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Bad Buchau am Federsee

Fischsterben im Federsee


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Große Aufregung am Federsee in Bad Buchau. Auf ungeklärte Weise verenden in großer Zahl Welse und Brachsen von 0,10 bis 1,60m. Mitgliedern des Fischereivereins sammeln die toten Tiere ein. Die seltsame Idylle trügt am Federsee. Viele Fische die noch leben zeigen unbekannte Veränderungen was die Befürchtung bringt, dass noch mehr verenden werden. Bis jetzt ist die Ursache noch unbekannt.

Laut Polizeibericht meldeten Anrufer am Sonntag Abend der Polizei von Hunderten toten Fischen. Diese nahm umgehend Ermittlungen wegen Verdacht einer Gewässerverunreinigung auf und informierte das Landratsamt. Da auch in der Kanzach verendete Fische gefunden wurden, unterstützte ein Polizeihubschrauber die Aufklärungsaktion um eine eventuelle Einleitung von giftigen Substanzen ausfindig zu machen. Bis Montag morgen bargen die Helfer ungefähr zwei Tonnen an toten Fischen. Wasser- und Fischproben wurden entnommen, aber bisher ist weder das Ausmaß noch die Ursache ermittelt.

Wurde der Federsee eventuell so arg vernachlässigt dass er umkippte und die Wasserqualität den Ansprüchen der Fische nicht mehr genügte? Mehr Bewegung im Wasser könnte den Sauerstoffgehalt erhöhen. Ruderboote sind hierfür der beste Garant. Der See ist in hundert Jahren eine Masurenwiese und wir haben es durch zuschauen und nichts tun beschleunigt. Wassersport und Spaß gehört auf den See. Andere Seen strotzen vor Wasservögeln und Fischen trotz Badesaison und regem Bootsbetrieb, sogar mit Elektro-Motor. Elektrisch ist umweltfreundlich, auch der Naturschutz bedient sich solcher Technik auf dem Federsee. Vielleicht kümmert sich ja mal einer ernsthaft um den See, oder dürfen wir die Totenglocken 100 Jahre früher läuten?
Zuerst kommt der Naturschutz und greift in die Natur ein mit Veränderungen die keiner versteht. Was die Seebauern hunderte von Jahren pflegten – dann gehen die Land- und Wasservögel, danach die Fische und zuletzt das Wasser. Übrig bleiben staunende Buchauer ohne See und das war es dann auch. Heute schon sucht man vergebens nach Schwänen, Enten, Blesshühnern, Haubentauchern,Rohrdommeln, Bachstelzen und vieles mehr, was wir in der Jugendzeit vor 30 Jahren im Überfluss hatten. Möven sind das beste Beispiel, keine da.
Fachleute wie z.B. unser damaliger Oberlehrer Haas von Buchau würden sich ersäufen vor Scham im See, wenn er heute nochmal den Federsee besuchen könnten und die tote Landschaft erleben müssten. Wo sind die Ornithologen und Gäste die Jahrzehnte lang jedes Jahr zu “Hunderten” – an Pfingsten Bad Buchau bevölkerten, die Tage und Nächte am See verbrachten um die seltene Vogelwelt zu studieren? Heute gibt es an Pfingsten ein paar tote Fische. Wahrscheinlich haben die Fische aus Langeweile kollektiven Selbstmord begangen.

104 Antworten auf „Fischsterben im Federsee“

@ Eska22:
Woher willst du wissen, dass dies nur etwa ein Zehntel ist? Würde mich brennend interessieren!!! Mittlerweile dürften es wohl an oder schon über 5 Tonnen sein.
Dein Kommentar ist absolut nicht gerechtfertigt! Warst du dort und hast dir ein Bild gemacht? Ein Bild davon, wieviele tote Fische allein ca. 500 kg sind???

Ach ja! Ich vergaß! Es sind ja „nur“ Fische! (Achtung Ironie)

So long!

Hi Philipp,

das ist auch meine Einstellung. Ich meine das ich Dich am Montag vom Boot aus gesehen habe.

Ich werde Dir im WF eine PN an W…..mad. schicken, ich denke ich bin da richtig.

bis bald.

Peter

Früher diskutierten die Fischer über ihren größten lebenden Fang von Fischen. Heute streiten sie sich über den größten verendeten Fisch, den jeder gesehen hat. Wie sich die Zeiten ändern, leider .

Zitat Fischauge:
„Früher diskutierten die Fischer über ihren größten lebenden Fang von Fischen. Heute streiten sie sich über den größten verendeten Fisch, den jeder gesehen hat. Wie sich die Zeiten ändern, leider .“

Ich finde deinen Kommentar nicht gerechtfertigt. Wenn heute schildert einen toten 2 meter-Waller heraus geholt zu haben, dann aht das nichts mit Sensationslust zu tun, sondern mit der Tatsache, dass er um den Verlust eines so großen Tieres in diesem Gewässer trauert.
Der Punkt mit dem größten „lebendigen“ Fang ist natürlich ein anderer, bei dem jeder seine eigene Ansicht haben kann.

Nächstes Zitat:
„ich glaube der see wurde übernaturgeschützt“

Wie bitteschön soll man einen See „übernaturschützen“. Sollte man etwa darauf achten, dass sich Umweltverschmutzung und Naturschutz die Waage halten und bei Bedarf den NABU in seiner Arbeit bremsen mit der Begründung:“ Jungs nu ist ma gut hier, lasst jetzt den Naturschutz wieder für eine Weile. Nicht das es hier noch ein großes Fischsterben gibt.“
Bitte um eine nähere Erläuterung von „übernaturschützen“.

