Bürgerbüro Bad Buchau, fordert die Sinne der Räte heraus.

Enorm was hier an Sitzungsaufwand und Beratungen  getrieben wird um mal gerade 25 Qm mit Standardschreibtischen ein zu richten. Das kann doch wohl kein Hexenwerk sein. Jeden Tag werden zig Büros mit den Standardbüromöbel der Industrie ausgestattet. Nur Bad Buchau scheint das etwas zur Geduldsprobe zu werden.  Theken wurden keine angeschaut vom Gemeinderat, dafür jedoch der Grillplatz in Betzenweiler, der nämlich dient als Vorbild für unsere Stadt für unseren neuen Grillplatz.

Das ATELIER WEISS aus Bad Buchau hat sich mal kurz ernsthafte Gedanken dazu gemacht, nach dem die jetzigen Vorschläge doch sehr an der Zeit vorbei gehen. Ideen und Kreatives ist gefragt, wenigsten an der Theke, der Rest sind Standard Möbel und auch o.k. so.

… so könnte ein Empfang zum Bürgerbüro im Rathaus aussehen meiner Meinung nach, aber mich fragt ja keiner…lach- trotz Gemeinderatsmitglied…hm.

leicht, luftig und Licht durchflutet, so sieht das heutzutage aus in Industrie und Verwaltung, warum nicht in Bad Buchau. Das Foyer im Rathaus, die Visitenkarte der Verwaltung.  Auf jedenfalls nicht verstaubt und altbacken sondern den Geist des Rathauses wieder spiegelnd, nur so geht’s.

Leichtbau und beweglich. Wenn ausnahmsweise mal mehr Platz gebraucht wird z.B. bei Bürgermeisterwahlen oder so …    genügt ein kurzes verschieben und schon ist die ganze Bürokratie vor fremden Augen und Händen eingeschlossen.

… für Alle das Ganze von oben einzusehen, damit sich auch jeder ein ordentliches Bild vom neuen Bürgerbüro machen kann , oder von dem was übrig bleibt. Nummer 4 ist die Türe zur Toilette im Rathaus Foyer,  wen’s interessiert.

Bild unten: hier sehen Sie den 4. Vorschlag von einem Büroeinrichter aus 2012 ( also Echtzeit so zu sagen),  vorgelegt dem Gemeinderat der das für gut befindet ( bitte Artikel der SZ lesen dazu.)  Mir ist das zu altbacken und  erinnert eher an eine Amtsstube aus dem letzten Jahrhundert mit einem Brett davor. Komisch dass immer dann wenn etwas daneben liegt ein Brett vor kommt..hm.  Damals wohl das typische Muster einer Amtsstube die etwas Mut auf brachte. Fehlt nur noch das Tintenfass und ein Fliegenfänger.

und hier der Originalschauplatz im Rathaus, hinter dieser schönen Holzwand verbirgt ein kleines Räumchen das die Weihen zum Bürgerbüro erhalten soll.

Rathaus von innen im Jahre 2012

.

jetzt hilft meiner Meinung nach nur noch beten… lach.

18 Responses to Bürgerbüro Bad Buchau, fordert die Sinne der Räte heraus.

  1. Anders sagt:

    Geht die Diskussion um das Bürgerbüro nicht bereits fast ein Jahr? Kleinigkeiten gehen in Bad Buchau immer sehr lange. Großaufträge mit 6 und 7-stelligen Zahlen können innerhalb weniger Stunden abgehandelt werden. Läuft da nicht irgendetwas total schief in unserer Stadt? Bleibt man an Kleinigkeiten hängen und vergisst das Wesentliche?
    Aber vielleicht kommt beim Bürgerbüro doch noch ein größerer Rathausumbau heraus? Das wäre dann in 5 Minuten erledigt. Vielleicht sollte man dies so angehen, um das Problem einmal abzuschließen.

  2. heute neu sagt:

    Der Entwurf vom Büroeinrichter , 4. Vorschlag, erinnert mich eins zu eins an das Altenheim, heute genannt Seniorenzentrum, das ich mehrmals in der Woche betrete:
    altbacken.
    Ergo: kein Mut zur Moderne !
    Der Heinz Weiss kanns besser: pfiffig, durchlässig, auflockernd, freundlich.
    Sein Vorschlag könnte auch von den Jungdesignern als Masterarbeit stammen!

