Archiv des Autors: Fabian Weiss

Buchauer knowhow auf der CeBIT 2012

Drei Studenten der Universität Ulm zeigten auf der diesjährigen CeBIT in Hannover was sie können. Unter dem Namen ImmerSight entwickeln sie eine Technologie zur Detektion der Kopfpose für das Tragen von Videobrillen. Das System erkennt wo sich der Benutzer befindet und in welche Richtung er blickt und bildet diese Pose in einer virtuellen Umgebung ab. Durch die Videobrille die der Benutzer trägt sieht er das virtuelle Szenario und kann sich darin bewegen. Die Technologie soll zukünftig in allen Bereichen der Simulation und Visualisierung zum Einsatz kommen, von CAD-Konstruktion, über Architektur bis hin zur Medizintechnik.

www.immersight.de

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Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten

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Unabhängige Berichterstattung

Nicht nur in Bad Buchau gibt es zunehmend Probleme mit unabhängiger Berichterstattung. Vor allem in kleinen Städten und Gemeinden wird von den lokalen Medien immer unkritischer berichtet. Hofberichterstattung des Rathauses führt zu mangelnder Transparenz und Fehlinformation der Bürger. In Brandenburg sind die Bürger nun dagegen auf die Straße gegangen und fordern mehr kritischen Journalismus anstatt Schreiberlinge des Rathauses. Bemerkenswert sind hier die parallelen zu Bad Buchau, selbst ein altes Fabrikgelände auf dem ein Einkaufszentrum mitten in der Stadt entstehen soll, gibt es in der kleinen Stadt Zossen. Und auch das Sommerinterview mit Peter Diesch vor der Bürgermeisterwahl kommt einem sofort ins Gedächtnis.

In Buchau hatten wir im letzten Jahr den Fall gravierender Einflussnahme auf die Lokalpresse seitens der Politik, als ein ehrbarer Journalist seine Aufgabe verantwortungsvoll wahrnahm und über den Buchau Missbrauchsskandal berichtete. Dies führte so weit dass der Journalist seiner Aufgabe entbunden wurde weil er angeblich “Skandaljournalismus” betreibe. Heute weiß jeder was damals wirklich passierte und die Vertuschungsversuche des Rathauses sind amtlich.

Was passiert wenn die Zeitung nicht mehr objektiv und kritisch berichtet kann man vielerorts sehen. Scheinbar plötzlich fallen dem Bürger große Missstände in der Gemeinde auf, über welche zuvor nur positiv berichtet wird. Besonders im Bereich Finanzen wird oft zu wenig auf die Finger geschaut und ehe man sich versieht ist die Stadt hoch verschuldet. Wie ist das denn nun in Bad Buchau? Mehrfach hat die SZ in letzter Zeit widersprüchliche Informationen bezüglich der Buchauer Schulden publiziert. Mal wird Bürgermeister Peter Diesch zitiert die Stadt sei schuldenfrei, mal hört man wieder anderes. Ist Bad Buchau wirklich schuldenfrei?

Den Zossener Bürger können wir nur das empfehlen was sich immer mehr als Lösung der gegenwärtigen traurigen Entwicklung abzeichnet – selbst berichterstattend tätig zu werden! Eröffnen sie einen Blog und berichten sie selbst wie viele tausende Deutsche über Ihre Stadt und Ihr Umfeld!

Der hervorragend recherchierte Artikel der Kollegen von Zapp.

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Bad Buchau rockt am Besen

Das KJG Bad Buchau hat zum diesjährigen Herbstfest eine besondere Aktion für die jungen Leute gestartet. Der Rock am Besen wurde auf der freien Wiese neben dem Rathaus veranstaltet und bot den jungen Leuten Buchaus ein Rockkonzert. Während die geplante musikalische Begleitung auf dem Marktplatz abgesagt wurde, rockten mehrere Bands kostenlos am größten Besen der Welt. Obwohl nicht weit vom Marktplatz entfernt wurde die hervorragend organisierte Veranstaltung nur bis 22 Uhr erlaubt. Danach war es dort zwar nicht viel leiser, weil das Herbstfest genau so viel Lärm erzeugte, für die Jugendlichen war aber der Spaß leider vorbei. Hier muss für das nächste Jahr dringend nachgebessert werden, eine Veranstaltung die so gut ankommt muss nicht um 22 Uhr enden.

