Kategorien
Bad Buchau am Federsee

Benzinmafia zeigt Flagge

benzinmafia.jpg

Die Benzinmafia schlägt wieder zu. 1,429 € in Deutschland für Normalbenzin – und zeitgleich 1,138 € in Österreich.

Wird der Autofahrer hier verarscht auf hohem Politischem Niveau? Müssen wir uns als Bürger und Steuerzahler dies in Deutschland weiterhin bieten lassen? Zum Vergleich : am 7.11.07 in Bad Buchau und 2 Stunden später der aktuelle Benzinpreis an der Österreichischen Grenze.Grenz das nicht an eine bodenlose Frechheit . Politiker und sonstige vom Volk ernährten Wichtigmacher halten sich ganz schön zurück mit Kritik und Aktivitäten an diesem abgekarteten Spiel. Müssen wir das selbst in die Hand nehmen? Eine konzertierte Aktion muss her nach dem Motto: Nehmt den Multis ihre Macht.

10 Antworten auf „Benzinmafia zeigt Flagge“

<p>Hamburg (dpa) – Automobil- und Wirtschaftsverbände haben wegen der rekordhohen Benzinpreise Preiskontrollen, Steuersenkungen und einen „Benzingipfel“ verlangt.<br />
„Wir fordern einen Auto-Energie-Gipfel mit den maßgeblichen Größen aus Politik, Wirtschaft, Verkehr und Verbrauchern.“, so der Präsident des Automobilverbands AvD, Wolfgang-Ernst Fürst zu Ysenburg.<br />
Nach einer neuen Preisrunde am Donnerstag stiegen die Preise für Kraftstoff auf ein Rekordhoch. Der Liter Super kostete im bundesweiten Durchschnitt 1,47 Euro, Diesel 1,35 Euro.</p>
<p>Der Präsident des ADAC, Peter Meyer, sagte, „um den Autofahrer zu entlasten, wäre es jetzt an der Zeit, die Mineralölsteuer in Deutschland auf das niedrigere Niveau in den Nachbarländern abzusenken oder die Ökosteuer auszusetzen“, sagte Meyer der Zeitung.</p>
<p>Der Präsident des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV), Michael Kubenz, verlangte Steuersenkungen für die Transport- und Speditionsbranche. „Beim Benzingipfel müssen wir klären, wie die Politik die Spediteure steuerlich entlasten kann“, sagte Kubenz. Die Unternehmen in Deutschland seien gegenüber der ausländischen Konkurrenz vor allem wegen der hohen Spritpreise eindeutig im Nachteil.</p>

Da ist was wahres dran, das Normalbenzin sollte wenigsten einen erschwinglichen Preis haben. Normalbenzin ist stark angehoben , kaum ein Unterschied zum Superbenzin, welches immer 20 Pfennig billiger war. Will hier die Benzinmafia wieder trixen und das Normalbenzin so teuer verkaufen wie Super. Wenn alle Autofahrer Super tanken , wird das Normalbenzin eingestellt , so kann die Preisschraube für Super knallhart angezogen werden. Warten wirs ab.

Hallo,

mir ist heute aufgefallen, dass der früher durchaus vorhandene
Preisvorteil von Normalbenzin gegenüber Superbenzin sich hier in
meiner Gegend auf ein mageres Centchen verringert hat.
Hach, ich kann mich noch an Zeiten erinnern da hat das Normalbenzin
noch sechs bis acht Pfennige (ja, ja, ist laaaange her) weniger
gekostet als Super. Tja, warum ist das heute eigentlich anders? Ist
die Herstellung/Bereitstellung von Normal zwischenzeitlich so viel
teurer geworden? Verdienen die Ölmultis sonst nicht genug an den
Autofahrern, die sich noch erdreisten einen älteren Wagen der sich
mit Normal begnügt zu fahren? Keine Ahnung, jedenfalls ist das eine
weitere Abzocke, gegen die man mal wieder rein gar nichts tun kann.
Ja, so sieht’s aus, schwierig.

Grüße
Torfnas

Text übernommen von Torfnas

Der Benzinverbrauch senkt sich auf der Autobahn bei konstanten 130 km/h um 20-30% bei jedem Fahrzeug. Da muß die Benzinmafia heute schon gründlich vorsorgen. Bei 130 km/h braucht kein Fahrzeug mehr Superbenzin. Vom ADAC übrigens nachgewiesen. Das heißt ein Umsatz minus für die Ölmultis, sollte es so kommen gibt es jedoch bis dahin kein Normalbenzin mehr. Alles deutet jetzt schon darauf hin. So müssen sie teures Superbenzin fürs langsam fahren tanken, die Ölmultis bedanken sich schon mal. Fragen sie mal ihre Werkstatt.

