Alkoholwerbung am Progymnasium Bad Buchau ist nicht zu übersehen.

Die Schulabteilung am Regierungspräsidium möchte den Schulen und der Presse aus dem Landkreis an einem Regionaltag das neue Präventionskonzept und die Präventionsbeauftragten des Landkreises vorstellen.  Soll heißen wir müssen unsere Kinder schützen und belehren was Recht und Ordnung ist. Gefahr oder Spaß, Vorbeugen und Vorführen der Gefahren im täglichen Leben.

Auf dem Schulhof in Bad Buchau wird das gleich richtig und großzügig vor geführt seit Monaten ohne Reaktion von Eltern und Lehrern -???. Das Gebäude ist in städtischer Obhut und den Vereinen zur Ausübung ihrer Vereinstätigkeiten zur Verfügung gestellt. Bierwerbung war eigentlich nicht vorgesehen bei Vertragsabschluss mit den Moorochsen im Sitzungssaal und dem Gemeinderat.

Heute schon mal Kennenlernen der flüssigen Zukunft für „Alle“.  Trotz mehrfacher Beschwerde im Gemeinderat wird die Alkoholwerbung weiter betrieben.  Blaue Bierfahne, ein Schluck in die richtige Richtung, eine Fahne halt.

Ein Zusammenhang  der Farbe und dem Produkt rein zufällig. Dass die Schüler täglich mit Bierwerbung zugeschüttet werden sollte doch laut Präventionskatalog und Aussage der Präventionsbeauftragten  vermieden werden, auf dem Schulhof alle mal. Alles im grünen Bereich – so könnte man lässig sagen wenn man die bunten Fahnen sieht. „Haus der Jugend und Vereine, so nennt sich das ganze. Die Sponsoren an vorderster Front für alle gut sichtbar, dann mal Prost.

einfach weg damit und dafür was vernünftiges was Sinn macht am Haus der Jugend und Vereine. Alles in allem ein nettes Vereinsheim der Moorochsen, noch netter ohne Alkohol- Werbung wäre es auf jeden Fall. Schon komisch und nachdenklich für Bad Buchau, an allen Vereins- und Sportstätten im öffentlichen Bereich findet man zuerst Alkohol- Werbung.

http://www.linksfraktion-gl.de/2011/05/11/peinliche-verkaufsveranstaltung-f%C3%BCr-tabakwerbung/

http://www.zeit.de/online/2009/19/alkoholkonsum-praevention

11 Responses to Alkoholwerbung am Progymnasium Bad Buchau ist nicht zu übersehen.

  1. svbbau sagt:

    Wen wundert’s, wenn Hausmeister, Vereinsvorstand und langfristiger Fussgänger hier tätig sind…
    Aber Spass beiseite, das ist ein Zustand, der dem BM lange schon bekannt ist. UNd wie immer versucht er sich durchzumogeln und kann kein Rückgrat zeigen.

  2. Gerd001 sagt:

    ohh man sonst haben wir keine probleme in Buchau??? Wie die Schüler von dieser Fahne zum trinken verleitetwerden!!! Mal ne andere frage Wie siehts aus mit dem Götzburggrundstück aus??? Dauert dass jetzt nochmal 2 Jahre bis was passiert?? Erbärmlich

    • insider sagt:

      Eine Brauereiwerbung am Schulhof mag vieleicht nicht ganz glücklich sein, aber wenn eine Brauerei großzügig für irgendein Projekt am Gymi sponsern würde, täte die Stadt sicher nicht nein sagen. Und wie sieht es dann mit den Schulbussen aus???? Einer fährt mal mit „Schussenrieder“ Werbung, und mit „Rothaus-Zäpfle“ Jede Wirtschaft entlang des Schulweges muss dann natürlich die Werbung der Brauereien wegmachen, und im Federseestadion meine ich eine „Zwiefalter“ Werbung gesehen zu haben. Und der Brauerei LKW darf ab sofort nur noch Alkohol abladen wenn die Schüler nicht mehr unterwegs sind. Irgendwie könnte das ausarten. Ich meine wenn den Kindern im Elternhaus nicht gerade das „Saufen“ laufend vorgemacht wird, sondern über dieses Thema gesprochen wird, wären die meisten Probleme erst gar nicht da. Aber wir haben ja sonst keine Probleme in Bad Buchau.

  3. Moralapostel sagt:

    Lieber Herr Weiß. also wenn das Ihr einziges Problem ist, dann scheinen Sie ein unglaublich glücklicher Bürger in Bad Buchau zu sein. Auf wie viele Problemlösungen und vor allem auf welche können Sie denn verweisen, an denen Sie als verantwortungsbewusster Stadtrat zum Wohle unserer Stadt und deren Zukunft maßgeblich mitgewirkt haben?? Übrigens war sogar mal ein Getränkeauslieferungslager keine zehn Meter vom Haupteingang des Progymnasiums entfernt und da stand auch Kästenweise Bier und der LKW von Thurn und Taxis war stets präsent. Und wer lässt sich nach dem Adelindisfestumzug mit einem frischen Bier in der Hand ablichten, um es dann hier auf seiner Homepage zu zeigen. Aber klar, die Seite schauen sich ja keine Jugendlichen an…. also mal schön den Ball flach halten und vor der eigenen Tür kehren!