Hallo Peter,
Was hast du hiermit gemeint?
Ich werde Dir im WF eine PN an W…..mad. schicken, ich denke ich bin da richtig.
Kann dir nicht ganz folgen.

So long!

Hi Philpp,

das werde ich dir morgen erklären, bist ja Vorort. Oder rufe einfach an 07582-8650 .

bis bald.

Peter

wer hat sich eigentlich diese umfrage ausgedacht?
woher soll ich beurteilen in welcher Verfassung der See ist. wer weiß vielleicht ist er ja in einem top Zustand und die Fischarten sterben weil sie mit dem verlandungsprozess nicht mithalten können? weil das Wasser nicht mehr kalt, tief oder sauerstoffreich genug für sie ist.

vielleicht steht der See aber auch kurz vor seinem tot weil irgendwer was reingeschüttet hat, Irgendelche Müllfässer die vielleicht mal in den See geworfen wurden nun undicht werden, oder das/die flugzeugwrack/s Treibstoff, hydrauliköl oder ähnliches verlieren, oder das aus den Bomben und der Munition Gifte austreten? liegt ja auch schon ca. 60 Jahre es drin das Zeug und wer weiß was nicht sonst schon alles in dem See versenkt wurde an Unrat. das muss ja nicht in der letzten Woche gewesen sein sowas kann ja jahrelang liegen und irgenwann wird die Verpackung undicht und die Giftstoffe ausgeschwemmt

ich hätte mir bei der Umfrage eine antwort gewünscht „kann/will ich nicht beurteilen“

ich weiß jetzt nicht ob der nun Folgende Vorschlag eine Lösung sein könnte
wäre es Denkbar denn See zu entschlammen ich weiß das sowas in Berlin im grunewaldsee auf eine sehr umweltvertägliche Weiße mal gemacht wurde es wurde mit einen saugschiff der schlamm abgesaugt in der nähe ausgesiebt gepresst das Wasser wurde zurück in den See geleitet und der gepresste Schlamm entsorgt. die Siebe waren es so fein das selbst 1pfennig Münzen gefunden wurden

Da kann ich nur Simon zustimmen, ich glaube auch das es besser wäre den See viel tiefer zu machen.
Liebe Grüße

Bad Buchau, Kreis Biberach
Fischesterben im Federsee geht weiter
Die Menge der verendeten Fische im Federsee ist auf fünf Tonnen angewachsen. Die noch lebenden Tiere seien apathisch, sagen die Fischer. Woran die Fische im Federsee sterben, ist nach wie vor unklar. Ein ursprünglich befürchteter Sauerstoffmangel im Wasser hat sich nicht bestätigt. Fachleute gehen mittlerweile davon aus, dass es viele Jahre dauern werde, bis sich der Fischbestand im Federsee wieder normalisisert habe. Das Fischsterben ist vor knapp zwei Wochen bemerkt worden.
Quelle: http://www.swr.de/nachrichten/bw/

was die entschlammung angeht, ich denke das müssen denke ich die umweltschützer, biologen, usw entscheiden ob das was bringt oder ob die gefahr für den see zu groß ist. was passiert wenn der saugrüssel der entschlammungsanlage das flugzeugwrack trifft. ist die lage des wracks bekannt oder müsste das erst noch gesucht werden?

Guten Tag!

Alos ich wuerde ja gerne einmal wissen, wer den Artikel am Anfang dieser Seite verbrochen hat. Das ist das laecherlichste, das ich jemals ueber den Federsee gelesen habe. Ich habe ein Jahr lang fuer Jost Einstein gearbeitet und weiss daher ein wenig, worum es geht. Die Behauptung, dass Ruderboote den Sauerstoffeintarg erhoehen, ist mit gesundem Menschenverstand unvereinbar. Ich als Naturwissenschaftler muss immer wieder staunen, wieviel Bloedsinn in den Koepfen von Otto Normalbuerger herumschwirrt. Auch die These in einem der Kommentare, dass Hagel das Magnetfeld stoere und somit die Fische verwirrt, kann ich nur mit einem milden Laecheln kommentieren.
Um aber zum Artikel zurueckzukommen: die Behauptung, dass der Naturschutz den See vernachlaessigt ist vollkommen haarstraeubend! Manche der hier fleissig kommentierenden erinnert sich vielelciht noch, dass bis vor wenigen AJhrzehnten die Abwaesser der Seegemeinden ungeklaert in den See geleitet wurden. Mit dieser Altlast hat der See noch ueber Jahrzehnte zu kaempfen. Und ja, er wuerde verlanden, wenn unter anderem nicht Jost Einstein veranlasst haette, dass ein Stauwehr gebaut wird, das den Seespiegel in den kritischen Sommermeonaten konstant haelt.
Ohne die Arbeit des NABU gaebe es schon lange keine Braunkehlchen mehr, weil namlich die Streuwiesen verbuschen wuerden. Auch ich habe im Schweisse meiens Angesichtes Feuchtwiesen freigeschnitten!
Aber gegen globale Einfluesse wie den Klimawandel, Zerstoerung von Ueberwinterungsgebieten, Abschuss auf dem Zug usw. kann auch der NABU Federsee nichts ausrichten. Der groesste Teil der Rueckgaenge bei manchen Arten (z.B. Bekassine) ist6 darauf zurueckzufuehren.

