Betrüger versuchen bei Geschäften aller Art immer wieder, ihrem Gegenüber gefälschte und überhöhte Schecks anzudrehen. Gera-de im Internet ist diese Gefahr groß; insbesondere beim Verkauf von Kraftfahrzeugen, Antiquitäten und auf dem Tourismussektor wird diese Masche versucht. Die Polizei rät dringend, immer dann die Finger von solchen Geschäften zu lassen, wenn ein zu hoher Scheck und eine Rückzahlung auf ein meist ausländisches Konto ins Spiel ge-bracht werden.
Ein gesundes Misstrauen hat eine 59-jährige Zimmervermieterin aus Biberach vor Schaden bewahrt. Bei ihr hatte sich per Internet ein angeblicher Geschäftsmann aus Indien gemeldet und Interesse an der Buchung mehrerer Einzelzimmer bekundet. Die Frau sagte zu und bat um eine Anzahlung. Prompt erhielt sie ein großzügiges Angebot; nämlich einen Scheck über fast 7800 Euro. Der Pferdefuss an der Sache war, dass sie den Mehrbetrag von 7000 Euro an den Anfrager zurück überweisen sollte. Das tat die 59-Jährige wohlweislich nicht, sondern erstattete Strafanzeige bei der Polizei.
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