Fotos Michael Briem:

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Ideenwettbewerb Buchau21 – Die Zukunft gestalten

Seit Jahrzehnten prägt das Götzburgwerk das Buchauer Stadtbild und spätestens seitdem es außer Betrieb ist wünschen sich die Buchauer den Abriss des Komplexes. Noch scheint den meisten Buchauern nicht klar zu sein um welche Dimension hier verhandelt wird. Das Gelände  ist beinahe drei mal so groß wie der jetztige Marktplatz und bietet eine einmalige Möglichkeit das Buchauer Zentrum zu prägen. Die obige Karte solle diese Dimension verdeutlichen.

Auch Bürgermeister Peter Diesch hat bei seinem Wahlkampf vor 9 Jahren das “Götzburg-Problem” zum zentralen Anliegen seiner Amtszeit erhoben. Er erkannte sehr wohl die Dringlichkeit dieses Problem zu lösen, bei der Lösung selbst sieht er jedoch wenig Möglichkeiten. Wie die Öffentlichkeit am Dienstag erfahren musste wird bereits ein Discounter auf den Gelände geplant – dies sei laut Peter Diesch alternativlos.

Alternativlos? Das Merkel-Vokabular wollen wir so nicht stehen lassen. Es muss doch attraktive Alternativen zu einem Supermarkt geben und rufen deshalb einen Ideenwettbewerb aus um die Zukunft Buchaus mitzugestalten. Eine solche Chance im Herzen der Stadt etwas Neues dieser Größe zu schaffen erhält eine Stadt nur einmal in 100 Jahren. Zu schade wäre es diese einmalige Gelegenheit nun ohne Diskussion und Ideensammlung zu vergeben. Bei der Stadtplanung wird in Jahrzehnten gedacht und nicht in Monaten. Welche Perspektive sehen Sie auf diesem Gelände? Welche Idee haben Sie um den Platz sinnvoll zu nutzen?

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Schnelles Internet für Kappel!

CleverKabel Internet & Telefon von Kabel BWNachdem das Kabelnetz von Bad Buchau schon vor über einem Jahr modernisiert wurde, besteht nun die Chance auch Kappel mit schnellem Telekom-unabhängigem Internet zu versorgen: Kommen Sie in den Genuss von mehr als 450 TV- und Radioprogrammen, nutzen Sie Dienste wie HD-TV und surfen Sie mit 100 MBit/s ultraschnell im Internet, während Sie kostenlos im deutschen Festnetz telefonieren. All diese Dienste erhalten Sie über einen Anschluss, dem Clever Kabel der Kabel BW. Sie haben somit nur einen Ansprechpartner und profitieren von einer angenehmen Kostenersparnis.
Die Gemeinde hat uns gebeten, Ihre Anlage einer technischen Prüfung zu unterziehen und eine Netzmodernisierung zu realisieren. Diese Prüfungen haben wir abgeschlossen und wir wollen nun mit allen Eigentümer diesen Umbau realisieren.

Alle Anwohner in Kappel sind von der Gemeinde zu einem Informationsabend am 12. Juli 2011 um 19 Uhr im Haus der Musik eingeladen worden:  Unser „Sorgenkind” ist noch die städtische Gemeinschaftsantennenanlage im Baugebiet „Hinter der Zehntscheuer”, die Sie seit 1978 mit dem TV-Kabel versorgt. Dieses Netz ist mittlerweile anfällig/veraltet und kann für das künftige digitale Fernsehzeitalter, Internet und Telefondienste als Übertragungsweg – ohne eine generelle Modernisierung – nicht mehr verwendet werden. Die Kabel-BW ist nun bereit, dieses Netz zu übernehmen und zu modernisieren. Voraussetzung ist, dass sich die Gebäudeeigentümer mit einem einmaligen Baukostenzuschuss in Höhe von 398 € beteiligen.

