
        Sicherlich sind Sie ein treuer Diener des BM- und dazu auch noch konservativ. Ich weiß ja nicht was Sie meinen, in Buchau sei nichts los?hier frage ich sie habe ich Bad Buchau mit Schussenried verglichen? Ich schrieb von mehreren Städten in Oberschwaben-man kann nicht von Barock und dem Federsee u. Fasnet und Adelindisfest alleine leben-wir leben im Jahr 2010-falls Sie das vergessen haben sollten. Wenn heute jemand von Aufschwung redet,dann ist es die Presse oder TV Berichte- die gerne nach dem Munde der Parteien reden, zumindest ist dies so bekannt, ich habe lange genug direkt an der Politikfront mitgewirkt u. saß auch im Rathaus und denke sagen zu dürfen, dass was zur Zeit in Buchau geschieht,speziell in Hinsicht BM Vorbereitung-Wahl, hier Form und Verfahrensfehler geschehen und nicht in Ordnung sind, ich weiß nicht ob Sie die Regeln einer demokratischen Wahl kennen, und kennen Sie das Grundgesetz auswendig?Ich glaube sagen zu dürfen : NEIN!
        Ich weiß nur eines : viele Akademiker in einem Kreis-ging noch nie gut- genauso gesagt- viele Köche verderben den Brei.
        Im übrigen lebe ich nicht im Exil- und feiere durchaus gerne, bin kein Kind von Traurigkeit und habe meinen inneren Frieden mit dem Städtchen und hatte nur mit 2 Herren Trabbel, die interessieren mich nicht und tangieren mich auch nicht,das zu Ihrem Kommentar.Ich würde diese nur als erste Amtshandlung aus dem Rathaus jagen.
        Ich möchte nur eines klarstellen: Den Hr. Weiß kenne ich als kleiner Junge schon u. die Familie Weiß ist genauso ehrbar wie die Familie Diesch war, ein schwarzes Schaf gibt es überall,nur was in letzter Zeit in Buchau geschah,verfolgte ich genau und wenn jemand politische Verantwortung übernommen hat und für jemanden über dessen Haupt seine Decke legt der evtl. etwas getan hat, aus welchem Grund auch immer, dann sollte er auch soviel Respekt vor seinen Bürger haben und dies Geschehene auch verurteilen, vorausgesetzt die Person wurde verurteilt, dann sollte der BM von sich aus, sich nicht mehr zur Wahl stellen, vorallem auf Grund seiner Analysen und Ansichten über den Fall M.Diesch.Das könnte dann so aussehen, wie die Sache in Duisburg,wenn einer mit dem Ar… am Sessel klebt, so sagt man bei uns in Berlin.So nun wissen sie wo mein Exil ist.
        Irgend etwas gab es in Buchau schon immer, dass es kein Zuzug hatte der bedeutenswert ist, eben weil es kaum Arbeit gibt und auch nie gab und wo es wenig Arbeit gibt- kann es auch keinen nennenswerten Aufschwung und Zuzug geben.Ich weiß ja nicht was Sie von Beruf sind, ich musste zwar früher im Städtle einen Beruf erlernen, und habe eben später beim Bund studiert, weil es früher keine BaFöG gab oder reiche Eltern hatten,die Alten hatten immer gesagt wir machen keine Schulden aufs Häusle,wegen Deinem Studiumswunsch-gut so-ich habe so, dabei die Welt u. Menschen kennengelernt und kann als Pensionär auf eine bewegte Zeit zurückschauen, aber trotz alledem, ist Ihr Aufbäumen gegen alle unzufriedene Bürger Bad Buchaus, ein Armutszeugnis und diskriminierend und es zeigt wie sehr Sie das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland respektieren. Als Hinweis sei erlaubt, es gab eine Zeit wo solche Empfehlungen gefragt waren auch in Buchau. Ich kann nur den Buchauern zurufen- seid wachsam -und informiert Euch mehr über Wahlverfahren- es gibt auch die Möglichkeit,dass ein Misstrauensverfahren gegen BM eingeleitet werden kann,oder eben eine Abwahl wenn es der BM anregt öffentlich. Aber einfach öffentlich in der Ausschreibung sich zur Wiederwahl stellen, trotz dem was geschah, würde sein Großvater Clemens Diesch, der zu mir wie ein Vater war, mit Sicherheit nicht dulden,er war streng aber gut und hat vieles erreicht,was Wirtschaftlichkeit anging, die Stadt kann Ihm vieles danken, so dass Buchau wenigstens nicht den Anschluss an die Reisezeit verpasste oder Tourismus.
        Dies muss so klar gestellt werden. Ach noch etwas:
        Wenn Sie ein Banker wären,der würde sagen, eine Stadt braucht Schulden, denn wenn es lauter so Musterstädtle gäbe, wie einige auch in letzter Zeit bekannt, die sogar Löcher in Straßen verkauften und Fördergeld haben wollen, dürften es schwer haben, davon etwas ab zu bekommen. Es muss trotzdem gewählt werden, aber bitte sauber und mit Respektierung des Gesetzes und nicht frei erfundene Regeln wie so einige Dörfer und Städtchen. Wenn Bad Buchau so reich ist, dann könnten die missbrauchten Kinder auch von damals aus der Volksschule u. Gymnasium, endlich Entschädigungen ausgezahlt bekommen, denn dieses Thema ist wohl ganz vergessen worden, dann bin ich der Erste der dies macht. Zum Schluss noch: aktueller Buchauer-evtl. sollten Sie mit Ihrem Clan in Exil gehen, denn Sie denken genormt.Alles Gute an die Buchauer- ich bleibe am Ball und würde mich so nebenbei auf ein Klassentreffen freuen-
        Euer KebPiz

