Bad Buchau – Klausur des Gemeinderats

Sitzend v.l.n.r.: Gerwig Müller, Michael Zippel, Sebastian Sandmaier
Stehend v.l.n.r.: Elmar Bechtle, Thomas Bürker, Michael Wissusek, Angelika Lipke, Peter Breimaier, Bürgermeister Peter Diesch, Karl-Heinz Kleinau, Stefan Feurle, Charlotte Mayenberger, Klaus Schultheiß, Kämmerer Franz-Xaver Menz, Hauptamtsleiter Helmut Müller,
Es fehlten: Heinz Weiß (krank), Stefan Hohl (Urlaub); Foto: Norbert Moll

 

Bad Buchaus Gemeinderat hat eine intensive und erfolgreiche Klausurtagung in der Abgeschiedenheit der Schwäbischen Alb verbracht. Ziel war neben den vielfältigen Sachthemen auch die Teamfindung – denn 11 von 14 Gemeinderäten sind neu im Gremium, da gilt es eine Grundlage für die gemeinsame Arbeit in den nächsten Jahren zu finden.

Man traf sich am Freitag, den 10. Oktober im kleinen Ort Ödenwaldstetten, Gemeinde Hohenstein, um sich mit Zukunftsthemen der Stadt auseinanderzusetzen. Von Bürgermeister Diesch bestens vorbereitet, traf man sich zunächst im neuen Ratssaal Hohensteins, den der dortige Bürgermeister Zeller seinem befreundeten Kollegen gerne zur Verfügung stellte. Bei dieser Gelegenheit präsentierte Zeller seine ca. 6200 ha große Flächengemeinde und einige der in Hohenstein aktuellen Gemeinderatsthemen.
Im ersten Teil der Tagung ging es um die Klärung von Rahmenbedingungen der Gemeinderatsarbeit, eine eventuelle Neufassung der Hauptsatzung, die angeregte aber wieder verworfene Neubildung von Ausschüssen, den Geschäftsverteilungsplan der Verwaltung und vor allem um die Vereinbarung von Spielregeln für die künftige Gemeinderatsarbeit. Die zentrale Frage war: wie gehen wir künftig miteinander um?

Ein zweiter Klausurteil befasste sich mit dem Haushaltsplan der Stadt, insbesondere um den neuen Gemeinderäten einen Überblick über die Inhalte und die Zusammenhänge zu verschaffen – das Zahlenwerk soll schließlich kein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Für intensiven Gesprächsstoff sorgte dabei auch die gesetzlich vorgeschriebene Einführung der Doppik, die zu einem erheblichen personellen und bürokratischen Mehraufwand führen wird – wie man in Nachbarstädten bereits beobachten könne.
Am Samstag, den 11.Oktober, befassten sich die Stadträte dann intensiv mit dem Entwurf einer Lokalen Agenda, in der Bürgermeister Diesch die sich darstellenden Handlungsfelder der Stadt ausführlich beschreibt und Handlungsoptionen aufzeigt. Im Rahmen lebhafter Diskussionen wurde die Agenda überarbeitet und weitere Ideen aus den Reihen der Stadträte eingebracht. Dieses umfangreiche Werk soll noch im Jahr 2014 in öffentlicher Sitzung beraten und als Grundlage für die Gemeinderatsarbeit offiziell verabschiedet werden. Die Klausur endete mit der Verabredung einer Prioritätenliste, wobei auch künftig ein hohes Maß an Flexibilität und Reaktion auf aktuell veränderte Rahmenbedingungen gesichert bleiben muss. Beim abschließenden Resümee waren sich alle einig: die Klausur war ein voller Erfolg und stellt eine gute Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit dar – und: Klausuren sollen auch künftig wieder regelmäßig stattfinden.

Bürgermeister Diesch zeigte sich beeindruckt vom guten Teamgeist, der sich bereits nach so einer kurzer Zeit entwickelt hat: ‚Die Chemie stimmt, der Umgang miteinander war ausgesprochen kollegial-freundschaftlich, sachorientiert und zielgerichtet. Das lässt mich sehr optimistisch in die Zukunft blicken; wir sind auf einem sehr guten Weg zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger‘.

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