Arznei: Boehringer hofft auf Zulassung

Arznei:                   Boehringer hofft auf Zulassung

Arznei: Boehringer hofft auf Zulassung

Biberach / ck Vor fast 20 Jahren haben Forscher von Boehringer Ingelheim in Biberach den Grundstein für ein Medikament gelegt, das nun in Deutschland kurz vor der Zulassung steht. Die Arznei mit dem Handelsnamen Pradaxa soll Schlaganfällen vorbeugen. „Meine Patienten warten schon darauf“, sagt Dr. Jobst Isbary, Ärztlicher Direktor der Kreiskliniken Biberach, der auch für die Schlaganfall-Einheiten zuständig ist. Mit der Zulassung rechne man innerhalb der nächsten Tage, sagt ein Unternehmenssprecher bei Boehringer Ingelheim.

Ärzte können Pradaxa in Deutschland bereits verschreiben, eigentlich ist es aber nur zugelassen, um nach Operationen am Knie Thrombosen zu verhindern. Für deutlich mehr Patienten von Belang und für Boehringer wirtschaftlich wichtiger ist die Zulassung als Medikament zum Vorbeugen vor Schlaganfällen: Pradaxa würde Patienten mit Vorhofflimmern verschrieben, die häufiger Schlaganfälle erleiden als andere. Europaweit leiden etwa 4,5 Millionen Menschen darunter.

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