Archiv des Autors: Fabian Weiss

Uni Ulm in der Presse und TV

Über das Team Spatzenhirn der Uni Ulm wird in RegioTV und SüdWestPresse berichtet:

Video bei RegioTV

Nicht nur mit weitem Abstand, es war auch ein Sieg mit Ansage. Im vergangenen Jahr hatte das Ulmer Team beim studentischen Wettbewerb für autonome Modellfahrzeuge, für Autos im Maßstab 1:10 also, die vollkommen selbstständig fahren, den 5. Platz belegt. “Damals habe ich versprochen: Wir kommen wieder und gewinnen.” Sagt Fabian Weiss. Der 26-Jährige, der Informationstechnologie an der Uni Ulm studiert, lacht. Gelacht hat damals wohl auch die Konkurrenz, von fünf auf eins, die Ankündigung hörte sich etwas vermessen an. Weiss hatte aber beim Cup 2010 gesehen, was die anderen Teams können. Sein Eindruck: “Die kochen auch nur mit Wasser.”

Und so machten sich im Oktober 2010 die Studenten erneut ans Werk. 13 hatten sich zusammengefunden, um ein Fahrzeug für den Carolo-Cup zu bauen. Das Thema sei im Prinzip klar gewesen, “nicht aber, worauf wir uns einlassen”, spielt Weiss auf die zeitliche Vereinnahmung an. Schnell kristallisierte sich nämlich heraus, dass das Projekt den ganzen Studenten fordern würde. Werkshalle statt Hörsaal, schlimmer noch: Werkshalle statt Weihnachten. Skifahren? Gestrichen, sagt Jörn Adermann, der Elektrotechnik studiert. Selbst an Silvester arbeiteten sie noch bis 22 Uhr. Viel Arbeit, viel Stress; keiner will allerdings diese Erfahrung missen, sagt Weiss, “für mich ist es der Höhepunkt im Studium. Wir haben Dinge gelernt, die wir in keiner Vorlesung lernen.”

Dazu gehörte die Abstimmung im Team, das den nicht ganz unumstrittenen Namen “Spatzenhirn” trägt. Der Begriff, so der Einwand von Prof. Klaus Dietmayer, sei nicht positiv besetzt. Der Leiter des Instituts für Mess-, Regel- und Mikrotechnik der Uni Ulm, der das Projekt in die Wege geleitet hatte, musste sich aber eines Besseren belehren lassen: Ein wenig Selbstironie ist der Sache nur zuträglich, zumal “seine” Studenten letztlich auch das beste Fahrzeug präsentierten. Worauf Dietmayer mächtig stolz ist, “die TU hinter sich zu lassen, das heißt was”.

Freilich, anfangs lief nicht alles rund, “wir waren etwas planlos, auch weil wir uns selber organisieren mussten”, räumt Weiss ein. Zweigeteilt gingen sie das Projekt an, ein Team kümmerte sich um die Hard-, das andere Team arbeitete an der Software. Die Kommunikation zwischen beiden Teams war mit das Schwierigste, “wir haben alles basisdemokratisch entschieden, ohne Chef”, sagt Weiss. Da habe sich schnell gezeigt, auf wen Verlass und wer motiviert war. Überhaupt: Die Motivation war eine der wichtigsten Eigenschaften, sagt Adermann, “sonst wäre das alles nicht möglich gewesen”. Doktorand Marcus Konrad, der das Coaching übernommen hatte, musste jedenfalls nicht groß eingreifen, “der studentische Sauhaufen” hatte nach Anlaufschwierigkeiten alles im Griff.

Das Fahrzeug selber: ein Auto aus dem Modellbau-Laden, von dem nur das Fahrgestell mit Achsen und Rädern übrig blieb und den die Studenten mit High-Tech vollstopften. Sensoren über Sensoren, vorne, hinten, seitlich. Eine Kamera, die auf dem Dach montiert ist. Angetrieben wird das Auto von einem Elektromotor, der drei Tage vor dem Wettbewerb den Geist aufgab. Er war der Dauerbelastung nicht gewachsen, “rauchte regelrecht ab, acht bis zehn Stunden Betrieb pro Tag ließen den Motor durchbrennen”, erklärt Adermann. Um “UL-Spatz 2″ ins Rennen schicken zu können, wurde das Vorgänger-Modell “UL-Spatz 1″ ausgeschlachtet.

