Bad Buchau, Autofahrer vor Reutlingen von Polizei schikaniert.

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Wer getraut sich da uns, die Ordnungshüter zu photographieren? …….ich, www.amfedersee.de

Bin mal wieder unterwegs nach Stuttgart als ich vor Reutlingen durch den Ursulaberg-Tunnel fahren will. Ca. 600 Meter davor denke ich was ist denn das, zwei Polizisten beim bergsteigen mit Wanderstock? Nein gibt es das, ja das gibt es, schnell mein Foto und ein paar Bilder aus 200 Meter. Statt Bergsteiger waren es 2 Polizisten  in Abschüssigen Gelände mit der Laserpistole bei Geschwindigkeitsmessungen hoch über dem Tunnelzugang, dem Staat das Weihnachtsgeld sichern. Nun ja, die Fotos gemacht und ich denke mir da wirst du gleich angehalten obwohl ich wesentlich langsamer war als die zulässige Höchstgeschwindigkeit, aber wie soll ein Bittel reagieren wenn er keine Argumente hat, peinlich. Gedacht – erwartet, gesehen, meine Camera noch knipsbereit werde ich herein gewunken , die Jungs beim Bergsteigen habe gute Arbeit geleistet und mich mittels Laserfernglas als Täter entdeckt und dem Streifendienst staatstreu gemeldet. Als nichts ging mit Geschwindigkeit und Palaver fand dann ein kleiner Auszubildender Bittel meinen Verbandskasten als abgelaufen……juhuuu ein Erfolg auf der ganzen Linie….seine Erstbeförderung gesichert..ein Mängelbericht hat er erstellt…wegen einem Verbandskasten, der jetzt ungültig ist! Ob ich bei einem Unfall noch hätte Erste Hilfe leisten dürfen mit einem abgelaufenen Verbandskasten , laut Polizei ist er ja nicht mehr tauglich, also dann auch nein und der Verletzte müsste verbluten. Womöglich ist das auch strafbar, helfen mit alten Pflastern. Der Strafzettel kommt per Post vom Landratsamt, die verdächtige Fotos sind gelöscht , wohl wissend dass meine Zweitcamera recht gute Bilder gemacht hat…lach.

noch eins: werde in Zukunft immer den alten, abgelaufenen Verbandskasten herzeigen bis der Strafzettel ausgestellt ist und dann oh Wunder den neuen unter dem Sitz gerade noch rechtzeitig entdecken und finden. Wer sich an sowas erfreut, dem soll die Freude gewähren, an Weihnachten macht man kleinen Kindern ja auch gerne mal eine Freude.

Ganz wichtig für sie: Schauen sie gleich nach ihrem Verbandskasten, sonst wird es teuer. Für 7.00 Euro gibt es bestimmt einen neuen für ihr Fahrzeug. Den alten können sie ja vorher herzeigen wenn sie genügend zeit für Unfug haben. Manche Zeitgenossen allerdings haben genügend davon.

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PS: zum ersten Kommentarschreiber, der natürlich nicht dabei war noch ein zwei Bilder von der vielbefahrenen Strasse. Sieht so eine viel befahrene Strasse aus, eher nicht sonst hätten die Jungs mit Laser-Messungen  zu tun gehabt. Jedenfalls kam in der halben Stunde in der ich aufgehalten wurde kein einziger Funkspruch von einem zuschnell gemessenen Fahrzeug. Wobei wir wieder bei den Zeitgenossen sind mit genügend Zeit.