        • Aktueller Buchauer sagt:

          Ihre Beiträge sind nicht nur unerträglich zäh und lang, sondern dazu noch extrem peinlich, oberflächlich, verletzend und unsachlich. Mir zu unterstellen, ich sei „ein treuer Diener des Bürgermeisters“ und konseravtiv. Unglaublich echt. Nur mal so: Ich bin Buchauer durch und durch und lebe sehr gerne hier. Den BM kenne ich privat gar nicht, habe mit ihm noch nie ein Wort persönlich gewechselt und bin auch nicht scharf drauf. Ehrbare Familien – Weiß vs. Diesch – so ein Quatsch! Dass man dafür angegangen wird, wenn man gerne hier lebt, zeigt doch nur, dass sie extrem frustriert sein müssen. Sie tun mir sehr leid! Und sollten sie tatsächlich mal zum Jahrgängertreffen in die Stadt kommen, geben sie vorher bescheid, dann kann ich rechtzeitig die Flucht ergreifen.

  11. nicht mit mir sagt:

    „Exbuchauer-2-kepiz sagt“
    Ich habe Ihnen im April unter „keine Großstadt sagt“ schon einmal etwas Kontra gegeben. Ihre Erfahrungen in der Kommunalpolitik in Berlin möchte ich Ihnen nicht absprechen. Berlin ist zwar unsere Hauptstadt aber nicht der Nabel der Welt. Kommunalpolitik liegt in der alleinigen Gesetzgebungszuständigkeit der Länder. Einziger gemeinsamer Bezugspunkt ist das Grundgesetz. Also es gibt hier durchaus unterschiedliche Prinzipien und Praktiken in den Bundesländern. Gerade auch was die Bürgermeisterwahlen betrifft. Während in Süddeutschland schon immer der Bürgermeister direkt vom Volk gewählt wird, war und ist es in anderen Bundesländern teilweise der Gemeinderat (Stadtparlament). In den letzten 20 Jahren (nach dem Mauerfall) hat sich allerdings die direkte Volkswahl des Bürgermeisters in weiteren Bundesländern immer mehr durchgesetzt. Eine Abwahl oder eine Absetzung des Bürgermeisters über Misstrauensanträge ist aber in Baden-Württemberg nicht möglich. Ihre diesbezügliche Behauptung für Bad Buchau ist also schlicht weg falsch.
    Auch sonstige Darlegungen und Vermutungen in Ihren überlangen Äußerungen stoßen an Grenzen. Übrigens ist es einfach viele pauschale Beurteilungen abzugeben, ohne konkret zu werden. Auch was vergangen ist, ist vergangen und nicht mehr rückgängig zu machen, auch wenn man es nicht (mehr) für richtig hält. Es ist ratsam aus Fehlern zu lernen. Aber oft sind die Umstände beziehungsweise die Gegebenheiten anders als in der Vergangenheit, also kaum mehr vergleichbar mit dem Heute. Beschränken wir uns also auf die Gegenwart, die uns wahrhaftig genügend Sorgen bereitet. Darum möchte ich Sie bei der weiteren Diskussion bitten.

