Bankangestellter verhindert Betrug

Dank eines aufmerksamen Mitarbeiters einer Ulmer Bank wurde eine Rentnerin nicht zum Opfer eines Betrügers.

Die 74-Jährige hatte am Mittwoch einen Anruf erhalten. Ein Mann gab sich als ihr Neffe aus. Er erzählte von einer Notlage und bat um mehrere Tausend Euro. Er konnte die Rentnerin so täuschen, dass sie tatsächlich auf die Bank ging. Als der Mitarbeiter des Geldinstituts die Geschichte hörte, wurde er misstrauisch. Schließlich riet er der Renterin davon ab, das Geld mitzunehmen und empfahl ihr, sich an die Polizei zu wenden. Das tat die Frau auch und erfuhr so, dass sie beinahe Opfer eines gemeinen Betrugs wurde.

Jetzt ermittelt die Ulmer Kriminalpolizei (Tel. 0731/1880), um festzustellen, wer tatsächlich hinter dem Anruf steckte. Der Neffe jedenfalls war es nicht.

Die Polizei rät: Bei Anrufen angeblicher Verwandter in finanzieller Notlage unter deren bekannter üblicher – nicht der vom Anrufer angegebenen – Telefon- oder Handynummer zurückrufen und Sachverhalt zu klären versuchen. Ist der Sachverhalt so nicht zu klären oder haben Sie Zweifel, sofort die Polizei informieren und das weitere Vorgehen absprechen. Fremden, die als „Vertrauensperson“ angeblicher Verwandter kommen, niemals Bargeld aushändigen. Anzeige auch dann erstatten, wenn man schon auf den Betrug hereingefallen ist.

Diese und viele weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de.

One Response to Bankangestellter verhindert Betrug

  1. Buchauer sagt:

    Dann sind diese Typen von der Bank auch mal zu etwas gut. Ich dachte, die legen es hauptsächlich nur darauf an, ihre eigenen Kunden über den Tisch zu ziehen.
    Da tun diese Leute auch mal was für ihr Image.
    Wir wurden leider von einer Bank mit einer Immobilie über den Tisch gezogen, die nichts wert ist. Von dem, was sie vor Vertragsunterzeichung redeten, damit sie die Immobilie verkaufen können, wussten sie vor Gericht nichts mehr.