25 Responses to Bad Buchau, Autofahrer vor Reutlingen von Polizei schikaniert.

  1. Dieter Heudorfer sagt:

    Naja,
    man muss nicht unbedingt ein Freund unserer Verkehrsvorschriften und der vielleicht teilweise übertriebenen Überwachung sein, aber wenn man diesen Beitrag liest, kann man doch wieder Verständnis haben.
    Da schreibt einer, er wurde schikaniert – er fotografiert während dem Autofahren – er war langsamer als erlaubt auf einer stark befahrenen Bundesstraße / Kraftfahrstraße etc. Wenn man in den Medien verfolgt, was täglich auf deutschen Straßen passiert, dann kann man schon verstehen, dass ein Autofahrer heutzutage beim Fahren seine Aufmerksamkeit dem Straßenverkehr zuwenden soll. Es gibt aber auch scheinbar Zeitgenossen, die eben viel mehr können als andere und verkannt werden.
    Aber ein normaler Autofahrer, der beim Fahren telefoniert oder die Landkarte liest oder sonstigen Papierkram auf dem Lenkrad hat – dieser Autofahrer sollte auf dem Parkplatz stehen und nicht im fließenden Verkehr anzutreffen sein.
    Wer aber scheinbar auch noch die Zeit findet, Fotos zu schießen, schöne Motive zu suchen und dabei auch noch deutlich langsamer fährt als zulässig und angemessen für die Strecke, dieser Autofahrer sollte sich besser überlegen, ob es nicht eine passende Verbindung der Deutschen Bahn von Biberach nach Stuttgart gibt – er würde einen nicht unerheblichen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.
    Meiner Ansicht nach – wenn man die Einstellung eines solchen Autofahrers mal etwas durchleuchtet und eine gewisse Absicht unterstellt – sollte dieser Autofahrer ganz auf die Bahn umsteigen.

  2. Heinz Weiss sagt:

    eine kamera 4 sekunden in die richtung halten ohne durchzuschauen und automatisch drei vier mal draufdrücken ist weniger ablenkend als bei einem neuen kfz das autoradio zu bedienen.
    schauen sie mal unter
    google- amfedersee.de/ bilder:
    was sie hier sehen sind fotos aus der hüfte geschossen..ohne stativ (nicht wie bei der Laserkamera)
    oK, kann ein bahnfahrer nicht wissen. die absicht brauchen sie nicht zu unterstellen, die ist bewusst vorhanden, mein natürlicher selbsterhaltungstrieb in sachen abzocke, meine mitmenschen zu informieren.

  3. Dieter Heudorfer sagt:

    ohne das Thema hier breit treten zu wollen – aber bei der von Ihnen beschriebenen Fahrweise darf es doch nicht verwundern, dass vor Ihnen keine Fahrzeuge zu sehen sind – die sind doch alle hinter Ihnen. Kennen Sie den Unterschied Schlange / Autoschlange …

  4. Spengl sagt:

    Ich kenne eine Person aus Buchau die ständig propagiert zu langsam fahren wäre gefährlicher als zu schnell fahren. Dass nun ausgerechnet diese Person zu langsam fährt und dabei auch noch Fotos macht finde ich schon seltsam. Eine Geschwindigkeitsmessung vor einem Tunneleingang ist völlig in Ordnung, ein Tunnel ist ein gefährlicher Ort, hier sollte jeder lansgam fahren! Das hat gar nichts mit Schikane zu tun. Im Gegenteil, hier wurde die Polizei provoziert und von ihrer Arbeit abgehalten, das ist Verschwendung von Steuergeldern! Ich kenne da auch jemanden aus Buchau der ständig die Verschwendung von Steuergeldern anprangert …
    Ich muss sagen dass das ganze hier langsam lächerlich wird. Jeden Tag immer noch abstrusere Themen über völlig normale Vorgänge, die so dargestellt werden als handle es sich um einen Skandal der Staatsmacht. Eventuelle leidet jemand unter Verfolgungswahn und sollte sich helfen lassen.

  5. reisender sagt:

    Recht hat Herr Heudorfer, alle Rentner und Langsamfahrer weg von der Strasse. Wenn langsam fahren eine Provokation ist müssen diese Verkehrsteilnehmer mit der Bahn fahren und das sind nicht wenige.

