(BC, GP, HDH, UL) Ulm – Verletzte und hohe Schäden durch Unwetter Das Unwetter in der Nacht zum Mittwoch führte auch zu Verkehrsunfällen mit Verletzten.

Insgesamt entstand im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm durch das Unwetter in der Nacht zum Mittwoch erheblicher Schaden. Bei zwei Unfällen in Ulm und im Alb-Donau-Kreis wurden zwei Personen leicht verletzt. Insgesamt registrierte die Polizei elf Verkehrsunfälle mit einem Gesamtschaden von rund 27.500 Euro. Bei weiteren 27 Schadensfällen schätzt die Polizei den Schaden auf nochmals 15.000 Euro.

Im Landkreis Biberach verunglückte gegen 20 Uhr 64-Jähriger mit seinem Auto. Er fuhr von Schöneburg Richtung Heggbach, als ein Baum auf die Straße stürzte. Der Autofahrer konnte nicht mehr ausweichen, der Isuzu prallte gegen den Baum. Verletzt wurde niemand, doch entstand Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Im Verlauf des Abends stürzten mindestens drei weitere Bäume auf die Straße. Gegen 20.30 Uhr stürzte ein Baum zwischen Kanzach und Marbach auf die Landesstraße. Ein Opel prallte dagegen. Der Fahrer blieb unverletzt, die Polizei schätzt den Schaden auf rund 1.000 Euro. In der Alten Schulstraße in Biberach stürzte gegen 22 Uhr ein Baum auf drei parkende Autos. Hier wird der Schaden auf 20.000 Euro geschätzt. In mehreren Gemeinden fiel der Strom aus. Bei Erolzheim knickte ein Starkstrommast um. Vereinzelt wurden Bauzäune und Baustellenschilder umgeworfen. In Riedlingen musste eine Ampel ausgeschaltet werden, weil der Sturm sie so verbog, dass sie von den Autofahrern hätte falsch verstanden werden können. Dort stürzte auch ein Altkleidercontainer auf die Daimlerstraße. Auf der B311 bei Unlingen drohte gegen 21.20 Uhr ein Lkw-Anhänger umzukippen, das verhinderte die Feuerwehr. Fast zeitgleich musste die Feuerwehr in unmittelbarer Nähe einem anderen Lkw mit Anhänger aus dem Grünstreifen helfen. Dorthin hatte ihn der starke Wind abgedrängt.

Aus dem Landkreis Göppingen wurden der Polizei zwar keine Unfälle gemeldet, doch stürzten Bäume und Bauzäune um. Vereinzelt fiel der Strom aus. In Göppingen wurde in der Eythstraße eine Ampel beschädigt. Dachziegel wehten von zwei Häusern. Beim Eitleshof nahe Heiningen stand die Straße bis zu 20 cm tief unter Wasser. In Uhingen fiel der Strom aus, wodurch ein umgestürzter Bauzaun auf der Straße noch gefährlicher wurde. Die Polizei räumte das Hindernis zur Seite. Ein Baum stürzte auf die Stuttgarter Straße. In Geislingen fielen von einem Haus Dachziegel auf ein Auto, sodass Sachschaden von rund 2.000 Euro entstand. Bäume stürzten auf die Lindenstraße und die Gutenbergstraße.

In Heidenheim stürzte eine Buche quer auf eine Straße nahe dem Kreisverkehr bei Zang. Ein Auto prallte dagegen, wobei lediglich Sachschaden entstand. Den schätzt die Polizei auf etwa 2.000 Euro. Ein weiterer Baum stürzte auf die Stubentalstraße. Bäume blockierten die Straßen zwischen Anhausen und Dettingen sowie zwischen Bissingen und Stetten. In Gerstetten fiel der Strom aus. Auch die Landesstraße bei der Ziegelhütte nahe Steinheim wurde durch einen Baum blockiert. Die Feuerwehr beseitigte das Hindernis.

In Ulm traf ein Ast eine Frau, die gegen 20.30 Uhr im Egginger Weg unterwegs war. Der Rettungsdienst brachte sie ins Krankenhaus. Zum Glück hatte sie nur leichte Verletzungen erlitten. Im Stadtgebiet wie im Alb-Donau-Kreis wurden Bauzäune und Baustellenschilder umgeworfen. Im Alb-Donau-Kreis wurde ein Autofahrer bei Dietenheim verletzt, als ein langer Ast auf sein Auto stürzte. Er war gegen 20.30 Uhr auf der Fahrt von Wain Richtung Dietenheim. An seinem Auto entstand Sachschaden von rund 5.000 Euro. Bei Illerrieden erschrak ein Autofahrer, als unmittelbar vor seinem Auto ein Baum auf die Straße stürzte. Der Mann blieb unverletzt. Bei Erbach-Ringingen konnte ein Autofahrer nicht mehr rechtzeitig halten und prallte gegen einen größeren Ast auf der Kreisstraße. Dabei entstand Sachschaden von rund 1.000 Euro. In der Nähe stürzten drei weitere Bäume auf eine Kreisstraße. Zwischen Ulm und Laupheim stürzten mehrere Bäume auf die B30. In Blaustein und Dietenheim blockierten umgestürzte Bäume verschiedene Straßen. Auch bei Allmendingen und Sondernach stürzten Bäume quer über Straßen, so dass kein Durchkommen mehr möglich war.

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