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Bund und Land investieren in Virtuelle Realität

Das Ulmer Technologie-StartUp ImmerSight ( mit FabianWeiss, Bad Buchau) konnte mit seiner Innovation der Raumbrille eine Finanzierungsbeteiligung des High-Tech Gründerfonds zusammen mit der MBG Baden-Württemberg erzielen. Das Kapital in Höhe von 360.000€ wird ImmerSight zum Wachstum nutzen und sich damit im Markt des Bäderverkaufs etablieren.

Das Team um ImmerSight hatte sich 2012 an der Universität Ulm formiert und die Raumbrille erfunden – eine Technolgie für den Bereich der Virtuellen Realität. Die Raumbrille erlaubt das komplette Eintauchen in den virtuellen Raum und dadurch ein nahezu reales Erlebnis. Für die Idee, diese Technologie zum Präsentieren und Verkaufen von Raumplanungen einzusetzen, wurden die Absolventen der Universität Ulm bereits 2012 ausgezeichnet. Das Bundeswirtschaftsministerium honorierte das Team mit dem Hauptpreis des Gründerwettbewerbs IKT innovativ.

Besonders interessant ist die Möglichkeit die Planung eine Bades, noch vor Baubeginn genau so zu erleben, wie das Bad nach Fertigstellung tatsächlich aussehen und wirken wird. Erste Kunden im Bereich des Bäderverkaufs konnte ImmerSight noch vor der GmbH-Gründung 2013 gewinnen und die Technologie seitdem erfolgreich in den täglichen Einsatz bei Badverkäufern bringen.

Von diesem Konzept ist auch der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg (MBG BW) überzeugt, sodass sie gemeinsam insgesamt 360.000 € in die ImmerSight GmbH investieren. Das Kapital wird ImmerSight zum Wachstum nutzen und die Technologie der Virtuellen Realität fest in der Branche des Bäderverkaufs etablieren.

Dr. Torsten Löffler, Investment Manager beim HTGF zum Investment: „Mich fasziniert an der ImmerSight, dass es gelungen ist einen hohen Mehrwert für den Kunden zu schaffen, indem die neuartige Technologie der virtuellen Realität auch für Normalverbraucher anwendbar gemacht wurde.“
„Mit der Raumbrille positioniert sich das ImmerSight-Team in einem hochattraktiven Zukunftsmarkt. Räume begehbar und erlebbar zu machen, bevor sie tatsächlich existieren, bietet einen klaren Nutzen“, sagt Steffen Gasior, Investment Manager der MBG Baden-Württemberg.

Fabian Weiss und Simon Singler von ImmerSight

V.l.n.r.: Simon Singler (ImmerSight Gründer), Raumbrille, Fabian K.O. Weiss (ImmerSight Gründer).

 

Über die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH
Die MBG investiert branchenübergreifend in kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg. Die Investmentbeträge reichen von € 25.000 bis € 2.5 Millionen. Das Die MBG bietet Seed-Investments, Start-up-Finanzierungen und Wachstumsfinanzierungen für etablierte Unternehmen.
Die MBG ist eine öffentlich geförderte Beteiligungsgesellschaft. Sie arbeitet eng mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH zusammen und wird vom Land Baden-Württemberg und vom Bund unterstützt.
Zum Seedfonds BW
Der Seedfonds BW investiert zusammen mit dem High-Tech Gründerfonds in junge Technologieunternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg in der frühen Gründungs- oder Seedphase. Die Investoren des Seedfonds BW sind neben dem Land Baden-Württemberg (Ministerium für Finanzen und Wirtschaft), die L-Bank, die LBBW Venture Capital GmbH und die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH.
Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

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Aus dem Stand im Gemeinderat

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Die neue Liste „DU- Die Unbestechlichen“ mit Heinz Weiss hat es bei der Gemeinderatswahl in Bad Buchau aus dem Stand ins Gremium geschafft. Damit wird der Spitzenkandidat Heinz Weiss unter neuer Flagge ins Rathaus einziehen. Heinz Weiss war 2009 zum ersten Mal in der Liste CDU angetreten und konnte damals 1.054 Stimmen für sich gewinnen.

