Mauerbau in der Engelgasse

engelgasse

Heute muss ich mal die Rückseite des Mauerbaus in Bad Buchau beleuchten. Nachdem doch so viele Leser ihre Meinung dazu gesagt haben, wofür ich auch überaus dankbar bin, darf ich mal einige andere Aspekte einbringen.

  1. Durch das jetzige viele befahren der Strasse ist die Gefahr eines Unfalls nicht gerade gesunken, eher größer.
  2. Der Hausbesitzer hat einen Blumenkübel auf seinem Grund stehen damit nicht wie öfters geschehen fremde Autos über sein Terain fahren. Dies immer dann wenn sich zwei Autos begegnen an der Ein-/Ausfahrt zur Engelgasse. Die Anwohner sind mit der vorsichtigen Situation aufgewachsen uns wissen um die Gefahrenstelle für alle Verkehrsteilnehmer. Seit der Durchfahrtsöffnung ist dies doch verschärft worden.
  3. Durch den erheblichen Verkehr wird der Blumenkübel vom Privatgrundstück des öfteren beiseite gehebelt um mit einem Bus bzw. brößerem Fahrzeug durch zu kommen, wenns klemmt. Der Begegnungsverkehr ist tatsächlich für zwei Autos nicht problemlos zu bewältigen. Fehlt hier noch der berühmte Fußgänger oder Radfahrer dazwischen? Jedenfalls zwei Reifen sind immer auf dem gepflasterten Vorplatz und in der Nähe des Blumenkübels.
  4. Um den Blumenkübel seit der aktiven Durchfahrphase nicht noch zertrümmert auf der Strasse zu finden wurde eine kleine Schutzmauer errichtet. Statt des Blumenkübels könnte auch eine kleiner hübscher Vorgarten entstehen mit Blumenschmuck. Was im schwäbischen durchaus üblich ist.

Vorschlag für die Stadt: Spielstrasse, Fußgängerzone und ordentlich begrünen. Passt bestimmt ins Stadtbild und alle könnten damit leben. Einen Sieger brauchen wir hier nicht, sondern die Maßgabe ein Stück gefährliches Eck zu entschärfen.
Ist doch, wenn die Wuhrstrasse geöffnet ist ein leichtes, auf die Engelgasse als Hauptverkehrsstrasse zu verzichten.

14 Responses to Mauerbau in der Engelgasse

  1. Heinz Weiss sagt:

    Es ist schlimm genug dass das hier zustande kam…bitte diskret und sachlich bleiben.

  2. Anonymous sagt:

    Hier geht es um Sachlichkeit?

    aha. Das ist neu. Aber Ok. Nun denn: Es geht hier rein um die Sicherheit. Und nicht zuletzt um die Sicherheit der Kinder, die diesen Weg täglich benutzen.
    Fakt ist doch: die Straße gehört der Stadt, somit den Bürgern Buchaus.
    Die Nutzug wurde bisher eingeschränkt auf wenige Nutzer und keinen hat´s wirklich gestört. Nun ist sie für alle zugänglich, und das ist gut so. Wenn ein oder zwei Quadratmeter Grund von Herrn G. mit als öffendliche Straße genutzt werden,so ist das eine Möglichkeit für diesen, den Buchauer Bürgern etwas als Gegenleistung für langjährige darzubieten. Den Blumenkübel als Grund für die Mauer vorzuhalten ist Blödsinn, der muss da nun wirklich nicht stehen. Augenscheinlich ist dieser Kübel genauso vorgeschoben wie die kleine Tochter, die des Nachts nicht schlafen kann. Im übrigen wäre die Idee vom Heinz, eine Spielstraße draus zu machen eine super Lösung, weniger Autos, Geschwindigkeitsbegrenzung auf Schritttempo und wir hätten auch gleich das Parkverbot mit drin..