Jedenfalls gebe ich dem proletenhaften Autor dieses Artikels, dem jegliceh journalistische Qualitaet abgeht den Rat sich ordentlcih zu informieren und eine journalistische Neutralitaet zu waren.

Alexander Buell

Hallo Herr Buell…als alter buchauer habe ich schon in den see gepinkelt da sind sie noch mit den strechmücken geflogen…sorry…
leider kommen sie einige jahrzehnte zu spät. ich kann natürlich nicht beurteilen durch welches umschulungsprogramm sie am federsee gelandet sind, um die vogelwelt zu retten. Fragen sie doch einfach die alten seebauern (ab 70 lebensjahre aufwärts) rund um den see. da erfahren sie aus erster hand was sich an selten vogelarten hier vor 20-30 jahren noch einfand. ursprünglich hatten wir mal 264 vogelarten und alle seebauern waren bis ans wasser mit ihren bewirtschafteten wiesen zu gange. Will es auch ganz kurz machen, solange am baggersee im ried mehr lachmöven, enten, schwäne und sonstige wasservögel sich aufhalten (und das seit jahren), solange brauchen sie sich keinen vorwurf machen hier etwas falsches für den federsee getan getan zu haben. sie mussten sich dem irrtum ja nur unterordnen was ihnen auch erfolgreich gelungen ist wie man sieht und hört.

Fischsterben gab es schon immer, mit vagen antworten von Instituten ohne Aussagekraft, was es nicht war weis man , was es aber verursacht weis keines der Institute. Genau wie am Federsee.

zum Beispiel das hier aus Minden inWestfalen:
Fischen fehlte Sauerstoff
Meldung vom 16.12.2006 Mindener Tageszeitung
Mit hoher Wahrscheinlichkeit führte Sauerstoffmangel zu dem Fischsterben in der Lahder Aue in der vergangenen Woche. Dies teilte die Polizei gestern mit.
Ausgeschlossen werden könne eindeutig eine Verunreinigung oder Vergiftung des Gewässers. Das sei im Wesentlichen das Ergebnis des Untersuchungsberichtes des Staatlichen Amtes für Umwelt und Arbeitsschutz OWL (StAfUA-OWL) mit Zweitsitz in Minden.
Nachdem in der vergangenen Woche hunderte toter Fische sowohl im Bereich des Aue-Dückers wie auch in der Weser gefunden worden waren, übersandte das StAfUA-OWL gestern der Mindener Polizei den genauen Untersuchungsbericht. Da somit eine Umweltstraftat nicht vorliegt, sind die polizeilichen Ermittlungen durch das Fachkommissariat nahezu beendet.

Welche Gründe allerdings zum Sauerstoffmangel führten, ist indes noch nicht bekannt. Mit der Klärung dieser Frage werden sich die zuständigen Fachbehörden, wie unter anderem das Umweltamt des Kreises Minden-Lübbecke, noch beschäftige.

Kommentar:
Man kann es sich doch sehr einfach machen.
Trotz kühler Temperaturen, Regen und Sturm soll Sauerstoffmangel vorliegen? Kaum zu glauben.

Wieso muss man denn alles so schützen, dass wir Menschen nichts mehr davon haben, weil die Schutzgebiete vemienten miliärischen Hochsicherheitsbereichen gleichen? Die Donaufischer wussten bereits sehr lange Zeit, bevor die Herren vom NABU auch nur etwas ahnten, von der Anweseheit des Bibers. Kaum etwas davon erfahren, errichtete der Örtliche Vorstand des Nabu, Herr Dr. Kieferle einen Biberlehrpfad. Auch vom Eisvogel wussten die Fischer wohl schon lange vorher. Kaum davon erfahren wurden Schilder usw. um die Bruthöhlen der Eisvögel errichtet, um diese nicht weiter zu stören! Warum??? Hätte man in den Medien nichts veröffentlicht, würden auch keine Leute kommen, um diese Höhlen sehen zu wollen.
Das einzige was ENDLICH mal unternommen werden sollte ist, den Kormoran großflächig abzuschießen. Ist einem der Herren vom NABU bekannt, dass „der Schwarze Tod“ hier kein heimischer Vogel ist und täglich etwa 500 Gramm Fisch verzehrt. Man stelle sich also an dieser Stelle mal den Jahresbedarf an Fisch, einer Kolonie mit 15 bis 20 Vögeln vor. Und es ist schon lange nicht mehr so, dass Kormorane hier nicht mehr nur überwintern, sondern schon brüten und das Ganze Jahr über hier bleiben, in Einzelfällen den einheimischen Graureiher vertreiben und die Bäume, auf denen sie sich aufhalten regelrecht totscheissen!
Ich kenne mich mit den Auflagen nicht aus, die den Federseefischern von Seiten des NABU auferlegt wurden, aber vielleicht darf einfach nicht genug Fisch aus dem See entnommen werden, und es kam schlichtweg zu einem Überbesatz!?
Außerdem kann durch Ruderboote sehrwohl Sauerstoff ins Gewässer eingebracht werden. Denn Sauerstoff gelangt unter anderem durch die Bewegung der Wasseroberfläche (Wellen) ins Wasser.