In Braunschweig dann sahen die anderen Teams relativ alt aus. Auf dem Rundkurs ohne Hindernisse flog “Spatz 2″ nur so dahin, 396 Meter legte das Fahrzeug zurück. Der Vorteil der Ulmer: Während die anderen Modellautos konstantes Tempo fuhren, beschleunigte der Ulmer Renner auf der Geraden und bremste vor der Kurve. “Unsere Stärke ist die Regelungstechnik, das muss uns erstmal jemand nachmachen”, sagt Fabian Weiss. Beim Rundkurs mit Hindernissen belegte “Spatz 2″ ebenfalls den ersten Platz.

Lediglich in der Disziplin “Einparken” musste das Ulmer Team drei anderen den Vorrang lassen. Aber, wie sagt Prof. Dietmayer: “Für den Carolo-Cup 2012 muss es ja auch noch Luft nach oben geben.”

Text: SWP.de, RUDI KÜBLER, 01.03.2011

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Einkaufen im Internet – schnell – preiswert – modern

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Chronologie eines Skandals in Bad Buchau

Im vergangenen Jahr hatten wir in Buchau den schwerwiegenden Fall, dass der Jugendmusikschulleiter wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in 4 Fällen verurteilt worden war. Nach seiner Entlassung durch die Stadt kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Bürgermeister Peter Diesch, einigen Gemeinderäten und mir. Und das ging monatelang so:

..der Weiss soll zurücktreten.. ..der Weiss soll sich öffentlich entschuldigen.. ..der Weiss ist ein Verleumder… der Weiss ist ein Stadtbeschmutzer, der Weiss gehört nicht in den Gemeinderat…

Entscheidende Sachverhalte sind der Öffentlichkeit bis heute nicht bekannt. Aus diesem Grund gebe ich hier nun Ablauf der Ereignisse mit Originaldokumenten frei (PDF Dokumente verlinkt).

Am 16.11.2009 bat ich BM Diesch um eine Unterredung unter vier Augen. Sie fand im Rathaus statt. Ich setzte ihn davon in Kenntnis, dass der Buchauer Jugendmusikschulleiter am 24.8.2009 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden war da er die Tat gestanden hatte. Ich hatte diese Information aus Kreisen von Geschädigten erhalten, mit der Bitte, den Sachverhalt auf AmFedersee.de zu veröffentlichen, damit Kinder und Eltern Klarheit haben und zu ihrem Schutz reagieren können. Auch dies teilte ich BM Diesch mit.

Ich versuchte Bürgermeister Peter Diesch davon zu überzeugen, dass zwei Dinge notwendig sind:
a) Sofortige Trennung vom Jugendmusikschulleiter
b) Sofortige Information der Öffentlichkeit durch die Stadt

In der darauf folgenden öffentlichen Sitzung des Sozial-, Schul- und Kulturausschusses vom 17.11.2009, bei welcher leider keine Zuhörer mehr da waren, wurde dann gegen 22.08 Uhr der Beschluss zur sofortigen Trennung gefasst – einstimmig. Als es dann aber um die Frage ging, ob die Öffentlichkeit durch die Stadt unterrichtet werden solle, war von Einigkeit keine Spur mehr.

Der von BM Diesch herbeigeführte zweite Beschluss ergab:
Die Räte Weiss und Winkler traten für die sofortige Veröffentlichung ein. CDU- Fraktionsvorsitzender Dr. Karl Sandmaier sowie die 4 Räte der Freien Wähler stimmten dagegen, also für Vertuschen. Die Namen der vier FWV-Räte können Sie vom Fraktionsvorsitzenden Rolf Preißing erfahren.

Genau mit diesem Vorgehen war jetzt der Streitfall gegeben!

Die verängstigten Eltern des geschädigten Kindes wollten ja genau, dass die Leute endlich Bescheid wüssten und dass endlich das Notwendige zum Schutz von Kindern und Jugendlichen unternommen werden konnte. Und das wusste auch Bürgermeister Diesch. Aber trotz seiner Befangenheit leitete er die Ausschusssitzung und versuchte Tat und Urteil zu bagatellisieren und zu relativieren in einer Art und Weise dass ich dachte ich bin der Täter.