    Es wäre doch schön, wenn wir alle einen Schlußstrich unter die Angelegenheit machen und uns wieder in die Augen schauen könnten. Reichen wir uns die Hand..
    HPS

  3. Anonymous sagt:

    Ein Schildbürgerstreich der Stadtväter von Buchau.
    Da wird eine schmale Anliegergasse (drum heißt diese: „Gasse“, weil’s da sehr eng zu geht) zur 2-spurigen „Straße“ deklariert -wird sicher bald in Engelstraße umbenannt!
    „Sieht Doch sehr breit aus, links und rechts genügend Platz“ so die Stimmen des Gemeinderats beim Beschluss, die Anliegerschilder wegzunehmen. Dass da aber links und rechts der Gasse Privatgrundstücke sind, die nicht der Stadt gehören, wir wissentlich einfach ignoriert.

    „Stadt-Interesse vor Privateigentum“ lautet die Parole.

    Wo leben wir eigentlich? Wie können sich die scheinbar „verantwortlichen Personen“ einfach über Privatrecht hinwegsetzen! Mafia? Ignoranz! Rechthaberei! Wichtigtuerei!
    Wenn dann eine geschädigte Person als letzte Möglichkeit sein Eigentum einfriedet, um damit auch der letzten Person der „Entscheidungsträger“ klar macht, dies ist Privateigentum,
    als Buhmann hingestellt wird, dann sollte auch nicht noch der Rest der Bevölkerung in die gleiche Kerbe hauen.
    Welcher Einwohner von Buchau möchte auf einseitigen Beschluss der „Stadtväter“ sein Eigentum zwangsweise der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.
    Jeder soll mal in einer ruhigen Minute darüber nachdenken. Heute Grundstückseigentum, morgen das Geld auf der Bank, übermorgen …?

    Ich mag Buchau, und hoffe, dass auch in Zuknft die gewählten Volksvertreter zum Wohle des Volkes „regieren“.
    OBJ

  4. Anonymous sagt:

    super niveau hier bei den Kommentaren-presse und meinungsfreiheit ist ja ok-aber irgendwo gibt es doch grenzen

  5. Jason Fürst sagt:

    Jason Fürst
    Ich denke, nach dem letzten Hinweis auf dieser Seite wäre der Punkt schon wieder erreicht diese Seite rauszunehmen.( auch wenn manche glauben die „Pressefreiheit wäre gestört“).Mit sachlicher Argumentation hat das ganze nun zwischenzeitlich wirklich nichts mehr zu tun.
    Der Verfasser dieser Mitteilung hat ja wenigstens das „Kostewort“für H. Gerster richtig geschrieben (bravo)aber ansonsten ist es mit der Rechtschreibung nicht besonders weit her!!!
    Drum nochmal mein Hinweis an den H. Gerster:
    -Mauer weg
    -Auto in die Garage
    -noch 4 Wochen alles hinnehmen
    und schon ist wieder Ruhe in der „Hütte“.
    Und an Heinz Weiss:
    Bitte nimm die Seite raus, das ganze gerät zwischenzeitlich zur Farce und mit unsachlichen Kommentaren wird auch sicherlich in Zukunft nicht gespart.

  6. Heinz Weiss sagt:

    kommentarlöschung wird ins auge gefasst.
    der akt hier wird sicherlich auch gelöscht und erst wieder nach erfolgtem rechtsbeschluß veröffentlicht…
    das ist keine zenzur sondern ende der
    unsachlichkeit ..hm.