Bei der heutigen Wahl 2014 haben die Buchauer mit 1.017 Stimmen für die neue Einmann- Liste „DU“ und damit für Heinz Weiss gestimmt. Das ist die Bestätigung für seine Politik und ein deutliches Signal den Kurs fortzusetzen!

Heinz Weiss bedankt sich für die breite Unterstützung der Buchauer und dem nominalen 7. Platz bei dieser Wahl.
Wir gratulieren auch den anderen Wahlsiegern und freuen uns auf frischen Wind im Rathaus und damit hoffentlich eine bessere Zukunft für unsere Stadt.

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Bad Buchau hat einen Newsletter

Absofort können sich die Buchauer Bürger frühzeitig über wichtige Ereignisse informieren lassen. Der Unmut der Bevölkerung über die schlechte Kommunikationspolitik des Rathauses soll damit gelindert werden. Wer sich in den Newsletter einträgt wird nicht nur über wichtige bevorstehende Gemeinderatssitzungen informiert, sondern auch über einschlägige Ereignisse aus der Stadt.

Bevorstehende wichtige Ereignisse in Bad Buchau verpasst? Gravierende Neuigkeiten wie z.B. Änderung der Sperrzeiten einfach nicht mitbekommen? Mehr über erschreckende News (Kindesmissbrauch in Bad Buchau) erfahren, worüber andere nicht berichten wollen? Dann einfach jetzt absolut anonym zum Buchauer Newsletter anmelden!


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Drohen Buchau erneut Proteste zur Glonkr-Party?

Am Freitag den 8. Februar findet im Bischofsprollhaus wieder die jährliche Glonker-Party statt und die Sperrstundensituation ist immer noch nicht geklärt. Bei der Party handelt es sich um die letzte verbliebene Musik- und Tanzveranstaltung für Jugendliche und junge Buchauer. Vor einem Jahr hat das Go-In geschlossen, im Juze gab es schon lange keine Party mehr und die Disco Rainbow, welche früher einmal pro Monat im Bischofsprollhaus stattfand, ist längst Geschichte. Private Initiativen wie sie vor einigen Jahren regelmäßig auf dem Plan standen, sind ebenfalls ausgeblieben, und so gibt es auch keine Plankental- oder Kiesgruben-Party mehr. Besonders spannend wird die Glonker-Party vor dem Hintergrund der neuen Sperrstundenregelung, welche bei den Buchauern für großen Unmut sorgt und die Stadtgespräche dieser Tage beherrscht. Demnach könnte Buchau in der Nacht der Glonker-Party, bei welcher die Gäste bereits um 2 Uhr zum Verlassen der Veranstaltung gebeten werden, ein erneuter Protestmarsch über den Marktplatz zum Rathaus drohen?

Stadtrat Heinz Weiss versucht indes eine politische Lösung herbeizuführen: „Ich werde in nächsten Sitzung des Gemeinderates den Vorschlag machen die Sperrstundenregelung erneut auf die Tagesordnung zu setzen und neu zu diskutieren. Ich hoffe wir können die Gemüter beruhigen und durch eine neue Regelung eine Eskalation abwenden. Ansonsten hoffe ich die Nacht verläuft ruhig und eventuelle Demonstranten verhalten sich ordentlich.“ In der Tat hat Bürgermeister Peter Diesch die Bürger bei der Fragestunde am 22. Januar nicht voll umfassend informiert. So kann der Bürgermeister jederzeit das Thema neu behandeln.  Die Regelung, dass ein Thema die nächsten 6 Monate nicht mehr diskutiert werden darf ist irrelevant, sofern der BM es selbst aufgreift , und eine erneute Diskussion für sinnvoll halten würde.

Heinz Weiss ist angesichts der akuten Lage zuversichtlich, dass der  BM dies doch noch veranlasst, allerdings steht es wieder nicht auf der Tagesordnung  in der kommenden Sitzung am Dienstag am 5. Februar um 18:00 .