  12. stadtstreicher lesen sagt:

    Das ist die Sahneseite von amfedersee. Etwas vesteckt plaziert, ohne Kommentare versehen, köstlich geistreich und immer wahr!
    Topaktuell wieder diesmal. Ein Dank an den unbekannten Verfasser, dem das städtchen Buchau sehr am Herzen liegt und seine „Gschichtle“ für uns veröffentlicht.

  13. Exbuchauer-2-kepiz sagt:

    ja nun habe ich die Kommentare gelesen und freue mich immer wie sehr man die Gemüter erhitzen kann- ich möchte heute sagen, ich entschuldige mich bei dem Herrn aktueller Buchauer und anderen genervten Leser, ich weiß Buchau ist nun mal schön und lasst doch den Altbuchauer Ihren Stolz, vor allem die wirklichen Buchauer, wer Buchau aus den Jahren 1952 kennt, darf mit Recht und Fug sagen es hat sich doch viel getan, ich werde in Zukunft meine Reizsprüche weglassen. Die Leute wählen ohnehin das was Sie wollen und mögen- i halt dann mei Maul und freu mie auf`s Wahlergebnis, ob`s da au was zum läschtere gibt. A bissle Aufregung isch doch guat für´d Kreislauf-oder?!Schwoba machet sowieso was se wellet!!

  14. Helmut Kohler sagt:

    Lieber Kepiz 2. Der Georg Kohler ist seit 10 Jahren tot, sein Enkel hat mit vier 4 Kandidaten SPD 1988 mit ca 1200 Stimmen eine CDU-Stadtrat gestürzt und ist heute nicht mehr in Bad Buchau, wegen der vielbeschworenen Arbeitsplatzproblematik. Haben wir schon in den 80 ern problematisiert, ist ja egal, oder?. Zustimmen kann ich noch Ihren Vorstellungen, allerdings hinken Sie doch auch jahrelang hinterher. Einwohnerzahlen sind wie alle Statistik, 15 Prozent werden gekützt wegen Falschabgaben. Übrigens, Wachstum ist nicht Alles, schon mal den Peak Oil beachtet?(Bericht der BW über Folgezustände) Da sind wir in Buchau noch gut aufgestellt, auch wenn es an den Nachwuchszahlen mangelt. Man kann sich schon überlegen, ob ein Knittel oder „s’goht, s’goht scho“ Diesch vornedran hat, allerdings kommts auch auf die Generation an. Also, lasset Sie mein Opa Georg sei, ich bin dankbar für die Erwähnung. Doch gibt es was zum Bedenken, mir leabat au fier eis. Es gibt nicht nur Scheiße, es gibt Nisstände, die wollen wir abstellen, aber wie? Nur über kultiviertes Diskutieren, Streiten über den Weg und Meinungsvielfalt. Also nicht nicht in Polemik verfallen, schlechtensfalls in Depression.

  15. wähler sagt:

    Hallo Herr Kohler,
    sie schreiben:
    Der Georg Kohler ist seit 10 Jahren tot, sein Enkel hat mit vier 4 Kandidaten SPD 1988 mit ca 1200 Stimmen eine CDU-Stadtrat gestürzt.

    Frage:wer soll das gewesen sein den Sie gestürzt haben?

  16. Helmut Kohler sagt:

    Lieber Wähler,
    erstens stellt eine Partei eine Liste mit Kandidaten auf, wir waren vier, obwohl 14 Räte gestellt werden konnten, mehr war halt nicht möglich. Haben aus dem Wahlergebnis so viel Stimmen insgesamt gehabt, daß es einem nicht mehr reichte, obwohl wir keinen Rat stellen konnten. Namen nenne ich nach so langer Zeit nicht mehr, ist eigentlich unrelevant. Ich betone damit, daß in Buchau schon was geht und jeder sich einbringen soll und kann. Und der Erfolg ist, daß diskutiert und gesprochen wird, auch dank dieser Plattform. Wir sollten lieber über das Jetzt und die Zukunft nachdenken, da kommt noch Vieles und packen wir es an.
    Lieben Gruß

  17. Trugschluss sagt:

    Wenn die SPD-Liste bei Verhältniswahl keinen Sitz insgesamt erreicht hat, hat sie auch keinem anderen einen Sitz weggenommen. Es hat durch die SPD- Liste vielleicht eine andere Sitzverteilung zwischen den weiteren Parteien stattgefunden. Man kann aber keinesfalls sagen, wem es dadurch nicht mehr in den Gemeinderat gereicht hat. Also Vorsicht mit Namen. Wäre peinlich, weils nicht stimmt.