  3. Insider sagt:

    Der Vorschlag vom Büroeinrichter ist wirklich total daneben. Die Gegenvorschläge: Echt gut. Die durchgehende, evtl. satinierte Glasscheibe, mehr Licht geht nicht, und trotzdem
    ist der Raum vor Kaltluft beim Öffnen der Haustüre geschützt. Die beweglichen Paravents, vermutlich auch in satiniertem Glas, oder Plexi, wären doch eine kleine Abschottung, zu den weiteren Besuchern die im Voyer warten müssen. Flotter gehts fast nicht mehr. Aber mir scheint dass der restliche Gemeinderat immer noch alles was von Weiss kommt grundsätzlich ablehnt, auch wenns gut wäre, oder täusch ich mich?

    • Kanzacher sagt:

      Der letzte Satz von „Insider“ hat den Nagel auf den Kopf getroffen !
      So nach dem Motto : Des hemma scho dreißg johr so, ond des isch emmer ganga…

  4. steffen meissner sagt:

    die vorschläge von heinz weiss kommen tage nach dem artikel in der schwäbischen auf seiner seite, aber im gemeinderatsbericht wird nichts von seinen vorschlägen erwähnt. hat er in der sitzung keine vorschläge gemacht? nicht einmal ein kommentar wird von ihm erwähnt!
    wäre doch angebracht gewesen, sich dort entsprechend zu äußern, anstatt hier wieder gegen gemeinderat und bm zu wettern!!!

  5. Heinz Weiss sagt:

    früh genug… lach.
    manchmal ist abwarten besser wie man sieht. der ideeenwettbewerb ist in vollem gange . bei aussichtslosen sachen ist ruhe angesagt mit vernunft und der hoffnung dass das früchte trägt, die betonung liegt auf hoffnung.
    gerne empfehle ich ihnen einmal den besuch einer öffentlichen gemeinderatssitzung zum thema bürgerbüro, sind doch schon einige gewesen. auch eine „nichtöffentliche“ war darunter – leider.

  6. Bürgerin sagt:

    Das mit dem Fliegenfänger finde ich gut! Nicht wirklich schön, aber sehr wirkungsvoll und vor allem völlig ungiftig. Das passt doch zu unserer Natur.

  7. Mitleser sagt:

    ich versteh nicht warum man da nicht gleich den Heinz Weiss ranlässt, in solchen Dingen, sollte man doch eigentlich meinen, versteht er eben eine Menge mehr als seine „hausbackenen Miträte“…und dieser Vorschlag vom Büroausstatter ist wirklich schrecklich hässlich. Kann man nicht anderst sagen.

  8. lieber mitleser sagt:

    „Warum man nicht gleich den Heinz Weiss das tun lässt“.
    Eine gute Frage die sich leicht beantworten lässt.
    Der war mal im Gemeinderat zu Demokratisch und zu ehrlich in Sachen Musikjugendschule. Ab da wird er konstant vom Rat gemobt auf Teufel komm raus. Egal wie viel Geld das die Stadt kostet. Lieber ein Mist wie man gerade wieder sieht als dem Weiss einen Auftrag mit Idee zugestehen. Ganz gutes Beispiel zum Verein der Jugend. In diesem Kaspertheater überboten sich einige von ihnen mit Schwachsinnigen Aussagen.
    Meine Meinung weg mit den Ratsmachern, das ist gelebte DEMOKRATIE.

  9. svbbau sagt:

    Als Besucher der Gemeinderatsitzungen kann ich sagen, dass Herr Weiss seinen Vorschlag NIE vorbrachte.
    Also was soll jetzt im nach hinein die künstliche Aufregung??

  10. heinz weiss sagt:

    .. ist noch genügend zeit den horizont für ideen und gestaltung zu erweitern. was wem gefällt steht auf einem anderen blatt. was gar nicht gefällt kann jeder sehen und selbst entscheiden. demokratie und geschmack muss nicht kompatibel sein – ansprechbare gestaltung für den einzelnen besucher ist angesagt. Wenn er allerdings keine vergleichsmöglichkeiten hat muss er nehmen was kommt.
    meine stimme gibts für den ausegnungshallenstil nicht, dafür einen vernünftigen vorschlag „zur rechten zeit“ für alle bürger.