Guten Tag!

Erfreulicherweise scheinen hier ja manche Anwesenden einer vernuenftigen Diskussion aufgeschlossen gegnueber zu stehen.
Zu Ihnen Herr Weiss moechte ich sagen: Sie haben natuerlich Recht, dass die Arbeit der Seebauern ueber Jahrhunderte zu einer Erhaltung des Artenreichtums beigetragen hat. Aber leider scheinen diese BAuern ihre Kinder und Enkel nciht mehr davon ueberzeugen zu koenne, dass es sich lohnt auf schwabbrigen Moorboden Stallstreu zu schneiden. Der NABU uebernimmt eben nun im Rahmen seiner Moeglichkeiten diese Rolle.
Zu Ihren 264 Vogelarten: Das ist die Gesamtzahl aller Arten, die jemals dort gesehen wurde, inklusive eines Steinadlers im 19. Jrh! Lesen Sie sich mal den jaehrlichden Bericht von Jost Einstein durch, da steht alles drin was ueber das Jahr hinweg gesehen wurde und das ist eine sehr beachtliche Liste! Ausserdem ist der Ferdersee ganz offenscihtlich fuer viele Arten immer noch der wichtigste Lebensraum in ganz BAden Wuerttemberg (Rohrweihenbrut, Kornweihenueberwinterung, Braunkehlchen, …)
Zu dem Punkt, dass der Ruderbootbetrieb den Sauerstoffgehalt erhoehen kann. ImPrinzip antuerlich auch richtig, allerdings brauchte man da wohl ein paar hundert Boote dass die den Sauerstoffgehalt messabr erhoehen wuerden, da bin ich mir sicher. Und selobst die Herren Fischer wuenschen sich wohl nicht so viele Staedter die ueber den See paddeln….

Ich habe uebrigens meinen Zivildienst am Federsee abgeleistet, daher liegen Sie wohl mit Ihrer Alterseinschaetzung richtig. Allerdings ist es keine Frage des Alters, seinen Verstand einzuschalten, im Gegnteil, im Alter neigt man dazu, Dinge zu verklaeren…

Schoenen Sonntag!

Alexander Buell

Ist doch bekannt in Buchau. Zivis welche im Auftrag des NABU mit dem Allrad durchs Naturschutzgebiet preschen dabei mal eben 16 Liter Diesel in die Natur pusten.
Vom Gedanken Naturschutz weit entfernt, als Zivi am Federsee einen ruhigen Job erwischt, hätte auch ein Pflegeheim wo anderst werden können- und dann dicke Backen machen als selbsternannter Umwelt-Naturschützer und Pfleger.

Na na, werden wir mal lieber nicht beleidigend hier! Wir wollen uns doch nicht proletenmaessig selbst disqualifizieren, oder?

Einen ruhigen Job nennen Sie es bei minus 10 Grad Im Ried zu stehen und wochenlang Feuchtwiesen zu maehen? Ich weiss, dass unter all den Zivis die im Laufe der Jahre fuer Jost gearbeitet ahben auch solche, die SIe beschreiben, dabei waren, aber die sind die Ausnahme. Die mesiten sind echte Idealisten und viele jetzt immernoch im Naturschutz engagiert.

mfg,

Alexander Buell

hallo , mein vorschlag wäre es , denn federsee mal nach überresten aus dem 1. und 2. weltkrieg zu durchsuchen. vielleicht liegen auf dem grund noch alte giftgas granaten, die sich jetzt langsam auflösen. mfg

Und diese Granaten sind nur für manche Fischarten tötlich…na ja.
Also es ist sehr merkwürdig, dass nur ein paar Fischarten am sterben sind, was ist mit Aal und Karpfen,diese sind vom Sterben nicht betroffen.

Warten wir jetzt einfach mal das Toxikologische-Gutachten ab, vielleicht sagt dieses ja was aus, jedoch ich kann es mir nicht vorstellen, dass es ein Gift verursacht hatte, da ja nicht alle Fischarten betroffen sind.