  7. Anonymous sagt:

    Hier wird was geboten! Als Ex-Buchauer überrascht es mich schon, wie hier scharf geschossen wird. Mal von dem Typ abgesehen, der nur Beleidigungen ausspricht (die Sprache verrät auch etwas über dessen Herkunft), finde ich das Forum doch sehr ansprechend.
    Einen Grund, dieses Forum zu schließen sehe ich nicht.
    Aus welchem Grund soll die Mauer weg? Ist dies nicht alles Privatgrundstück? Ein Hinweis liefert doch der Artikel weiter oben. Sollen die Fußgänger weiterhin über Privatgrundstück gehen können, ohne dass sich die Stadt Gedanken darüber machen muß,
    wie die Sicherheit der Fußgänger / Kinder und Radfahrer an dieser Kreuzung gewährleistet wird? Da Bedarf es etwas mehr, als nur 2 Meter aufgeschichtete Steine zu entfernen. Ich meine zu Wissen, dass sich Anlieger immer wieder über die gefährliche Situation bei der Stadt beschwert haben.
    Kleinlaster haben schon früher mehrmals den Blümenkübel beiseite gehebelt, damit Sie um die Kurve kamen. Nicht Auszudenken, wenn die Fahrzeuge ungehindert über den „Gehweg“ fahren könnten, und da ist gerade ein Fußgänger!
    Der Blumenkübel hat die Passanten geschützt, die Mauer zeigt die Situation auf, dass hier die Straße / Kreuzung zu eng für Durchgangsverkehr ist.
    Daher ist es nicht nachvollziehbar, warum die kleine Straße für den Durchgangsverkehr freigegeben wurde (Kleinlaster müssen nun unter umständen Hin- und Her- Rangieren, um um’s Eck zu kommen.

    Einbahnstrasse, mit Rad- Fussweg auf einer Seite, wäre hier eine Profi-Lösung, mit der sicherlich die Anwohner und Städteplaner leben könnten.

    Bin gespannt, wie es weitergeht. Werde jedenfalls öfters hier reinschauen.

    Grüße aus dem Sauerland
    Heiko

  8. Anonymous sagt:

    Nachdem die Wuhrstrasse wieder durchgehend befahrbar ist , hoffe ich dass es hier auch eine zufriedenstellende Lösung gibt.

  9. Anonymous sagt:

    “Was haben sich unsere Stadträte hier gedacht“

    Der Kommentator mit dem Handzeichen OBJ hat mit obigem Beitrag “Ein Schildbürgerstreich der Stadtväter von Buchau“ den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Ein über 100 Jahre alter Fussweg mit Überfahrtsrechten für die Anlieger wird ignorant und rücksichtslos gegenüber Fussgängern (Kinder), Radfahrern und Anwohnern einfach zur Durchgangsstrasse erklärt.
    Ein Begegnungsverkehr im Einmündungsbereich der Engelgasse in die Spitalgasse ist wegen der fehlenden Strassenbreite überhaupt nicht möglich. Wie mir bekannt ist, sind an dieser Engstelle sogar 8 qm der Gasse Privatgrund. Eigentlich genügend Platz um einen PKW abzustellen. Die Breite der Gasse auf städtischem Grund beträgt lediglich 3,20 Meter !! Hinzu kommt noch ein leichtes Gefälle, die fehlende Strassenein-/übersicht und der zu geringe Einmündungsradius für Fahrzeuge.
    Als Radfahrer und sporadischer Nutzer der Engelgasse bin ich vor ca. 8 Wochen nur knapp einem Unfall entronnen. Vom Johannisberg herkommend wollte ich in die Engelgasse einbiegen. Der guten Reaktion eines aus der Engelgasse kommenden Autofahrers habe ich es zu verdanken, dass es zu keiner Kollision gekommen ist !!
    Die Ein-/Ausfahrt an der Ecke Engelgasse/Spitalgasse war von jeher gefährlich. Durch die Freigabe für den Durchgangsverkehr wurde diese Gefahr noch deutlich verschärft.
    Radfahrer und Fußgänger (Kinder / ältere Menschen) sind durch diesen verantwortungslosen Beschluss zum Freiwild degradiert worden. Keiner braucht ein Prophet zu sein, um einen Unfall an dieser Ecke vorherzusagen. Vermutlich wird es, wie meistens, einen Unschuldigen treffen. Ist den Entscheidungsträgern der Stadt BB eigentlich bewusst, welche (vorsätzliche) Schuld sie dann treffen wird !