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Rathaus wird von Bürgern überrannt

Dem Aufruf von amfedersee.de zur Teilnahme an der Bürgerfragestunde sind am gestrigen Dienstag viele Bürger gefolgt. Eigentlich handelte es sich um eine allgemeine Bürgerfragestunde, bei welcher man einzelne Fragen an den Bürgermeister richten durfte, diese wurde jedoch unter dem Andrang der Menschenmassen zur Bürgersprechstunde zwischen Bürgermeister, Gemeinderat und Einwohnern Bad Buchaus, welche am Ende gar in eine Diskussion über mehrere Stunden ausartete. Dies war nicht im Sinne des Bürgermeisters Peter Diesch, der die Bürgerfragestunde mit einer Drohung zur Räumung des Saales eröffnete und mehrmals darauf hinwies, dass nur an ihn Fragen gerichtet werden dürfen und es keine Behandlung des eigentlichen Themas geben dürfte – der Sperrstundenregelung.

Noch nie zuvor in der Geschichte Bad Buchaus erlebte das Rathaus eine derart große Teilnahme einer Stadtratssitzung von Seiten der Bevölkerung. Der Sitzungssaal war für die beinahe 60 Bürgerinnen und Bürger viel zu klein und so standen fast alle der Teilnehmer über die 2 Stunden die sich die lebhafte Fragestunde hinzog. Fragen kamen dabei derart viele, dass Bürgermeister Peter Diesch am Ende nicht mal mehr Antworten konnte oder wollte. Klaus Merz vom Ordnungsamt sprang Bürgermeister Diesch bei und bekräftigte, die Regelung zur Sperrstundenregelung wäre auf Grund des massiven Anstiegs von Ruhestörungen und Sachschäden in der Stadt zustande gekommen. Bei der Frage nach Zahlen und Fakten, wie dieser enorme Anstieg gemessen worden sei, blieben die Bürger ohne Antwort. Die im Oktober beschlossene Sperrstunde wurde ohne Grundlage einer Ruhestörungsanalyse initiiert und erlassen. Lediglich Stadtrat Einstein bekräftigte die massive Ruhestörung im Stadtzentrum, was bei den Besuchern jedoch für Irritation sorgte. So waren mehrere direkte Nachbarn von Stadtrat Einstein zugegen und konnten dessen teils persönliche Schilderungen in keinster Weise bestätigen. Auch ein Hotelier in unmittelbarer Nähe zu Einsteins Wohnsitz konnte dessen Argument, das Hotel- und Gaststättengewerbe würde unter dem massiven Anstieg von Ruhestörungen leiden, nicht bestätigen. Es verhärtete sich der Verdacht der Beschluss zur Sperrstundenregelung wurde vom Gremium und Stadtverwaltung eher auf Grund persönlicher Erfahrungen beschlossen. Zum eigentlichen Auslöser der Aufregung, der Weihnachtsdemo (Artikel Weihnachtsdemo) äußerte sich einzig Stadtrat Preißing und erläuterte den Anwesenden, dass diese Tradtion der Buchauer Jugend wohl etwas unterschätzt bzw. zu wenig beachtet worden wäre. Auch Stadtrat Hirschle äußerte angesichts der Vorfälle und der massiven Diskussion in der Stadt Zweifel an seinem eigenen Abstimmungsverhalten im Oktober. Damals hatten sich bis auf einen alle anwesenden Stadträte für die Sperrstunde ausgesprochen.

Bürgermeister Peter Diesch versuchte entgegenzuwirken und beteuerte, die Gastwirte wären in den Prozess involviert gewesen und die Regelung mit ihnen abgesprochen. Stadträtin Andrea Malmer, stellvertretende Vorsitzende des DeHoGa, fiel Bürgermeister Diesch jedoch sofort ins Wort und stellte klar, dass es keine offizielle Beipflichtung der Wirte und/oder der DeHoGa zur Sperrstunde gegeben hätte. Dies wäre unverbindlich eher zwischen Tür und Angel mit einigen wenigen Gastronomen besprochen worden. Mehrere anwesende Gastwirte, welche der Fragestunde als Besucher beiwohnten, beteuerten Mitglied im DeHoGa zu sein und weder vorher gefragt, noch hinterher über die neue Sperrstundenregelung informiert worden zu sein. Bürgermeister Peter Diesch wälzte jedoch die Verantwortung für das Missmanagement weiter auf die DeHoGa ab. Er sei nicht verantwortlich die Gastwirte zu informieren, das hätte die DeHoGa machen müssen in Form des Gaststättenbetreibers Günter Kunz (Hofbräuhaus) – mit ihm sei die Aktion koordiniert worden. Stadträtin Malmer protestierte gegen die Namensnennung und warf Bürgermeister Peter Diesch Rufschädigung vor. Anschließend zog sie sich aus der Diskussion zurück und verwies darauf, dass sie als Gastwirtin in dieser Angelegenheit befangen sei.

