Biberachs OB Fettback kündigt Rücktritt an

Grund sind unüberbrückbare Differenzen mit dem Gemeinderat

SZ -Gerd Mägerle

Biberach Biberachs SPD-Oberbürgermeister Thomas Fettback hat am Freitagmorgen seinen Rücktritt zum nächstmöglichen Zeitpunkt angekündigt. Als Grund gibt er in einer kurzen Presseerklärung, unüberbrückbare Differenzen mit dem Gemeinderat an, die sich in der Sitzung am Donnerstagabend auch öffentlich offenbart hätten. Mit dieser Ankündigung wolle er dazu beitragen, dass das „unwürdige Trauerspiel“ beendet werde, wie die SZ es in ihrer Printausgabe am Freitag richtig kommentiert habe, so der OB.

„Dieser Schritt erfolgt aber auch aus meiner Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und nicht zuletzt gegenüber meiner Familie“, schreibt Fettback weiter. „In der Rückschau auf die vergangenen 18 Jahre konnte viel, sehr viel Gutes erreicht werden. Ich danke allen, die sich daran nicht nur konstruktiv beteiligt, sondern dies oft auch erst ermöglicht haben“, endet das Schreiben.  EIL – Fettback tritt zurück

Fettback war im Februar 2010 mit überwältigender Mehrheit in seine dritte Amtszeit gewählt worden. In den vergangenen eineinhalb Jahren gab es wegen unterschiedlicher Themen mehrfach teilweise erbitterte Differenzen zwischen Fettback und vor allem der CDU-Ratsfraktion. Am Donnerstagabend waren diese in einer öffentlichen Ratssitzung erneut zutage getreten. Zuletzt stand der OB auch bei Teilen der Biberacher Bürger in der Kritik, weil er verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für die Zeit des Schützenfest angekündigt hatte, die seit Wochen für heftige Diskussionen in der Stadt sorgen

One Response to Biberachs OB Fettback kündigt Rücktritt an

  1. wähler sagt:

    Oberbürgermeister Thomas Fettback erklärt darin seinen Rücktritt zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Wann das sein wird, ließ der 53-Jährige in einem Telefonat mit der SZ gestern offen. Klar sei für ihn nur: „Ich werde zum Schützenfest 2012 definitiv nicht mehr OB sein.“ Bis auf Weiteres habe er alle Termine abgesagt, so auch die Rede beim 1.-Mai-Fest des DGB auf dem Gigelberg.