Ich gab in dieser Sitzung meine Notizen, mit dem, was mir wichtig war, zu Protokoll. Bürgermeister Diesch nahm meine Notizen aber gar nicht ins Protokoll auf. Mit Duldung der Räte!

Hätten anstatt dessen Bürgermeister und die Stadt die Information an die Öffentlichkeit gegeben, dann wäre die traurige Angelegenheit sofort beendet gewesen – und Buchau hätte schnell und fürsorglich gehandelt. Sie hatten eine ganze Woche Zeit! Es kam bekanntlich anders: nahezu zeitgleich veröffentlichten www.amfedersee.de (23.11.2009) und die Schwäbische Zeitung (24.11.2009) den Sachverhalt der Verurteilung. Wie er selbst ausführt, waren ihm Hinweise auf eine Tat und ein Gerichtsverfahren schon seit Sommer bekannt.

Am Folgetag (Mi.18.11.2009) unterrichtete ich den stellvertretenden Bürgermeister Rolf Preißing, welcher bei der SSK-Sitzung am Vortag leider nicht anwesend war, bei einem 4-Augen Gespräch über den mir ungeheuerlichen Beschluss der Verschwiegenheit. Wegen der Befangenheit des Bürgermeisters war er die nächste Anlaufstelle. Unter Vorlage des rechtskräftigen Strafbefehls wollte ich seine Stellungnahme zu dem Beschluss des SSK-Gremiums hören. Doch Herr Preißing sagte wörtlich: Da wollen wir nichts nach draußen lassen, wozu auch. Das ist nicht nötig. BM Diesch habe ihn bereits schon telefonisch unterrichtet. Nach 3 Minuten war das Gespräch beendet. Auch diesen Vorgang habe ich in meiner Beschwerde dokumentiert, woraufhin Herr Preißing nach Veröffentlichung des Beschwerdetextes, und der damit verbundenen offiziellen Aufdeckung der Vertuschungsabsichten, verständlicherweise außer sich war und mich öffentlich des Lügens bezichtigte und bis heute eine Entschuldigung fordert.

Am 23.11.2009 veröffentlichte amfedersee.de die Verurteilung, schlagartig reagierte Bürgermeister Peter Diesch dann doch. Aber nicht mit einer Aufklärung der Affäre, sondern mit einer ungeheuerlichen E-Mail an alle Räte, welche seine wahren Absichten entlarvt. In dieser spricht er auch von einer Abmachung nichts zu veröffentlichen – im Sitzungsprotokoll ist davon freilich nichts zu finden.

Und da fehlte mir dann doch jedes Verständnis:

Peter Diesch erkannte die Dringlichkeit nicht, er bemühte sich selbst überhaupt nicht um Aufklärung und er blieb so lange untätig bis es nicht mehr anders ging! Dabei wäre man doch froh, einen Bürgermeister zu haben, der nicht untätig bleibt, wenn er Hinweise von Stadträten und Schulleitern erhält.

Unmittelbar nach der Veröffentlichung, melden sich dann frühere Opfer zu Wort. Es schien sich nicht nur um einen Einzelfall zu handeln, sondern um ein Treiben seit Jahrzehnten. Um die Situation sowohl im Gemeinderat, als auch in der Öffentlichkeit zu bereinigen und zu entspannen, habe ich am 30.11.2009 den schriftlichen Antrag zu einer außerordentlichen Gemeinderatssitzung gestellt.

Die Reaktion des Bürgermeisters Peter Diesch und der Mehrheit des Rates:

a) Antrag abgelehnt – damit war die Chance endgültig vertan, den Bürgern der Stadt eben noch rechtzeitig reinen Wein einzuschenken.
b) SZ Artikel vom 24.12.2009 – hier sollte der Eindruck vermittelt werden alle seien sich einig.
c) Mehr oder weniger zeitgleich erhielt ich eine Missbilligung durch den BM ausgesprochen mit dem Pauschalvorwurf, gegen Verschwiegenheitspflichten verstoßen zu haben. Es wird mir eine Strafe und der Ausschluss aus dem Gremium angedroht.