    Gut zu wissen, es gibt ein Verfallsdatum für Verbandskästen. Raus damit und ein neuer rein. Bin mir fast sicher jeder dritte hat so ein Altverbandskasten im Fahrzeug.

    Zu den Fotos, 4 verschiedene Zeitmomente und tatsächlich kein hohes Verkehrsaufkommen zu erkennen und demnach auch nichts los mit Verwarnungen wegen schnellem fahrens laut Aussage des Berichtes. Da kommt so ein Mercedesfahrer gerade recht gegen die Langeweile.

  6. frau am steuer sagt:

    ehrlich: wenn erhöhte Geschwindigkeit gemessen wird, wird rausgewunken. Das ist in Ordnung und im Sinne der Geschwindigkeitsüberschreitung. Wenn eine “ Fahrzeugkontrolle“ durchgeführt wird, wird auch rausgewunken, ok.
    Habe aber noch nie erlebt, dass ich rausgewunken wurde, weil ich innerhalb der vorgeschriebenen Geschwindigkeit blieb und dann auf technische Korrektheit überprüft wurde. Seltsam…. hat wohl der Lasergucker den Foto gesehen? Darf man keine Brücke mehr knipsen? …. letztendlich ist es so wie immer…die Polizei sucht solange alles ab, bis sie etwas findet….stimmt! Und was hätte ich gemacht, weil mein Verbandskasten überhaupt kein Haltbarkeitsdatum hat…….muß ich den Kassenzettel bei mir führen… oder ihn wohl kühl lagern?
    PS: Frau am Steuer macht viel mehr als Männer denken…..in den Kasetten krutscheln…. den Lippenstift in der Tasche suchen…..Zigarette anzünden….den Männern nachgucken….und und und….

  7. anabell sagt:

    An: „frau am steuer“
    Klar machen wir Frauen noch viel mehr im Auto, was uns vom Straßenverkehr ablenkt. Es gibt viele Dinge die man beim Autofahren nicht machen sollte. Aber der Fahrer des weißen Mercedes hat die Polizei vorsätzlich provoziert! Das ist was ganz anderes. Er versucht gezielt die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken um dann von einer „Schickane“ zu sprechen.
    Es ist auch erlaubt vor das Haus von Herrn Weiss zu stehen und ihn ständig bei seiner Arbeit zu fotografieren (solange man die Bilder nicht veröffentlicht). Ich würde dann gerne mal Herrn Weiss erleben, wie er so reagiert …
    Ich habe für solche Aktionen absolut kein Verständnis. Es handelt sich nicht um Abzocke wenn vor einer Tunneleinfahrt die Geschwindigkeit gemessen wird. Ein Tunnel ist ein gefährlicher Streckenabschnitt!
    Werter Herr Weiss, bei aller Hochachtung, aber hier haben Sie sich selbst ins Knie geschossen. Die Peinlichkeit erreicht langsam ein niegedachtes Ausmaß.

  8. Der Verbandkasten sagt:

    Hallo,
    ich möchte hier was klarstellen:
    Auf dem Verbandkasten ist kein Verfallsdatum, weil der Kasten nicht verfallen kann!!! (Gilt auch für Verbandkissen) Allerdings können manche Teile des Inhalts Verfallen! Diese haben ein aufgedrucktes Datum (steriele Verbandsmaterialien). Deshalb bitte den Inhalt überprüfen und nicht das Plastik-Gehäuse!
    Es wird ein sogenanntes „Nachfüll-Set“ angeboten, jedoch ist ein komplett neuer Kasten oft billiger.

  9. Tunnelgegner sagt:

    Text gefunden von Jörg Albrecht, Studium der Biologie an der TU Braunschweig.