Der Meinung von Alexander Buell kann ich mich nur anschließen. Ich habe meinen Zivildienst über den letzten Winter abgeleistet.
Natürlich hätte ich genauso gut in die Federseeklinik gehen können oder in ein Mutter-Kind-Heim. Das wäre etwas soziales und ich hätte meinen Beitrag zum gemeinschaftlichen Leben ebenso „abgeleistet“. Allerdings lag es mir nahe dies „Beitrag“ im gerade beim NABU in Buchau abzuleisten. Natürlich wurde mir schon damals bei meinem Vorstellungsgespräch deutlich erklärt, dass sich die körperliche Arbeit nicht nur auf das Ablesen des Grundwasserstandes beziehen würde.
Hierzu gehört auch, wie schon von Herrn Buell gesagt, das Mähen der Riedwiesen im Winter außerhalb der BEsuchersaison. Wenn es dann gerade mal so gefroren ist und mann morgens erst einmal eine halbe Stunde durch den Nebel zu seinem LAger stapft um die Sensen zu finden und man bei jedem Schritt durch die dünne Eisschicht bricht und im Matsch versinkt der einem dann mit ein wenig Pech in den Gummistiefel schwappt, dann ist das nicht sehr angenehm. Wenn dann in der Mittagspause, die man sowieso im Ried bei Schnee und Kälte verbringt, da es zu weit zum heraus laufen wäre, die Butter auf das Pausenbrot gefroren ist und man das ganze dann in einer Tunke aus Kamillentee auftaut, ist das vielleicht etwas deprimierend und man denkt an die Zivis die irgendwie im warmen vorm PC in der Verwaltung sitzen und ne ruhige Kugel schieben. Aber im Endeffekt wenn man Abends heim kommt ist es einfach ein schönes Gefühl udn man denkt sch*** drauf, nen Bürojob kann ich noch lang genug aushalten.
Und von den Zivis lässt es sich ja wohl wirklich nicht verlangen, dass sie die Grundwasserstände einmal die Woche mit dem Fahrrad abklappern nur damit die Herren Landwirte sich auch sicher sein können am Tag darauf nicht mit dem Johnny im Matsch zu versinken. Das soll jetzt nichts gegen die Landwirtschaft sein. Ohne die Mäharbeiten durch die Traktoren hätte auch das NSG Federsee ein Riesenproblem.
Es kotzt mich einfach nur an das man jetzt, wenn es ein Problem gibt das auf einmal jeden etwas anzugehen scheint(welches aber schon immer da war) sich jeder sein Maul über den NABU zerreißt, nur weil er nicht weiß wen er zum Sündenbock machen soll.
Vielleicht sollten sich alle mal selber an die Nase fassen und überlegen was sie sich damals vor 25 Jahren gedacht haben als sie ihre Spülung betätigt haben… Nichts (die meißten jedenfalls).
Die Bad Buchauer Stadtverwaltung hätte sich damals doch schon viel früher um das Nährstoffproblem im See kümmern können, zumal wir hier im Falle von Bad Buchau mit seiner Abhängigkeit vom Tourismus, nicht nur von einer ökologischen sondern auch von einer wirtschaftlichen Katastrophe reden könnten.

Polizei schließt Ermitlungen ab.

Fischsterben weiter ungeklärt
Das Fischsterben am Federsee geht ununterbrochen weiter ohne dass die Ursache bekannt ist. Nach Angaben des Landratsamt sind mittlerweile fast 7 Tonnen Fische verendet. Die Polizei hat ihre Ermittlungen abgeschlossen, da sie davon ausgeht, dass keine Straftat vorliegt. Es wurden keine Hinweise auf Giftstoffe oder andere chemische Substanzen gefunden. Eine Sprecherin des Fischgesundheitsdienstes hält ein Zusammentreffen mehrerer widriger Umstände für möglich. Der milde Winter und die anschließend lang anhaltende kühle Witterung hätten die Tiere wohl so geschwächt, dass sie von Bakterien befallen werden konnten, die normalerweise für die Fische ungefährlich sind.

Quelle: http://www.swr.de/nachrichten/bw/

so,so, jetzt ist es doch der Hagelschlag gewesen, wie ich schon am ersten Tag nach entdecken der toter Fische vermutete. Etwas mehr Wassertiefe hätte alles schlimme verhindern können.

steht nun etwa fest woran die fische gestorben sind?
Oder ist dies eher eine Vermutung die sich in der Erklärungsnot festgesetzt hat???

Fischsterben ausgelößt durch Hagel???????????????????????????????
Wieso hatten sie dann verklepte Kiemen und Flecken????????????????????
Irgendwie unverständlich.
Kann ich nicht glauben.

Durch den stark anhaltenden Hagel in das niedrige Seewasser ist sehr viel Moor und Schlamm aufgewirbelt worden was wiederum zur Störungen der Kiemenfunktionen führte. So ein offizieller Bericht. Ansonsten konnte nichts weiteres festgestellt werden. Tieferes Wasser hätte das Fischsterben absolut verhindert. Raus mit dem Schlamm, so wie es überall gehandhabt wird bei Verschlammung.

Also mal ganz ehrlich, ich habe auch noch nirgens etwas davon gelesen. Nicht einmal die SchäZ hat davon etwas berichtet. Lest euch einfach den Bericht in der SchwäZ durch, da steht es genau.

Wie koennt ihr es wagen, die Vermutung von Herrn Weiss in Frage zu stellen. Es ist ja wohl offensichtlich, dass er mindestens einen Doktortitel (wahrscheinlich bis zu drei!) in Biologie und Hagelkunde hat. Ausserdem hat er schon als Junge in den See gepinkelt (wie er selber sagte), daher weiss er wahrscehinlich woran die Fische starben!

Zum Kommentar von Alexander Buell 8.5.08
Na ja , die Herren die sie zitieren wissen aber noch weniger, gelinde gesagt rein gar nichts. Vermutungen auf hohem Niveau, dazu braucht es kein Doktortitel. Eine klare Schadenursache wird es nie geben, auch hier wird lieber Stillschweigen vereinbart bevor man zugibt unwissend zu sein. Soviel zu ihrem heißgeliebten Titel. Werden sie doch Mitglied in einem Karnevalsverein, dann bekommen sie auch einen Titel und Orden für besondere Verdienste.

