Bad Buchauer Jean- Pierre Supi stirbt bei Massenkarambolage in der Neujahrsnacht

Jean -Pierre Supi verunglückte tödlich.

Jean -Pierre Supi und drei weitere Freunde aus Bad Buchau fuhren in der Silvesternacht gegen 01.00 Uhr von Bad Buchau nach Ulm um dort noch Silvester zu feiern . An der besagten Unfallstelle konnte der Fahrer sein Fahrzeug glücklicher Weise unbeschädigt anhalten um alle aussteigen zu lassen zum erste Hilfe leisten . Direkt in dem Moment als die Türen geöffnet waren knallte ein Fahrzeug auf das Heck des stehenden Wagens.  Alle Insassen konnten das Fahrzeug noch verlassen, er verstarb allerdings an der Unfallstelle. Die genaueren Umstände zum Tode werden noch untersucht.  Jean -Pierre Supi stand kurz vor seiner Meisterprüfung zum KFZ- Lackierermeister.   Foto: privat

Bericht dazu SZ :

Bei dichtem Nebel rasten in der Neujahrsnacht auf der B 30 zwölf Autos ineinander – mit verheerenden Folgen: Drei Menschen starben, 13 wurden verletzt.

(FotoUnfall: nuz) Bericht Otto Benz SZ gekürzt.

Das neue Jahr war gerade erst 75 Minuten alt, als auf der Bundesstraße 30 zwischen Ulm-Donaustetten und Gögglingen bei Nebel zwölf Fahrzeuge ineinander rasten. Drei Menschen – ein 80jähriges Ehepaar aus Ulm und ein 20-Jähriger aus dem südlichen Landkreis Biberach – starben bei der Massenkarambolage, 13 Menschen wurden verletzt, darunter drei schwer. Ein Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr, Notärzten und Rettungskräften sowie vier Notfallseelsorger war an der Unfallstelle im Einsatz. Die B 30 blieb bis in die Abendstunden des Neujahrtags hinein in beide Richtungen gesperrt. Die genaue Unfallursache ist noch nicht geklärt.

Den Helfern bot sich an der Unfallstelle auf der autobahnähnlich, also vierspurig ausgebauten B 30, ein schlimmes Bild: Auf einer Strecke von mehreren hundert Metern waren zerbeulte Autos und Wrackteile der zwölf an dem Massenunfall beteiligten Fahrzeuge verstreut, dazu kamen persönliche Gegenstände der Getöteten und Verletzten. Nach Zeugenschilderungen waren die drei bei dem Unfall getöteten Personen aus ihren Fahrzeugen geschleudert worden.

Die drei Schwerverletzten – eine 18-jährige Autofahrerin sowie ein 31-jähriger Autofahrer und dessen 29-jähriger Beifahrer, allesamt aus dem Landkreis Biberach stammend, wurden vom Rettungsdienst in Kliniken gebracht. 16 weitere an dem Massenunfall beteiligte Männer und Frauen brachte die Ulmer Feuerwehr in einem Bus in umliegende Krankenhäuser. Zehn von ihnen waren leicht verletzt, drei waren glücklicherweise unverletzt geblieben.

Neue Ermittlungen, 1. Nachtrag am 4.1.13: Die vier jungen Männer aus Bad Buchau sind nach dem Unfall mit leichten Blessuren aus dem Auto ausgestiegen. Während sich drei der jungen Männer hinter einer Leitplanke in Sicherheit gebracht haben, hat Jean-Pierre Supi versucht, anderen Unfallopfern Erste Hilfe zu leisten. „Auf dem Weg dazu wurde er von einem Auto erfasst“, sagt sein Vater. Die Polizei in Ulm bestätigt, dass sich der junge Mann die tödlichen Verletzungen außerhalb des Fahrzeugs zugezogen hat.

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