    „Niemand liebt Tunnel“, bestätigt der Psychologe Andreas Mühlberger von der Universität Würzburg. Am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen hat er vor einigen Jahren zusammen mit Heinrich Bülthoff einen Simulator entwickelt, mit dem sich die Fahrt durch einen Straßentunnel täuschend echt ins Bild setzen lässt. Ein hydraulisch bewegter Stuhl vor einer Panoramaleinwand verschafft den Probanden exakt das Erlebnis, das sie in der Realität nach Möglichkeit vermeiden. Ihr Blick wird starr, Beklemmung legt sich über die Brust, die Handflächen werden feucht, die Augen blinzeln häufiger.
    Zehn Prozent aller Autofahrer, schätzt Mühlberger, leiden so stark unter den Symptomen, dass sie alles unternehmen, um Tunnelfahrten aus dem Weg zu gehen. Was die Sache nur verschlimmert, denn das Einzige, was helfen würde, wäre, sich der Situation immer wieder auszusetzen. „Die Antizipation der Furcht“, sagt Mühlberger, „schränkt sonst irgendwann stärker ein als die Furcht selber.“ Im virtuellen Tunnel, haben die Psychologen herausgefunden, lässt sich die Phobie besser als draußen im wahren Leben bekämpfen, weil jederzeit eingegriffen oder abgebrochen werden kann. Neun von zehn Patienten können auf diese Weise von ihren Ängsten befreit werden. In Würzburg hat Andreas Mühlberger mit wesentlich einfacheren Mitteln als in Tübingen einen zweiten Simulator gebaut. Die Ergebnisse sind dieselben: Furcht, die erlernt wird, lässt sich durch wiederholte Konfrontation wieder verlernen.

  10. cali freund sagt:

    Man kann schon etwas ins Netz stellen.
    Aber dazu sollte man sich auch in der Rechtschreibung auskennen.
    Dies läßt in diesem Beitrag sehr zu wünschen.
    Als „mögchtegern Reporter“ ist dies nicht besonders repräsemtativ.
    Also nächstes Mal erst denken, dann schreiben

    ANMERKUNG DER REDAKTION…lies mal deine schreibfehler( …lässt, repräsentativ und möchtegern)…lach…also doch erst denken bevor du möchte gern sein willst was dir mit 3 schreibfehlern so nicht gelingen wird…

  11. (s)chreibfehler sagt:

    @cali freund: Wenn man schon nichts anderes zu tun hat als nach Rechtsschreibfehler zu suchen, dann bitte bevor man auf „senden“ klickt, auch nach eigenen Rechtschreibfehler suchen 😀

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie natürlich auch behalten 😉

  12. cali freundin sagt:

    Möchte mich für meinen Cali Freund entschuldigen. Er kann den Lehrerzeigefinger einfach nicht in der Hosentasche lassen. Seine Fingerkuppen sind so klein, dass sie NIE beim Tippen die Nebentaste treffen.
    Vielleicht kann ich ihn doch noch überzeugen, lieber einen Kommentar zu verfassen, der sein Meinungsbild zum Thema “ abgelaufener Verbandskasten“
    widergibt. Das wäre mir weniger peinlich.

  13. Frau M. sagt:

    An die Situation kann ich mich genau erinnern. Da parkte das Polizeifahrzeug
    an der Notrufsäule, weil der Polizist, der fuhr, sich beim Bedienen des Sprechfunkgerätes verletzte. Der weiße Mercedes, immer hilfsbereit, hielt dahinter an und leistete Erste Hilfe mit einem Pflaster aus seinem Verbandskasten. Als der Polizist sah, dass das Haltbarkeitsdatum darauf abgelaufen war, – er war ja im Dienst- bekam er fürchterliche Angst vor einer Infektion und stellte aus diesem Grunde dem WEISS(en) Engel eine Verwarnung aus. ( Ich persönlich glaube, dass ihn der Neid packte, weil er sich privat nur einen Kleinwagen leisten kann.)