Hört sich nicht gut an,
was da Herr Bosshart (kein Doktortitel ), sagt :
Den Fischen fehlt es an Phosphat
Herr Bosshart ist seit über 20 Jahren Berufsfischer. Einer von 140 auf dem ganzen See. Sie alle müssen seit Jahren mit immer weniger Eglis und noch weniger Felchen leben. Wegen der Massnahmen beim Gewässerschutz. Und den direkten Folgen für Waschmittelproduzenten und Gülle ausführende Bauern. «Weniger Phosphor im Wasser heisst klareres Wasser. Es heisst aber auch: zu wenig Futter für die Fische. Das Plankton kann sich nicht mehr bilden. Früher war es der phosphathaltige Dünger, der gewirkt hat, nebst dem Sonnenlicht», sagt Fischer Bosshart vom Bodensee.

Pressemitteilung Dr. Bettina Molzen vom Fischgesundheitsdienst Aulendorf
Als mögliches Szenario wird angenommen, dass dieser Schlamm durch das Unwetter vor 14 Tagen aufgewirbelt wurde, zu Kiemenschäden bei den Fischen und zu einem akuten Sauerstoffmangel im See geführt haben könnte. In der Folge wären die hierdurch geschwächten und geschädigten Fische von Bakterien infiziert worden.

Angler-, und was nun Herr Buell? Ein Wichtigmacher, hat er hier etwas zu verkünden, schmeiß ihn doch einfach raus.

also ich hab mir heute nacht ja überlegt ( nein, ich hab scheinbar nix besseres zu tun nachts *lach*) wie das mit der physik aussieht…

wenn man davon ausgeht, dass ein hagelkorn aus 1 bis 5 ml wasser besteht und somit 1 bis 5 g wiegt, wie tief kann es dann überhaupt ins wasser eindringen, wenn es von der oberflächenspannung des wassers gebremst wird, bzw. schon allein durch die andere materie ausgebremst wird ??? das kann doch dann gar nicht sooo tief sein, oder?

hat da jemand ahnung?

Liebe Carmen… schön, dass du dich für physikalische Ereignisse interessierst.
Du kennst ja sicherlich die Formel für die Erdanziehungskraft ( freier Fall) ohne zusätzliche Beschleunigung.
In deinem Fall stellt sich die Frage, mit welcher Geschwindigkeit der Hagel auf die Erde fällt. ( Er kann ja auch Blumen zerfetzen und Dellen in Autos schlagen).
Was sichtbar war, ohne Berechnung: der See war aufgewühlt und sehr viel Schlamm im Wasser gebunden.
Deshalb können auch Menschen, ohne Dr. rer. nat zu sein, Ursachen des Fischsterbens logisch folgern.

Hallo Carmen, ganz einfach, lernt man schon in der Baumschule :
für eine Berechnung der theoretischen Fallgeschwindigkeit wird nur die Größenangabe mit einbezogen – um genauere Werte zu bekommen, müsste man Werte der Form und des Volumens (Gewicht) mit einbeziehen. Man könnte zwar eine rein theoretische und maximale Aufprallgeschwindigkeit der Kugelform eines Hagelkorns berechnen, etwa durch eine „terminal velocity “ Gleichung…

Vt/cm/s=(0.2222*g*(dh-da)*(r²)/n

Vt = Maximalgeschwindigkeit / Aufprallgeschwindigkeit (terminal velocity); g = Erdbeschleunigung 980 cm/s²; dh = reine Eisdichte (0,917 g/cm³); da = Luftdichte (etwa 0,0012923 g/cm³); r = Radius; n = kinematische Viskosität nahe dem Erdboden (etwa 0,00018 g/cm/s). Prinzipiell kann man somit sagen, das die durchschnittliche Fallgeschwindigkeit eines Hagelkorns primär abhängig ist von der Form und des Volumens, sowie von der Größe und der Luftdichte.

…doch auch diese Werte sollten aus oben genannten Gründen in der Realtität kaum oder nicht vorkommen. Trotzdem benutzt man diese um auf die sogenannte Aufprallenergie umzuleiten. Nach E.G. Bilham und E.F. Relf „Die Dynamik von Starkhagel“ 1937 und J. Laurie 1964 lassen sich folgende theoretischen kinematischen Energiewerte aufzeichnen:

Hageldurchmesser (cm) / Theor. Fallgeschwindigkeit (km/h) / Theor. Aufprallenergie (J)

2,5 / 80 / 1,3
3,2 / 90 / 5,4
3,8 / 100 / 10,8
4,5 / 107 / 19,0
5,1 / 115 / 29,8
6,4 / 129 / 71,9
7,0 / 136 / 109,8
7,6 / 143 / 162,7

Man erkennt, wie die Aufprallenergie gegenüber der Fallgeschwindigkeit, somit gegenüber dem Hageldurchmesser deutlich stärker ansteigt, dies besonders ab einem Hageldurchmesser von 5 cm. Das bedeutet, das ein nur wesentlich größeres Hagelkorn (volumen- und formabhängig) eine viel größere Aufprallenergie erzeugen wird und deshalb auch einen größeren Primärschaden verursachen kann (s.o. weitere Faktoren).
Zusammengefasst beeinflussen folgende Faktoren einen Hagelschaden: Hagelgröβe, Eisdichte, Hagelform, Intensität des Hagelschlags, Fallgeschwindigkeit (res. Aufprallenergie), Aufprallwinkel, horizontale und vertikale Windgeschwindigkeit (zgl. Windrichtung) und die Eigenschaft der potentiellen Schadensgüter.

