Bad Buchau, 12-jähriger Schüler angefahren

BAD BUCHAU – Ein 12-jähriger Schüler ist am Dienstag kurz nach 7 Uhr auf
einem Fußgängerüberweg beim Überqueren der Wuhrstraße in Bad Buchau
von einem Auto angefahren und verletzt worden. Er wurde mit einem Rettungswagen
in die Kreisklinik nach Biberach gebracht. Die Verletzungen
waren zum Glück nicht so schwerwiegend, so dass der Junge nach ambulanter
Behandlung nachhause entlassen werden konnte.
Eine 57-jährige Autofahrerin hatte den Schüler vermutlich übersehen, weil
ihre Sicht aufgrund vereister und beschlagener Scheiben am Fahrzeug
mangelhaft war. Die Frontscheibe war lediglich notdürftig vom Eis befreit. Die
Polizei hat gegen die Frau eine Strafanzeige erstattet, welche auch die
sofortige Beschlagnahme des Führerscheins zur Folge hatte.

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13 Antworten auf Bad Buchau, 12-jähriger Schüler angefahren

  1. Heinz Weiss sagt:

    Auch der Umgang mit vereisten Scheiben und einem zugeschneiten Auto will gelernt sein. Einfach den Motor anwerfen um aufzutauen gilt nicht. Bei den frühlingshaften Temperaturen sind zwar Kälte, Eis und Schnee momentan äußerst unwahrscheinlich, aber falls der Winter doch noch Einzug halten sollte, müssen Autofahrer einiges beachten, so der Automobilclub von Deutschland (AvD).

    So sollten die Scheiben und die Außenspiegel eines Autos vor dem Start bis in die Winkel vollständig von Schnee und Eis befreit werden. Lieblos gekratzte “Gucklöcher” sind verboten – sie gefährden die eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer.

  2. Biberradio sagt:

    Kein Mitleid mit der Autofahrerin!
    Muss denn wieder erst ein Kind verletzt werden, wegen der Faulheit, die Fenster klar zu machen. Auch wenn man mit Zeitdruck losfahren muss, dann spielt eine mögliche Verspätung sofort keine Rolle mehr. Das darf nicht sein!
    Auch wenn man 10 Minuten braucht, alle Autofenster, auch das Heckfenster manuell ganz freizumachen, sind dies sinnvolle Minuten um vor Unfällen zu schützen.
    Pappe weg ist hier ok!

    • Andreas sagt:

      Klar ist das O.K. !
      Es sollten viel mehr Kontrollen gemacht werden und saftige Bußgelder kassiert werden BEVOR etwas passiert. Ich hasse diese Blindfahrer !
      Andreas

  3. Buchauer sagt:

    So, jetzt haben wir schon das zweite Kind, das in der Wuhrstraße angefahren wird. Ich hoffe, dass jetzt der Gemeinderat in Bad Buchau endlich mal aufwacht, oder wird jetzt weitergeschlafen und abgewartet, bis wir ein totes haben?? Ich hoffe nicht!!! Jetzt schaut euch bitte mal die Zebrastreifen in Bad Buchau mal genau an, bitte auch den bei der Grund- und Hauptschule! Dann achtet mal bitte darauf, wenn ihr durch andere Städte mit dem Auto durchfährt!!!
    1. Unsere Zebrastreifen in Bad Buchau sind völlig unscheinbar und oftmals an sehr gefährlichen Stellen, meistens kurz nach einer Kurve, so auch bei der Schule.
    2. Ich finde auch, dass unsere blauen Zebrastreifenschilder viel zu klein sind, bzw. zu unauffällig. In anderen Städten sind diese oft aufälliger und größer, z. B. die dreieckigen mit “Vorsicht Schüler, manchmal auch mit gelben Blinklicht” und auch oftmals vorher groß auf die Straße gekennzeichnet!! Ich denke, wenn wir schon an so unmöglichen Stellen Zebrastreifen haben müssen, dann sollte man die so auffällig wie möglich kennzeichnen. Diese Investition sollten unsere Kinder einfach wert sein!!! Übrigens habe ich des öfteren beobachtet, dass beim Zebrastreifen an Schule, wenn diesen unsere Kinder überqueren möchten, die Autofahrer nicht immer anhalten! Hier könnte die Polizei des öfteren mal präsent sein!!