  14. Dr. Auto sagt:

    Mir ist nichts bekannt von einem Patient der durch die Behandlung mit einem abgelaufenen Verbandskasten krank, verseucht oder gar verstorben ist. Hier in Deutschland herrscht der Staatswahn und leider geht es nur um Abkassieren am Schluss. Egal wie sie drüber denken, es ist kein Fall darüber publiziert. Übrigens wird spätestens nach 10 Minuten der am Unfallort angebrachte Verband des Laiensanitäter vom eintreffenden Notarzt oder vom Diensthabenden Arzt im Krankenhaus entsorgt. was soll der staatlich verordnete Schwachsinn, in Somalia wären die Leute froh an dem Verbandsmaterial was in unserem Lande als Abgelaufen in den Müll geworfen werden muss ! Das erschreckende ist das Polizisten hier mitspielen. Diese sehen doch am besten was mit dem Erstehilfe-Verband geschieht am Unfallort.

  15. Dr. Knochenbruch sagt:

    Die Sache mit der Sterilität der Kompressen wird doch völlig überbewertet. Es geht schließlich nicht darum, saubere Wunden im sterilen OP zu verbinden, sondern um dreckige Wunden in freier Wildbahn provisorisch zu versorgen.
    Mal ganz abgesehen davon, dass sterile Kompressen wegen MHD nicht plötzlich unsteril werden, sauber genug zum verbinden sind sie allemal.

  16. Reisender sagt:

    Pech gehabt, wäre in der gleichen Zeit als sie schikaniert wurden drei Schnellfahrer gesichtet und mit der Laserpistole überführt worden hätte jeder vernünftige Polizist hätte sie davon geschickt ohne Strafzettel um auf dem kleinen Seitenstreifen Platz zu schaffen für die kapitaleren Verkehrssünder. Schnell fahren bringt immer mehr Geld als ein KFZ-Verbandskasten, lernt Polizist bereits bei der Beppo.

  17. m.h. sagt:

    Es ist immer das gleiche Theater. Die Arbeitende Bevölkerung wird vom Staat sowieso schon abgezockt wo es nur geht. Jetzt kommt die Polizei noch dazu und die machen da noch tatkräftig mit anstatt Sie mal ihr Hirn einschalten würden und den normalen anständigen Bürger, dem mal was passiert in Ruhe lassen würden. Ein Beispiel (gesehen vor längerer Zeit in Biberach). Alkoholisierte Randalierer pöpelten Leute an. Dann kamen zwei Polizisten, da lag noch neben denen ein armer Penner auf einer Parkbank. Was denken Sie was die Polizei machte? Sie forderten den Penner auf die Bank zu verlassen und zu den Randalierern trauten sich die Feiglinge nicht hin. Super. Immer drauf auf die Armen und Unschuldigen Bürger, denn von denen bekommt man die Bußgelder natürlich einfacher. Pfui Teufel vor euch. Und übrigens noch eins. Beobachtet doch Bitte mal den Zebrastreifen bei der GHS in Bad Buchau. Oft halten die Autos dort nicht an. Schüler und kleine Kinder sind dort sehr gefährdet. Da steht natürlich kein Polizist. Lohnt sich wahrscheinlich auch nicht. Aber dort eine Radarfalle, und vor allem am Sonntag oder zu den Zeiten, wo keine Schule ist aufzustellen, das scheint sich zu wohl lohnen. Ein Kinderleben weniger ist da anscheinend egal. Da macht man ja kein Geschäft.

  18. T.A.S. sagt:

    Für mich ein Bericht, der so gut geschrieben war, dass ich echt lachen musste! Zu den Kommentaren: Toll, dass es so viele Spiesser gibt, Gott sei Dank, dass es auch solche Leute wie den Schreiber gibt!!! Anarchie in Bad Buchau! Weiter so!