Als Reaktion darauf sah ich mich gezwungen in einem Artikel in der SZ am 31.12.2009 mit vollständigen Informationen eine Richtigstellung zu erwirken. Und in dieser behauptet dann der Bürgermeister: ..soweit ich weiß waren alle Beschlüsse einstimmig.. Was war das dann mit den 2 Stimmen von Weiss und Winkler für eine Information der Bürgerschaft? ..es sei auch ein Protokoll erstellt worden, dem nicht widersprochen worden sei.. Warum habe ich dann am 30.11.2009 diesen Antrag gestellt? ..er selbst habe sich für befangen erklärt und an der Sitzung nicht teilgenommen.. ..An den Haaren herbeigezogen seien die Vorwürfe von Heinz Weiss. Solche Vorgaben gibt es bei uns nicht, das ist Schwachsinn.. Die E-Mail von Bürgermeister Peter Diesch vom 23.11.2009 ist leider kein Schwachsinn, sondern traurige Realität eines Bürgermeisters.

Ergebnis: Spätestens seit September 2009 hatte Bürgermeister Peter Diesch ernstzunehmende Hinweise auf das Strafverfahren gegen Manfred Diesch – doch er blieb untätig! Mit dem Tag der Veröffentlichung,  in amfedersee.de am 23.11.2009, also erst nach 8 tagen, wurde er dann aber tätig: Befangenes Handeln, Unterdrückung von Protokolleingaben, Ablehnung unliebsamer Anträge, Diskreditierung meiner Person, Äußerungen gegenüber der SZ, deren Wahrheitsgehalt zu wünschen übrig lässt.

Das alles zusammengenommen und die unerhörten Lügen der Räte und des BM über SR. Weiss  hat zu meinem Entschluss geführt, eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen, denn mit normalen Argumenten ist unserem Stadtoberhaupt und der Mehrzahl der zumeist kritik- und gedankenlos beipflichtenden Räte nicht beizukommen gewesen. Bei solchen Zuständen hilft nur noch der professionell beschrittene Rechtsweg. Irgendwann musste meine Unschuld ja mal klar in den Raum gestellt und belegt werden.

Ich hatte meine Beschwerde am 08.03.2010 beim Landratsamt Biberach eingereicht und der Kommunalaufsicht im Wesentlichen folgende zwei Sachverhalte zur Kenntnis gegeben:

a) Wiederholte Amtsführung des Herrn BM Diesch in Befangenheit
b) Mangelhafte, weil unvollständige Protokollführung zu den stattgefundenen Sitzungen, die somit den Tagesordnungspunkt irreführend wiedergeben

Das LA Biberach stellt hierzu in seiner Stellungnahme am 15.6.2010 fest:

Ihre Beschwerde bescheiden wir wie folgt:

Der oben genannten Ziffer 1 Ihrer Beschwerde wird stattgegeben. Unstreitig war Herr BM Diesch in der Sitzung … befangen. Der in der Sitzung vom 17.11.2009 gefasste Suspendierungsbeschluss ist daher rechtswidrig.

Der obigen Ziffer 2 … wird in Bezug auf das Protokoll der Sitzung … vom 17.11.2009 teilweise stattgegeben, in Bezug auf das Protokoll … vom 8.12.2009 wird sie zurückgewiesen.Es ist unstrittig, dass Erklärungen bzw. Dokumente Ihres Mandanten trotz dessen Wunsches sowohl in der Sitzung … vom 17.11.2009 als auch in der Sitzung … vom 8.12.2009 nicht zu Protokoll genommen wurden.

Die Stellungnahme Ihres Mandanten vom 17.11.2009 bzw. das die Stellungnahme enthaltene Schriftstück hätte daher zu Protokoll genommen werden müssen.

(Zitat auszugsweise)
(Anmerkung des Verfassers: die Zurückweisung einer weiteren Einlassung zum Protokoll vom 8.12.2009 beruht auf der Tatsache, dass ich diese Einlassung erst eine Woche nach der Sitzung nachgereicht habe; sie wurde deswegen aus formalen Gründen und nicht aus inhaltlichen Gründen vom Landratsamt abgelehnt.

Es ist bedauerlich, wenn das Bild unserer Stadt durch die andauernden öffentlichen Streitereien ins Negative gezogen wurde, doch eine derartige Diffamierung meiner Person konnte und kann ich nicht unbeantwortet lassen. Mir ging es einzig und allein um den Schutz unserer Kinder und die Wahrnehmung meiner Pflichten als Stadtrat. Was bitte ist daran verwerflich ?

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