    Mein Aufruf an die Verantwortlichen der Stadt BB:
    Überdenkt und korrigiert diesen Fehlbeschluss so schnell wie möglich, bevor es zum vorprogrammierten Unfall (womöglich Personenschaden) kommt. Die Engelgasse muss für den Kfz-Durchgangsverkehr gesperrt bleiben oder sie muss zur Sackgasse umgewandelt werden. Eine Fussgängerzone oder eine Spielstrasse wäre eine Alternative.

    TBS

  10. Anonymous sagt:

    Einbahnstrasse von der Spitalstrasse zur Wuhrstrasse wäre richtig, und somit auch die Unfallgefahr Spitalstrasse entschärft. Gerster könnte weiterhin und die Sache ist vom Tisch.

  11. Anonymous sagt:

    Anonymous (nicht überprüft):

    Manchmal könnte man meinen… Als ich letztens durch die Engelgasse fuhr, dachte ich, ich seh nicht richtig. Ein Gehweg, der plötzlich mit einer Mauer aufhört. Wo gibts denn so etwas. Solche Menschen können einem eigentlich nur Leidtun. Wenn man seine Gedanken und sein Leben nur noch auf Boshaftigkeiten gegen andere Menschen richtet, aber es ist halt immer noch so, wie man in den Wald hineinschreit, so kommts halt zurück. Eigentlich idiotisch das Ganze, oder nicht??? M.
    03.12.2006 – 21:51
    13

    Anonymous (nicht überprüft):

    Gersters machen das doch nur aus Provokation gegenüber Stadt und den anderen Mitbürgern und ich sehe es nicht ein mir das gefallen zu lassen.

    Die Engelgasse wegen ein paar primitiven Leuten nicht zu nutzen, kommt bei mir nicht in frage und ich werde sie jetzt erst recht mit Vorliebe nutzen.

    Ich würde mich schämen, wenn man mich in der ganzen Stadt dumm anschauen würde, aber das haben die sich selbst eingebrockt.

    Ruhe wird es erst geben, wenn die Mauer weg ist und das Auto, wie die letzten Jahre, einfach wieder in der Garage steht.

    Ist zwar nicht wirklich klug von mir, aber wie man in den Wald hineinruft so hallt es zurück *g*
    03.12.2006 – 22:34

  12. Anonymous sagt:

    Ist recht ruhig geworden. Hab ich mir gleich gedacht, wenn die Baustelle vorüber ist.

  13. Anonymous sagt:

    /hochschieb….lach

  14. Anonymous sagt:

    In der Sitzung des Verwaltungs- und Bauausschusses vom 23.Januar 2007 gab Bürgermeister Diesch die Meßergebnisse einer aktuellen Verkehrserhebung in der Engelgasse bekannt. Diese wurde in Auftrag gegeben, da Anwohner eine wesentliche Zunahme des Durchgangsverkehrs befürchteten, nachdem im letzten Jahr die Einschränkung ’Anlieger frei’ aufgehoben wurde.

    Nachdem die Wuhrstrasse nun wieder frei befahrbar ist, wurde am 21.11.2006 eine entsprechende repräsentative Verkehrserhebung und Analyse durchgeführt. Von frühmorgens 06.00 Uhr bis abends 18.15 Uhr wurden in beiden Fahrtrichtungen insgesamt exakt 61 Fahrzeuge registriert, also durchschnittlich 5 pro Stunde. Davon fuhren 85% maximal 30 km/h schnell, das schnellste Fahrzeug war mit 40 km/h unterwegs.

    Die Notwendigkeit einer Geschwindigkeitsbegrenzung ist somit nicht gegeben. Auch die Befürchtungen von Anwohnern, der Verkehr würde durch die Aufhebung des Schildes ’Anlieger frei’ wesentlich zunehmen, sind damit eindeutig widerlegt. Bei 61 Fahrzeugbewegungen über den ganzen Tag hinweg verteilt ist davon auszugehen, dass dies überwiegend Anliegerverkehr war.

    Quelle: http://www.badbuchau.de/data/stadtAktuell.php?id=50962