  4. vater sagt:

    stimme ihnen in allen punkten vollkommen zu!
    es muß immer erst was passieren dann wacht man auf schläft aber dann auch bald
    wieder ein.denn seien wir doch mal ganz ehrlich.die leute die über den unfall gelesen
    oder gehört haben kratzen jetzt bestimmt ihre autoscheiben bis ins letzte eck frei.
    aber wie lange???dann wird im gleichen trott weitergemacht.traurig aber leider
    wahr.und wer da was anderes sagt,na ja……
    was die ampeln angeht.was in so mancher stadt zu viel ist ist bei uns zu wenig
    gerade in der wuhrstraße gehört schon lange eine ampel hin.meine eigenen kinder
    überqueren tagtäglich diesen zebrastreifen.mir wäre echt wohler wenn da eine
    ampel stehen würde.und sicher spreche ich da vielen eltern aus der seele.das gilt
    natürlich auch für alle anderen verkehrsteilnehmer.vor allem auch die älteren
    menschen wären dankbar wenn sich da etwas tun würde!!!
    was die unfallverursacherin angeht macht sich diese bestimmt vorwürfe bis
    zum geht nicht mehr und wird den tag auch nicht vergessen.
    und da sollte sich so ein mancher erst an der eigenen nase heben bevor er da
    gleich mit verurteilen anfängt.aber solange es einen nicht selbst betrifft………

  5. gerd001 sagt:

    Ampel in der Wuhrstr.??? Finde ich eine gute Idee! Aber unsere Herren im Rathaus??? Na ja die haben halt ihre Kurgäste im Kopf sonst nix!

    • vater sagt:

      experten gefragt
      geht das eigentlich zebrastreifen und ampel?
      oder heißt,s da entweder oder?
      wenn ja wäre ich für die ampel.beides zusammen wäre
      natürlich super!
      also wer ist verkehrsexperte?

    • Beobachter sagt:

      Also was haben unsere Kurgäste mit dem Unfall zu tun? Schon rein gar nichts. Was unsere Stadträte im Kopf haben vielleicht schon eher. Dieser so wichtige Fußgängerüberweg ist wirklich sehr unglücklich angelegt. Wenn man von Kappel kommt, werden Kinder hinter parkenden Autos verdeckt. Umgekehrt sehen die Kinder nicht, ob sich ein Auto nähert. Manche Autofahrer achten wohl eher darauf, ob sie noch an der Engstelle vor dem Gegenverkehr durchkommen können, als auf Fußgänger , die die Strasse überqueren wollen. Die Gefahrenquelle ist also baulich “erzeugt” worden. Dafür müssen letztlich unsere Stadträte mit geradestehen. Handeln ist hier dringend angebracht.

  6. stadt bad zebrastreifen sagt:

    in buchau wurde an den überwegen wohl nicht gespart.muss noch eines zu den lochkratzern an den autoscheiben sagen.das geht garnicht, und ist absolut dumm, und oberfaul,und gefährlich.in der schussenriederstr. beim kreissverkehr ist ja das grösste chaos der zebras angesagt.warum muss jetzt frag ich mal auch noch ein zebrastreifen zur spitalstrasse runter sein?kommen da die leute nicht auch so rüber und können mal warten?da ist doch so wenig los auf der nebenstrasse.die fussgänger laufen auch öfter zu ohne zu schauen oder fahren einfach mit dem rad durch.andere gemeinden bekommen nicht mal einen streifen obwohl sie nötig wären.so übergänge sind nicht nur sicher sie sind auch gleichzeitig gefährlich.

  7. mal anderst sagt:

    Warum wird nun auf einmal der Zebrastreifen an der Wuhrstrasse in Frage gestellt? Wie lange gibt es diesen schon? Sind es nicht unsere lieben Buchauer Mitbürger die zum Teil immer noch nicht wissen, dass wir eine 40er Zone haben und dadurch mal schnell um die Kurve fahren? Müssten die nicht unsere Zebrastreifen in Bad Buchau kennen? War es ein Buchauer oder ein Fremder der diesen Unfall verschuldet hat? Soll jetzt ein Zebrastreifen schuld sein oder der Gemeinderat oder oder oder.
    Schade das die Polizei nicht bei dieser Wetterlage öfters kontorolliert, wie manche ihre Autos von Schnee und Eis am frühen Morgen befreien.