gut gebrüllt fabian ähm löwe 🙂

ich war nicht auf der baumschule und konnte das somit nicht wissen. wenn man natürlich gesehen hat, dass schlamm aufgewirbelt war…ist das ne andere sache. ich war auch nicht am see…. bleibt dann aber immer noch die veränderten kiemen…. und die rühren mit sicherheit nicht von dieser hagelei her.

mir will die erklärung fürs fischesterben noch nicht ganz in den kopf…. auch wenn nix anderes gefunden wurde ist mir nur das mit dem aufgewirbelten schlamm einfach zu wenig für so ein massives sterben…

Hallo Carmen, so denke ich auch. Kann mir einfach nicht vorstellen, dass nur der aufgewirbelte Schlamm in Zusammenarbeit mit den veränderten Kiemen den Tod so vieler Fische gebracht hatte.
Wie sieht es denn jetzt bei Karpfen,Aal und Co. aus, haben die keine veränderten Kiemen?Warum sind davon keine gestorben? Es ist alles etwas merkwürdig!!

Wie ist denn das was heute im Radio gekommen ist, es sollen tote Fische im Mühlbach gefunden worden sein?

liebe Carmen,
die Kiemen sind das Filter und Atmungsorgan der Fische. Sie brauchen klares Wasser zum Atmen, im Gegensatz zu Würmern. Der Federsee ist sehr flach und ein relativ kleines Gewässer.
Stell dich mal nur zwei Tage lang in einen geschlossenen Raum, am besten in ein Steinkohlebergwerk in den Abbau-Stollen ohne Absauganlage und ohne Mundschutz…. oder einen Tag lang in der geschlossenen Garage neben einen LKW mit laufendem Motor…..

liebe (r) u.k., selbst wenn ich das tun würde, würde es sicher nicht für einen exitus meinerseits reichen 😉

Was ich mir nicht vorstellen kann, ist wie es durch den Hagel durch Schlammaufwirbelungen sein soll…
Immerhin hatte der See zu diesem Zeitpunkt doch einen beachtlich höheren Wasserstand als normal. Mit normal meine ich den Wasserstand im Sommer. Wieviele Hagelniederschläge mit Tischtennisball großen Hagelkörnern gab es schon und es passierte nie etwas mit den Fischen. Warum dann jetzt, wo mehr Wasser im See war?!

Philipp G.
Jugendwart FV Riedlingen

Hi @ all,

wir haben jetzt in 3 Wochen ca. 7000 Kg tote Fische abgefischt die Mehrzahl davon sind Welse.

Leider gibt es bisher keinen Befund warum die Fische verendet sind, es sind nur Vermutungen, die durch irgendwelche Leute und Medien verbreitet werden.
Tatsache im Moment ist doch das die Polizei keinen Verursacher feststellen kann (Gift, Gülle usw.).
Wir sind immer noch mit verschiedenen Behörden in Verbindung und haben noch Hoffung das der Grund für das Sterben gefunden wird. Denn ohne Ursache kannst du im Moment nichts Weiteres unternehmen.

Herr Weiss (der Name kommt vielleicht von wissen) hat es schon immer gewusst. Der Hagel und die geringe Wassertiefe haben die Schuld an dem Fischsterben.

Für mich und auch andere Leute gibt es zu diesem Sterben so viele Widersprüche.

Warum Sterben nur große Brachsen (1-2 Kg) und keine kleine? Ach ja die Hagelkörner treffen keine kleine Fische, oder die kleinen werden von den Vögeln gleich gefressen.

Warum sterben die Hechte erst Tage später, die benötigen doch mehr Sauerstoff zum Leben?

Warum keine Barsche?
Warum keine Aale?
Warum keine Schleien?
Warum keine Karpfen?
Warum keine Rotfedern, Rotaugen, Lauben, Steinbeißer (Steinpeitziger), Schlammpeitzger, Schmerlen, Elritzen usw.?

Warum sterben alle (fast alle) Welse an einem Tag nach einem Gewittersturm, und wer sagt daß die Fische erst nach dem Hagelsturm und nicht vorher ihr Ende gefunden haben?

Gut durch den sehr hohen PH-Wert den der Federsee hat (teilweise weit über 9,0 im Sommer) da können die Kiemen geschädigt werden aber dann kommt das Ende an ein und demselben Tag, im Frühjahr bei einer Temperatur von 10 Grad, das muß mir mal einer erklären?

Eine Bekannte aus Aulendorf hat mir Mitgeteilt, das zwischenzeitlich schon der erste Schwan tot geborgen wurde, und dort untersucht wird.

Warum sterben jetzt die Fische im Mühlbach, es hat doch gar nicht gehagelt?

Warum werden umliegende Vereine angehalten fremden Anglern keine Gastkarten zu verkaufen, das hat doch einen Grund, oder?

lg aus Bad Buchau

Peter

Fischtot durch Hagelschlag Bin jetzt schon ein bisschen irritiert, denn im physikalischen Vorschulkindergarten wurde gesagt, Eis ist leichter als Wasser .(anomalie des Wassers). Hagel ist Eis. Wie also soll Hagel jemals den Seegrund erreichen? Auch ist Wasser auch noch wärmer als Eis, das den Hagel zus. entschärft. Glaube auch die schönen Formeln in den Vortexten „terminal velociti“ und so sind hier falsch angebracht ,gilt nur für Oberflächen. Hier wurde vergessen,das sich zwischen Wasseroberfläche und Seegrund noch ein paar tausend qm3 Wasser befinden. Je grösser also ein Hagelkorn ist ,desto mehr Aufprallenergie an der Oberfläche .Sobald es sich aber im Wasser befindet wirkt sich ein grösseres Korn eher positiv aus,denn je mehr Vol. desto mehr auftrieb.