Diese Aussage von Stadträtin Malmer führte unmittelbar zur nächsten Frage – wie konnte sie an der Abstimmung im Oktober teilnehmen, wenn sie sich für befangen hält? Bürgermeister Peter Diesch versuchte den Verdacht des Verfahrensfehler schnell abzuschütteln und beteuerte, es sei alles rechtens gelaufen. Bürgermeister Peter Diesch nutze die Gelegenheit und erläuterte nochmals, dass sich der Stadtrat nun 6 Monate lang nicht mehr mit der Sachlage befassen darf. Diese Erläuterung der Gemeindeordnung war schon eingangs erfolgt und wurde immer wieder auf die vielfachen Fragen nach dem weiteren Vorgehen gegeben. Dabei wurde verschwiegen, dass die Sperrstundenregelung sehr wohl wieder im Stadtrat diskutiert und abgeschafft werden kann, dazu müssen sich nur ein viertel der Stadträte entschließen einen Antrag zu stellen.

Am Ende der mehrstündigen Veranstaltung waren die meisten Besucher erstaunt über die Unkoordiniertheit im Rathaus. Viele verfolgten das erste mal eine Sitzung und wunderten sich, wie Beschlüsse von so enormer Tragweite für die Bevölkerung ohne Faktenlage beschlossen werden können, wie Verfahrensfehler wegen Befangenheit übergangen werden, und wie dann die Umsetzung einer solchen Regelung von Seiten der Stadt so mangelhaft durchgeführt werden kann, dass ein Großteil der Gastwirte Buchaus gar nicht informiert werden.

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Protest gegen Sperrstunde überschattet Weihnachtsfest

Die erst seit kurzem inkraftgetretene Sperrstundenregelung in Bad Buchau sorgte für großen Unmut am gestrigen Heiligabend. So versammelten sich gegen 1 Uhr ca. 70 junge Buchauer zu einer Protestkundgebung vor dem Rathaus. Es wurden Parolen gegen Stadt und Gemeinderat skandiert und die Abschaffung der Sperrstunde gefordert. Die Menge zog anschließend weiter auf den Marktplatz um vor dem Haus des dort ansässigen Gemeindaratsmitgliedes Sandmaier zu demonstrieren.

Protest gegen Sperrstunde vor dem Buchauer Rathaus

Ganz friedlich blieb die Demonstration jedoch nicht. Die aufgeheizte Stimmung entlud sich in einem kleineren Zwichenfall mit Handgemenge. Der Konflikt zweier Streithähne war längst wieder beigelegt, als ein Streifenwagen zur Aufklärung des Vorfalls eintraf. Die inzwischen auf über 100 Teilnehmer angewachsene Demonstration um den Stadtbrunnen lies sich von der Anwesenheit der Polizei jedoch nicht beeindrucken. Fortwährend wurden Parolen gegen Gemeinderatsmitglied Sandmaier und die Sperrstundenregelung angestoßen.

Währenddessen begannen die Gaststätten am Marktplatz ihre Gäste zum Verlassen aufzufordern. Insbesondere die Bar14 war um 2 Uhr noch sehr gut besucht und die dort feiernden Gäste liesen sich nur sehr schwer zum Abbruch der Geselligkeit überreden. Dem wurde dann aber durch die Polizei nachgeholfen. Vier Beamte eskortierten sämtliche Gäste der Bar ins Freie, wodurch die dort anhaltende Demonstration auf ca. 150 Personen anwuchs.

