Beziehungstat endet mit Haftbefehl.

Termine: 26.01.2009  Behörden ermitteln wegen versuchten Totschlags

Eine Beziehungstat eines 24-Jährigen am Samstagabend in einem Festzelt in Rot an der Rot hat erste rechtliche Folgen nach sich gezogen. Der Beschuldigte befindet sich wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Das Opfer, die 18-jährige Freundin des Beschuldigten, wird weiterhin auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt.
Die Tat hatte sich, wie berichtet, am Samstag bei  einer Fasnetsveranstaltung in einem Festzelt in Rot an der Rot ereignet. Der 24-Jährige entdeckte dort gegen 22.50 Uhr, dass seine Freundin sich einem anderen Mann zugewandt hatte. Aus Eifersucht schüttelte er die 18-Jährige erst heftig, schleuderte sie zu Boden, schlug mit den Fäusten zu und trat mit seinen Stiefeln mehrfach gegen ihren Kopf. Zwei junge Frauen, die dem Opfer zu Hilfe kommen wollten, erhielten ebenfalls Prügel, wurden zum Glück aber nur leicht verletzt. Der 24-Jährige konnte beim Verlassen des Zeltes von einem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes festgehalten und der Polizei übergeben werden.  Die 18-Jährige erlitt massive Kopfverletzungen und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Beschuldigte stand zur Tatzeit deutlich unter Alkoholeinwirkung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde er im Laufe des Sonntags einem Bereitschaftsrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen hat.

Die polizeilichen Ermittlungen indes gehen weiter. Beamte der Schutzpolizei aus Biberach und Ochsenhausen sowie der Kriminalpolizei haben bereits umfangreiche Nachforschungen angestellt. Sollte es zu der brutalen Attacke weitere Zeugen geben, die von der Polizei bislang noch nicht befragt worden sind, sollten sich diese bei der Kripo Biberach, Telefon 07351/447-0, melden.

One Response to Beziehungstat endet mit Haftbefehl.

  1. Ordnungsliebender sagt:

    Da bin ich mal gespannt was solchen Jungs passiert, vermutlich nichts. Total betrunken, schlechte Jugend und verständnislos Lehrer… Dies alles reicht für einen Freispruch. Solange bis einer stirbt. Wer hält dann den Kopf hin – keiner von unserem Rechtsstaat, richtig.