    • selbst betroffen sagt:

      @mal anderst:
      vor ca. 20 Jahren stand ich mit meinen Geschwistern an genau diesem Zebrastreifen. Und welcher Zufall unser Vater fuhr gerade mit dem Fahrzeug stadteinwärts und hielt für uns. Wollte uns rüberlassen. Ich weiss es noch wie heute – er wurde von einem Auto überholt und wir beinahe überfahren. Und das schon ohne Verengung! Und ich meine zu wissen, dass auch damals Tempo 50 und Rücksicht auf Fussgänger gegolten hat…

      Wenn man sich mal Reality-TV antun will: einfach ne halbe Stunde die Autofahrer an den Engstellen beobachten. Da tun sich menschliche Abgründe auf. Da zeigt jeder sein wahres Gesicht. Am besten sind die, die ganz verbissen und schnell fahren und dann entweder doch noch bremsen müssen oder Kontakt mit den Sicherheitsbarken haben – einfach zum Schiessen!
      Noch schlimmer sind alerdings die Busfahrer: die fahren ab der Federseefiliale mitten auf der Strasse um nicht bremsen zu müssen: Darwin lässt grüßen: Der Stärkere gewinnt!

  8. Daniel sagt:

    Genau so ist es, die Busfahrer denken doch sowieso immer sie haben alle Rechte auf der Straße und jetzt kommt mir bitte nicht mit, och ein 12 T Schiff wieder in fahrt zu bringen ist ganz schön schwer, jeder würde gerne dadurch fahren ohne anhalten zu müssen, wieso werden dort nicht endlich einfach mal Vorfahrtsschilder angebracht verdammt des regt mich schon auf seit diese doofen Verengungen da hingebaut wurden und was die bringen sollen versteht sowieso kein Mensch, es ist alles viel zu unübersichtlich gebaut, der Zebrastreifen am Polizeirevier z.B., dort muss man erst mal schauen dass man nicht gegen den Randstein brettert, wenn gleichzeitig ein anderes Auto auf der gegenspur kommt, dann sofort links rechts schauen, dass problem ist nur, dass durch die Ecke des Edeka ladens kaum ein Sichtfeld da ist, auch ich würde Ampeln an den Zebrastreifen in Buchau sehr begrüßen!
    Jetzt habe ich mal eine Allgemeine Frage zu den Fahrbahnverengungen, wer ist denn da schuld wenn man jetzt zb: einem anderen Auto den Spiegel wegfährt? hat dieses Auto nämlich noch beheizte und einklappbare Spiegel ist man locker mit nem 1000er dabei!
    Wer ist schuld? denn Vorfahrtsregeln gibt es ja nicht!

  9. HPS sagt:

    es stimmt. Die zur Verkehrsberuhigung erstellten Inseln der Wuhrstraße bewirken das genaue Gegenteil. Wer als erster da ist, hat Vorfahrt, ergo: rauf aufs Gas.. Dazu werden die Zebrastreifen auch noch hinter fröhlich vor sich hinwucherndem Gebüsch versteckt. Da helfen auch die nachträglich aufgestellten Warnbaken nichts mehr..
    Die Straßenführung an der Ecke Polizei/Edekaladen ist ebenfalls gemeingefährlich. Diese unsymmetrische Straßenverengung mit einem Zebrastreifen zu koppeln, grenzt schon an Fahrlässigkeit.
    Andererseits passt das aber schön ins Buchauer Stadtbild, denn schon auf der Umgehungsstraße lernen unsere Gäste alles über die Risiken im Straßenverkehr. Die Ein- und Ausfahrten in die Stadt sind schön in die Kurvenbereiche gelegt, unübersichtlich und gefährlich. Die Unfallstatistik sagt hier mehr als tausend Worte!
    Es ist nicht schlimm, Fehler zu machen, schlimm wird’s erst, wenn man sie sich nicht eingesteht. Alles ist reversibel, alles ist machbar. Also bitte, wenigstens Wuhr- und Hauptstraße sicher machen, unseren Kindern, Bürgern und nicht zuletzt unseren Gästen zuliebe..
    Eine Sicherheitsbegehung aller Buchauer Fußgängerüberwege durch unseren bekanntermaßen sachkundigen Gemeinderat würde bestimmt den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag hervorbringen…
    Ärmel hoch! Jetzt!

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