  4. Früher war alles besser sagt:

    von Moralapostel:
    zu früher ! und was ist heute?

    früher konnte man mit 2 Bier heimfahren und war noch normal und fit: heute ist der Führerschein weg und du bist kriminell!
    früher durfte der Lehrer dem Schüler eine runter hauen was immer erfolgreich war: heute kommt der Staatsanwalt!
    früher trank man als Junge mal einen Schnaps mit anschließendem Rausch und dann nie mehr: heute kommst du einen Eintrag ins Klassenheft mit Spätfolgen!
    früher besiegelte man vieles per Handschlag: heute macht das der Rechtsanwalt!
    früher ging man vor 22.00 Uhr nach hause: heute um 24.00 Uhr erst weg!

    heute ist angesagt – wehret den neuen Anfängen weil das keiner mehr versteht und
    HEUTE ALLES ANDERS IST.
    Erwachsene dürfen Alkohol in verträglicher Menge genießen, wer mehr trinkt hat den gleichen Rausch wie früher nur wesentlich teurer.

  5. Heinz Weiss sagt:

    Hallo Moralapostel,

    ich gehöre nicht zu den anonymen Alkoholikern, und mehr wie drei Flaschen Bier schaffe ich das ganze Jahr über nicht.
    Deshalb freut mich der eine Bierkrug/ immer Radler( frag den Kellner) im Festzelt ganz besonders weil ich den für gute Arbeit im Gemeinderat von einem Bürger bezahlt bekam. Toll- was.

  6. Alles viel besser sagt:

    In Zeiten in denen der Staat auf alles ein Auge hat, Restriktionen und Bestrafungen an der Tagesordnung sind , in diesen Zeiten kann und muss man unsere Jugend frühzeitig, allumfassend davor warnen Dummheiten zu begehen und mit zu machen. Vorbei die Zeiten in denen ein Polizist weg schaut. Besser vorbeugen als hinterher dumm schauen weil nicht gewusst. Weiter so, die Erfahrung lehrt uns eines besseren und gibt uns recht wie man täglich sieht. Was spricht dagegen eine Bierfahne in der Öffentlichkeit gerade dort zu entfernen. Sollen die Macher ihre Fahne im Vereinsheim an den Bierhahn hängen, besseren Platz gibt es nicht.

  7. soviel dazu sagt:

    einfach mal schauen wer dort Sponsor ist

    http://www.starkmacherschule-isny.de/unterstuetzung.php

    einen schönen Abend noch

  8. Mike&Inge sagt:

    Also meine Meinung in Sachen Bierwerbung vor der Schule das wird wohl kaum den Alkoholgenuß bei Jugendlichen steigern, es liegt wohl eher daran wenn Eltern am Abend mit dem Kinderwagen und einem Kleinkind auf einer Parkbank sitzen, die Mutter eine Flasche Bier und der Vater eine Flasche Wodka in der Hand hat. Da wäre wohl eher Grund zur Sorge angebracht. Leider im Sommer kein seltener Anblick in Bad Buchau. Und jeder der solche Situationen in Kauf nimmt sollte sich über die Fahnen erst gar nicht äußern, weil der Alkoholmißbrauch fängt schon im Kinderwagen an.

  9. Manche sagt:

    verstehen den sinn der amfedersee.de seite wohl nie. diese seite soll zur diskussion anregen und nicht zur beschimpfung des betreibers. (moralapostel)

  10. irgendeiner sagt:

    Was soll das ganze Geschwatze? Alle Brauereien bieten unter ihrem Logo auch alkoholfreie Getränke an. Jeder Verein braucht einfach ab und zu finanzielle Unterstützungen, warum dann nicht dessen Werbung (Fahne) zu präsentieren kann doch kein Problem sein. In meiner Schulzeit in der damaligen Volksschule, also im Langen Bau, war die Hofbrauerei noch in Betrieb. Jeden Tag sind wir mindestens zwei mal am Tag dort vorbeigelaufen, haben die Gerüche aus der „Bierküche“ gerochen und sind auch öfters direkt in der Türe zum Sudhaus etc. gestanden und haben zugeschaut. Trotzdem bin kein Alkoholiker geworden, und wenn dann hätte es wahrscheinlich am Elternhaus gelegen, möchte ich mal meinen. Und auf dem weiteren Schulweg kam dann noch die Hirschbrauerei wo es ähnlich wie in der Hofbrauerei zuging. Und im übrigen sollte man meinen dass (Pro)Gymnasiasten vom Alter her so gescheit sind, dass sie wissen aus was Bier gemacht wird, und dass auch Alkohol drinnen ist.