  11. Leser sagt:

    SVBBAU
    Ganz recht Heinz Weiss. Eine Vergleichsmöglichkeit muss da sein. Zeit dazu ist noch solange das diskutiert. Und mal ehrlich ist das nicht schöner und freundlicher.
    Laut Sitzung musste alles großzügig und offen sein. Was nun SVBAU willst den alten Holzbaukasten als Bürgerbüro. Viel Spaß im Mittelalter. Schon das neue Trauzimmer ein Elend, aller höchstens zur Ehescheidung passend, keines Falls für freundliche Hochzeitzeromonien geeignet. Schade über soviel daneben.

  12. svbbau sagt:

    ich habe nicht die „alten“ Entwürfe verteidigt – ich habe mich gewundert, dass nach Monaten der Diskussion jetzt plötzlich ein Vorschlag im internet vorgebracht wird und der Gemeinderat als Anhänger altbackener Vorschläge hingestellt wird. Wo war Hr. Weiss in den Sitzungen??

  13. heinz weiss sagt:

    der gemeinderat hat bewusst mich nicht gefragt, ich war natürlich in den sitzungen.
    nur zu den vorschlägen habe ich nichts gesagt weil ich es eh besser kann. eine diskussion mit laien zum thema büroeinrichtungen wäre mir ganz sicher zu blöd gewesen. das ergebniss gibt mir im nach hinein zu 100% recht. ganz zum schluss konnte ich das elend echt nicht mehr glauben und dann, aber erst dann, musste ich mal meine meinung und entwürfe zu dem elend kund tun. das natürlich öffentlich weil im rathaus 3 besucher sind zu wenig , deshalb mein federsee.de.
    im übrigen fragen mich meine kunden ob das der ernst des gemeinderates ist so eine büroeinrichtung und ob ich nichts dazutun könnte . fein heraus , mit zurückhaltung zumal der gemeinderat es hätte einfacher haben können nur wie und mit wem, ein armutszeugnis für alle..lach. wenn keiner da ist der ahnung hat.

    den weiss wollen wir nicht der hat uns ja mal ins schlechte licht gerückt. so sieht das aus. mir hingegen gefällts, so kann ich doch ohne zwang und stress meine meinung hier sagen. aber sie haben doch etwas recht. das nächste mal werde ich wieder gewohnt energischer die bürger mit einbinden. das hat noch immer geholfen.

    jetzt aber zu ihnen wie oft sind sie angeblich in einer sitzung, um so blöde zu fragen. einmal nur- nehme ich mal an. wenn es mehr ist können sie nur blind und taub sein und ich entschuldige mich für ihr gebrechen.
    im gegenteil zu ihnen sehen und hören regelmäßige besucher der gemeinderatssitzungen tatsächlich mehr und verstehen was sich in der sitzung so tut.
    wie darf man ihnen helfen.

  14. Markus Schuster sagt:

    Auf die Selbstlobhudelei von Herrn Weiss will ich hier gar nicht eingehen. Dass er mit ‚Laien‘ nicht diskutieren will ist seine Sache.
    Dass aber hier Besucher von Gemeinderatssitzungen, die sachlich Kritik üben, in einer unsäglichen Form angegangen werden, kann nicht ohne Widerspruch bleiben.

  15. warum nicht sagt:

    Stellt sich die Frage warum hat man nicht. Also lieber Gemeinderat, warum hat man nicht gefragt. Sie sehen doch es geht auch schöner. Ob es darauf eine aussage kräftige Antwort gibt, mal abwarten.

  16. heute neu sagt:

    @markus schuster
    Ich bin nicht der Meinung wie sie, dass H. Weiss eine Selbsthudelei betreibt. Er ist modern, zukunftsorientiert und sein Wissen kommt vom Messebau. Er weiß, wie man öffentliche Eingangsbereiche gestaltet, damit sich die Bürger UND Touristen wohlfühlen.
    Das Rathaus ist das Aushängeschild einer Stadt !!
    Jede Bank investiert in modernes Design, warum nicht die Stadtverwaltung?
    Zeigen Sie Perspektiven auf, nur so lässt sich ein modernes Buchau entwickeln.

  17. Bürger sagt:

    Ist ja ganz lustig, was so ein Bürgerbüro nicht alles an Vielfalt hervorbringt. Genau das fehlt nämlich bei Verwaltung und Gemeinderat bei wichtigeren Angelegenheiten. Wäre nett, wenn wir ein weiteres Jahr so diskussionsfreudig miteinander umgehen könnten. Vielleicht steht am Schluss doch ein Rathausneubau (Hinweis vom Stadtstreicher).