Nachdem die Polizei ihren Auftrag zur Räumung der Gaststätten erfolgreich umgesetzt hatte und abgezogen war verlieben die meisten der rund 150 Personen noch bis tief in die Nach auf dem Marktplatz. Da alle Gaststätten schließen mussten bot sich der Menge keine Alternative. Entsprechend hoch war die Lärmbelästigung für die Anwohner des Marktplatzes sowie die Verschmutzung durch Flaschen und andere Abfälle. Auch die Toilettensituation der großen Menschenmenge war unzureichend. Die Sinnhaftigkeit der Sperrstundenregelung war am gestrigen Abend jedenfalls stark zu hinterfragen. Unbestritten bestand bei vielen jungen Buchauern und deren Gästen ein großer Bedarf an Bewirtschaftung, welcher verteilt auf die Gäststätten hätte wesentlich besser gedeckt werden können. Viele Teilnehmen der Demonstration bekräftigten ihre Absicht sich zukünftig nach einer Zwangsräumung wieder auf dem Marktplatz zu versammeln.

Wir erinnern an Sitzungsarchiv

9. Oktober 2012: Gemeinderat   Kurzbericht von der öffentlichen Sitzung um 18.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

TOP 5: Sperrzeiten für Schank- und Speisewirtschaften sowie für öffentliche Vergnügungsstätten

Herr Merz erläutert die Tischvorlage und die Notwendigkeit die allgemeine Sperrfrist an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Es gab in der Vergangenheit wiederholt Probleme, die einem Kur- und Erholungsort nicht gut anstehen. In der anschließenden Aussprache unterstützen die Gemeinderäte mehrheitlich eine entsprechende Verordnung.

Bei einer Gegenstimme wird der neuen Sperrzeitenverordnung mit deutlicher Mehrheit zugestimmt..

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Flugplatz Biberach/Riß – Flugzeugabsturz Pilot kommt dabei ums Leben

Stand 14.30h

Heute 18.11. Nachmittag ca. 14:10 ist ein Flugzeug auf dem Flugplatz Biberach-Birkenhard abgestürzt.

Weiter Informationen über Unfallhergang und evtl. verletzte Piloten und Passagiere erfolgen später.

Flugunfall  – Stand: 16.15 Uhr

Ein zweimotoriges Sportflugzeug ist am Sonntag (18.11.) gegen 14 Uhr beim Landeanflug auf den Flugplatz Birkenhard bei Biberach abgestürzt. Dabei ist der Pilot ums Leben gekommen.

Das aus Richtung Pfullendorf kommende Flugzeug stürzte am Beginn der Landebahn nahe der B 312 nordwestlich von Biberach ab. Die Ursache ist noch unbekannt. Im Flugzeug befand sich lediglich der Pilot. Er wurde durch den Aufprall der Maschine im Flugzeugwrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit der Rettungsschere befreit werden. Der Mann hatte den Absturz nicht überlebt.

Neben der Polizei waren die Feuerwehren aus Biberach und Warthausen, zwei Rettungswagen des DRK, zwei Notärzte und Kreisbrandmeister Florian Peters im Einsatz. Die Kriminalpolizei Biberach hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Hierzu kamen auch Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung an die Absturzstelle sowie ein Polizeihubschrauber zur Beweissicherung aus der Luft. Bürgermeister Wolfgang Jautz informierte sich vor Ort über das Unglück.

Die Identifizierung des Toten sowie die Ermittlungen zur Absturzursache dauern an.

Montag 19.11. 12 zum Flugzeugunglück

Bei dem Piloten handelt es sich um einen 62-jährigen Mann aus Überlingen. Er war am Unfalltag mit seinem Flugzeug vom Typ Tecnam auf dem Fluglatz Pfullendorf gestartet und wollte in Biberach landen. Dort hatte er die Landung ordnungsgemäß beim Tower angemeldet. Beim Landeanflug geriet das Flugzeug Augenzeugenberichten zufolge in Schräglage. Die Maschine verlor plötzlich an Höhe und stürzte am Beginn der Landebahn auf die Piste

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