  19. Heinz Weiss sagt:

    …danke für das Lob, eigentlich gebührt es den Statisten. Ohne deren strengen Einsatz dies nicht möglich gewesen wäre…lach

  20. Lord Vader sagt:

    Ich finde, wer Bonzenautos fahren kann, der sollte sich auch einen Verbandskasten leisten können. Oder? Oder will der Beitragschreiber etwa im Falle eines Unfalles mit abgelaufenem nicht mehr so ganz sterilen Materialen erstversorgt werden und Wundinfektionen oder dergleichen riskieren?

  21. Heinz Weiss sagt:

    Eine Wundinfektion durch einen Verbandskasten ist noch nicht vorgekommen, aber in ca.40000 Fällen BRD weit von Wundinfektionen in unseren sterilen Krankenhäusern sagt alles. Die letzte die ich weis war diesen Sommer, ein Freund von mir im Kreiskrankenhaus Biberach bei einer Blinddarm-OP. Dann lieber einen verpackten abgelaufenen Verbandskasten. Gibt es eigentlich im Verkehrsrecht einen -§- Tatbestand dazu ?, glaube nicht.

  22. Lord Vader sagt:

    Die Frage ist auch, wieviele Patienten täglich in unseren Krankenhäusern operiert, genäht oder sonst was werden und wieviele mit abgelaufenen Verbandskästen erstversorgt werden…

  23. Student sagt:

    128.000 Wundinfektionen pro Jahr nach Operationen
    Die Zahl der Patienten, die nach einer Operation aufgrund mangelnder Sterilität eine Wundinfektion erleiden, liegt bei 128.000. Woran es mangelt, zeigen Untersuchungen in NRW und Niedersachsen. Über 40% der Krankenhäuser, die ihre OP-Instrumente hygienisch aufbereiten, erfüllen derzeit nicht die gesetzlichen Anforderungen.
    In Deutschland rechnen Experten mit jährlich 128.000 postoperativen Wundinfektionen. Die betroffenen Patienten bleiben im Schnitt zwei Wochen länger im Krankenhaus, was zusätzliche Kosten in Form von Medikamenten, Bindung von medizinischem Personal, Verdienstausfall usw. verursacht.

    Dass im Bereich der Sterilgutversorgung dringender Handlungsbedarf besteht, verdeutlichen die vorläufigen Untersuchungsergebnisse von Bezirksregierungen und Gewerbeaufsicht in NRW und Niedersachsen, die Steril-Anlagen in Krankenhäusern und die Reinigungsqualität in Endoskopie-Einheiten, z.B. bei niedergelassenen Ärzten, analysierten. Über 40% der Krankenhäuser, die ihre OP-Instrumente hygienisch aufbereiten, erfüllen derzeit nicht die gesetzlichen Anforderungen. 75% dieser Einrichtungen können lediglich durch Neuanschaffung der Sterilisatoren den gesetzlich geforderten Stand der Technik erreichen.

    In vielen Krankenhäusern ist die Zentralsterilisation „das ungeliebte Kind im Keller“. Dabei beläuft sich in einem 400 Betten Haus der Instrumentenwert auf fast 5 Mio. Euro, hinzu kommt ein Servicebedarf von 3 Mio. Euro. Und: fehlerhafte Siebe und Nichtverfügbarkeit von Instrumenten erhöhen die Kosten je 10.000 Operationen um ca. 200.000 Euro.
    Dagegen ist ein original verpackter 10 jähriger Verbandskasten das Sterilste Verbandsmaterial was ich kenne.

  24. Zweithelfer sagt:

    Wie der Kommentarschreiber mir versicherte nimmt er sicherheitshalber ab sofort eine junge Krankenschwester auf dem Rücksitz mit, da kann er immer mal wieder Übungen zur Gesundheit, Freude und Erstehilfe durchführen, eine vorsorgliche Idee wie ich finde. Also raus mit dem Verbandskasten und rein mit der Verbandsschwester.

  25. zweithelferin sagt:

    so mach ichs auch…, raus mit dem Verbandskasten und rein mit dem Assistenzarzt. 😉