Richtig Herr Weiss, hier schlägt die Benzinmafia zu! Gut dass sie zum allgemeinen Protest aufrufen! Weiter so.
Der höchste Wirkungsgrad eines durchschnittlichen Verbrennungsmotors liegt im 5. Gang bei 80km/h, denn da pendelt sich die Drehzahl am optimalen Punkt zwischen 1500-2000 U/s ein. Wer also immer 80km/h (im 5. Gang) fährt braucht am wenigsten Bezin, daher sollte man das Tempolimit auch um den Dreh ansiedeln, wenn man die Umwelt schützen will.
Allerdings haben Sie nicht ganz Recht Herr Weiss, man kann sehrwohl etwas gegen die Benzinpreise tun!
Das wichtigste ist, immer genau dort zu tanken wo es am billigsten ist! Nur durch Konkurrenz kann man den Preis senken.
Aber das beste was man tun kann, ist der Bezinmafia den Kampf ansagen. Hinter der Bezinmafia stecken unter anderem die deutschen Karossenbauer. Wer es noch nicht geblickt hat, die Bezinpreise steigen und trotzdem braucht jedes neue Automodell aus Deutschland mehr Sprit! Wie kann das sein? Eigentlich müssten sich doch die Autobauer einen Kampf um das 3-Liter Auto liefern, aber warum nicht? Die deutschen Autobauer, Mercedes und andere verdienen kräftig mit, denn sie sind an den Spritkonzernen beteiligt! Falls es einem nicht klar geworden sein sollte, BMW, Audi, Mercedes und der Rest lacht sich ins Fäustchen, dass ihre Autos jedes Jahr mehr brauchen, unter dem Vorwand, man bräuche nun mehr Leistung, die Bezinpreise ständig steigen und die Deutschen auch noch so doof sind, dass ich auch noch weiter diese Autos kaufen.
Da hilft nur eines, spritsparende Autos kaufen! Weg mit der Benzinmaffia, stattdessen High-Tech-Produkte aus Asien kaufen. Asiatische Fahrzeuge spielen heute in der obersten Liga mit, das sind Spitzenprodukte mit unglaublich niedrigem Spritverbrauch.
Die deutschen haben die spritsparenden Technologien nicht verschlafen, sie haben sie bewusst ausgelassen, weil sie wussten dass ihre Käufer so doof sind auch noch weiter beim Daimler einzukaufen, weil man halt schon immer Daimler kauft. Und weil der Daimler eben mit Spritpreisen auch viel Geld macht, baut er auch jedes Jahr noch größere Motoren.

Mir ist das langsam egal. Ich fahr trotzdem und so wie es aussieht, fahren alle andern auch. Mir ist noch nicht aufgefallen, dass auch nur ein einziges Auto weniger fährt, also warum die Aufregung, machen kann man gegen die Multis sowieso nichts – oder?

Dass es Normalbenzin bald nicht mehr gibt, ist schon länger voraussehbar gewesen. In den meisten Ländern gibts nur noch Super.
Dies ist alledings das kleinere Problem, zumal ohnehin die meisten Super tanken, wie ich auch, obwohl Normal reichen würde.
Brutal ist die gewaltige Erhöhung, die im privaten Bereich zwar auch wirkt mit 1 bis 2 Euro pro Tank. Aber viel schlimmer im gewerblichen Bereich, der dann die wesentlich höheren Ausgaben wieder auf die Verbraucher weitergeben wird und muss.
Das Ganze ist jedoch nur der Anfang, die Spitze des Eisberges. In den nächsten 20 Jahren wird alles, was man aus den Massen herausholen kann, wesentlich teurer werden. Wie ein Schwamm, den man noch ganz fest zusammendrückt. Faziz: Die Schere geht immer noch weiter auseinander. Und Multis kassieren immer mehr.
Ich denke, aus der damaligen französichen Revolution haben die deutschen Schafe nichts gelernt, die Deutschen werden noch lange brauchen, bis sie begreifen, dass die eigentliche Macht nicht bei den Milliardären liegt, wenn es im Volk eine Einigkeit im Denken gibt, wie es sogar in unserer Hymne gesungen wird.
Trotzdem schönes Wochenende wünscht Markus vom Biberradio!

<p>So viel säuft Ihr Auto wirklich<br />
Verbrauchswerte auf dem Prüfstand<br />
02 November 2007</p>
<p>Wir haben 100 Autos auf ihren tatsächlichen Spritverbrauch getestet. Das Ergebnis schockiert: Unsere Autos schlucken bis zu 53 Prozent mehr, als die Prospekte der Hersteller versprechen!</p>
<p>Papier ist geduldig. Besonders, wenn es um die Verbrauchsangaben in den Hochglanzprospekten geht. Von so viel Sparsamkeit können die meisten Autofahrer nämlich nur träumen. Weil der Wagen nicht annähernd so genügsam ist, wie es die Herstellerangaben versprechen. Kein Wunder, denn die Verbrauchsangaben werden praktisch unter Idealbedingungen auf einem Rollenprüfstand ermittelt. Tatsächlich weichen die Praxisverbräuche zum Teil ganz erheblich von den Werksangaben ab, wie die beispielhaften Test-Werte (2006/2007 ermittelt) aus unserer Datenbank zeigen. Absolut betrachtet, ist der Mehrverbrauch bei den Dieseln relativ gering, prozentual aber oft so eklatant wie bei manchen Benzinern.</p>
<p>Klicken Sie auf das Bild und sehen Sie die 20 Top-Spritfresser in unser Galerie! (© autobild.de)
<p>So ermittelten wir den Testverbrauch: Es zählen nicht die unter Laborbedingungen ermittelten Verbrauchsangaben der Autohersteller, sondern nur der herausgefahrene Test-Verbrauch. Hierfür muss jedes Fahrzeug eine Vergleichsfahrt auf einem genau definierten Rundkurs absolvieren. Die Verbrauchsstrecke ist exakt 160 Kilometer lang und besteht aus Stadt-, Land- und Autobahnabschnitten. Gefahren wird zügig, aber nicht sportlich. Ziel der Verbrauchsfahrt sind möglichst realistische Verbrauchswerte unter Alltagsbedingungen, nicht jedoch die maximal erzielbaren Minimalverbräuche. Deshalb werden die erlaubten Geschwindigkeitsbegrenzungen ausgenutzt, also in der Stadt 50 km/h, auf Landstraßen 100 km/h. Auf der Autobahn gilt auf 20 Kilometern Vollgas, die restlichen 34 Kilometer werden mit konstanter Geschwindigkeit von 120 km/h abgespult. Entscheidend für genaue Ergebnisse ist exaktes Tanken. Zu Beginn und am Ende der Messfahrt wird der Tank deshalb randvoll befülltlt;

Kommentare sind geschlossen.