Die KabelBW bietet nun nicht nur hochauflösendes digitales Fernsehen an, sondern auch Internet, und damit verbunden Internettelefonie. Mit KabelBW werden Sie die Telekom komplett los. Wir finden dass es längst Zeit ist auch Kappel mit schnellem Internet zu versorgen. Zwar ist die Einmalzahlung von rund 400€ nicht gerade wenig, jedoch muss man ehrlicherweise zugestehen dass eine Modernisierung eines so kleinen Stadtteils für die KabelBW wirtschaftlich nicht gerade sehr interessant ist. Das Angebot die Modernisierung mitzufinanzieren sollten sich alle Anwohner Kappels gut überlegen. Auch wir von AmFedersee.de haben uns in den letzten Jahren bei der KabelBW für eine Überprüfung der Modernisierungsmöglichkeiten stark gemacht. Die nächste Chance auf eine Modernisierung wird vielleicht erst wieder in 10 von der KabelBW ins Auge gefasst.

Kabel BW - TV & Radio, Internet & TelefonEine schnelle DSL Verbindung der Telekom mit mehr als 6 MBit/s ist nur in wenigen Bezirken von Buchau verfügbar. KabelBW sorgt damit nun für schnelleres Internet zu günstigeren Konditionen. Schon ab 14,90€ pro Monat gibt’s 12 MBit/s. Wer bereit ist 30€ im Monat zu bezahlen bekommt sogar (für uns Leute vom Land) unglaubliche 100MBit/s. Ein echtes Plus für den Wirtschaftsstandort Bad Buchau!

KabelBW.de
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Atomares Endlager im LK Biberach?

Nicht nur in Norddeutschland gibt es Gebiete die sich zur Endlagerung atomaren Abfalls eignen. Von der Bodenbeschaffenheit her besonders geeignet ist auch die Region Oberschwaben.

Was das ZDF eher humorvoll verarbeitete hat einen realen Hintergrund. Wie sich nun herausstellte, erteilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe den Auftrag, eine Studie über die mögliche Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland zu erstellen. Die Studie ist öffentlich zugänglich. Demnach wäre ein Endlagen um Riedlingen, eventuell im Bussen, denkbar.

Beinahe jedes 4. Atomkraftwerk steht in Baden-Württemberg. Das bisherige Endlager Asse scheint einzustürzen und Gorleben scheint ebenfalls ungeeignet als Endlager für hochradioaktive Abfälle. Die im Norden gelegenen Bundesländer sind immer weniger dazu bereit ein Endlager für den zum großen Teil aus dem Süden stammenden Abfall einzurichten. Jährlich fallen in deutschen Kernkraftwerken Hunderte Tonnen ausgedienter Brennelemente an. Hinzu kommen Abfälle aus Wiederaufbereitungsanlagen, Brennfabriken, Urananreichungsanlagen und stillgelegten Reaktoren. Die Endlagerung dieser schieren Mengen an Abfall wird immer mehr zum größten Problem der Kernenergie.

Der stärkste Befürworter der Atomenergie ist Ministerpräsident Stefan Mappus. Wie kein anderer hat er für eine Verlängerung der Laufzeiten gekämpft und schoss gegen Bundesumweltminister Röttgen, welcher sich eher für einen Ausstieg mit Augenmaß einsetzte. Als die Union die Laufzeit-Verlängerung der Atommeiler diskutierte, befand Mappus, er sei nicht länger bereit “die Eskapaden des Bundesumweltministers” zu akzeptieren. Er verlangte von der Kanzlerin, ihn zu feuern. “Es wäre aber völlig inakzeptabel, wenn das die Konsequenz hätte, dass zwei Reaktoren, darunter Neckarwestheim I, abgeschaltet werden müssten. Das ist mit uns nicht zu machen. Denn das wäre das schiere Gegenteil von dem, was man unter Redlichkeit in der Politik versteht.” – Stefan Mappus, Stuttgarter Zeitung 11.02.2010.

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