Hallo ,,
Iat das Angel jetzt verboten am Federsee?
Mir ist zu Ohren gekommen das einige dort angeblich auf Wels gehn.
Wäre ja ziemlich makaber-oder nicht?

es ist erschreckend, was in dem see passiert. hier sollten umweltschützer, fischer und wissenschaftler hand in hand arbeiten und sich nicht gegenseitig schuldzuweisungen, die nur auf vermutungen basieren, machen. ein paar fragen haben sich mir beim durchlesen der beiträge gestellt, viellicht kann der eine oder andere ja antworten geben.

wie tief ist das wasser im see?

wie tief ist die tiefste stelle nennenswerter größer im see?

welche untersuchungen wurden genau vorgenommen?

ist auf radioaktivität untersucht worden?

befindet sich ein luftwaffenstützpunkt in einem umkreis von 100km um den see? wenn ja: möglicherweise hat ein flugzeug vor der landung einen kerosinüberschuss abgelassen.

hier war von flugzeugwracks die rede, sind die untersucht worden? weiss man genaueres darüber?

welche konkreten gründe aus sicht der umweltschützer sprechen gegen eine entschlammung / vertiefung? welche tier- oder pflanzenarten wären dadurch bedroht?

viele grüße,
der zufällige mitleser

30.05.2008 ….. letzter Eintrag!!! Wirklich toll!!

Gibt es nichts Neues????? Habe NABU schon angemailt… nichts, keine Antwort!!!!!

Im Internet findet man auch nichts aktuelles!!! Wirklich traurig!!!!!

Ralf Wahl

Die Wissenschaftler sind mit ihrem Latein am Ende und haben keine vernünftige Antwort. Jedenfalls ist alles in Ordnung, nur die Fische sind eben verreckt, also doch nicht alles in Ordnung. Fehler eingestehen ist ein schwieriger Fall und mit Laien zu diskutieren vom Verwalter-NAbU unerwünscht, man könnte ja schlafende Hunde wecken. Fazit: weiterso wie bisher.

Die große Runde der Behörden und Fachleute hat getagt. Das Wasser und im See ist alles in Ordnung. Die Fische haben Kiemenschäden, sind geschwächt und leiden an Bakterien. Ich glaube niemand sollte mit diesem Ergebnis zufrieden sein, am wenigsten die Naturschutzbehörden, die nicht nur für die Gräser und Frösche, Lybellen und Vögel sondern insgesamt für Fauna und Flora verantwortlich zeichnen. Woher kommen die Kiemenschäden und Bakterien, die die Fische schwächen? Ein schnelles Ergebnis ist nicht mehr zu erwarten. Aber trotzdem sollte man die Sache nicht zu den Akten legen. Ich meine, die wirkliche Arbeit (Forschung) sollte erst jetzt beginnen. Darüber konnte ich jedoch nichts vernehmen.

Vom NABU am Federsee wird in keinster Weise gehofft durch ein stillschweigen oder unbeatworten von Mails bloß keine Leute auf den Plan zu rufen. Dort werden die Mails beantwortet die eintreffen, Herr Wahl.
Wenn so dringende Anfragen ihrerseits bestehen, wieso stellen Sie ihre dringende Anfrage nicht einfach beim Fischerei-Verein oder gar beim Rathaus(schließlich gehört der Federsee ja auch zur Stadt Bad Buchau). In letzter Zeit ist doch jeder der etwas vom Thema“ Fischsterben“ gehört hat über Nacht zum Kenner der biologischen Welt und der Problematik am See geworden. Da heisst es dann Sündenbock her, aber zack zack!
War der NABU die einzigste Institution die früher etwas hätte unternehmen können oder sollen als all die anderen Anwohner des Federsees? Hier waren alle gefragt und jeder, auch der NAturschutzBUnd, darf sich hier an die eigene Nase fragen. Und selbst wenn das jeder machen würde…was bringts jetzt noch?
JETZT ist Initiative gefragt und vor allem umdenken! Das was zur Zeit von der weltweiten Politik in Sachen Klimawandel und CO2-Ziele gefragt ist, kommt nun auf unsere kleine Welt hier an.

@ Chank

1. Meine mail wurde nicht beantwortet.
2. Weil ich den NABU angemailt habe.
3. ich brauche keinen Sündenbock, ich wollte nur mein Recht auf INFO….
wie heißt es immer so schön von der Presse…. die Leser haben ein
Recht auf Info!!!
4. NABU/Anwohner hätten früher was unternehmen können….
Sorry Sie sind nicht zufällig Mitglied beim NABU oder Anwohner???
Ich habe nur nach weiteren Infos gefragt sonst nichts!!!
5. Umdenken? Ich kann erst umdenken wenn ich den Grund weiß….
Und warum soll ich umdenken, ich sitze hier 15 km entfernt!
6. Initiative gefragt? Wer sagt, dass es was mit dem Klimawandel zutun
hat? Spekulationen helfen hier auch nicht weiter!!!

Grüßle
Ralf Wahl

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