Atomares Endlager BW – amfedersee.de berichtete bereits 2011 darüber Plötzlich wird es hektisch nach 6 verschlafenen Jahren..

was damals geschah, nichts – wie immer !    Atomares Endlager im LK Biberach?

Nicht nur in Norddeutschland gibt es Gebiete die sich zur Endlagerung atomaren Abfalls eignen. Von der Bodenbeschaffenheit her besonders geeignet ist auch die Region Oberschwaben.

Was das ZDF eher humorvoll verarbeitete hat einen realen Hintergrund. Wie sich nun herausstellte, erteilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe den Auftrag, eine Studie über die mögliche Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland zu erstellen. Die Studie ist öffentlich zugänglich. Demnach wäre ein Endlagen um Riedlingen, eventuell im Bussen, denkbar.

Beinahe jedes 4. Atomkraftwerk steht in Baden-Württemberg. Das bisherige Endlager Asse scheint einzustürzen und Gorleben scheint ebenfalls ungeeignet als Endlager für hochradioaktive Abfälle. Die im Norden gelegenen Bundesländer sind immer weniger dazu bereit ein Endlager für den zum großen Teil aus dem Süden stammenden Abfall einzurichten. Jährlich fallen in deutschen Kernkraftwerken Hunderte Tonnen ausgedienter Brennelemente an. Hinzu kommen Abfälle aus Wiederaufbereitungsanlagen, Brennfabriken, Urananreichungsanlagen und stillgelegten Reaktoren. Die Endlagerung dieser schieren Mengen an Abfall wird immer mehr zum größten Problem der Kernenergie.

Der stärkste Befürworter der Atomenergie ist Ministerpräsident Stefan Mappus. Wie kein anderer hat er für eine Verlängerung der Laufzeiten gekämpft und schoss gegen Bundesumweltminister Röttgen, welcher sich eher für einen Ausstieg mit Augenmaß einsetzte. Als die Union die Laufzeit-Verlängerung der Atommeiler diskutierte, befand Mappus, er sei nicht länger bereit „die Eskapaden des Bundesumweltministers“ zu akzeptieren. Er verlangte von der Kanzlerin, ihn zu feuern. „Es wäre aber völlig inakzeptabel, wenn das die Konsequenz hätte, dass zwei Reaktoren, darunter Neckarwestheim I, abgeschaltet werden müssten. Das ist mit uns nicht zu machen. Denn das wäre das schiere Gegenteil von dem, was man unter Redlichkeit in der Politik versteht.“ – Stefan Mappus, Stuttgarter Zeitung 11.02.2010.

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